Ein Buch das mich mit einem guten Gefühl im Bauch zurück gelassen hat
Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und die Geschichte hat auch wirklich abgeliefert !
Ein Buch dass mich aus meinem Leseloch geholt hat und dass ich herzlichst weiterempfehlen kann.
Die Protagonistin ist zwar etwas klischeehaft, meiner Meinung nach, trotz dessen liebenswürdig.
Ich glaube wir alle haben uns im einen oder anderen Moment, gefragt was wäre wenn ich diesen Weg statt dem anderen eingeschlagen hätte und dementsprechend für mich ein Topic das nie langweilig wird.
Ich habe „The Midnight Library” auf Englisch gelesen, und ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Matt Haig hat etwas geschrieben, das einen noch lange nach der letzten Seite beschäftigt.
Die Geschichte stellt eine Frage, die sich wohl jeder von uns schon mal gestellt hat: Was wäre gewesen, wenn ich damals eine andere Entscheidung getroffen hätte? Aber das Buch gibt eine überraschende Antwort darauf, und die hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht.
Vielleicht ist es gar nicht das andere Leben, das uns glücklich macht. Vielleicht liegt das Schöne genau in dem Leben, das wir haben, in dem, wer wir sind, was wir erlebt haben und wohin uns unser Weg geführt hat. Eine Einladung zur Dankbarkeit, ohne kitschig zu sein.
Absolute Leseempfehlung, auf Englisch oder Deutsch!
Ich freue mich schon sehr auf „The Midnight Train”, der nächste Matt Haig steht schon ganz oben auf meiner Leseliste!
Oft hinterlassen Menschen etwas in einem, das sich nur schwer beschreiben lässt. Etwas, das bleibt, etwas, auf das man zurückblickt, aufsieht und an das man mit einem Lächeln zurückblickt.
Irgendwann tauchen die großen Fragen auf, unausweichlich, denn dort, wo Nähe und keine Distanz ist, bleibt das nicht aus: Habe ich im Leben die Chancen genutzt, die sich mir eröffnet haben? Bereue ich etwas? Erfülle ich meine Träume? Oder kurz: Lebe ich das Leben, dass ich leben will?
Ich dachte zuerst, ich könnte mit Abstand auf dich schauen. Könnte nüchtern sagen, was du mit mir gemacht hast. Aber jedes Mal, wenn ich an dich denke, wird alles wieder schwer.
Das war nicht immer so.
Du warst nie laut. Nie aufdringlich. Und vielleicht gerade deshalb so besonders. Du hast Dinge in mir berührt, von denen ich nicht wusste, dass sie überhaupt weh tun können. Diplomatie habe ich von dir gelernt. Das Helfer-Gen. Aufopfernd für andere einstehen, für Schwächere. Sich selbst hinten anstellen. Das Geschichten schreiben. Das Texten. Die Liebe zu Wörtern. All diese ganzen kleinen, winzigen Momente, die man erst vermisst, wenn sie nicht mehr da sind, all die Momente, die jetzt nur noch Erinnerung sind. Dieses Gefühl, keine neuen schaffen zu können. Dass man ohne Zukunft miteinander auskommen muss. Fragen, die einen hier begleiten sind: War ich oft genug da? Rief ich oft genug an? Haben wir uns oft genug gesehen? War mehr möglich? Ein Lied von AnnenMayKantereit passt hier ganz gut: „Du hast mich angezogen, ausgezogen, großgezogen.“
Ich frage mich oft, warum man immer glaubt, noch Zeit zu haben. Warum man denkt, man könne später zurückkommen, später zuhören, später noch einmal alles richtig machen. Als würde das Leben warten. Als würden Menschen warten. Spoiler: Menschen warten vielleicht. Aber das Leben, das tut es nicht.
Aber irgendwann bleibt nur dieses bedrückende Gefühl zurück, Chaos, Zweifel, Liebe, Glück, Ruhe, aber auch: die Stille danach. Dass man nachts wachliegt und versucht, sich an eine Stimme zu erinnern. An eine bestimmte Art zu lachen. An kleine Gewohnheiten, die früher nebensächlich wirkten und heute alles bedeuten. Und je mehr Zeit vergeht, je mehr einem davon durch die Finger rinnt, desto größer wird die Angst, dass Erinnerungen verblassen könnten. Dass selbst die schönsten Momente irgendwann unscharf werden. Oder um es mit deinen Worten zu sagen: „Es muss immer weitergehen.“ Ich frage mich manchmal, wie das klappen kann. Vielleicht denke ich das aber jetzt noch. Weil es frisch ist. Was sind zwei Monate seit dem schlimmsten Tag? In zwei Jahren denke ich vielleicht anders daran.
Ich glaube, genau das macht Abschiede so grausam: Dieses Endgültige. Dieses Wissen, dass man nie wieder Geburtstage feiert. Nie wieder noch in alten Zeiten schwelgt. Weihnachten ohne dich. Man nie wieder sagen kann: „Bleib doch noch ein bisschen.“
Natürlich, man lernt irgendwie weiterzumachen. Das habe ich von dir gelernt. Aber niemand spricht darüber, wie oft man innerlich zurückläuft. Zu alten Gesprächen. Zu Blicken. Zu Unternehmungen. Zu Momenten, die damals klein wirkten und heute alles wären. Und wo wir von klein sprechen: wie oft ich zu dir aufgesehen habe. Du warst mehr als nur Opa. Du warst mein bester Freund, mein Vorbild, mein Alles.
Und egal, wie oft ich versuche Frieden damit zu schließen, weil du jetzt weg bist, bleibt immer dieselbe Frage: Habe ich alles richtig gemacht?
Ich hoffe, dass es dir dort, wo du jetzt bist, gut geht. Ich glaube fest daran, dass ich dich irgendwann wieder sehen werde. In den zwei Tagen, die ich für die „Mitternachtsbibliothek“ gebraucht habe, war es, als wärst du mit dabei gewesen. Ich habe Nora, die Protagonistin, mit all ihren Fragen begleitet, bei all ihrem Leid, den Depressionen, der Auswegsucherei, den verpassten Chacen, den Alternativen. Aber auch Fragen, die wie ein Trigger sind: Selbstmord als Ausweg aus den Depressionen? Nicht meine Frage. Aber doch ähnlich. Nora ging auf die Suche nach Antworten in verschiedensten Versionen ihres Lebens.
Für mich war es beim Lesen, als würde ich mich fragen, wie es in meinen anderen, gar verschiedensten, Leben gewesen wäre. Mit mir. Mit dir. Mit uns. Opa und Enkel. Wie in einem Rückblick sah ich uns, eine Art Daumenkino, wir beide am Rhein, wo du mir Fahrrad fahren beigebracht hast. Wir zwei an der Ostsee in dem U-Bootmuseum in Laboe. Der Strandspaziergang, wo ich dir sagte, ich wolle Schriftsteller werden. Oder wie wir beide in den Feldern spazieren gingen, dem Sonnenuntergang entgegen, du den Hund an der Leine, ich mit dem Kinder-Überraschungs-Ei vom Kiosk.
Ich las das Buch und dachte viel daran. Viel an dich. Ich dachte an geschlossene Türen und hinter jeder verbarg sich Erinnerung. Ich habe viele Türen geöffnet, seit du weg bist, aber ich weiß ganz genau: es gibt noch so viele Türen, die darauf warten, mit einem Schlüssel geöffnet zu werden. Du jedenfalls, du warst wie ein Schlüssel für mich. Der Schlüssel zu etwas, dass mich geformt hat. Bis heute noch. Dafür kann man nur dankbar sein.
Das Buch ist nun zu Ende, aber du -
du bleibst.
Ich vermisse dich, Opa
Echt schöne Geschichte .
Super geschrieben, angenehm zu lesen und man kann sich in alles rein versetzen.
Einige woow Momente beim lesen gehabt und Dankbarkeit neu gelernt .
Ein Highlight des Jahres für mich bisher.
Dieses Buch war eine tolle Reise durch viele Emotionen und Möglichkeiten. Es lässt einen inne halten und in sich selbst reinhören...man hinterfragt sich und findet villt selbst neue Möglichkeiten. Ein wirklich gelungenes Buch über das Leben und all die vielen Facetten des Lebens. Ich kann es nur weiterempfehlen denn es lässt sich schnell und einfach lesen. 🥰
Sehr tiefgründiges Buch, was sehr zum Nachdenken anregt.
Ich finde es sollte eine Triggerwarnung ausgesprochen werden. Es geht um Depressionen und Suizidversuch.
In der Geschichte wird Nora von starken Depressionen heimgesucht, sie hasst ihr Leben und alles lief nicht nach Plan. Sie wollte sich umbringen, gelangt aber in ein Paralleluniversium, wo sie verschiedene Leben leben darf bis sie am Ende begreift, was wirklich zählt ⭐️📚
"Du hast so viele Leben, wie Du Möglichkeiten hast. Es gibt Leben, in denen du andere Entscheidungen triffst. Und diese Entscheidungen führen zu anderen Resultaten. Hättest du nur eine Entscheidung anders getroffen, dann hättet du eine andere Lebensgeschichte gehabt. Und all diese Möglichkeiten existieren in der Mitternachtsbibliothek. Sie sind alle so real wie dieses Leben."
Ich hatte es vor ein paar Jahren mal als Hörbuch gehört. Dieses Mal habe ich es gelesen. Und ich liebe es noch immer.
Es verändert die Sicht auf so einiges.
Man hat soo viele Möglichkeiten sein Leben zu führen. Aber man muss es erst begreifen. Und dieser Weg ist einfach so unfassbar schwer.
Man hat mit so vielen negativen Gedanken zu kämpfen. Es ist ein Teufelskreis.
Ich habe über 20 Jahre gebraucht, mich daraus zu kämpfen. Mittlerweile führe ich ein Leben, wo es mir wirklich gut geht. Kommt eine massive Pechsträhne (die meist wirklich hart sind, weil alles auf einmal kommt) habe auch ich noch ordentlich daran zu knabbern und würde mich am liebsten nur noch verkriechen. Aber aufgeben und verstecken ist für mich keine Alternative mehr. Mein Leben gehört mir und ich möchte es so leben, wie es mir gefällt 💪🏼
An alle, die genauso mit Depressionen und auch anderen Psychischen Problemen zu kämpfen haben, fühlt euch gedrückt ❤️ Ihr seid nicht allein und nach jeden Schub und jeder Phase geht es auch wieder bergauf 🍀
Ich habe so so viel über dieses Buch gehört. Endlich hab ichs mir mal geschnappt.
Aber obwohl es durch wirkliche realistische Schicksalsschläge nicht wie ein klassisches self help book wirkt, hatte es trotzdem ständig ein Geschmäckle für mich.
Die Welten, in die Nora geschlüpft ist, waren mir teilweise zu absurd. Die Art, wie viele Welten einfach kurz zusammengefasst wurden, weil es die eher langweiligeren waren. Wie ich das Ende trotzdem sehr schnell prophezeien konnte.
Trotzdem habe ich mir manches markiert, fand einige Gedankengänge klug und inspirierend.
Aber am Ende war es ein großes: Sei dankbar, wie alles lief, weil jeder kleine Fehler macht dein Leben zu dem, was es jetzt ist. Und auch wenn vieles toller wirkt, würdest du sicher nicht tauschen wollen. Ein Glück waren mentale Krankheiten, Sui*idgedanken, Größenwahn usw Themen, die gut angesprochen wurden. Aber irgendwie zu eindimensional, zu oberflächlich.
Ich denke, dass es jungen Leuten, die gerade unsicher sind, helfen kann auf den Boden der Tatsachen zu kommen und das Leben zu schätzen. Aber es wurde auch wirklich das Rad nicht neu erfunden und so deep es sein sollte, es war schnell gelesen und war aus den Augen aus dem Sinn.
Ich muss sagen, dass ich mich teilweise sehr gelangweilt und das Buch immer wieder beiseite gepackt habe. Die Idee fand ich toll, die Umsetzung überhaupt nicht. Die 2. Hälfte gefiel mir etwas besser, so dass ich es nicht abgebrochen habe und ein halber Stern dazugekommen ist. So schade, da mir der Autor sehr sympathisch auf seiner Lesung war. Ich kann die positiven Reaktionen in gewisser Weise nachvollziehen, aber anscheinend ist sein philosophischer Stil nichts für mich.
Das Buch spricht meiner Meinung nach genau die Zielgruppe von Booktok an. Kurze Kapitel für kurze Aufmerksamkeitsspannen.
Zwischenzeitlich haben sich die einzelnen Geschichten etwas gezogen bzw. mir persönlich waren es zu viele einzelne Lebensgeschichten und mir kam dann der twist, was das Buch mir damit mitteilen wollte, etwas zu spät.
Schöne Message aber nichts was mich jetzt vom Hocker gehauen hat.
Das Ende wurde mir leider auch etwas zu offen gehalten, man erfährt nicht ob Nora ihr Ziel also ihr „perfektes Leben“ erreicht. Das fand ich etwas schade.
Ist leicht zu lesen und ganz nett für zwischendurch.
Fragen wir uns nicht alle mal, wie wäre wohl unser Leben verlaufen, wenn wir eine Entscheidung anders getroffen hätten?
Eine andere Ausbildung? Kein Abitur sonder direkt rein ins Leben. Diese eine überstürzte Entscheidung, wo man heute nicht mehr weis ob es die richtige war.. ich persönlich stelle mir die Frage sehr oft.. als Kind, dass kurz vor dem Tod meines Vaters wieder nach Deutschland kam, obwohl ich hier geboren bin, wollten meine Eltern wieder zurück nach Marokko. Wäre evt die Entscheidung zur Rückkehr nur wenige Wochen später getroffen worden, wäre es vlt. schon zu spät gewesen. Was wäre aus mir geworden, wenn ich in einem Dorf in Marokko aufgewachsen wäre? Wie wäre mein mindset? Was wären meine Ziele? Nora hat das Glück jedes mögliche Leben auszuprobieren, was sie sich vorstellen kann. Aber obwohl sie alles durchspielt, so merkt sie, dass einzelne Entscheidungen dennoch keine Auswirkungen auf bestimmte Bereiche haben und manche minimale Entscheidungen haben Auswirkungen sogar auf Menschen in ihrem direkten Umgebung. Das Schluss lasst jeden Leser etwas mitnehmen.
Danke @mattzhaig das du mich in meinem Thailand Urlaub begleitet hast. -> Leseempfehlung #buchverrückt #buchrezension #bookstagrammer
Ein Buch, dass man einfach immer wieder zwischendurch lesen kann. Mich hat weder die Handlung besonders gepackt noch der Hauptcharakter mitgenommen, aber es war ein Buch, dass man als leichte Kost immer mal wieder ein bisschen lesen konnte. Möglicherweise ist es besser geeignet als Hörbuch, welches man dann während anderer Aktivitäten hören kann.
Enjoyed it very much, as expected. Eventhough the main point of the book wasn't really for me, I could still take away one or two points it made along the way.
„Die Mitternachtsbibliothek“ von Matt Haig war für mich ein schwieriges Buch. Über weite Strecken fand ich es ziemlich zäh und düster. Ich musste mich regelrecht durchkämpfen. Manche Gedanken haben sich für mich zu oft wiederholt und ich kam nur langsam voran.
Trotzdem hat mich das Ende dann unerwartet stark berührt. Gerade die Botschaft über verpasste Chancen, Entscheidungen und den Wert des eigenen Lebens ist bei mir hängen geblieben. Auch wenn ich nicht jede Seite geliebt habe, ist es eines dieser Bücher, die man nach dem Zuklappen nicht sofort vergisst.
Oft ist es gut einem Buch eine zweite Chance zu geben😉
Anfänglich hatte ich große Schwierigkeiten, in die Geschichte von „Die Mitternachtsbibliothek“ hineinzufinden. Letztes Jahr habe ich das Buch sogar komplett abgebrochen. Vor Kurzem habe ich der Story jedoch nochmals eine Chance gegeben – dieses Mal als Hörbuch, und das hat für mich den Unterschied gemacht.Die Geschichte zeigt auf faszinierende Weise, wie sich jede noch so kleine Entscheidung auf den Verlauf unseres Lebens auswirken könnte. Beim Hören drängte sich mir jedoch eine ganz bestimmte Frage auf: Möchte man das eigentlich überhaupt so genau wissen? Ist es nicht viel befreiender, das eigene Leben als Schicksal zu akzeptieren und es so zu leben, wie es eben ist? Ein tiefgründiges Werk, das nach dem holprigen Start eine unerwartet starke Wirkung entfaltet hat.
Nach anfänglicher Schwierigkeiten wurde es nachher doch etwas besser...
Ich hatte große Probleme mit dem Anfang... es war sehr düster und sehr depressiv... nachher wurde es besser als die Protagonistin mehr Einsicht hatte und sich ihre Grundstimmung geändert hat.
TW Suizid
Das Buch lässt sich schnell und flüssig lesen, die Idee ist interessant, aber die Umsetzung trifft nicht meinen Geschmack. Es ist sehr einfach geschrieben und vollgepackt mit Kalendersprüchen, was dafür sorgt, dass die Message eher gezwungen wirkt und nicht den Tiefgang erreicht, der wahrscheinlich gedacht war. Den Umgang mit Suizid finde ich auch eher problematisch. Der Versuch, sich das Leben zu nehmen sorgt für Chancen und schafft Verbindung, wo sonst nur Einsamkeit war. Am Ende ist alles Friede-Freude-Eierkuchen, das ist mir zu eindimensional.
Klug, emotional und bittersüß: »Die Mitternachtsbibliothek« ist eine wunderbare Hymne auf das Leben ✨
Stell dir vor, auf dem Weg ins Jenseits gäbe es eine riesige Bibliothek, gefüllt mit all den Leben, die du hättest führen können.
Alles, was du jemals bereut hast, könntest du ungeschehen machen.
Genau dort findet sich Nora Seed wieder, nachdem sie aus lauter Verzweiflung beschlossen hat, sich das Leben zu nehmen.
An diesem Ort zwischen Raum und Zeit, an dem die Uhrzeiger immer auf Mitternacht stehen, hat sie plötzlich die Möglichkeit, all das zu ändern, was sie aus der Bahn geworfen hat.
Aber kann man in einem anderen Leben glücklich werden, wenn man weiß, dass es nicht das eigene ist?
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Matt Haigs zauberhafter Roman erzählt davon, dass uns selbst Entscheidungen, die wir später bereuen, zu den Menschen machen, die wir sind. »Die Mitternachtsbibliothek« ist eine Liebeserklärung an all unsere Eigenheiten und Besonderheiten, an das einzige Leben, das wir haben.
EIN WUNDERVOLLES BUCH 📖 DAS ZUM NACHDENKEN ANREGT.
LIEBE 🫶 ES
Absolute 💜Empfehlung
Das Buch zeigt auf eine tiefgründige und fesselnde Weise, wie jede noch so kleine Entscheidung unser Leben beeinflusst. Ein perfektes Leben bedeutet nicht automatisch, glücklich zu sein.
Was wäre wenn? Eine magische Reise durch die verpassten Chancen des Lebens
Nora Seed möchte nicht mehr leben. Nach einer Reihe von Rückschlägen – dem Verlust ihres Jobs, dem Tod ihres Katers und dem Gefühl, alle enttäuscht zu haben – beschließt sie, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Doch statt im Nichts landet sie in der Mitternachtsbibliothek.
Dort, in einem Zwischenreich zwischen Leben und Tod, wird sie von ihrer alten Schulbibliothekarin empfunden. Jedes Buch in den unendlichen Regalen bietet ihr die Chance, ein anderes Leben auszuprobieren: Was wäre, wenn sie Profischwimmerin geworden wäre? Oder Rockstar? Oder Glaziologin in der Arktis?.
Nora reist durch ihre eigenen Parallelleben, um herauszufinden, welches wirklich lebenswert ist.
Warum dieses Buch ein Meisterwerk ist (5-Sterne-Gründe):
Eine universelle Botschaft:
Matt Haig stellt die Frage, die wir uns alle stellen: „Was wäre wenn?“. Das Buch ist eine kraftvolle Hymne auf das Leben und ein Plädoyer gegen das ewige Bereuen verpasster Chancen.
Empathisch und tröstlich:
Trotz des schweren Themas (Depression und Suizid) verliert der Roman nie seine Leichtigkeit. Er wirkt wie eine „literarische Umarmung“ und gibt dem Leser das Gefühl, dass es nie zu spät ist, neu anzufangen.
Wunderschöner Schreibstil:
Haig schreibt schlicht, aber mit einer philosophischen Tiefe, die unter die Haut geht. Die kurzen Kapitel machen das Buch extrem kurzweilig und lassen einen förmlich durch die verschiedenen Leben fliegen.
Tiefgreifende Erkenntnis:
Die wichtigste Lektion – dass es nicht das „perfekte“ Leben gibt, sondern dass das aktuelle Leben durch unsere Sichtweise wertvoll wird – ist meisterhaft ausgearbeitet.
Fazit:
„Die Mitternachtsbibliothek“ ist mehr als nur eine fantastische Geschichte; es ist eine philosophische Reise zum eigenen Selbst. Ein Buch, das man genau dann lesen sollte, wenn man sich im Leben festgefahren fühlt. Es ist tröstlich, inspirierend und lässt einen die eigene Welt mit völlig neuen Augen sehen. Ein absolutes Must-Read, das noch lange nachhallt
Die Mitternachtsbibliothek überzeugt vor allem durch seinen klaren, einfachen Schreibstil und die kurzen Kapitel, die das Lesen angenehm und flüssig machen. Die Geschichte beginnt in einem Moment, in dem Noras Leben vollkommen aus den Fugen geraten ist. Sie will sich das Leben nehmen und gelangt dann in die geheimnisvolle Mitternachtsbibliothek – einen Ort zwischen Leben und Tod. Dort bekommt sie die Möglichkeit, all die Leben zu sehen, die sie hätte führen können, wenn sie andere Entscheidungen getroffen hätte.
Besonders spannend ist dabei, dass Nora mit ihren eigenen Reuegefühlen konfrontiert wird. Das Buch regt dadurch stark zum Nachdenken an und macht deutlich, wie wichtig es ist, Chancen zu nutzen und Dinge auszuprobieren, anstatt später zu bereuen, sie nie gewagt zu haben. Gleichzeitig wirkt die Geschichte beruhigend, weil Nora erkennt, dass die anderen möglichen Leben nicht automatisch besser gewesen wären. Jedes Leben bringt eigene Schwierigkeiten mit sich.
Im Laufe der Handlung merkt Nora schließlich, dass es trotz aller Probleme Dinge gibt, für die es sich zu leben lohnt – man muss sie manchmal nur erst erkennen. Die Botschaft des Buches ist deshalb sehr inspirierend: Man sollte verpassten Chancen nicht ewig hinterhertrauern, sondern versuchen, das Beste aus dem eigenen Leben zu machen und neue Möglichkeiten zu ergreifen.
Gerade deshalb ist dieses Buch keines, das man nach dem Lesen einfach zur Seite legt und vergisst. Es wirkt noch lange nach und lädt dazu ein, über das eigene Leben nachzudenken: Gibt es Dinge, die man verändern möchte? Welche Wünsche oder Träume sollte man vielleicht doch noch verfolgen? Genau diese tiefgründigen Fragen machen das Buch so besonders.
Dieses Buch war so ganz anders, als ich erwartet habe. Sehr tiefgründig, melancholisch, nachdenklich. Es ist kein Wohlfühlroman. Er behandelt kein einfaches Thema. Aber es regt zum Nachdenken an, hat einen tollen Schreibstil und liest sich sehr flüssig. Und die Idee mit der Mitternachtsbibliothek ist echt cool.
"Du kannst alles haben und nichts dabei empfinden."
Die Mitternachtsbibliothek hat mich wirklich überrascht und total zum Nachdenken gebracht. 📚✨ Schon der Einstieg zieht einen direkt in die Geschichte und zeigt, dass das Buch ernste Themen behandelt, trotzdem steckt gleichzeitig unglaublich viel Hoffnung darin.
Nora als Hauptfigur fand ich sehr greifbar. Ihre Gedanken und Gefühle wirkten total echt und dieses ständige „Was wäre wenn?“ hat mich beim Lesen sehr beschäftigt. Die vielen verschiedenen Leben machen das Buch abwechslungsreich und man fliegt nur so durch die Seiten. Der Schreibstil von Matt Haig ist angenehm leicht, aber gleichzeitig poetisch und voller schöner Zitate.
Vor allem die emotionalen Momente gegen Ende sind mir sehr im Kopf geblieben. Insgesamt ein tiefgründiges, emotionales Buch über Reue, zweite Chancen und darüber, dass es das perfekte Leben eigentlich gar nicht gibt. Absolute Empfehlung. 💙
Vorab: Ich habe die Geschichte auf englisch gelesen. Nichtsdestotrotz hat mich die Geschichte wirklich sehr berührt. Die unterschiedlichen Leben von Nora, die sie durchlebt hat, haben der Geschichte sehr viel Tiefe gegeben und letztendlich auch für ein tolles Leseerlebnis gesorgt. Ob ich die Schwermütigkeit des Schreibstils nochmal in einer anderen Geschichte des Autors lesen möchte, wird man sehen.
Was wäre, wenn ich mich damals anders entschieden hätte?
Ich hatte ehrlicherweise etwas Angst das Buch zu beginnen, da es doch sehr gehypt war.
Und ich dadurch oft zu viel von einem Buch erwarte.
Aber es war total angenehm zu lesen. In kurzen Kapiteln, aus der Erzählerperspektive.
Das Buch beginnt mit einem Selbstmordversuch, nachdem bei Nora gerade alles den Bach runter geht. In einer Zwischenwelt, die aussieht wie eine Bibliothek, findet sie sich wieder. Es ist 0:00 Uhr, denn der Tag hat noch nicht "geendet".
Wie würde mein Leben aussehen, wenn ..? Das ist die Frage die sie sich stellt. Und nun hat sie die Möglichkeit dies herauszufinden.
Es war schön zu lesen, wie sie als Person wächst und stark wird.
Und dabei erwischt man sich selbst schnell mit der Frage: Was wäre wenn?
Ein gelungenes Werk.
Ich werde jedenfalls mehr von dem Autor lesen. 🙂
Abbruch: Für mich ist die Geschichte in sich nicht stimmig, doch die Grundidee fand ich ganz wundervoll.
Wie bereits aus dem Klappentext hervorgeht, hat die Protagonistin Nora die Möglichkeit an der Schwelle zum Tod noch einmal frühere Entscheidungen zu überdenken und bekommt einen Einblick darin, wie ihr Leben hätte verlaufen können. Den Einstieg in die Geschichte fand ich sehr gut, weil man direkt im Geschehen ist. Zu den Hintergründen erfährt man im Laufe der verschiedenen Alternativleben etwas mehr.
Ich fand allerdings die Art, wie Nora in diese alternativen Leben einsteigt, unglücklich gewählt. Ohne Erinnerungen an die seit der Entscheidung vergangene Zeit oder einen Bezug zu den Menschen, die nur diese andere Nora kennengelernt hat, fand ich es unvorstellbar, dass sie eine der Alternativen als lebenswert empfinden kann. Außerdem fand ich es unglaubwürdig, dass sie im ersten Sprung bereits dafür plädiert, dass sie ein hohes Selbstwertgefühl hat. Woher kam denn dieser plötzliche Sinneswandel? Auch in den folgenden Sprüngen, die ich noch gelesen habe, fand ich den Bezug zum Thema Depression und Heilung zu schwach.
Oft habe ich nun schon gelesen, dass das Buch als motivierender Feelgood- Roman wahrgenommen wurde. Motivierend finde ich es für Betroffene allerdings nicht, wenn Heilung aus dem Nichts zu kommen scheint. Da besteht doch eher die Gefahr, dass jemand sich unter Druck gesetzt fühlen könnte. Es wirkt für mich beinahe so, als würde man zu jemandem mit schweren Depressionen sagen ,,sei doch nicht traurig" und erwarten, dass nun ein Wunder geschehen müsse. Für mich machte es den Eindruck als würde das Thema banalisiert werden und ich habe die Geschichte ungefähr bei der Hälfte beiseite gelegt.
Die Mitternachtsbibliothek von Matt Haig erzählt die Geschichte von Nora, die keinen Sinn mehr im Leben sieht und kurz davor steht, aufzugeben – bis sie sich plötzlich in einer geheimnisvollen Bibliothek zwischen Leben und Tod wiederfindet.📚✨
Die Idee, alternative Lebenswege durchzuspielen, ist nicht nur faszinierend, sondern auch unglaublich emotional umgesetzt. Jede Entscheidung, jede verpasste Chance und jede neue Möglichkeit wird so greifbar dargestellt, dass man unweigerlich beginnt, über das eigene Leben nachzudenken.💫❤️🩹
Ich habe dieses Buch in einem Rutsch durchgelesen, weil ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte. Es ist bewegend, tiefgründig und gleichzeitig hoffnungsvoll. Am Ende hatte ich Tränen in den Augen – nicht aus Traurigkeit, sondern aus Rührung für diese besondere Geschichte.💖
Für mich ist dieses Buch ein echtes Meisterwerk , das Mut macht und zeigt, dass selbst in den dunkelsten Momenten noch Licht existiert. Eine absolute Leseempfehlung – dieses Buch sollte wirklich jeder einmal gelesen haben.
⭐⭐⭐⭐⭐
Sehr kurzweilig geschrieben... leicht zu lesen für das schwere Thema.
Ich hab mir einen anderen Ausgang gewünscht und war teilweise von den Gedankensprüngen wirklich irritiert. Dennoch ist es ein so wichtiges Thema und ein Abbruch des Buches keine Option.
Die Idee der Mitternachtsbibliothek ist tatsächlich sehr interessant. Die depressive Protagonistin Nora Seed nimmt sich das Leben und landet in der sogenannten Mitternachtsbibliothek. Dort hat sie die Möglichkeit beliebig Bücher auszuwählen. Jedes Buch enthält eine andere Version ihres Lebens die durch unterschiedliche Entscheidungen entstanden sind und diese kann sie erkunden.
Ohne konkrete Details vorwegzunehmen kann ich einfach sagen, dass mich dieses Buch leider gar nicht abgeholt hat. Es war mir zu geradlinig, repetitiv, vorhersehbar und monoton. Etwas was mich außerdem verwirrt ist, dass Nora scheinbar keinerlei Fähigkeiten aus den Alternativleben besitzt wenn sie diese “besucht” was mMn sehr widersprüchlich ist, denn wie soll sie wissen ob sie in dem Leben glücklich gewesen wäre wenn sie dadurch quasi gar keine Chance hat es wirklich zu entdecken. Auch bin ich der Meinung dass es den Charakteren an Tiefe fehlt und man einfach mit der Grundidee viel mehr hätte anfangen können und besser mit dem Thema Depressionen umgehen könnte.
Ich kann dieses Buch nicht empfehlen und verstehe auch den Hype um dieses Buch nicht🫣 vielleicht ist es für jemand anderen etwas aber nicht für mich
„Die Mitternachtsbibliothek“ ist für mich ein Buch, das sich unglaublich leicht und flüssig lesen lässt. Ich bin sehr schnell in die Geschichte hineingekommen und habe es tatsächlich in nur wenigen Sitzungen durchgelesen. Der Schreibstil ist modern, klar und zugänglich, was es besonders angenehm macht, der Handlung zu folgen.
Besonders überzeugt hat mich die Grundidee des Buches: die Vorstellung, verschiedene Versionen des eigenen Lebens zu erkunden und zu sehen, wie unterschiedliche Entscheidungen alles verändern können. Entgegen einiger Stimmen in anderen Rezensionen, die kritisieren, dass es mit der Zeit monoton oder langweilig wird, weil Nora so viele Leben durchläuft, empfand ich genau das Gegenteil. Die Auswahl der Leben wirkt gezielt und sinnvoll eingegrenzt, sodass man nicht den Überblick verliert und dennoch genug Tiefe bekommt, um sich auf die einzelnen Möglichkeiten einzulassen.
Viele Leser*innen bemängeln, dass sich bestimmte Muster wiederholen oder die Handlung vorhersehbar sei. Ich persönlich fand diese Wiederholungen eher unterstützend für die zentrale Botschaft des Buches. Sie verstärken die Entwicklung der Hauptfigur und machen deutlich, worauf die Geschichte hinauswill.
Die Botschaft selbst hat mir besonders gut gefallen: dass nicht jede verpasste Gelegenheit ein verlorenes Glück bedeutet und dass Dinge oft genau zur richtigen Zeit passieren. Diese Perspektive regt zum Nachdenken an, ohne dabei zu schwer oder belehrend zu wirken.
Insgesamt ist „Die Mitternachtsbibliothek“ für mich ein inspirierendes, leicht zugängliches Buch mit einer starken Idee und einer wichtigen, positiven Botschaft. Es eignet sich perfekt für alle, die eine tiefgründige Geschichte suchen, die sich dennoch schnell und angenehm lesen lässt.
Das Buch ist toll geschrieben. Ich liebe die extrem kurzen Kapitel. Das Thema des Buches ist Reue und Depression. Die Abhandlung ist gut, aber die Metapher der Midnight Library ist plump.
Hab vor ein paar Jahren das Hörbuch gehört und fand es gut. Nun wurde es für unseren Buchclub wieder ausgewählt und da ich das Buch auf Englisch hatte, hab ich nun mein erstes Buch auf Englisch gelesen. Das Buch hat mir genauso gut gefallen wie das deutsche Hörbuch. Für mich war es auch auf Englisch relativ leicht zu lesen und hat mich gut unterhalten. Unterhaltung gepaart mit ein wenig Philosophie. Was wäre, wenn wir die Möglichkeit hätten, alle „vermeintlichen“ Fehler unseres Lebens rückgängig zu machen? Andere Entscheidungen treffen? Würde unser Leben dadurch sinnvoller werden? Und welche Auswirkungen haben diese neuen Entscheidungen auf unser Umfeld? Nora Seed hat diese Möglichkeit. Als sie versucht, sich das Leben zu nehmen, wacht sie in der Mitternachtsbibliothek auf. Diese ist gefüllt mit all den Büchern ihrer möglichen Leben. Ja, zum Ende hin wird es ein klein wenig zu viel, aber ich fand es insgesamt rund und es hat mich gut unterhalten.
In diesem fiktiven Roman geht es um die Frage die sich wahrscheinlich jeder schon mindestens einmal gestellt hat: wie würde mein Leben aussehen wenn ich andere Entscheidungen getroffen hätte ?
Matt Haig führt unsere Protagonistin hier durch die Mitternachtsbibliothek, in der sie in verschieden Leben schlüpfen kann die sie leben würde wenn sie zb mit ihrem Ex zusammen geblieben wäre, einen anderen Job angenommen hätte und noch mehrere andere Szenarien. Auch wenn man vorher schon ahnt wie es endet ist die Reise dorthin doch unterhaltsam und gut geschrieben.
Ein super Buch um sich mit dem Leben zu befassen. Zu lernen das hier und jetzt zu lieben und nicht zu hinterfragen was wäre wenn xy anders gelaufen wäre. Mein absolutes Highlight 🫶
Ist schon länger her, dass ich es gelesen habe💕Ein gutes Buch für zwischendurch - weder sehr gut noch schlecht. Ich fand, es hat gute Werte vermittelt🫶🏻🥰
„Das Leben ist nicht das, was du tun könntest. Es ist das, was du tust.“
Auf Empfehlung von Sabrina @sabrinasterntal habe ich zu „Die Mitternachtsbibliothek“ gegriffen – mein erstes Werk von Matt Haig. Ich wusste nicht genau, was mich erwartet, aber was ich fand, war eine Reise, die wirklich bewegt und mich zum Nachdenken gebracht hat.
Worum geht es?
Im Kern befasst sich der Roman mit Themen, die wohl jeder von uns kennt: Reue, verpasste Chancen und die quälende Frage:
„Was wäre gewesen, wenn ich mich damals anders entschieden hätte?“
Nora Seed, die Protagonistin, findet sich an der Schwelle zwischen Leben und Tod in der „Mitternachtsbibliothek“ wieder. Jedes Buch in den Regalen dort ist eine Tür zu einem Leben, das sie anders hätte führen können. Matt Haig nutzt dieses faszinierende Konzept, um existenzielle Fragen durch die Linse von Philosophie und Empathie zu beleuchten. Er versucht zu ergründen, was das Leben eigentlich lebenswert macht und worin die wahre Freude und Bedeutung unserer Existenz liegt.
Mein Fazit
Dieses Buch ist schlichtweg wunderschön. Matt Haig schreibt poetisch und zugleich realistisch über die Kämpfe, die wir mit uns selbst austragen. Es ist ein emotionales, melancholisches und teils herzzerreißendes Werk, das mich aber vor allem inspiriert und berührt zurückgelassen hat.
• Die Botschaft: Eine eindringliche Erinnerung daran, dass die Suche nach dem „perfekten Leben“ und den besten Entscheidungen oft ein Trugbild ist.
• Der Impact: Die „Was wäre wenn?“-Frage wird hier so meisterhaft aufgelöst, dass ich nach der letzten Seite mit einem vielleicht friedvolleren Blick mein eigenes Leben und die Entscheidungen die ich getroffen habe, betrachten kann.
Ein absolut lesenswertes Buch für alle, die sich schon einmal im Labyrinth ihrer eigenen Entscheidungen verloren haben.
Ein interessanter Gedanke: wie wäre mein Leben, wenn ich andere Entscheidungen getroffen hätte? Wenn ich einen anderen Weg eingeschlagen hätte? Wäre ich dann glücklicher? Der Anfang ist vielversprechend. Leider geht das Buch zu wenig in die Tiefe, kratzt oft nur an der Oberfläche und ist daher sehr vorhersehbar. Die letzten 50 Seiten habe ich nur noch überflogen, der Ausgang war klar.