26. März
Fürsorge oder Besessenheit 💔⚖️💭
Rating:5

Fürsorge oder Besessenheit 💔⚖️💭

Dieses Buch ist für mich das düsterste Buch, das ich bisher von Matt Haig gelesen habe. Im Mittelpunkt steht ein Vater, der bereits mehrfach vom Leben gebrochen wurde. Er hat seine Mutter, seine Frau und seinen Sohn verloren. Übrig bleibt nur noch seine Tochter Bryony und mit ihr eine überwältigende Angst, auch sie zu verlieren. Aus dieser Angst heraus entwickelt sich eine Fürsorge, die immer mehr in Kontrolle und schließlich in Besessenheit umschlägt.  Besonders spannend ist die Erzählweise, denn die Geschichte wird komplett aus der Perspektive des Vaters erzählt, fast wie ein persönlicher Brief an seine Tochter. Dadurch taucht man tief in seine Gedankenwelt ein, eine Welt, die zwischen Liebe, Verlust, Angst und zunehmendem Wahnsinn schwankt. Diese Nähe macht das Buch faszinierend und beklemmend zugleich.  Ich fand es unglaublich spannend zu lesen, wie nachvollziehbar seine Gefühle zunächst sind und wie erschreckend sich sein Verhalten Schritt für Schritt verändert. Das Buch behandelt ein sehr reales und wichtiges Thema, den schmalen Grat zwischen Liebe und Kontrolle, zwischen Fürsorge und Verlustangst.  Auch wenn die Geschichte sehr dunkel ist, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.

Der fürsorgliche Mr. Cave
Der fürsorgliche Mr. Caveby Matt HaigDroemer Taschenbuch
12. März
Rating:3.5

Da muss man erstmal nach Worten suchen 😧 Die Handlung ist von einer sehr bedrückenden Stimmung geprägt und nimmt im Laufe der Geschichte auch immer weiter zu. Es spiegelt die Ängste und Sorgen von Terence Cave, der nach dem Tod seiner Frau und seines Sohnes nun seine Tochter beschützen will. Dabei verliert er immer mehr den Bezug zur Realität. Der Schreibstil in Form eines Briefes an seine Tochter gibt dabei tiefe Einblicke in seine verstörende Psyche.

Der fürsorgliche Mr. Cave
Der fürsorgliche Mr. Caveby Matt HaigDroemer Taschenbuch
18. Feb.
Rating:4.5

Tiefe Abgründe

Ich war überrascht davon wie sehr dieses Buch mich gefesselt hat. Der Schreibstil ließ sich sehr gut lesen und die Briefform an die Tochter war interessant. Es hat mich aber wahnsinnig gemacht das Mr. Cave und seine Tochter nicht einfach mal ein vernünftiges Gespräch führen konnten, in so vielen Situationen konnte ich das Verhalten der beiden nicht ganz nachvollziehen. Ich weiß nicht mehr genau wie ich war, als ich 15 war aber Bryony kam mir schon extrem bockig vor. Mr. Cave war für mich am Anfang eigentlich noch recht nachvollziehbar aber im Laufe des Buches hat sein wahnsinn überhand genommen. Der Bruder bleib das ganze Buch über präsent. Und spielte eine zentrale Rolle beim wahnsinn des Vaters. Das mit George hatte ich mir irgendwie schon gedacht, aber das Ende habe ich nicht komplett so erwartet. Teilweise konnte man sich gar nicht mehr sicher sein was wirklich passierte und was einfach nur Einbildung war. Für mich war es bis jetzt das beste Buch was ich dieses Jahr gelesen habe.

Der fürsorgliche Mr. Cave
Der fürsorgliche Mr. Caveby Matt HaigDroemer Taschenbuch
12. Jan.
Rating:3.5

“War es möglich, dass hinter dem Wunsch jemanden zu beschützen, der Wunsch stand, jemanden zu besitzen?" Es ist dieses Zitat aus dem Buch, dass sich wie ein roter Faden durch den Roman zieht. Nachdem Terence Cave seinen Sohn bei einem Unfall verliert und vor 15 Jahren bereits seine Frau verloren hat, ist seine Tochter Bryony alles was er noch hat. So spitzt sich die Handlung immer mehr zu, Terence Sorge um seine Tochter steigert sich immer weiter, er sieht überall Gefahren für sie. Der Roman ist aus der Ich-Erzähler Perspektive geschrieben, aus der Sicht von Terence. Obwohl ich es gewöhnt bin, dass ich mich während des Lesens in den Erzähler hineinversetzen kann, fühle was er fühlt, ist das bei diesem Buch nicht der Fall. Ich hatte die ganze Zeit ein beklemmendes Gefühl während des Lesens, da man weiß, die Handlungen des Ich-Erzählers können nur falsch sein. Und letztendlich ist es auch das, was mich so fasziniert an diesem Buch. Matt Haig schafft es durch seinen Schreibstil diese Grauzone, jemanden beschützen zu wollen, komplett auszureizen. Denn wie weit ist man bereit zu gehen, um einen geliebten Menschen zu schützen? Es geht um einen Vater, der akzeptieren muss, dass seine Tochter langsam beginnt eigenständig zu leben, ein Thema, dass sicher viele Eltern beschäftigt. Ich mag es, wie Matt Haig mit Bildern, Namen und unterschwelligen Motiven spielt. So ist der Nachname des Protagonisten, Cave, sehr passend gewählt. Auch der Name der Tochter, der wohl eine zarte Blume beschreibt, als auch Terence Caves Job als Restaurateur, der alte Dinge wieder aufarbeitet, sind gut gewählt. Illusion und Realität werden durch Worte miteinander verwoben. Letztendlich geht es auch darum, wie man mit Verlusten umgeht, und was diese mit einem machen können.Das Buch ist, anders als die Bücher von Matt Haig, kein gute Laune Buch, sondern hinterlässt einen eher nachdenklich und bedrückt. Es erschien in England jedoch auch schon 2008, also vor der „Mitternachtsbibliothek“ oder „Mach mal halblang“. Dennoch sind die von Haig bekannten psychologischen Aspekte immer wieder im Buch aufzufinden.Der fürsorgliche Mr. Cave ist ein Roman der menschlichen Abgründe erforscht. Es ist sicher keine leichte gute Laune Lektüre, sondern ein schwerer, aber kurzer Roman, der einen durch das Thema und den Schreibstil fesselt, da man wissen will, wie weit Terence Cave noch geht. Wegen des bedrückenden Gefühls während des Lesens, gebe ich auch nur vier Sterne und weil, trotz des Mini-Twists gegen Ende, sich der Ausgang des Romans irgendwann abzeichnet.

Der fürsorgliche Mr. Cave
Der fürsorgliche Mr. Caveby Matt HaigDroemer Taschenbuch
22. Nov.
Rating:4.5

Ein Schutzinstinkt, der zu weit geht

„Der fürsorgliche Mr. Cave“ von Matt Haig hat mich emotional komplett abgeholt. Wie schon in Die Mitternachtsbibliothek zeigt Haig auch hier seine besondere Fähigkeit, psychologische Themen mit literarischer Tiefe zu verbinden. Die Geschichte um Terence, der nach dem Tod seines Sohnes in eine krankhafte Überbeschützung seiner Tochter abrutscht, ist intensiv, anspruchsvoll und teilweise echt schwer auszuhalten – aber genau deshalb so stark. Man begleitet ihn tief in seine kaputte Psyche, und obwohl man nicht alles nachvollziehen kann, fühlt man mit ihm mit. Der Schreibstil ist durchdacht, atmosphärisch und mit vielen Details, die erst am Ende Sinn ergeben. Das Ende hat mich echt überrascht. Was mir besonders gefallen hat, ist die tiefgehende Auseinandersetzung mit Themen wie Trauma, Verlust und psychischer Instabilität. Das Buch regt zum Nachdenken darüber an, was passieren kann, wenn Menschen nicht lernen, sich mit ihrem Inneren auseinanderzusetzen. Empfehlung: Für alle, die sich für psychologische Themen interessieren und anspruchsvolle Geschichten mögen. Nicht geeignet, wenn man mit der Thematik Selbstmord Schwierigkeiten hat. Ein emotional intensives, tiefgründiges und spannendes Buch, das noch lange nachhallt. Für mich definitiv eine Empfehlung – und sicher nicht das letzte Buch von Matt Haig.

Der fürsorgliche Mr. Cave
Der fürsorgliche Mr. Caveby Matt HaigDroemer Taschenbuch
1. Nov.
Rating:3.5

In diesem Roman geht es um einen Vater, der seine Tochter (nach mehreren schweren Verlusten) vor der bösen, schlechten Welt beschützen will – aber wie weit darf bzw. sollte ein Vater gehen?

Der Schreibstil in Briefform an seine Tochter hat mir wirklich sehr gefallen, das war mal was ganz Neues! Gleichzeitig war es aber stellenweise echt schwer, weiterzulesen. Immer wieder habe ich gehofft, dass der Protagonist innehält, dass er sich anders entscheidet und seine Pläne nicht durchzieht. Sein krankhafter Beschützerdrang nimmt zunehmend erschreckende Züge an und nimmt seiner Tochter somit jede Möglichkeit auf eine normale Kindheit und Jugend. Die Rolle, die sein Sohn in diesem Buch spielt, empfinde ich als ebenso interessant wie verstörend.

Der fürsorgliche Mr. Cave
Der fürsorgliche Mr. Caveby Matt HaigDroemer Taschenbuch
23. Okt.
Rating:4

Matt Haigs Schreibstil ist ehrlich wunderschön. Ich hab mich zusammen mit Terrence Caves in seinem eigenen Kopf verrannt. Er hat sich in seiner eigenen Trauer verloren , daraus resultierte Wahsinn. Diesen konnte man außen rationalisieren, dennoch fühlt er sich so real an. Dieses Buch beschreibt für mich wie wichtig es ist Tod anständig zu verarbeiten und sich selbst reflektieren zu müssen bevor man Dinge glaubt, die man selbst denkt.

Der fürsorgliche Mr. Cave
Der fürsorgliche Mr. Caveby Matt HaigDroemer Taschenbuch
8. Okt.
Rating:2.5

Langatmiges Familiendrama Der Protagonist verliert zuerst seine Frau, dann seinen Sohn und hat nun Angst um seine Tochter. Diese Angst drückt er in einem erklärenden Brief von ca. 256 Seiten an seine Tochter aus. Vorstellbar dass man diese Beichte als eine Tochter anders liest als ein Sohn. Die Problematik ist jedenfalls eine andere. Der englische Titel "The Possession of Mister Cave" trifft den Inhalt wesentlich exakter, als der irreführende deutsche. Leser:Innen die unter einer zu engen Vater-Tochter-Beziehung leiden, können diesem Werk sicher etwas abgewinnen, ansonsten kann man es sich ohne großen Verlust sparen.

Der fürsorgliche Mr. Cave
Der fürsorgliche Mr. Caveby Matt HaigDroemer Taschenbuch
3. Okt.
Rating:4

Sensibles Thema …..aber sehr gut …

Ich fand das Buch tatsächlich recht spannend, wenn auch wahnsinnig schlimm. Auf jeden Fall sollte man da eigentlich Triggerwarnungen zu schreiben. Der Vater entwickelt sich zu einem SEHR SEHR toxischen Menschen und ist regelrecht besessen und bringt am Ende die in Gefahr, die er mit aller Macht zu schützen versucht ….ein paar Passagen waren mir zu seltsam, sehr Tiefgründiges nebenher. Typisch Haig irgendwie. Aber zum Glück gab es nicht allzu viele Passagen davon.

Der fürsorgliche Mr. Cave
Der fürsorgliche Mr. Caveby Matt HaigDroemer Taschenbuch
1. Sept.
Ungewöhnlich und besonders…
Rating:3.5

Ungewöhnlich und besonders…

Ich glaube, zu aktuellem Zeitpunkt (direkt nach Beenden) bin ich noch etwas zu überfordert um das Buch wirklich gut bewerten zu können. Dennoch möchte ich es versuchen. Das Buch zeigt, wie man sich durch einen bzw. mehrere Todesfälle psychisch verlieren kann. Wir erleben die Geschichte von Mr. Cave der seine Tochter vor der Welt und dem Erwachsenwerden beschützen möchte. Er selbst hält sein Vorgehen natürlich für richtig und gerechtfertigt, auch wenn es in Wirklichkeit nicht so ist. Mr. Cave erzählt seine Geschichte, als wären wir seine Tochter. Die Schreibweise ist dadurch relativ ungewohnt und insbesondere zu Anfang etwas verwirrend. Dadurch ist sie aber auf jeden Fall besonders. Ich möchte gar nicht zu viel vorwegnehmen, aber die Geschichte schließt in jedem Fall mit einer schönen Pointe ab. Alles in allem ist das Buch vermutlich eher etwas, was zum Denken anregen soll und nichts, was man nur nebenbei liest.

Der fürsorgliche Mr. Cave
Der fürsorgliche Mr. Caveby Matt HaigDroemer Taschenbuch
27. Aug.
Rating:4

Krankhafte Elternliebe

Ich verstehe, warum das Buch spaltet. Ich empfand es an manchen Stellen schwer zu lesen, weil man beim lesen selbst, diesen Druck verspürte und sich gehetzt fühlte. Es geht darum, das ein Vater durch den Tod seines Sohnes ,den Drang verspürt, seine Tochter extrem zu beschützen, weil sie alles ist was er noch hat. Doch das beschützen ist krankhaft schon wahnhaft. Ich finde ja sogar Psychotisch. Ich Frage mich, ob Matt Haig eine Art Psychose darstellen wollte, die auftreten kann, bei schwerem Verlust. Der Vater handelte wie im Wahn, sah nicht mehr oben und unten, hörte nicht auf Mitmenschen. Sah überall nur noch das Böse. Wurde sogar von seinem toten Sohn verfolgt. Ein wirklich interessantes Buch, was mir so noch nicht unter gekommen ist. Auch wenn seine Literarischen Ausschweifungen interessant aber auch anstrengend waren, die der Vater so dachte.

Der fürsorgliche Mr. Cave
Der fürsorgliche Mr. Caveby Matt HaigDroemer Taschenbuch
26. Juni
Rating:3.5

Bedrückende Atmosphäre, vereinzelte Schwächen, falsche Erwartungshaltung.

Ich vermute, dass viele Lesenden eine falsche Erwartungshaltung an den Roman haben und daher enttäuscht sind. Der Roman ist sehr bedrückend und einengend. Man wird empathisch mit der Tochter des Protagonisten und wendet sich zunehmen von diesem ab. Der steigende Wahn, aufgrund der starken psychischen Belastungen der Vergangenheit und Gegenwart, wird deutlich und entfremdet sich von den Gedankengängen. Für mich ist dies dennoch stimmig, auch wenn man es selbst nicht nachempfinden kann aus seiner eigenen Wahrnehmung. Dennoch enthält der Roman für mich einige Schwächen. Die größte ist für mich die Erkenntnis des Protagonisten, welche für uns Lesenden so auf der Hand lag, wird nicht näher erläutert und kam gefühlt aus dem Nichts. Das hat für mich die Immersion etwas genommen. Der Roman ließ sich für mich gut lesen und thematisiert für mich die krankhafte Verlustangst sehr eindringlich. Ob das Ende dann etwas zu dramatisch und überspitzt gezeichnet ist, sei jedem selbst überlassen.

Der fürsorgliche Mr. Cave
Der fürsorgliche Mr. Caveby Matt HaigDroemer Taschenbuch
28. Mai
Rating:3

Verwirrt

Es fällt mir schwer dieses Buch in Worte zu fassen. Den Titel finde ich unpassend, denn um Fürsorge geht es, nach meine Sicht, überhaupt nicht. Es handelt von einem psychisch sehr kranken Vater, der hier aus seiner Sicht versucht alles, was er komplett falsch macht, ohne jegliches Empfinden für Böses, eine Rechtfertigung zu finden. Die Tochter ein typisches pubertäres Mädchen. Es tut mir sehr leid, da sie keine Chance auf ein normales Leben hat. Das Thema ist permanent der Tod, Trauer, die hier durchscheint. Sehr düster. Literarisch sicherlich top. Inhaltlich hat es mich sehr enttäuscht. Dennoch habe ich durchgehalten in der Hoffnung auf ein gutes Ende. Nachdem ich nicht spoilern will, muss dies selbst herausgefunden werden.

Der fürsorgliche Mr. Cave
Der fürsorgliche Mr. Caveby Matt HaigDroemer Taschenbuch
28. Mai
Rating:4

Genial und fürchterlich zugleich. Die Stimmung wird Seite für Seite bedrückender, die düsteren Gedanken des Protagonisten immer besorgniserregender. Matt Haig gelingt es durch seinen Schreibstil Themen wie Depression und Angststörung in eine Geschichte zu weben, die ich so schnell nicht vergessen werde.

Der fürsorgliche Mr. Cave
Der fürsorgliche Mr. Caveby Matt HaigDroemer Taschenbuch
8. Apr.
Rating:3.5

Starke Gefühle, nur nicht so mein Thema

Es hat mich wirklich bewegt und Matt Haig hat wieder starke Gefühle bei mir hervorgerufen. Das Thema Elternschaft ist (noch) nicht meins, sodass ich mich nicht so sehr damit infizieren konnte. Die Fürsorge bzw. Angst um seine Kinder kann ich (noch) nicht nachvollziehen.

Der fürsorgliche Mr. Cave
Der fürsorgliche Mr. Caveby Matt HaigDroemer Taschenbuch
6. Apr.
Rating:5

Besessenheit der Fürsorge: Der schleichende Wahnsinn eines Vaters

„Das zweite Buch, das ich vom Autor lese, und auch dieses hat mir wieder gut gefallen. In dieser Geschichte begleiten wir den Antiquariat-Besitzer Terence Crave durch eine prägende Episode seines Lebens. Nach mehreren Schicksalsschlägen, die im Laufe des Buches offenbart werden, beginnt er, seine Tochter zu beschützen – was sich schließlich bis in das Stalking hineinsteigert. Besonders spannend an diesem Buch ist, wie der Autor den Wandel von Terence’ Gedanken und Handlungen darstellt. Was zunächst nach einer normalen Vater-Tochter-Beziehung aussieht, entwickelt sich immer mehr zu einer verstörenden Besessenheit. Der Leser wird durch die Entwicklung der Geschichte immer tiefer in Terence’ wahnhaften Zustand hineingezogen und beginnt, seine Handlungen und Gedanken nachvollziehen zu können, was zu einer unheimlichen und intensiven Leseerfahrung führt. Das Ende bringt dann noch einmal eine unerwartete Wendung, die das Ganze zu einem dramatischen Abschluss führt. Es ist ein starkes und packendes Buch, das psychologische Tiefe und Spannung vereint und die Grenze zwischen Fürsorge und Obsession aufzeigt.“

Der fürsorgliche Mr. Cave
Der fürsorgliche Mr. Caveby Matt HaigDroemer Taschenbuch
2. Apr.
Rating:2

Sehr schwer zu bewerten

Das Buch ist ok... Allerdings hat es mich so verstört, dass ich keine Ahnung habe, wie ich es bewerten soll. Ich habe schon vieles gelesen... Aber das hier ist wirklich was anderes. Trotzdem mag ich den Schreibstil und verstehe die Idee des Autors... den Hauptcharakter und seine permanente Opfer-Rolle mag ich trotzdem nicht

Der fürsorgliche Mr. Cave
Der fürsorgliche Mr. Caveby Matt HaigDroemer Taschenbuch
29. März
Rating:3.5

Terence verliert nicht nur seine Mutter und seine geliebte Frau, sondern einige Zeit später auch seinen Sohn, der während einer Mutprobe tödlich verunglückt. Zurück bleibt dessen Zwillingsschwester, die für Terence zum Mittelpunkt der Welt wird. Auf eine schlechte Art und Weise. Byrony ist ein Teenager und gerade auf der Schwelle zum Erwachsenwerden, als ihr diese Entwicklung und die Möglichkeit auf freie Entfaltung von ihrem Vater genommen wird. Terence hat dabei gute Absichten, denn er möchte alles Übel von Byrony fernhalten, muss aber bald feststellen, dass sie ihren eigenen Willen hat und versucht, eigene Erfahrungen zu machen, wie es für eine Jugendliche angemessen ist. Dadurch, dass das Buch in einer Art Brief von Terence an Byrony verfasst ist, bekommt man einen guten Einblick in seine Gefühlslage und erlebt hautnah, wie er immer weiter abdriftet in eine krankhafte Sorge um seine Tochter. An vielen Stellen wurde ich richtiggehend wütend und hätte Terence am liebsten geschüttelt. Der Schreibstil von Matt Haig hat mir gut gefallen. Es gibt sehr wenige Längen und man fliegt schnell durch die Seiten. Insgesamt eine solide Geschichte darüber, was der Verlust von geliebten Menschen in der Psyche eines Menschen auslösen kann.

Der fürsorgliche Mr. Cave
Der fürsorgliche Mr. Caveby Matt HaigDroemer Taschenbuch
8. März
Rating:3

Kontrolle vs. Vaterliebe

Mr. Cave liebt seine Tochter - mal merkt man es mehr, mal weniger.... Interessante Aspekte von Elternliebe, Verantwortung, Vertrauen und Erwartungen. Leider aber in eine sehr schräge Geschichte eingebettet, manchmal zu schräg für meinen Geschmack. Es war mein drittes Buch von Matt Haig, aber die "Mitternachtsbibliothek" bleibt unerreicht.

Der fürsorgliche Mr. Cave
Der fürsorgliche Mr. Caveby Matt HaigDroemer Taschenbuch
2. März
Komplett anders als erwartet.  Über Liebe und Bessenheit 🕊️⛓️
Rating:3.5

Komplett anders als erwartet. Über Liebe und Bessenheit 🕊️⛓️

Noch nie fiel es mir so schwer ein Buch zu bewerten. Der erzählerische Stil in Form eines Briefes an die Tochter hat mir gut gefallen. Die Ehrlichkeit, mit der der Protagonist seine Gedanken und Gefühle schildert, verleiht der Geschichte eine besondere Authentizität. Doch gleichzeitig ist sein Verhalten zutiefst verstörend – geradezu psychopathisch. Die psychologischen Aspekte des Romans sind tiefgründig und faszinierend, doch das Verhalten von Mr. Cave auszuhalten, war nicht leicht. Das Ende ließ mich ratlos zurück: War dieser Ausgang nach allem wirklich plausibel? Aber kann man von einer Person mit einer schweren psychischen Erkrankung überhaupt Nachvollziehbarkeit erwarten? Ein intensives, aber herausforderndes Leseerlebnis.

Der fürsorgliche Mr. Cave
Der fürsorgliche Mr. Caveby Matt HaigDroemer Taschenbuch
9. Feb.
Rating:4.5

Fantastisches Buch, leicht verstörend aber toll geschrieben.

Nach dem tragischen Tod seines Sohnes Reuben versucht Antiquitätenhändler Terence Cave seine einzig verbleibende Familie, seine Tochter Bryony, zu beschützen. In seiner Trauer werden seine Handlungen immer unberechenbarer. Die 14-jährige Bryony geht hingegen ganz anders mit der Trauer um, sehr zum Missfallen ihres Vaters. Nach der 'Mitternachtsbibliothek' ist 'Der fürsorgliche Mr. Cave' mein zweites Buch von Matt Haig. Auch diese konnte ich nur schwerlich aus der Hand legen, da mich der Schreibstil einfach so fesselt. Geschrieben ist die Geschichte interessanterweise wie ein Tagebuch oder Brief aus Sicht des Vaters, Mr. Cave, an seine Tochter Bryony. Ich kann sehr gut nachvollziehen wieso viele Leser das Buch so schlimm fanden. Das Thema ist ziemlich heftig und die Geschichte teils auch beängstigend. Aber irgendwie konnte ich sie teils dennoch auch nachvollziehen. Wie Mr. Cave mit dem Verlust und der Trauer um seinen Sohn umgegangen ist, ist wirklich extrem aber jeder geht, anhand gesammelter Erfahrungen und Ängste, ganz anders mit Trauer um. Ein überängstlicher und überfürsorglicher Vater und eine pubertierende Tochter die einfach ihr Leben leben möchte. Was kann da schon schief gehen? Wieder ein tolles Buch, toller Schreibstil und ein interessantes Thema. Aber nichts für schwache Nerven. Dieser Roman hat schon was von einem Psychthriller.

Der fürsorgliche Mr. Cave
Der fürsorgliche Mr. Caveby Matt HaigDroemer Taschenbuch
3. Jan.
Eine bewegende Geschichte über Verlust und Liebe
Rating:5

Eine bewegende Geschichte über Verlust und Liebe

Dies war mein zweites Buch von Matt Haig und es hat mir sogar noch besser gefallen als die Mitternachtsbibliothek💛 Matt Haig hat es geschafft, mit seinem einzigartigen Schreibstil eine tief bewegende Geschichte zu erzählen. "Der fürsorgliche Mr. Cave" ist ein Roman voller Emotionen, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Die Geschichte ist nicht nur gefühlvoll, sondern auch zutiefst bewegend, indem sie sich mit Verlust, Liebe und der schwierigen Aufgabe, loszulassen, auseinandersetzt. Haig schafft es meisterhaft, die inneren Kämpfe seiner Charaktere so lebendig und authentisch darzustellen, dass man sich mit ihnen verbunden fühlt. Sein Schreibstil ist ein Genuss: wunderbar poetisch, klar und dabei voller Tiefe. Es ist eine Erzählung, die zum Nachdenken anregt und lange nachhallt. Für alle, die Geschichten lieben, die das Herz berühren und einen bleibenden Eindruck hinterlassen, ist dieses Buch ein absolutes Muss. Eine bewegende Geschichte über Familie, die ich wärmstens empfehlen kann!

Der fürsorgliche Mr. Cave
Der fürsorgliche Mr. Caveby Matt HaigDroemer Taschenbuch
31. Dez.
Was war das bitte?!
Rating:3.5

Was war das bitte?!

Also, das Buch sieht sehr schön aus, der Klappentext klingt spannend und es fängt auch gut an. Der Schreibstil ist besonders und toll, aber der Vater ist halt hart unsympathisch, weswegen es das Lesen bisschen aufregend fand. Seine Tochter tat mir halt so leid. Das Ende fand ich erst unerwartet und gut, aber so richtig habe ich es nicht verstanden, um ehrlich zu sein... Ich bin mir sehr unsicher, was ich davon halten soll, vielleicht liegt es aber auch an mir🫣~

Der fürsorgliche Mr. Cave
Der fürsorgliche Mr. Caveby Matt HaigDroemer Taschenbuch
27. Dez.
Rating:2

Ich habe bisher lediglich die Mitternachtsbibliothek von Matt Haig gelesen und die Geschichte fand ich wirklich grandios. Daher habe ich mich auch sehr auf dieses Buch gefreut, aber es hat mich leider sehr enttäuscht. Das der Protagonist nicht sympathisch ist, ist definitiv vom Autor gewollt und das hat auch gut funktioniert. Allerdings ist die Handlung an sich zu Beginn sehr wirr und gleichzeitig recht früh vorhersehbar. Die Moral/Lehre der Geschichte fand ich zwar ganz gut, aber insgesamt kann ich das Buch leider nicht empfehlen.

Der fürsorgliche Mr. Cave
Der fürsorgliche Mr. Caveby Matt HaigDroemer Taschenbuch
27. Nov.
Rating:4

27.11.2024 "... Ich stellte mir vor mein Autor hätte mir eine andere Geschichte auf den Leib geschrieben" Ja, ich auch!! Aber dann wäre das Buch vermutlich nicht so ausdrucksstark... Unerwartet düster, anders als mich das Cover vermuten ließ-definitiv anders als "die Mitternachtsbibliothek" und kein Wohlfühl-Buch... Lesen außerhalb der Komfortzone, melancholisch, düster, traurig-aber absolut lesenswert!

Dieses Buch war ein Vorschlag für unseren Mädelsbuchclub, hat es allerdings nur zum Buddy Read geschafft bei der Abstimmung. Da mir "die Mitternachtsbibliothek" sehr gut gefallen hat, war meine Erwartungshaltung, dass das Buch ähnlich ist. Weit gefehlt... Dadurch dass das Buch einen Ich-Erzähler hat, verfolgt man die immer stärker werdenden paranoiden Vorstellungen von Terence "live". Terence wendet sich in seiner Erzählung an seine Tochter Bryony. (Ich würde mich sehr über ein Buch aus Bryonys oder Cynthias Sicht freuen!) Die Geschichte stimmt einen schon sehr traurig, weil es so viele Schicksalsschläge sind die Terence erleidet. Ich liebe Geschichten in denen die Protagonisten/Protagonistinnen über eine große Resilienz verfügen und niemals aufgeben oder gestärkt aus den Situationen hervorgehen... Aber natürlich kann das nicht immer der Fall sein und Terence psychische Gesundheit ist angeschlagen. Ich finde die Geschichte ist sehr lesenswert, aber sie lässt mich mit einem traurigen Gefühl zurück. Die Geschichte ist spannend und die Figuren (ganz besonders Cynthia, Dennis und Bryony) sind mir doch ans Herz gewachsen.

Der fürsorgliche Mr. Cave
Der fürsorgliche Mr. Caveby Matt HaigDroemer Taschenbuch
19. Nov.
Rating:4

☆☆☆☆

Ich liebe einfach Matt Haigs Schreibstil. Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen, auch weil es leicht verstörend war und obsessiv, aber krass. Ich glaube ich habe noch nie so schnell mit jemandem nicht simpathisiert, wie mit unserem Hauptcharakter und noch nie so oft immer wieder "Neeein, tu's nicht." gesagt und den Kopf geschüttelt, wie als könnte ich als Leserin ihn von seinen Taten und Gedanken abbringen. Und Leute ich kanns euch trotzdem nicht ganz beschreiben, aber irgendwas hat mir trotzdem noch gefehlt, deswegen 4/5

Der fürsorgliche Mr. Cave
Der fürsorgliche Mr. Caveby Matt HaigDroemer Taschenbuch
11. Nov.
Rating:2

Terence Cave musste bereits drei Verluste von geliebten Menschen verkraften. Erst den Selbstmord seiner Mutter, dann den Mord an seiner Frau und schlussendlich den Tod seines Sohnes Reuben. Die einzige die geblieben ist, ist seine Tochter Byrony – die Zwillingsschwester von Reuben. Jetzt ist Terence umso verzweifelter und versucht seine Tochter vor jeder Gefahr zu schützen, was jedoch dazu führt, dass Byrony immer mehr aus dem Käfig ihres Vaters auszubrechen versucht… Matt Haig ist mittlerweile einer meiner Lieblingsautoren dessen Bücher ich auch blind kaufe, ohne mir durch zu lesen, worum es in dem Buch geht. Nachdem ich ,,Die Mitternachtsbibliothek‘‘ verschlungen und geliebt habe, musste ich natürlich auch ,,Der fürsorgliche Mr. Cave‘‘ lesen. Vor allem da mich das Thema total angesprochen hat und ich Geschichten über dieses Thema wahnsinnig spannend finde. Jedoch konnte ich mit dem Buch irgendwie nicht ganz warm werden. Mr. Cave hat aufgrund seiner Vergangenheit viele Dinge durchmachen müssen, die viele Menschen sprachlos machen. Ich habe zwar keine Kinder, dennoch kann ich mir gut vorstellen, dass man als Elternteil wahnsinnige Angst hat, sein Kind zu verlieren und alles Mögliche dafür tun würde, damit dies nicht passiert. Jedoch entwickelt sich all dies zu einer Besessenheit bzw. ein Kontrollzwang, was ich total unschlüssig fand. Weil all dies hatte nichts mehr mit der Angst zu tun, sondern damit, seine Tochter zu besitzen und das finde ich in diesem Thema falsch. Außerdem lässt er viele Emotionen und Gedanken raus – was keines falls schlecht ist, jedoch ist seine Tochter die falsche Ansprechpartnerin dafür. Er hätte sich eher professionelle Hilfe suchen sollen und seine Tochter mit all dem nicht noch mehr einengen sollen. Das was ich schade finde, ist, dass wir nicht die Sicht von Byrony kennenlernen. Das hat mir hier sehr gefehlt, da sie eigentlich ein wichtiger Teil der Geschichte ist. Daher handelt es sich hier bei der Geschichte um die Ich-Perspektive, in denen Mr. Cave seine Tochter anspricht. Es wirkt quasi wie einen Brief, den er seiner Tochter schreibt, indem er sich für seine Handlungen und sein Verhalten rechtfertigt. Dabei erzählt er auch über die Vergangenheit der Familie, weshalb man ihn ein bisschen besser verstehen kann. Jedoch hat das nicht dafür gesorgt, dass ich ihn mochte. Der Schreibstil von Matt Haig hat mich in all seinen Büchern bisher überzeugen konnte. Natürlich mochte ich den Schreibstil auch in diesem Band, jedoch muss ich hier einige Dinge ansprechen, die mir hier aufgefallen sind. Manchmal wirkten die Erzählungen abgehakt, was mich beim Lesen doch schon gestört hat. Leider sind die Charaktere dadurch etwas blass und die gewohnte Tiefe der Charaktere fehlt. ,,Der fürsorgliche Mr. Cave‘‘ hat mich leider überhaupt nicht überzeugen können. Vielleicht bin ich auch mit zu hohen Erwartungen an diese Geschichte herangegangen, weshalb es mir nicht so gut gefallen hat. Die Grundidee der Geschichte hat mir echt gut gefallen, doch leider finde ich, dass man hier noch mehr hätte rausholen können! Ich möchte trotzdem anmerken, dass es sich hierbei um meine eigene Meinung handelt und es trotzdem sein kann, dass es dem ein oder anderen gefallen hat oder gefallen wird. Deshalb macht euch selbst ein Bild!

Der fürsorgliche Mr. Cave
Der fürsorgliche Mr. Caveby Matt HaigDroemer Taschenbuch
6. Nov.
Rating:3

Wie viele andere es in ihren Rezensionen schon geschrieben haben, fällt es mir auch schwer, das Buch zu bewerten. Zunächst ist meiner Meinung nach der deutsche Titel nicht ganz passend, der englische Originaltitel "The possession of Mr. Cave", trifft es besser. Es war mein erstes Buch von Matt Haig, und ich mochte den Schreibstil sehr gerne, meiner Meinung nach war es nicht langatmig. Außerdem fand ich den Aufbau als Brief mal etwas anderes, das hatte ich noch nie, und ich glaube ich konnte dadurch noch mehr in die Geschichte eintauchen. Zum Inhalt: ich fand die Entwicklung sehr erschreckend, und auch ich habe sehr viel Wut zwischendurch verspürt. Eigentlich hatte ich durchgehend den Drang, Terence zuzurufen "bitte such dir endlich Hilfe". Trotzdem wollte ich auch wissen wie es weiter geht, obwohl es an manchen Stellen etwas verwirrend wurde. Ich habe glaube ich noch nie ein vergleichbares Buch gelesen und weiß auch nicht, ob ich es weiterempfehlen würde.

Der fürsorgliche Mr. Cave
Der fürsorgliche Mr. Caveby Matt HaigDroemer Taschenbuch
14. Okt.
Rating:4

Ein wirklich gutes Buch. Ich liebe den Schreibstil von Matt Haig und er kann so gut beschreiben was bestimmte Ereignisse mit Menschen macht. Es gibt halt nicht nur schwarz und weiß auf dieser Welt.Manchmal kann man es nicht aufhalten und man verändert sich psychisch durch bestimmte Ereignisse. Mr. Crave hatte viele traumatische Erlebnisse, die ihn mehr und mehr verändert haben. Dadurch bleibt ihm am Ende nur seine Tochter. Mr. Crave liebt seine Tochter so sehr und klammert sich an sie. Somit bringt seine Liebe, die eigentlich rein ist, ihn um den Verstand. Somit trifft er falsche Entscheidungen und erkennt seinen Fehler erst als es zu spät ist.

Der fürsorgliche Mr. Cave
Der fürsorgliche Mr. Caveby Matt HaigDroemer Taschenbuch
3. Okt.
Rating:2.5

Dramatisch, Psychoterror und ein bisschen deprimierend.

Mit dieser Geschichte habe ich ganz sicher nicht gerechnet, als ich zu „Der fürsorgliche Mr. Cave“ von Matt Haig gegriffen habe. Sein Buch „Die Mitternachtsbibliothek“ ist mir ebenfalls bekannt, weshalb ich aufgrund der ähnlichen Cover davon ausging, dass die Bücher irgendwie zusammengehören. Dabei habe ich mich gewaltig geirrt. Das Cover finde ich ansprechend. Es ähnelt auf den ersten Blick dem Cover der Mitternachtsbibliothek, obwohl die beiden Bücher nichts miteinander zu tun haben. Außer vielleicht, dass sie ähnlich düster sind. Eine Triggerwarnung wäre angemessen, aber gibt es leider nicht. Bei „Der fürsorgliche Mr. Cave“ handelt es sich um eine Art Tagebuch, das über die toxische Beziehung von Vater und Tochter berichtet. Mr. Cave richtet dieses direkt an seine Tochter Bryony. Das Buch habe ich relativ schnell gelesen, da ich Angst hatte, sonst in eine Leseflaute zu rutschen. Der Schreibstil von Matt Haig ist angenehm zu lesen. Jedoch gibt es bestimmt Szenen, die absichtlich verwirrend geschrieben wurden, um den inneren Konflikt von Terrence Cave darzustellen. Diese Texte habe ich oft nicht entwirren können. Mich hat die Geschichte sehr frustriert und deprimiert. Terrence Cave ist ein unsympathischer Charakter mit starken psychischen Problemen. Er ist vollkommen überfordert mit der Erziehung seiner Tochter und sieht nur das Schlechte im Leben. Er möchte sie beschützen, da er in seinem Leben schon mehrere traumatische Tode von geliebten Menschen erlebt hat, welche nicht aufgearbeitet wurden. Er wird zudem als schizophren, aggressiv und labil dargestellt. Dass Terrence traumatisiert und durcheinander ist, kann man sehr gut herauslesen, weil er nicht wie ein Erwachsener mit klarem Verstand handelt. Seine Tochter Bryony leidet insbesondere unter dem Tod ihres Zwillingsbruders Reuben und wird hauptsächlich als verzogenes Mädchen beschrieben, die gegen ihren Vater rebelliert. Leider erfährt man nicht viel über Bryony, weshalb ich bezüglich ihrer Handlungen nur Vermutungen aufstellen konnte. Sie wehrt sich gegen das überfürsorgliche Verhalten ihres Vaters, indem sie ihre Freiheiten ausreizt und immer wieder lügt. Sie versucht aus seiner Reichweite zu fliehen, was ich ziemlich gut verstehen konnte. Die Art von Terrence war durchweg erdrückend. Beide Charaktere haben anstrengende Charakterzüge, die nicht miteinander harmonieren, sodass automatisch Konflikte entstehen. Keiner der beiden kommt dem anderen entgegen, weshalb ein friedliches Zusammenleben nicht funktioniert. Für die Geschichte hätte ich mir gewünscht, dass Lösungen gefunden werden, die realistisch gewesen wären. Die Handlung ist dramatisch und kurzweilig. Sehr viel mehr habe ich dazu nicht hinzuzufügen. Besonders die Momente, als Terrence das Gefühl hatte, von Reuben besessen zu sein, habe ich nicht gerne gelesen. Diese waren mir zu wirr und haben mir die Lust zum Weiterlesen genommen. Das Ende des Buches ist keine Überraschung, wenn man aufmerksam gelesen hat. Das Buch hat mir persönlich nichts mit auf den Weg geben können, was zum Beispiel „Die Mitternachtsbibliothek“ geschafft hat. Ich wurde nicht zum Nachdenken angeregt und war größtenteils von Terrence genervt. Deswegen gibt es von mir 2,5 von 5 Sternen.

Der fürsorgliche Mr. Cave
Der fürsorgliche Mr. Caveby Matt HaigDroemer Taschenbuch
27. Sept.
Rating:4

Unerwarteter Psycho-Thriller

Der Klappentext hat mich nicht darauf vorbereitet was hier auf mich wartet. Wer sich eine tragische aber vielleicht auch stellenweise humorvolle Geschichte wünscht ist hier falsch. Man scheint gemeinsam mit den Protagonistin in den Abgrund zu stürzen. Dabei habe ich mich immer wieder gefragt, wie jemand von Führsorglichkeit so schnell in besetzergreifend wechseln kann, ohne selber zu merken was er tut. Man liest hier schon fast einen Psycho-Thriller. Gedankengänge werden (so abstrus sie auch sind) lange beschrieben und gerechtfertigt. Mir wurde es teilweise zu pseudo-philospisch, was aber gut ins Setting gepasst hat. Ich konnte das Buch kaum weg legen und war gleichzeitig immer mehr verstört von dem was sich nach und nach anbahnte. Dadurch, dass wir einen unverlässlichen Erzähler haben, welcher alles aus seiner Sicht schildert, bleibt für mich an vielen Stellen offen, wie die Realität aussah. Wann es wirklich begonnen hat zu sein wie es ist. Aber das machte auch irgendwie den Reiz der Geschichte aus.

Der fürsorgliche Mr. Cave
Der fürsorgliche Mr. Caveby Matt HaigDroemer Taschenbuch
19. Sept.
Wie viel Leid kann ein Mensch ertragen?
Rating:4

Wie viel Leid kann ein Mensch ertragen?

Ich mag Matt Haig, weil er Themen wie Tod und Trauer auf eine einzigartige Weise beschreibt. Ich war sehr überrascht wie die Geschichte endet. Man merkte von Anfang an, dass dieses Buch kein Happy End hat. Ich fand die Figuren krass umgesetzt obwohl ich beim dem Vater gerne gesagt hätte: "Jetzt schalte mal einen Gang zurück und mach endlich eine Therapie." Und zu der Tochter:" Jetzt sei mal nicht so ein egoistisches Miststück und komme deinen Vater mal etwas entgegen. Wenn du doch so toll bist, dann zeig mal mehr Empathie für deinen Vater". Das Buch an sich mit Geschichte und der Darstellung fand ich gut aber es gibt einen Punkt Abzug. Auch wenn ich die Idee der Darstellung gut fand, war sie doch recht langatmig. Das hat mich zeitweise etwas verloren.

Der fürsorgliche Mr. Cave
Der fürsorgliche Mr. Caveby Matt HaigDroemer Taschenbuch
17. Sept.
Rating:4

Was für ein Buch. Ich muss sagen ich habe ganz was anderes erwartet und habe gestern, nachdem ich das Buch zu Ende gelesen hatte lang noch wach gelegen und hab über „der fürsorgliche Mr Cave“ nachgedacht. Dieses Buch hat mich tief verstört zurückgelassen. Das Buch ist nun mein zweites von Matt Haig, ich hab die Mitternachtsbibliothek und die lebensbejahende Botschaft dieser Geschichte geliebt und mich wirklich lang auf den neuen Roman gefreut. Das Cover ist wunderschön und hat eine gewisse Erwartungshaltung geweckt, die am Ende aber so gar nicht erfüllt wurde. Ich dachte erst ich mag das Buch nicht, besonders auch während des Lesens, aber jetzt bin ich nicht mehr so sicher. Schwierig. Terence Cave ist ein verwitweter Antiquitätenhändler, der durch einen tragischen Unfall seinen Sohn verliert und daraufhin eine Psychose entwickelt und von der fixen Idee besessen ist seine Tochter von nun an von allem Übel fernhalten zu müssen. Der Leser begleitet Terence wie er immer tiefer sinkt, wie er seiner Tochter erst nur einfach Dinge verbietet und sich dann darauf verlegt noch sehr viel drastischere Maßnahmen zu ergreifen. Verlustängste, gepaart mit Schuldgefühlen was die Tode von Frau und Sohn angehen schicken ihn immer weiter runter in die tiefsten Abgründe der menschlichen Psyche. Obwohl es wirklich nicht lang ist, ist das Buch auf keinen Fall ein easy Read, eher im Gegenteil, Teile waren wirklich physisch schmerzhaft zu lesen. Es ist ein unbequemes Buch, das einen mit einem beklemmenden Gefühl zurücklässt. Auf der anderen Seite ist das Buch meisterhaft komponiert, es handelt sich um einen Briefroman. Die Angesprochene ist Bryony, die Tochter in question und jedes Mal wenn Terence „Du“ sagt, schickt es nochmal extra ein paar Chills den Rück herunter. Das in Verbindung mit dem inneren Struggle, den Terence selbst so nah beschreibt plus noch dem makellosen Schreibstil von Matt Haig – machte es mir wirklich schwer das Buch wegzulegen. Man wird in richtig in das Buch gesogen. Man will die Augen wegdrehen, aber es geht nicht. Ein bisschen wie bei einem Unfall. Wenn ich mal meine nicht getroffene Erwartungshaltung beiseite nehme (für die das Buch ja nichts kann) war es ein- ich will „gutes Buch“ schreiben, aber das scheint mir irgendwie das falsche Wort – faszinierendes Buch? Wenige Seiten, aber viel Inhalt. Unfassbar schmerzhaft zu lesen. Bedingt empfehlenswert, wenn man weiß auf was man sich einlässt. Ein Buch an das ich mich sicher noch lange erinnern werde.

Der fürsorgliche Mr. Cave
Der fürsorgliche Mr. Caveby Matt HaigDroemer Taschenbuch
17. Sept.
Rating:4

Was für ein Buch. Ich muss sagen ich habe ganz was anderes erwartet und habe gestern, nachdem ich das Buch zu Ende gelesen hatte lang noch wach gelegen und hab über „der fürsorgliche Mr Cave“ nachgedacht. Dieses Buch hat mich tief verstört zurückgelassen. Das Buch ist nun mein zweites von Matt Haig, ich hab die Mitternachtsbibliothek und die lebensbejahende Botschaft dieser Geschichte geliebt und mich wirklich lang auf den neuen Roman gefreut. Das Cover ist wunderschön und hat eine gewisse Erwartungshaltung geweckt, die am Ende aber so gar nicht erfüllt wurde. Ich dachte erst ich mag das Buch nicht, besonders auch während des Lesens, aber jetzt bin ich nicht mehr so sicher. Schwierig. Terence Cave ist ein verwitweter Antiquitätenhändler, der durch einen tragischen Unfall seinen Sohn verliert und daraufhin eine Psychose entwickelt und von der fixen Idee besessen ist seine Tochter von nun an von allem Übel fernhalten zu müssen. Der Leser begleitet Terence wie er immer tiefer sinkt, wie er seiner Tochter erst nur einfach Dinge verbietet und sich dann darauf verlegt noch sehr viel drastischere Maßnahmen zu ergreifen. Verlustängste, gepaart mit Schuldgefühlen was die Tode von Frau und Sohn angehen schicken ihn immer weiter runter in die tiefsten Abgründe der menschlichen Psyche. Obwohl es wirklich nicht lang ist, ist das Buch auf keinen Fall ein easy Read, eher im Gegenteil, Teile waren wirklich physisch schmerzhaft zu lesen. Es ist ein unbequemes Buch, das einen mit einem beklemmenden Gefühl zurücklässt. Auf der anderen Seite ist das Buch meisterhaft komponiert, es handelt sich um einen Briefroman. Die Angesprochene ist Bryony, die Tochter in question und jedes Mal wenn Terence „Du“ sagt, schickt es nochmal extra ein paar Chills den Rück herunter. Das in Verbindung mit dem inneren Struggle, den Terence selbst so nah beschreibt plus noch dem makellosen Schreibstil von Matt Haig – machte es mir wirklich schwer das Buch wegzulegen. Man wird in richtig in das Buch gesogen. Man will die Augen wegdrehen, aber es geht nicht. Ein bisschen wie bei einem Unfall. Wenn ich mal meine nicht getroffene Erwartungshaltung beiseite nehme (für die das Buch ja nichts kann) war es ein- ich will „gutes Buch“ schreiben, aber das scheint mir irgendwie das falsche Wort – faszinierendes Buch? Wenige Seiten, aber viel Inhalt. Unfassbar schmerzhaft zu lesen. Bedingt empfehlenswert, wenn man weiß auf was man sich einlässt. Ein Buch an das ich mich sicher noch lange erinnern werde.

Der fürsorgliche Mr. Cave
Der fürsorgliche Mr. Caveby Matt HaigDroemer Taschenbuch
12. Sept.
Rating:3.5

Spannend Gruselig Aufreibend

Was war das denn? Der fürsorgliche Mr. Cave ist das vierte Buch von Matt Haig, welches ich gelesen habe und bisher haben mir seine Bücher ausnahmslos sehr gut gefallen. Ich liebe die Art, wie er seine Geschichten erzählt, dabei schwierige Themen behandelt und zum Nachdenken anregt. Genau das hat er auch in diesem Roman getan, jedoch war es komplett anders, als ich es erwartet hatte. Die Geschichte ist von Beginn an harter Tobak, aber gegen Ende hat man das Gefühl, in den puren Wahnsinn, in den dunkelsten Abgrund der Psyche des Protagonisten zu fallen. Ich hatte durchaus meine Vorstellungen, als ich mir den Klappentext beim Buchkauf durchgelesen habe, aber dass auf diese 230 Seiten so viel unverarbeitetes Trauma, verschiedene Formen von Gewalt, Schicksalsschläge und psychische Ausnahmesituationen passen, hätte ich nicht gedacht. Es tat mir fast selbst weh, diese sich selbst verstärkende, pure Verzweiflung des Hauptcharakters mitzuerleben, trotzdem kann ich nicht behaupten, ihn gemocht zu haben. Er ist so unsympathisch in seiner Art, wie er versucht seine Tochter zu beschützen, sie damit aber nur verletzt und ihr schadet. Für die Art, wie er seinen Sohn vernachlässigt hat, möchte man ihn jedoch einfach nur hassen. Mich hat es sehr gestört, dass Terence sich nach keiner der schlimmen Erfahrungen in seinem Leben Hilfe gesucht hat. Er hat alles in sich verschlossen, sich nicht mit seiner Trauer und dem Trauma auseinandergesetzt, obwohl jede einzelne dieser Erfahrungen zu viel war, um allein damit klar zu kommen und dann hat er seine Probleme auf seine Kinder losgelassen. Nichtsdestotrotz, die Geschichte ist fabelhaft erzählt, die durchgehende Briefform fand ich sehr spannend. Auch die kurzzeitigen Perspektivwechsel durch Reuben waren eine willkommene Abwechslung. Die Letzten Seiten waren nochmal sehr schockierend und dieses Ende hatte ich nicht erwartet. Aber das macht es gleichzeitig in sich stimmig.

Der fürsorgliche Mr. Cave
Der fürsorgliche Mr. Caveby Matt HaigDroemer Taschenbuch
5. Aug.
Rating:3

Was mir gut gefallen hat war die neue Erzählperspektive! Diese Art Brief-Erzählung hat echt total gut gepasst und hat mich mit dem Erzähler sympathisieren lassen, obwohl das was er getan hat irrational und böse war. Wahnsinn, dass man das so schafft. Nichtsdestotrotz war das Buch einfach nicht so meins. Es war gut, aber ich würde es nicht explizit weiterempfehlen.

Der fürsorgliche Mr. Cave
Der fürsorgliche Mr. Caveby Matt HaigDroemer Taschenbuch