Was für eine positive Überraschung!
Das Buch ist nur durch Zufall auf meiner Leseliste gelandet. Ich brauchte für einen Readathon etwas von einem/r Nicaraguanischen Autor/in und dieses Buch was das Einzige, das meine Bücherei hatte. Ich ging mit null Erwartungen hinein und kam mit einem neuen Lieblingsbuch heraus. Menopause, Selbstfindung, Feminismus, aber auch die Kluft zwischen arm und reich sind die Haupthemen des Buches, ohne dabei Aufdringlich zu werden. Was für die Hauptperson, Emma, als bedrohliches Ende ihres Frau-Seins beginnt, entwickelt sich zu einer Reise zu sich selbst, ihren Bedürfnissen und der Erkenntnis, dass sie sich immer zurückgenommen hat für Mann und Kinder, weil man das eben so tut als Frau, und sie das nicht mehr möchte. Jetzt ist sie dran und sie will wieder Spaß und einen Sinn in ihrem Leben. Ich hab es geliebt! Allerdings sollten alle, die ein Problem mit der Darstellung von Ehebruch haben, dieses Buch vielleicht besser auslassen.
