Sci-fi done different
That was very refreshing! I was immediately hooked. Loved it.
Sci-fi done different
That was very refreshing! I was immediately hooked. Loved it.
In dieser Geschichte geht es vor allem darum, wie Berühmtheit süchtig macht, wie sich der Mensch verändert und welche negative Folgen auftreten können. In der Geschichte stehen plötzlich auf der ganzen Welt merkwürdige Skulpturen. April May ist die Erste, die eine solche Skulptur findet und filmt es und lädt es auf ihren YouTube-Channel und Twitter hoch. Sie wird schnell zu einem Star und wird zu verschiedenen Talk-Shows eingeladen. Was zuerst wie eine tolle Karriere aussieht, entwickelt sich zu einem Alptraum. Meine Kritik: Die Prämisse fand ich gerade für ein Jugendbuch gut und auch wichtig. Ich fand den Anfang der Geschichte sehr schleppend und ich habe mich bis Seite 100 sehr schwergetan dabei zu bleiben. Dann wurde der Fokus wieder mehr auf die Skulpturen gelenkt, was wiederum spannend war, so dass ich die Geschichte zu Ende gelesen habe. Die Kapitellängen waren mir deutlich zu lang und ich konnte irgendwie zur Hauptprotagonistin keine Beziehung aufbauen. Ich kann in Geschichten mich eigentlich gut in Personen reinfühlen, was oft dazu führt dass ich oft eine Packung Taschentücher brauche. Das hatte hier irgendwie nicht funktioniert. Der April sind wirklich schlimme Sachen widerfahren und es hat mich leider kaum berührt.
Guter Read für zwischendurch - Achtung lange Kapitel
Genre: Sci-Fi / Contemporary Seiten: 444 Wörter, die zur Geschichte passen: spannend, modern, nachdenklich, kritisch, dystopisch, bewegend, rätselhaft, Wissenschaft, Medienkonsum, berühmt über Nacht ✨ Meine Meinung The April Story hat mich total überrascht. Ich bin eingetaucht in Aprils chaotische, impulsive und oft ungesunde Welt voller Hype, Social Media und Selbstinszenierung – und gleichzeitig in ein globales Mysterium rund um die Carls, bei dem man einfach weiterlesen muss. Hank Green schreibt unglaublich direkt und modern. Man fühlt sich, als würde man Aprils Gedanken in Echtzeit miterleben – inklusive ihrer Fehler. Genau das macht sie so menschlich, auch wenn sie manchmal anstrengend ist. Die Mischung aus persönlichem Drama und Sci-Fi funktioniert überraschend gut und gibt dem Buch eine ganz eigene Stimmung. Die Story ist fesselnd, clever und voller gesellschaftlicher Beobachtungen über Ruhm, Internetkultur und Verantwortung. Das Ende? Ein richtiger WOW-Moment, der mich sofort zum zweiten Band greifen lässt. 💡 Highlight Die Art, wie das Buch zeigt, wie Social Media Menschen verändert – und wie schnell aus Faszination Ego wird. 🔍 Kritikpunkt April ist als Erzählerin oft schwierig, aber das gehört zum Kern der Geschichte. Manche Passagen wirken dadurch bewusst unangenehm. Der Schreibstil war für mich gewöhnungsbedürftig und hat mich viel zum Nachdenken angeregt auf die heutige mediale Welt. ⭐ Bewertung 3,5 / 5 Sterne Ein modernes, intelligentes Buch, das Mystery und Medienkritik perfekt verbindet – absolut empfehlenswert!
Ein sehr spannendes Buch mit einer Protagonistin, die nicht immer nur sympathisch ist. Dazu gibt es Denkanstöße mit dem Umgang von Social Media, Ich bin auf jeden Fall neugierig falls ein neues Buch von Hank Green erscheint. 🥰
Wtf... und joa
Das Hörbuch war soooooo weird und trotzdem konnte ich nicht aufhören zu hören. Ich weiß nicht genau wie ich das Buch beschreiben soll. Aber es geht um Scifi, Mysterien, Verschwörung, Social Media und die Unfähigkeit der menschlichen Spezies zusammenzuarbeiten. 🫠
Soo so gut! Das Buch hat eine ganz besondere Erzählstimme, die mich dazu gebracht hat, das Buch förmlich zu verschlingen. Zudem schlängelt sich das Mysterium wirklich angemessen durch die Seiten - man wird im Dunkeln gehalten, bekommt zwar ein paar Hinweise, aber nie genug, um das Rätsel zu lösen.
Ich mag Hank Green sehr gern, und sein Schreibstil holt mich auch total ab. Perfekte Mischung aus Wissenschaft, Menschlichkeit und Humor. toll!
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Ein neues Lieblingsbuch
this was pretty boring the president stuff was weird
Für mich hat das Buch eine solide und interessante Geschichte geliefert. 3,5 Sterne dafür!
Wie die Neuauflage vom Titel schon schreit, geht es um April (Titel: The April Story). Ich hab das Buch, wo als Vermerk dran steht "Rohmanuskript direkt aus der Werkstatt" gelesen. Keine Ahnung ob sich die Ausgaben groß unterscheiden, aber worum es hauptsächlich geht ist die Selbstdarstellung von April. Und man merkt sie ist 23 und teilweise noch ein bisschen naiv und macht manches oder nicht darüber nachzudenken. Die Geschichte ist aber so erzählt, dass April diese für uns erzählen und sagt dazu was vielleicht keine so gute Idee war. Was ich vom Ende halten soll. Gute Frage. Hätte mir noch ein zwei antworten erhofft. Solide und interessante Dystopie.
I have seen a lot of critique saying this novel is more like an unrevised nanowrimo project with an unrealistic and not well conceived plot. Personally, I enjoyed this novel very much and, to be fair, alien statues resembling transformes appearing all over the world does seem a bit unrealistic but then it is not called a sci-fi novel for nothing. April May as a protagonist is a character with a lot of human flaws which shows very well what unexpected fame can do to people, especially in the form of social media presence and today's interaction with the digital world. I liked her as a character and how she was portrayed as someone who at first struggles with the thought of being important while also simultaneously riding the high of internet popularity. I loved the supporting characters, Maya in particular is a character who I still love dearly and I really hope there is more for her to come in the sequel! I would have liked to see more character development though as the narrative is very focused on April and how she perceives the events so the supporting characters feel a bit underdeveloped. I liked the plot idea and how it was implemented but since I am not a frequent reader of sci-fi novels I will not say much about trivialities, only that I could not stop reading, especially when the situation reached its peak! All in all, I liked the novel very much and I am excited for the sequel. I really want to know what Hank Green has in store for the story of April May and the Carls and I hope we get to see more of the supporting cast!
HEILIGE SCH**** was war das? Sehr aktuelle und kritische Geschichte zum Thema soziale Medien, Berühmtheit, Außerirdische (ja, wirklich!) mit starkem Ende! Super Schreibstil, teilweise extrem lustig und herrlich ironisch und dabei wird dennoch eine sehr ernsthafte Botschaft vermittelt. Große Empfehlung!
„The April Story" ist ein faszinierendes Buch, das mir als Leser etwas völlig Neues bot. Von Anfang an war es ein richtiger Pageturner, der mich sofort in seinen Bann zog. Allerdings wurde die Hauptcharakterin irgendwann unsympathisch für mich, und ich konnte mich nicht mehr mit ihr identifizieren. Dennoch habe ich das Buch gerne zu Ende gelesen. Einige Handlungsstränge blieben meiner Meinung nach unvollständig, was schade war. Eine außergewöhnliche Facette des Buches war die kritische Betrachtung der Gesellschaft, jedoch ohne in eine pessimistische Sichtweise abzudriften. Trotzdem hätte das Buch etwas gekürzt werden können, da es teilweise etwas langatmig war. Insgesamt ist es jedoch empfehlenswert, und ich würde es durchaus wieder lesen.
A truly astonishing debut novel! This review is biased, because I'm a huge Hank Green fangirl. No day passes without me watching a Scishow-video before bedtime. I find it important to mention, that I agree with the biggest points the critics make against this book. Nevertheless I really enjoyed the audiobook. The story is simple but bears unmistakingly the stamp of Hank Green! The Carls (a sort of samurai transformers) appear one day out of the blue in every major city on the planet. April, our MC (the most dumb, ignorant, insensitive and annoying person ever written) discovers the mecha statue, which seems to be the important one of them all. Her friend Andy films it puts it on YouTube. From here things escalate quickly. April is caught in the middle of an identity crisis, relationship challenges and her new life as an internet celebrity. After the first sensational whirlwind dies down, people (last of them April) discover that all of humanity is dreaming one and the same dream, which is a riddle to be solved with united efforts of all nations. Ofcourse there's the obligatory bad guy, who tries to ruin Aprils public persona and beat her to the riddles solution. Being the obnoxious, privileged, snooty shit, that April is, she tries to solve the last riddle by herself. Otherwise she wouldn't be the special snowflake, she likes to think herself to be. I really abhor characters like April, but she's a good example for todays youth and internet fame and what it does to self perception. Hank Green did a good job here, exploring the topic social norms and internet fame. (It's a YA-book, why would someone expect deep character development here is beyond me) It is also true that the plot is not overly complicated, but excuse me, have you read the blurbs of the most hyped YA-books? Same comparison kills the complaints for one dimensional characters. What made "An Absolutely Remarkable Thing" so special for me is the homey feeling it created. If you are a little older or especially nerdy, you will be reminded of NGE, Transformers, SAO and maybe a little bit of Black Butler. (April HAS a handsome, cute personal butler) I'm also lucky because I have never read Hanks brothers books. There's no pressure to compare these two. I liked the story, because I love space, sience, aliens AND robots. It's a quick and fun read, with a lot of things a lot of people with have a problem with. It's diverse, it's not diverse enough, April is too white, too snarky, too bi, not lesbian enough blah. Haters gonna hate. The ending is punchy and I really hope it's just a fake. Otherwise this review might lose some stars. Give it a go if you're not bothered by humour ala tumblr. The audiobook is a very good choice! Andys part is narrated by Hank Green himself.
Selbstdarstellung
Ich habe das Buch nach 68 Seiten abgebrochen. Ausser, dass die Entdeckung von Carl stattfand, konnte ich keine wirkliche Handlung mehr entdecken. Die Medien werden ins Licht gezerrt und wie deren Berichterstattung geht, nur nicht um Carl, finde ich. Der Schreibstil war für mich irgendwie holprig. Es ist sicherlich absolute Geschmackssache. 🤷♀️
just wow.... and that ending!
“Just because you can't imagine something doesn't mean you can't do it.” This book cannot be praised enough. Amazing characters. Great bisexual rep. Funny and original. I have no idea how Hank Green came up with the Carls (and their consequences and origins), but it was SO intriguing and creative.
I love a good cliffhanger
4,5 ⭐️⭐️⭐️⭐️ I expected something really different - more like findig out about an alien species and discovering things. It was that but only like 15% of the book. The rest was addressed how the protagonist was viewed by the world, how fame works and changed people and perceptions, how there are always different opinions and when extreme they can lead to violence. But all oh this was adressed in a fun way somehow because you are in the head of a 23 year old girl. I did really like this. It was critical without being boring or coming across as educating you
Am Anfang hat es sich etwas gezogen und die Hauptprotagonistin nervt auch oft. Aber dann konnte ich nicht aufhören zu lesen und musste wissen was die Carls sind und wie die Gesellschaft damit umgeht. Die letzten 200 Seiten haben mich geflasht! Einen halben Stern Abzug für das Ende ;)
Anders als erwartet
"The April Story - Ein wirklich erstaunliches Ding" ist der Debütroman von Hank Green, dem Bruder von Bestseller-Autor John Green. Inhalt: Als April mitten in Manhattan über eine mysteriöse Skulptur stolpert und davon ein Video ins Netz stellt, verändert sich über Nacht nicht nur ihr Leben, sondern das aller Menschen weltweit. Denn rund um den Globus sind identische Skulpturen aufgetaucht und sie scheinen nicht von der Erde zu stammen. Niemand weiß, warum sie hier sind - und ob sie gefährlich sind. April wird schlagartig weltberühmt und verschreibt sich dem Ziel, das Geheimnis zu lösen. Doch damit macht sie sich zur Zielscheibe für eine Gruppe von radikalen Verschwörungstheoretikern, deren zunächst virtuell geführte Attacken bald zur realen Gefahr werden... (Klappentext) Die Charaktere: Im Fokus, dieser Geschichte, steht natürlich April May, die über Nacht zum Weltstar wird. Man kann hier sehr gut die Verwandlung miterleben, von der Person April May, in die Marke April May. Von einer 23-jährigen jungen Frau, die sich nie für Social Media und andere Medien interessiert, die TV-Interviews lächerlich findet, zu einer Frau, die gefühlte 24 Stunden online ist, und keine Interview-Anfrage ablehnt. Begleitet, bei diesem Prozess, wird sie von Andy, Miranda, Robin und Maya. Ich fand, dass diese 4 Charaktere sehr in den Hintergrund gerückt sind, was aufgrund der Story irgendwie logisch ist, aber ich hätte mir trotzdem mehr Hintergrundwissen über sie gewünscht. April selbst fand ich zu Beginn eigentlich ganz witzig und humorvoll, mit ihrer lockeren Art, allerdings wurde sie mir im Laufe der Geschichte zu naiv und einfach unsympathisch, was aber wahrscheinlich das Ziel des Autors war. Der Schreibstil: Zu Beginn musste ich mich erstmal an den Schreibstil gewöhnen, denn hier wird zwar erstmal aus Aprils Perspektive geschrieben, aber April wendet sich direkt an die Leserschaft, das fand ich eigentlich ganz cool. Leider zog sich das Buch aber in der Mitte, wie Kaugummi, es ist nichts spannendes passiert, außer das April, die ganze Zeit Interviews gegeben und Tweets geschrieben hat. Ich war sehr kurz davor das Buch abzubrechen, weil es wirklich sehr langweilig war, aber ich habe es bis zum Schluss durchgelesen und zum Ende hin wurde es wieder spannender. Das Ende fand ich auch interessant, weil man aufeinmal eine andere Erzählperspektive hat. Mit einem Happy End darf man jedoch nicht rechnen, es bleibt eher offen. Und auch das Rätsel um die Carls (also die Skulpturen) fand ich irgendwie nicht richtig aufgelöst, ich hätte mir da viel mehr Hintergrund gewünscht. Themen (könnte Spoilern): In dem Buch wird ungeschönt angesprochen, wie es ist weltberühmt zu sein. Wie es den Charakter verdirbt und wie einsam ein Leben im Rampenlicht sein kann, trotz einer Millionen-Followerschaft. Es zeigt, wie unsere Gesellschaft mit Social Media funktioniert und auch die Schattenseiten und Gefahren der sozialen Netzwerke. Außerdem wird hier auch angesprochen, wie schnell sich Fake News und Verschwörungstheorien verbreiten können. Fazit: "The April Story - Ein wirklich erstaunliches Ding" von Hank Green, ist ein Buch, bei dem ich erst die Erwartung hatte, dass es in eine Mystery-, Krimi- Richtung geht, jedoch kam es ganz anders als erwartet. Das Buch klärt mit Hilfe von dem Sci-Fi-Element rund um die Carls über die Schattenseite von Social Media und Ruhm auf. Ansich ist dies eine gute Idee, ich fand aber, dass es an der Umsetzung ein wenig gescheitert ist. Der Schreibstil war zum Teil recht langatmig bzw. langweilig und manchmal kamen auch Passagen, die extrem pseudowissenschaftlich geklungen haben, die ich teilweise überflogen habe. Von mir aus hätte das Buch locker um 100 - 150 Seiten gekürzt werden können. Letztendlich ist es kein Buch, was ich groß empfehlen kann, aber es war jetzt auch nicht super schlecht.
Kritisch und aktuell
Stell dir vor plötzlich landen überall auf der Welt Aliens und du bist eine der ersten, die sie entdeckt. April passiert quasi genau dass, als sie eine seltsame Skulptur in New York findet. Schnell gerät April in ihren Strudel als neue Influencerin und verliert sich auch immer mehr darin. Oft hatte ich sogar das Gefühl für ihren neu erworbenen Fame vergisst sie alles Andere. Und das wirkte erschreckend aktuell und zeitkritisch. Trotzdem hatte es für mich ein paar Längen und auch weil ich Aprils Charakter nicht so recht mögen konnte, ist das Buch am Ende kein komplettes Highlight für mich.

Ein wirklich erstaunliches Ding!
Ich muss sagen, dass dieses Buch nur durch pure. Zufall auf meinen SuB gelandet ist: es wurde mir in der Onleihe unter den zuletzt zurückgegeben Büchern angezeigt und irgendwie fand ich den Titel spannend. Als Nächstes muss ich sagen, dass ich überhaupt nicht verstehen, warum es hier nicht mehr Rezensionen dazu gibt und warum ich vorher nicht bereits bei Bookstagram oder so über dieses wirklich krasse Buch „gestolpert“ bin, denn ich finde es wirklich genial. Es thematisiert Social Media, Berühmtheit und Radikalisierung auf eine für mich vollkommen neue Art und Weise und ist dabei die gesamte Zeit super spannend und lebt von einer echt sympathischen Protagonistin, die dem Leser die gesamte Zeit über versucht klar zu machen, warum sie handelt, wie sie handelt. Also auch die Erzählweise selbst finde ich wirklich gelungen! Der Schreibstil ist fesselnd und mitreißend. Die Erzählungen der Protagonistin, April May, werden immer wieder durch Dialoge und Social Media-Post unterbrochen. Man kann der Story-Line und der Entwicklung immer gut folgen. April May entdeckt auf dem Heimweg nach einem stressigen Arbeitstag eine sehr große Skulptur mitten auf einem Gehweg in der New Yorker Innenstadt. Sie ruft einen Freund dazu, weil sie diese Skulptur einfach nur hübsch findet und überredet ihn, ein YouTube-Video von dem Ding zu drehen. Was die beiden bis dahin noch nicht ahnen: gleiche Skulpturen sind auch an 63 anderen Stellen auf der Erde plötzlich aufgetaucht. Sie dokumentieren aber einen „Erstkontakt“. Das Buch erzählt dann, wie aus der jungen Frau plötzlich eine Berühmtheit wird und was dies mit ihr macht. Außerdem gilt es herauszufinden, warum die Skulpturen überhaupt aufgetaucht sind, woher sie kommen und was sie ggf. sogar wollen. Man darf miterleben, wie ein Hype entsteht und sich eine Gegenbewegung bildet und kann daraus eine Menge für den eigenen Umgang mit Social Media mitnehmen. Unbedingt lesenswert! W
Interessant, mit Längen
Loved it, especially the end! Can't wait what you do with this in the future :)
Hank Green ist der jüngere Bruder des Autors John Green und betreibt zusammen mit ihm seit 2007 den YouTube-Kanal „vlogbrothers“. Während John schon lang im Jugendbuchbereich als Autor tätig ist, beginnt Hank seine Karriere als Autor mit „An Absolutely Remarkable Thing“. Ich hatte keine großen Erwartungen an dieses Buch. Es wurde im Rahmen eines Buchclubs ausgewählt. Ich hatte zuvor noch nicht viel darüber gehört, fand aber den Klappentext recht interessant. Doch leider hat diese Geschichte so gar nicht für mich funktioniert. Beginnen wir mit der Protagonistin. April May (ernsthaft?) ist keine besonders gelungene Figur. Stellt Green sie einerseits als Aussenseiterin hin, weil sie bisexuell ist, Twitter nicht mag und lieber in Kunstmuseen geht, so verhält sie sich in anderen Situationen, insbesondere im Kontakt mit ihren Eltern, als überaus einsichtig und angepasst. Sie kümmert sich eher wenig um die Befindlichkeiten anderer und zieht ihr Ding durch, den sie, so erfahren wir sehr schnell, ist „die Auserwählte“. Immer wieder übernimmt Green seine Protagonistin und legt ihr überaus nervige, belehrende Reden über das Internet und die Gesellschaft in den Mund. Hier verschwindet die Figur vollkommen hinter dem Autor. Die restlichen Charaktere verschwinden hinter April. Sie sind substanzlos, eindimensional und agieren eher als Statisten. Die Ideen hinter dem Buch sind prinzipiell interessant: Auf der einen Seite haben wir die seltsamen Wesen, die der Menschheit Rätsel aufgeben, auf der anderen Seite stehen der plötzliche Internetruhm mit seinen angenehmen, aber auch höchst gefährlichen Seiten. Jede Idee für sich hat mir gut gefallen, aber zusammen ist es einfach „zu viel“. Beide Themen sind so stark, dass man beim Lesen irgendwie nie zur Ruhe kommt, dass zu viel passiert, aber nicht wirklich etwas vorangetrieben wird. Es ist eine seltsame Mischung aus Action und Stillstand. Das Ende passt schließlich so gar nicht zum Rest der Geschichte. Es ist gewöhnlich, kitschig und für mich auch in keiner Weise ein Cliffhänger. Ich habe kein Interesse daran, Aprils weiterer Selbstfindung zu folgen und werde es daher bei Band 1 belassen.
Stellenweise hat mir das Buch ganz gut gefallen, insgesamt jedoch war für mich der gesamte Plot nicht ganz schlüssig, und auch das Verhalten von Regierung und Menschheit erschien mir nicht realistisch. Ich hatte mir hier mehr versprochen, einige Seiten habe ich dann auch nur überflogen.
Flop
An den Schreibstil muss man sich definitiv gewöhnen. Man verfolgt April die Hauptprotagonisten, welche 23 jahre alt ist, jedoch wirkt es auf mich eher so als wäre sie 13, es ist echt anstrengend ihr zu folgen. Sie wird etwas überdramatisch dargestellt (wundert mich an der Stelle nicht, dass es von einem männlichen Autor kommt.) Ich konnte auch mit der story nicht warm werden. Auf einmal taucht eine Skulptur auf und die Hauptprotagonisten will unbedingt Fotos mit Scheinwerfern davon machen, was für mich absolut keinen Sinn gemacht hat. Die story wird aber schnell mysteriös, indem die Statuen auf der ganzen Welt auftauchen. Jedoch verstehe ich die Relevanz von April bei der Geschichte nicht, weil sie ja mit vielen anderen die Statue entdeckt hat und sonst nichts damit zu tun hat. Alles dreht sich nun um diese statuen die nun "Carls" genannt werden, tiefe der geschichte fehlt komplett. Aufeinmal sind diese nun Außerirdische die durch Träume kommunizieren? Alles wirkt wie zusammengepuzzelt aber am Ende ertibt sich leider kein Gesamtbild. Ich fand das Buch leider echt schlecht und langweilig. Viele Seiten konnte man einfach überspringen, weil einfach nichts relevantes passiert ist. Spannung war auch total fehl am Platz genauso wie Sympathie mit den Charakteren.
Unfassbar spannende Geschichte einer kontroversen Protagonistin, die über Nacht im Mittelpunkt der weltweiten Medien steht und entscheiden muss, wer sie sein möchte, wenn die ganze Welt zusieht. Ein toller Spiegel der heutigen medialen Gesellschaft mit erschreckenden und dennoch absolut zutreffenden Erkenntnissen über die Natur des Menschen. Sehr packend und unterhaltsam und doch ein Buch, das einen nicht so schnell loslässt.

𝖠𝗇𝗓𝖾𝗂𝗀𝖾| 𝖶𝖾𝗋𝖻𝗎𝗇𝗀 𝗧𝗵𝗲 𝗔𝗽𝗿𝗶𝗹 𝗦𝘁𝗼𝗿𝘆 - ein wirklich erstaunliches Ding 𝗭𝘂𝗺 𝗕𝘂𝗰𝗵: 𝗔𝗽𝗿𝗶𝗹 lebt in Manhatten. Sie ist jung, hat tolle Freunde und jobbt in einem Start up Unternehmen um ihr Kunststudium zu finanzieren. In einer wirklich sehr kalten Januarnacht, entdeckt sie mitten auf der 23. Straße eine mysteriöse Skulptur. Sie ruft ihren Kumpel Andy an und mit seiner Hilfe, geht „Carl“, so hat April die Skulptur genannt, auf YouTube viral. Und es passiert das, womit niemand gerechnet hat: 𝘼𝙥𝙧𝙞𝙡 𝙗𝙚𝙘𝙤𝙢𝙚𝙨 𝙛𝙖𝙢𝙤𝙪𝙨. Über Nacht wird sie berühmt. Auf der ganzen Welt tauchen weitere Carl‘s auf und schon bald, springt April mit Andy, von einer Talkshow in die nächste und bekommt sogar ihren eigenen Twitteraccount. Da niemand weiß, woher die Carl‘s kommen und ob sie gefährlich sind, verschreibt sich April dem Ziel, das Geheimnis zu lösen - nicht ahnend, dass sie sich selbst zur Zielscheibe für eine Gruppe von radikalen Verschwörungstheoretikern macht. 𝗠𝗲𝗶𝗻𝘂𝗻𝗴: Eine wirklich unfassbares Buch. Es hat mich sowohl amüsiert, als auch sehr nachdenklich gemacht. Hank Green, hat mit diesem Buch gleich mehrere Nerven getroffen. Wenn man bedenkt, wie jung die Protagonistin dargestellt wurde und von jetzt auf gleich die Tücken des „Berühmt sein“ verstehen muss. Sie musste über Nacht lernen, was es heißt „Reich zu sein“, und dazu den starken Einfluss von SocialMedia ertragen. Und wir sprechen noch nicht mal über die Radikalisierung im Internet ☝🏻, denn das kam erschwerend hinzu. "𝙄𝙘𝙝 𝙗𝙞𝙣 𝙬𝙞𝙚 𝙞𝙝𝙧 𝙖𝙡𝙡𝙚 - 𝙙𝙪𝙧𝙘𝙝𝙨𝙞𝙘𝙝𝙩𝙞𝙜 𝙬𝙞𝙚 𝙇𝙪𝙛𝙩" 𝗙𝗶𝗻𝗮𝗹𝗹𝘆: 𝙩𝙝𝙚 𝙘𝙖𝙧𝙡𝙨 𝙜𝙤𝙣𝙚 𝙬𝙞𝙡𝙙 Ein Jugend/SiFi Roman, der die heutigen gesellschaftlichen Themen, ganz gut widerspiegelt. Und dabei hat April an sich selbst, eigentlich kein gutes Haar gelassen. Die Wirkung von SocialMedia, hätte treffender nicht sein können und ich kann sagen, es hat mich heftig berührt. Der Schreibstil des Autoren war zudem sehr unterhaltsam und ich weiß, dass ich ihn mir als Autoren definitiv merken werde. 𝗣.𝗦.: 𝘿𝙤𝙣'𝙩 𝙨𝙩𝙤𝙥 𝙢𝙚 𝙣𝙤𝙬 - 𝙫𝙤𝙣 𝙌𝙪𝙚𝙚𝙣, 𝙝𝙖𝙩 𝙞𝙢 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙣𝙚 𝗰𝗼𝗼𝗹𝗲 "𝙍𝙤𝙡𝙡𝙚" 😎
Aktuell, spannend und gesellschaftskritisch
"The April Story - Ein wirklich erstaunliches Ding" von Hank Green ist eine Sci-Fi Dystopie, die sich mit den Auswirkungen von Social Media und Verschwörungsideologien auf unsere Gesellschaft, der Diskussionskultur und der gesellschaftlichen Zugehörigkeit mit gleichzeitiger Abgrenzung andersdenkender Gruppen auseinandersetzt. Die Geschichte wird aus der verzerrten Perspektive durch die Protagonistin April May erzählt, was sie selber zu Beginn der Geschichte an die Leserschaft gerichtet anmerkt. Kurz zum Inhalt: April findet eine mysteriöse Statue, die sie “Carl“ tauft. Diese wurde auch in verschiedenen anderen Städten rund um die Welt gesichtet, die “Carls”, und sind in ihrer elementaren Beschaffenheit wissenschaftlich nicht zu erklären. Da April als Erste in den sozialen Medien darüber postet, findet sie sich plötzlich im Zentrum der medialen Aufmerksamkeit wieder. Sie wird von vielen Leuten gefeiert, aber auch gehasst und gefürchtet und so entsteht eine Folge von immer extremeren Ereignissen, die zum Ende der Geschichte in eine Katastrophe münden. Den Genremix aus Sci-Fi Dystopie mit Gesellschaftskritik finde ich besonders gelungen, da viele aktuelle Themen aufgegriffen, überspritzt und dadurch kritisiert werden. Hank Green zeigt eindrucksvoll, welchen Einfluss die sozialen Medien bereits auf uns haben und wie leicht sich durch Manipulation und Inszenierung gegenteilige Lager immer weiter radikalisieren können. Der Konflikt von einem (Nicht-) Glauben, den die Unerklärbarkeit der “Carls” mit sich bringt, ist dabei auf unzählig vielen gesellschaftlichen Ebenen interpretierbar und macht das Buch in meinen Augen so vielschichtig und beeindruckend. Durch die spannende Handlung und die aktuellen Themen hatte das Buch eine starke Sogwirkung auf mich und hinterlässt auch noch lange Zeit nach dem Lesen einen Eindruck, der weiterhin zum Nachdenken anregt. Nicht zuletzt trägt auch der Cliffhanger dazu bei, dass ich sehr auf eine zeitnahe Übersetzung von Band 2 hoffe. Insgesamt kann ich "The April Story - Ein wirklich erstaunliches Ding" sehr empfehlen. Besonders durch die gesellschaftliche Relevanz und die interessante Erzählperspektive ist dieses Buch in meinen Augen ein Meisterwerk und definitiv eine Empfehlung wert.
April findet zufällig eine mysteriöse Skulptur in New York auf dem Weg nach Hause. Aus Spaß drehen ein Freund und sie ein Video mit dieser, welches schlagartig viral geht – denn weltweit sind identische Statuen aufgetaucht und niemand kann sich erklären, woher diese kommen. April wird in Talkshows eingeladen und sogar die Regierung nimmt Kontakt mit ihr auf. Sie macht sich selbst zu einer Marke und schnell steigt ihr der Ruhm zu Kopf. Gleichzeitig versucht die ganze Welt das Rätsel um die Skulpturen zu lösen und April ist mittendrin. Ich weiß nicht, ob ich von selbst zu diesem Buch gegriffen hätte, allerdings habe ich in den letzten Monaten zufällig mehrere englische Bloggerinnen recht positiv darüber sprechen hören und wollte ihm daher eine Chance geben. Leider kann ich mich nicht wirklich in die Reihen der begeisterten Fans eingliedern. Zunächst einmal muss ich ehrlich sagen, dass ich mich über weite Strecken beim Lesen sehr gelangweilt habe. Wirklich erklären kann ich dieses Gefühl gar nicht, denn eigentlich geschah eine ganze Menge, dennoch fiel es mir immer schwerer, wieder nach dem Buch zu greifen. Es könnte daran liegen, dass ich die Protagonistin April bis zum Ende nicht wirklich greifen konnte. Sie erzählt die Geschichte und tut dies auf flapsig, lockere Art. Dabei betont sie immer wieder, wie ihr der Ruhm zu Kopf stieg und dass sie kein guter Mensch war, aber so richtig gezeigt wird dies selten. Generell ging es auch gar nicht so stark um die Charakterentwicklung, was ich schwierig fand, da so irgendwie nicht klar wurde, was der Fokus der Geschichte liegt. Eigentlich dachte ich nämlich, dass es darum gehen sollte, was social media und Ruhm mit einem Menschen anstellen können – aber davon sah man einfach zu wenig. Ehrlicherweise passte für mich auch das Rätsel um die Skulpturen nicht so richtig zum Rest. Die Botschaft, die scheinbar dadurch vermittelt werden sollte, verwässerte durch alles, was sonst noch geschah und das Ende des Buches hat mich nicht wirklich neugierig auf die Fortsetzung gemacht, obwohl da ein ganz schöner Cliffhanger war. Trotz all dieser Kritik muss ich sagen, dass hier einige schöne Botschaften vermittelt werden sollten und auch eine Menge interessanter Ideen verbaut wurden – das Endergebnis ist nur meiner Meinung nach nicht so gut, wie es hätte sein können. Fazit: „The April Story – Ein wirklich erstaunliches Ding“ steckt voller guter Ideen und interessanter Botschaften, verliert dabei aber immer wieder den Fokus. Leider konnte ich auch mit der Protagonistin nicht wirklich warm werden und habe mich einen Großteil des Buches eher gelangweilt.
Als ich angefangen habe diese Buch zu lesen hatte ich eigentlich gar nicht so hohe Erwartungen aber alles, was ich von einem Buch erwarten würde, wurde hier übertroffen. Diese Buch hat mich nicht nur während dem Lesen, sondern auch Tage später immer noch nicht losgelassen. Ich konnte es nicht mehr weglegen, weil es mich so gefesselt hat. Das Cover wahrt den geheimnisvollen Charakter des Buches unglaublich gut und zeigt trotzdem das essentielle Thema der Geschichte. Den Schreibstil fand ich von Anfang an total mitreißend, weil der so unglaublich frisch war und die Protagonistin perfekt widergespiegelt hat. Vor allem, weil sich der Schreibstil mit der Charakterentwicklung verändert, was durch die Schreibperspektive dazu führt, dass man in ein totales Emotionschaos bezüglich der Protagonistin geschmissen wird. Das hat sie für mich so menschlich gemacht, als würde sie mir wirklich ihre Geschichte erzählen. Was den Plot angeht möchte ich nichts verraten, damit da keine einzige Überraschung vorweggenommen wird. Aber was ich sagen kann, ich hab mit nichts von dem, was dort passiert ist gerechnet, jeder einzelne Plot Twist kam komplett unvorhergesehen um die Ecke und hat mich noch mehr in das Buch reingezogen. Auch das Ende kam für mich total unerwartet und lässt mich bis jetzt nicht mehr los. Ich weiß nicht, ob es einen zweiten Teil geben wird, aber wenn ja muss ich sagen würde ich vor dem Buchladen campen um es als erstes in die Hände zu bekommen. Und bis dahin zwinge ich vermutlich alle in meinem Umfeld dieses Buch auch zu lesen.
Was habe ich da gelesen? 🤯
Auf den ersten Blick wirkt diese Geschichte wie eine Urban-SciFi Story über April May und Aliens. Aber je tiefer man in das Buch taucht, desto mehr habe ich die Parallelen zu unserer Welt gesehen. Hank Green hat es geschafft Gesellschaftskritik und Erklärungen für verschiedene Prozesse der Radikalisierung in eine völlig absurde Alien-Hülle zu packen. Das ist definitiv ein Buch, das ich so schnell nicht vergessen werde.
Dieses Buch habe ich super gerne gelesen. Zum einen haben mich die Hauptfiguren an meine eigene Zeit in der Grafikbranche erinnert und auch an anderen Stellen konnte ich ziemlich gut relaten. April May wird zur »Schlüsselfigur eines Ereignisses historischen Ausmaßes«. Mit viel Humor aber auch ernsthaften, modernen Gefahren im Bereich der viralen Technik setzt sich dieses Sci-fi Buch auseinander. Es handelt von der Sucht nach Aufmerksamkeit, den Gefahren des Berühmtseins, dem Aufstieg und Fall einer zufälligen Berühmtheit über Nacht. ✨
Dieses Buch habe ich super gerne gelesen. Zum einen haben mich die Hauptfiguren an meine eigene Zeit in der Grafikbranche erinnert und auch an anderen Stellen konnte ich ziemlich gut relaten. April May wird zur »Schlüsselfigur eines Ereignisses historischen Ausmaßes«. Mit viel Humor aber auch ernsthaften, modernen Gefahren im Bereich der viralen Technik setzt sich dieses Sci-fi Buch auseinander. Es handelt von der Sucht nach Aufmerksamkeit, den Gefahren des Berühmtseins, dem Aufstieg und Fall einer zufälligen Berühmtheit über Nacht. ✨
You-Tube-Star meets Transformers. Popcorn-Kino im Kopf. Wer flottes Entertainment und ein bisschen Sarkasmus mag sollte auf jeden Fall einen Blick drauf werfen! *** Holt euch das Buch nicht WEIL ihr John Green gerne lest. Holt euch das Buch nicht WEIL ihr Hank Greens YouTube Kanal gerne schaut. Holt euch das Buch nicht WEIL ihr SciFi gerne lest. Auf dieses Buch muss man einfach Lust haben. Lest die ersten Seiten (Leseproben gibt es an jeder Ecke kostenlos) und schaut ob euch der Stil gefällt. Wenn ja... Willkommen bei den CARLS! Der neu dtv-Verlag BOLD hat bereits Ende 2018 Rohversionen des Buches an einige Blogger versendet. So bin ich schon recht früh mit den Carls in Berührung gekommen. Eigentlich wollte ich nur kurz reinlesen. Ein paar Stunden später war ich mitten drin und habe meinem Couchmitbewohner immer wieder gesagt 'das Buch musst du lesen!' Mitten in der Nach verlässt April ihr Büro in New York. Plötzlich steht eine risige 'Transformers' Skulptur vor ihr. Kurzentschlossen beschließt sie ein kleines You-Tube Video mit einem dazu zitierten Freund zu drehen. Über Nacht schlägt das Video ein wie eine Bombe, denn die 'Carls' (diesen Namen vergibt April spontan im Video) sind weltweit in Großstädten aufgetaucht. April wird über die nächsten Wochen zu einer Berühmtheit. Doch damit ist die Geschichte der Carls nicht vorbei. Woher kommen sie und was wollen sie? April sieht vor meinem geistigen Auge genauso aus wie Megan Fox. Das wird wohl daran liegen dass ich die ganze Zeit die Filme 'Transformers' im Kopf hatte, während ich das Buch gelesen habe. Der Schreibstil ist eigenwillig und genau deshalb genau mein Ding. April erzählt quasi ihre Geschichte. Wie alles begann und wie das Unglück mit den Carls seinen Lauf nahm. Auch wenn das sicher alles bis ins kleinste Detail durchdacht ist, hat man beim Lesen das Gefühl April zu lauschen. Umgangssprachlich und sehr salopp. Das Ende (spoilerfrei) ist OMG! I mean... What the hell happened? Bei Goodreads habe ich herausgefunden dass es wohl nur der Beginn einer Reihe ist. Das ist auch gut so, denn ich muss wissen wie es weiter geht. Das Ende ist definitiv nur auf manchen Ebenen befriedigend. Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es war (zumindest für mein Bücherregal) mal etwas neues. Die Geschichte liest sich sehr gut und ich habe kein einziges Mal Langeweile verspürt. Hank Greens Debüt bietet alles was man von Entertainment-Literatur erwartet. In meinem Kopf gabs Popcorn-Kino.
I think that this book captured the state, dangers and chances of the internet in an insanely amazing way!
In dem Buch bewegen wir uns zwischen zwei Themen: Social – Media Einfluss und Carl. April wird zu der Sensation schlechthin im Netz, sie nimmt das einerseits gelassen, versucht sich nicht davon beeinflussen zu lassen. Aber andererseits ist sie mitten Drin im Trubel von Likes, Followern und lernt was es heißt, eine Stimme in den Sozialen Medien zu sein. Sie ist jetzt keine so typische Protagonstin, die man ins Herz schließt und sich eins zu eins in sie hineinversetzen kann. April ist ein ganz eigener Charakter, mit Stärken und Schwächen, die man lieben oder hassen kann. Für mich war es etwas von beiden Dingen, eine Hassliebe. Denn ich fand es toll, wie selbstsicher sie in dem einen Moment sein kann und verloren im anderem. Dass sie nicht immer die richtigen Entscheidungen getroffen hat, ist bestimmt allen klar, aber das machte die Geschichte für mich ein Stück authentischer und greifbarer. Es wird hier viel über die Sozialen Medien geredet und sie sind mehr als nur ein fester Bestandteil der Geschichte, durch sie nehmen die Dinge in Fahrt auf und wir sehen ihre schlechte, als auch gute Seite. In der Hinsicht, ist es ein sehr aktuelles Buch mit einem Thema, dass ich mir öfters in Romanen wünsche. Was heißt es Influencer zu sein? Was heißt es, dass deine Meinung von Milliarden Menschen gelesen und kommentiert wird? Auf der anderen Seite geht es um die mysteriösen Carls. Wer sind sie? Woher kommen sie? Was wollen sie? Es wurde ein sehr geschickter Science Ficiton Roman eingebaut mit Carl und immer wenn wir dem Mysterium näher kommen, wird das Buch spannender und spannender. Auch spart der Autor nicht mit dem Tempo und wir kommen schnell den Carls näher, dabei wird es immer wilder und absonderlicher. Hier bedient sich der Autor ein paar klassischen SciFi-Elementen, wie Begegnung mit einer fremden Art, hohe Technologie, Experimente. Mir persönlich hat die Geschichte mit Carl besser gefallen, was wohl auch daran liegt, dass ich gerne Science Fiction lese und der Autor hat sich in Bezug auf das fremdartige Wesen einige interessante Dinge einfallen lassn, allein schon die Statue! Doch es war mir auch zu wenig SciFi und viel Aprils Influencer-Life. Klar, es ist interessant zu lesen, wie sich ihr Leben verändert, aber teilweise war es mir zu viel Drama um sie herum und ich wollte mehr den Mysterium hinterher jagen! Vom Schreibstil her, liest sich das Buch außerordentlich gut und fließend. Man ist recht flott in der Geschichte drin und, wie oben erwähnt, verläuft die Handlung in einem stetigen Tempo nach oben. Es wird alles aus der Ich-Perspektive von April erzählt, die einem das Geschehen aus der Zukunft heraus beschreibt, also sie hat es schon erlebt und redet nun darüber. Nur einen Abbruch beim Lesen bekam ich, wenn es zu viel wurde zu Twitter, Youtube und Co. April’s Geschichte rund um die weltweite Aufmerksamkeit, die ihr zu Teil wird und den mysteriösen Carls, die unbekannten Ursprungs sind, verbindet ein aktuelles Thema unserer Generation gekonnt mit Science Fiction. Was das heißt? Ein aufregender SciFi Roman mit einem Rätsel nach dem anderen und das Thema, was es heißt eine Stimme in der Öffentlichkeit zu sein! Fesselnd, außergewöhnlich und eindrucksvoll bringt der Autor Neues, in Form der Sozialen Medien und Bekanntes, typische Science Fiction-Elemente zusammen!
I really liked the themes in this story and the perspective of the main character, the way she told her story. I like that it is simultaniously open ended and a story that works on its own. I'm really curious to read the second book though!
"What is reality except for the things that people universally experience the same way?" (p. 178) Holy smokes, this book did not turn out to be what I was expecting. This is a fresh science-fiction with a critical view on internet fame and celebrity culture. I actually had it at home for weeks before I finally found the motivation to pick it up, since I knew next to nothing about its plot. When I did, I was surprised by how sci-fi-heavy this was and I loved it! It actually reminded me a lot of Ready Player One which I read last year and absolutely loved. I won't go any deeper into the plot because the way I read it (knowing nothing) worked surprisingly well, so you should go read it right now!
YouTube Sternchen meets Transformers – oder so ähnlich. Erinnert hat mich dieses Buch tatsächlich ein wenig an Transformers, ebenso an Doctor Who. Bei Ein wirklich erstaunliches Ding handelt es sich um ein rasantes Sci-Fi Abenteuer das vor guter Unterhaltung und vor Sarkasmus nur so strotzt. Bereits Ende 2018 hat das neue Imprint des dtv-Verlages BOLD ein unkorrigiertes Rohmanuskript des Buches an verschiedene Blogger versendet. Auch in meinem Briefkasten landete ein entsprechendes Exemplar. Völlig ohne Vorkenntnisse (wie man oben sieht, wusste ich nicht einmal, wer Hank Green war) ließ ich mich auf die Geschichte ein und ehe ich mich versah, war die Hälfte der Geschichte bereits gelesen und ich mitten drin in dieser Geschichte, die mich so sehr fesselte, wie schon lange kein anderes Buch mehr davor. Es geht um die 23-jährige April, die mitten in der Nacht ihr Büro in New York verlässt und plötzlich auf dem Heimweg schließlich diese immens große Skulptur entdeckt, die einem Roboter ziemlich ähnlich sieht. Als Kunstwerk abgestempelt beschließt sie kurzerhand, mit ihrem besten Freund ein YouTube Video zu drehen. Das Video schlägt über Nacht ein wie eine Bombe, nicht nur aufgrund Aprils genial sarkastischer Art, die Skulptur zu präsentieren, sondern vielmehr, weil New York nicht die einzige Stadt auf der Welt ist, in der eine solche roboterähnliche Figur, die April kurzerhand „Carl“ tauft, aufgetaucht ist. Auf der ganzen Welt sind plötzlich diese Carls präsent und keiner weiß, woher sie gekommen sind geschweige denn, wie sie dort gelandet sind. April, die fortan als Entdeckerin der Carls gilt, wird über Nacht zum Star. Doch damit ist die Geschichte nicht zu Ende, nein, an diesem Punkt beginnt sie vielmehr. Das große Rätselraten fängt an und während die einen die Carls feiern wie Gottheiten oder wegen Desinteresse links liegen lassen, werden sie von anderen gefürchtet. Erzählt wird die Geschichte von April, unserer Protagonistin, die eine solch herrlich sarkastische Art hat, dass einem fast nichts anderes übrig bleibt, sie ins Herz zu schließen. Schreibstil und Sprache sind somit dem Charakter April angepasst, meist umgangssprachlich, teilweise sogar sehr salopp bzw. abgehackt, unglaublich sarkastisch und auf seine eigene Art und Weise speziell und eigenwillig. Der Schreibstil ist definitiv besonders und mit unter ein Grund, weshalb ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich hatte die ganze Zeit über das Gefühl, April gegenüber zu sitzen und ihren Worten und Erzählungen zu lauschen. Obwohl ich hin und wieder meine Probleme mit April hatte, sie ist teilweise sehr narzisstisch und nicht immer unbedingt liebenswert, habe ich ihren Charakter gefeiert. Ich liebte ihren Sarkasmus, ihre Schlagfertigkeit und manchmal mochte ich eben auch ihre nicht vorhandene Liebenswürdigkeit, denn das hat sie menschlich werden lassen. Jeder von uns hat mal einen schlechten Tag und da ich nicht sagen kann, wie ich in einer Situation wie der von April reagieren würde, kann ich auch nicht sagen, ob sie der Situation entsprechend reagiert/agiert hat oder eben nicht. Ich mochte April – zumindest größtenteils und ich hatte ungeheuren Spaß daran, sie auf ihrer Reise zu begleiten. Ich muss auch dazu sagen, dass mir Hank Green’s Darstellung von April unglaublich gut gefallen hat und das er sie als Frau, trotz dass er ein Mann ist, unglaublich gut getroffen hat. Ich stelle es mir hin und wieder schwer vor, aus der Sicht eines Charakters zu schreiben, der dem anderen Geschlecht angehört, doch Hank Green hat auch dies absolut gemeistert und konnte mich vollends überzeugen. Was dieses Buch zu etwas Besonderem macht? In seiner Geschichte setzt Hank Green Menschlichkeit in den Fokus und bedient sich dabei an einigen wichtigen Themen, die uns in der heutigen Zeit alle betreffen: Ruhm, Reichtum, Social Media, Ängste und Unsicherheiten, Zweifel, Vorurteile und Misstrauen, Akzeptanz, Selbstfindung. Es geht darum, dass all diese Dinge uns beeinflussen, dass sie uns ebenso gut helfen, aber gleichzeitig auch zerstören können. All das kann sich sowohl unglaublich positiv, als auch ausgesprochen negativ auswirken, was Hank Green in seinem Buch ganz wundervoll darstellt. Das Buch hat mich mithin nicht nur unterhalten und mir unglaublich spannende Lesestunden beschert, es hat mich auch dazu veranlasst, über die Menschheit, das Internet, die sozialen Medien, über all das nachzudenken. Ich habe mich gefragt, wie es wohl ablaufen würde, wenn das Ganze tatsächlich passieren würde und bin zu dem Entschluss gekommen, dass Hank Green die möglichen Szenarien wirklich unglaublich gut dargestellt hat. Denn es wird sie immer geben, Menschen, die Unwissenheit nicht akzeptieren können, Menschen, die stur auf ihrer eigenen Meinung beharren und keine andere Meinung zulassen, Menschen, die sich lieber bekämpfen, statt miteinander zu arbeiten. Menschen, die nur auf Ruhm und Reichtum aus sind und das Wesentliche vergessen. Doch auch Menschen, die an etwas glauben und dafür kämpfen; Menschen, die hoffen und füreinander einstehen. Unter anderem geht es auch darum, mit wie viel Skepsis und Misstrauen wir Neuem entgegentreten. Alles was wir nicht kennen; was uns neu erscheint, ist in unseren Augen zunächst einmal schlecht. Den Menschen fällt es unglaublich schwer, sich auf Neues einzulassen und sich diesen Dingen ohne Vorurteile zu öffnen. Hinzu kommt auch der Punkt Ruhm und Reichtum und was man gewillt ist, dafür zu tun. Die Tatsache, dass das Buch von einem Youtube „Star“ geschrieben wurde, der selbst bereits Erfahrung in diesem Bereich machen konnte, macht die Sache umso interessanter und irgendwie echter. Doch auch unabhängig von all den wichtigen Aspekten, die der Autor in diese Geschichte mit eingebaut hat, ist das Buch so spannungsgeladen und aufregend wie ein Wirbelwind. Plot Twists wohin das Auge reicht. Ich habe bisher noch nie ein Buch gelesen, in dem vergleichbar so wenig passiert, das aber dennoch so unfassbar spannend ist, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Mein Verlagen herauszufinden, was es mit den Carls auf sich hat, woher sie gekommen sind, was sie sind, wieso sie auf der Erde gelandet sind etc. pp. stieg bis ins Unermessliche. Es kribbelte mir in den Fingern und immer wieder wurde ich von einem leichten Gefühl der Übelkleid beschlichen, immer dann wenn ich mir vorstellte, was, wenn so etwas wirklich mal passiert? Was würdest du tun? Wie würdest du reagieren? Das Faszinierende an diesem Buch ist einfach, dass, obwohl kaum was passiert, einfach so viel passiert. Man erwartet etwas ganz anderes, zumindest ging es mir so und während ich ständig darauf gewartet habe, dass etwas Großes passiert, dass die Carls angreifen oder die Welt von Aliens angegriffen wird, ging es die ganze Zeit eigentlich nur um die Menschen und deren Verhalten. Die Carls, obwohl es anfangs nicht so scheint, rücken vielmehr in den Hintergrund, was allerdings keineswegs enttäuschend ist. Denn obwohl verhältnismäßig wenig passiert – das Buch ist zwar rasant, aber irgendwie auch unglaublich ruhig und gemächlich – war die Spannung unerträglich hoch. Und dann gibt es da natürlich noch diesen richtig unfassbar fiesen Cliffhanger. Glückicherweise habe ich schnell herausgefunden, dass es sich dabei nur um den ersten Teil einer Reihe handelt. Wir dürfen uns also auf mehr freuen. Und ich bin schon jetzt unfassbar gespannt auf die Fortsetzung. Ich hoffe wirklich sehr, dass wir nicht allzu lange darauf warten müssen. LOHNT SICH DAS BUCH? Absolut. Für mich stellt dieses Buch ein Jahreshighlight dar. Von der ersten bis zur letzten Seite konnte mich die Geschichte begeistern und so unglaublich fesseln, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ein genialer Plot, großartige Charaktere und jede Menge Aspekte, die zum Nachdenken anregen. Von mir bekommt dieses Buch eine ganz eindeutige Leseempfehlung.
Ich bin ehrlich: Ich wäre auf dieses Buch bestimmt nicht aufmerksam geworden, wenn Hank nicht gemeinsam mit John einen Youtube-Kanal hätte, den ich verfolge und auf den ich nur aufmerksam wurde, weil ich John's Bücher sehr gerne lese. Aber unabhängig davon: Hätte mir jemand dieses Buch in die Hand gedrückt ohne, dass ich den Autor kenne: Ich hätte es verschlungen. Die Mischung ist einfach genial: Aktualität - wie wir mit sozialen Netzwerken umgehen und wie Menschen als "Helden" verehrt werden oder aber auch mit einigen fiesen Kommentaren zerstört werden können und Science Fiction - es erscheinen mysteriöse roboterartige Gestalten, die nach und nach das Leben der Menschen beeinflussen. Hank weiß wovon er schreibt, schließlich ist er seit Jahren nicht nur eine Internetberühmtheit. Und nein, wir reden hier nicht von irgendeinem Youtuber, der mit lustigen Videos sein Geld verdient. Er hat Unternehmen gegründet, die mit Youtube-Inhalten wie SciShow und CrashCourse für Bildung im Internet sorgen. Dennoch kommt mit der Bekanntheit auch die Schattenseite. Wer Hank "kennt", der wird aus einigen Aussagen der Hauptpersonen des Buches seine Stimme herauslesen. Klar, man muss April May nicht mögen - aber warum muss immer jeder Hauptcharakter super sympathisch sein? Ich mag es, dass man sie teilweise am Liebsten ohrfeigen würde, weil sie etwas blauäugig an die ganze Sache herangeht. Aber in der Realität würden viele genau das tun, was April tut. Das Buch ist meiner Meinung nach wieder einmal ein Jugendbuch, das sehr gut auch von Erwachsenen gelesen werden kann. Ich habe es sehr genossen und freue mich schon auf die Fortsetzung, die ja dann voraussichtlich Ende 2019 erscheint.
Was ein heftiger Cliffhänger!! :O Jetzt will ich natürlich wissen, was weiter passiert. Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört und finde es sehr gut gemacht! :)
Wish it would have been more about aliens and less about social media :/