Für mich war dieses Buch das bisher schwächste von Sarah Dessen. Es gab viele langgezogene Stellen und selten Fortschritte bei den Protagonisten. Macy hat mich mit ihrem passiven Verhalten oft genervt...
"Zwischen jetzt und immer" ist eigentlich ein typisches Jugendbuch. Schon nach Lesen des Klappentextes konnte ich ziemlich genau vorhersagen, wie sich die Geschichte entwickeln und enden wird. Das ist in Ordnung, bei Jugend- und Liebesromanen geht es mir häufig und so. Von der Geschichte erwarte ich dann allerdings, dass sie mich gefühlsmäßig mitreißen und mit interessanten Details begeistern kann. Das war hier leider nicht der Fall. Zu Protagonistin Macy konnte ich keine Verbindung aufbauen. Sie ist das nette Mädchen von nebenan, hat aber in meinen Augen keine Ecken und Kanten gehabt. Das einzig interessante an ihr ist der Verlust des Vaters, der ihr sehr nah stand. Beim morgendlichen Joggen ist sie es, die ihn zusammengesunken auf der Straße findet und ins Krankenhaus begleitet. Leider hat mich auch diese Tatsache gar nicht berührt und Macys Trauerarbeit wirkte für mich aufgesetzt. Macys Mutter verarbeitet den Tod ihres Mannes, in dem sie sich in Arbeit stürzt. Sie wirkt kontrolliert, emotional abgeschottet und einsam. Daraus hätte man so viel mehr machen können. Leider wird sie im Buch nur als Buhmann dargestellt und der Blick hinter ihre Fassade wird nur angedeutet. Das fand ich ihrer Figur gegenüber unfair, denn ich bin sicher, dass sie eine facettenreiche und liebenswerte Frau ist. Leider bleibt sie mir nur als zickiges Arbeitstier in Erinnerung. Und dann ist da noch Wes. Er sieht sooo gut aus, ist ein richtiger Bad Boy mit Knasterfahrung, kümmert sich dafür aber rührend um seine Familie und ist zu allem Überfluss auch noch Künstler. Grundsätzlich fand ich Sarah Dessens Idee mit den Kunstfiguren ganz niedlich, aber angekommen ist bei mir leider gar nichts. Die Beschreibungen von Wes Kunstobjekten habe ich immer übersprungen, da sie mich einfach gelangweilt haben. Das lag vermutlich daran, dass ich Wes immer als unnahbar und ein wenig arrogant wahrgenommen habe. Obwohl Dessen extra mehrfach erwähnt, dass er ja auch noch so unglaublich bescheiden sei, habe ich das gar nicht so empfunden. Im Bezug auf seine Kunst prahlt er vielleicht nicht täglich, dafür empfand ich seine gesamte Art einfach ein wenig herablassend und undurchdringlich. Wie Macy sich sogar in ihn verlieben konnte, habe ich nich verstanden. Der Funke ihrer Liebe ist bei mir absolut gar nicht übergesprungen. Dazu kam eben noch die totale Vorhersagbarkeit der Geschichte. Die Figuren beim Cateringservice sind absolute Klischees und werden genau wie Macys Mutter nur oberflächlich gezeichnet. Die Story zieht sich außerdem ziemlich in die Länge. Fazit Grundsätzlich fand ich die Story in Ordnung, Sarah Dessen hat sich so einige niedliche Details einfallen lassen: Wes Kunstfiguren, die an Macys Vater adressierten Pakete und Berts Weltuntergangstheorien. Allerdings konnte mich keine der Figuren auch nur annähernd überraschen und begeistern. Ich bin mir sicher, dass ich das Buch in ein paar Wochen schon wieder komplett vergessen habe. Die Liebe von Macy und Wes konnte mich nicht mitreißen, die Trauerarbeit von Macy und ihrer Familie war absolut unrealistisch und jeder der Charakter entsprach einem Stereotypen. In meinen Augen haben die einzelnen Ideen zwar Potenzial gehabt, aber zusammen kein großes Ganzes ergeben. Leider ein Reinfall von 2 Sternen. (März 2017)
One of my all time favorite books ❤
Für mich war dieses Buch das bisher schwächste von Sarah Dessen. Es gab viele langgezogene Stellen und selten Fortschritte bei den Protagonisten. Macy hat mich mit ihrem passiven Verhalten oft genervt...
Another Sarah Dessen book and definitely one I liked more. There weren't too many stories in the background so I was really able to focus on the change of the main character Macy. I love how Dessen always has a message hidden in the character development, within this book it was coping with her dad's death. What I really don't like about Dessen's books is that she tries to get a lot of background information away in the beginning, it's a bit boring for the reader and there are hardly any surprises while reading... Plus the story itself was a tad boring as the end was a bit weird to me and the progression in the book was very slow. All in all 4 out of five stars!




