It's been nearly a year since the Fallout of the last book and Charlotte and Jamie aren't speaking. Charlotte is on her own mission, while Watson goes back to school and tries to live a normal life. The last book had seen me about as angry with Charlotte (and possibly the book series) as Jamie had been and I therefore was very wary at the beginning of this book. I liked that we saw both of their POVs consistently for the first time, and I think that is the only way this series and Charlotte could have convinced me to come back to it. Charlotte makes it very hard for me to like her. I certainly find her an interesting character, but I don't always like her, which occasionally makes it hard to read this, as much as the plot draws me in. Then again, the plot wouldn't be nearly as interesting if the characters weren't quite so fucked up. Elizabeth didn't feel quite as distinct to me as the other characters of this series, which made me a little sad while reading, since the rest of the characters are so very colorful. I still really enjoy the character-building. Overall a great book, great way to deal with the characters and the fallout of the last book and I'm also satisfied with how they dealt with how the relationship between Jamie and Charlotte ended up and keeps developing. I'm also quite a fan of the side plots introduced here and how we got to see a little more of Shelby, even if she still doesn't have that big of a role.
Ich habe eine ganz besondere Schwäche für Bücher, die irgendwie eine Verbindung zu Sherlock Holmes haben. Daher kann ich Charlotte Holmes und vor allem auch Jamie Watson definitiv nicht wieder stehen. Dieser dritte Band war auch deshalb besonders, weil er Jamie und Charotte getrennt voneinander begleitet, es aber klar ist, sie vermissen sich sehr. Auch wenn sie das natürlich immer wieder versuchen von sich weg zu schieben. Verständlicherweise, wenn man bedenkt, was in Band 2 passiert ist. Dabei gibt es wie immer 2 Perspektiven. Wobei mir Jamies Perspektive sehr viel besser gefallen hat. Das liegt auch daran, das Charlottes Kapitel oft Rückblenden sind und ich gebe zu, diese haben mich nur mäßig interessiert. Ich wollte lieber wissen, wie Jamie mit allem zurecht kommt, zu Mal bei ihm auch einige Dinge vorgehen, die sein Leben ziemlich in Gefahr bringen. Der Fokus liegt einmal mehr vor allem darauf, wie das gesamte Erbe der Watsons, Holmes' und Moriarties im Grunde auch ihre Familien zerrstört hat. Keiner von ihnen ist in einem psychisch stabilen Zustand. Jamies Vater hat auch Probleme in seiner neuen Ehe, im Grunde wiederholt sich da einiges, was er schon einmal falsch gemacht hat. Trotzdem kann er sich von der Verbindung zu "seinem" Holmes, Leander nicht lösen. Es scheint als ob seine Freundschaft zu ihm fast genauso intensiv und ein stückweit auch toxisch ist, wie die von Charlotte und Jamie. Mir gefällt dieser düstere Aspekt den die Reihe so auf die Verbindung der Familien wirft, weil sie auch die Moriarties mit einbezieht. Es scheint unausweichlich, das sie alle drei nicht so wirklich ohne einander können. Die Dynamiken die dabei entstehen sind sehr spannend. Zumal gerade das auch offen legt, das die Holmes-Familie nicht zwangsläufig die "Guten" in diesem "Spiel" sind. Im Gegenteil. Schon Sherlock Holmes hat diese düstere Seite und im Grunde wurde Moriarty ja auch als die andere Seite derselben Medaille angelehnt. Mit diesem Aspekt spielt Cavallaro und ich finde, das macht sie sehr gut. Eigentlich finde ich es nach wie vor doof, das Jamie und Charlotte auch romantische Gefühle füreinander haben. Aber gleichzeitig fand ich es auch glaubwürdig. Sie hadern mit ihren Gefühlen und haben auch Angst davor. Gleichzeitig merken sie aber auch, es geht ihnen weit schlechter ohne einander, als mit einander. Außerdem sehen sie auch, das sie neben den Gefühlen füreinander, wirklich auch beste Freunde sind. Und das schon die ganze Zeit waren und geblieben sind. Trotz der Tatsache, was Charlotte in Band 2 getan hat. Es ist nicht alles perfekt und das mag ich hier sehr.

