1. Juni
Rating:2

Bin ich sehr enttäuscht? Ja🥺 Davon mal abgesehen dass Zeitangaben durcheinander gewirbelt wurden, ohne dass es dem Lektorat auffällt, sie Wein trinkt obwohl sie die Bar verlassen hat oder auf Instagram rumscrollt, wo sie doch die App gelöscht hat, kommt halt auch erschwerend hinzu, dass sämtliche Protagonisten einen am Helm haben, mega anstrengend und unsympathisch sind. Ok nicht ganz, Alexander ist toll und die Nachbarin der Eltern. Es wurde auch bis zum Schluss nicht klar benannt, was ihr widerfahren ist, ja man kann es sich denken aber leck mich am Arsch: Rede doch mal! Das bemängelt sie an allen, dass sie nicht gesehen wird, man ihr nicht beistand, nicht geredet wird.. aber sie jammert und heult nur um sich rum aber nennt die Dinge nicht beim Namen. Es war so unfassbar anstrengend. Und wenn miteinander geredet wurde, ja Himmel, da stellen sich mir direkt wieder die Nackenhaare auf. Die Mutter besteht nur aus Wiederholungen ( generell gibt es sehr viele Wiederholungen im Buch), die Schwester ist auch nicht auszuhalten und Paul.. ach komm, ich will das Buch gar nicht so auseinandernehmen, es hat ja seiner Anhängerschaft. Meins war’s nicht.

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
1. Juni
Lachen, obwohl einem eigentlich zum Heulen ist🥲
Rating:5

Lachen, obwohl einem eigentlich zum Heulen ist🥲

Manche Bücher schaffen das Kunststück, schwere Themen zu behandeln und dabei gleichzeitig berührend, ehrlich und überraschend witzig zu sein. "Pause" gehört definitiv dazu! Plot Wenn das Leben ungefragt die Notbremse zieht. In dieser Geschichte geht es um Themen, die viele Menschen betreffen und über die trotzdem oft viel zu wenig gesprochen wird: Fehlgeburten, mentale Erschöpfung, Depressionen und Burnout. Statt diese Themen jedoch ausschließlich düster und bedrückend zu erzählen, gelingt es Lena Kupke, ihnen mit einer großen Portion Menschlichkeit, Selbstironie und feinem Humor zu begegnen. Genau dadurch fühlen sich die Figuren und ihre Erfahrungen umso greifbarer an🙏🏽 Protagonisten Chaotisch, ehrlich und herrlich menschlich. Lena wirkt nicht wie eine reine Stellvertreterin für schwierige Themen, sondern wie ein echter Mensch mit Ecken, Kanten und dem Talent, auch in den absurdesten Situationen irgendwie weiterzumachen. Gerade diese Mischung aus Verletzlichkeit und trockenem Humor hat dafür gesorgt, dass ich mich ihr schnell verbunden gefühlt habe😌 Schreibstil Leichtigkeit trifft Tiefgang. Was mich am meisten beeindruckt hat: Wie leicht sich dieses Buch trotz seiner Schwere lesen lässt. Lena Kupke schafft es, ernste Themen anzusprechen, ohne dass die Geschichte jemals erdrückend wird. Stattdessen gibt es immer wieder Momente, die einen zum Schmunzeln bringen und daran erinnern, dass das Leben manchmal die miesesten Karten verteilt – und man es trotzdem irgendwie schafft, weiter zu machen❤️‍🩹 Kritik Ich habe erstaunlich wenig auszusetzen. Vielleicht nur, dass mich das Buch stellenweise so gut abgeholt hat, dass ich mich unangenehm oft ertappt gefühlt habe. Frechheit eigentlich😛 Fazit "Pause" ist ein ehrliches, berührendes und gleichzeitig unglaublich unterhaltsames Buch über Themen, die oft im Verborgenen bleiben. Es beweist, dass man über Schmerz schreiben kann, ohne die Hoffnung zu verlieren – und dass Humor manchmal genau das ist, was man braucht, um schwierige Zeiten zu überstehen🙏🏽 Wer ein Buch sucht, das ernste Themen mit Herz, Humor und erstaunlich viel Leichtigkeit erzählt, sollte dieses unbedingt lesen – ich kann es wärmstens empfehlen!

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
1. Juni
Rating:4.5

Nachhausekommen

Pause hat mich von Anfang an abgeholt. Ich mochte den Schreibstil total gerne, weil er so direkt und ehrlich ist. Die Gedanken und Gefühle von Hanna werden ungefiltert ausgesprochen, ohne dass etwas beschönigt oder unnötig ausgeschmückt wird. Das Thema fand ich sehr stark und wichtig. Es ist emotional, bewegend und wahrscheinlich etwas, womit viele Menschen etwas anfangen können. Besonders die Familiendynamik hat bei mir einige Emotionen ausgelöst – manche Situationen haben mich wirklich wütend gemacht. Hanna war für mich nicht immer einfach. Zwischendurch hat sie mich etwas genervt, weil sie sich oft selbst in die Opferrolle gedrängt hat. Trotzdem hat das für mich zu ihrer Figur und ihrer Entwicklung gepasst. Ich freue mich auf hoffentlich viele weitere Bücher von Lena.

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
1. Juni

PAUSE - Lena Kupke - dtv - ET 15.05.2026 - 316 Seiten Worum geht‘s? Schicksalsschlag, toxisches Umfeld, Aufarbeitung von Traumata und Kindheitsthemen Mein Leseeindruck: Hanna, 36, wird nach Einlieferung ins Krankenhaus nach einer Panikattacke von ihren Eltern wieder in heimatliche Gefilde geholt. Drei Erwachsene leben nun plötzlich wieder zusammen auf engem Raum, müssen sich zusammenraufen, neu erfinden im Zusammenleben. Durch diese Notsituation trifft Hannah auf ihr Kindheits- und Teenie-Ich, nähert sich wieder ihrer Schwester an, lernt, sich zu heilen und loszulassen, ergreift die Chance, sich auf Neues einzulassen. Geht wieder aus, feiert, lernt einen neuen Mann kennen und lieben. Lustig, ehrlich, unterhaltsam ist diese kleine Pause und sehr empfehlenswert zu lesen, denn irgendwann kommt doch jeder einmal wieder in die Situation, dass das eigene Elternhaus beziehungsweise die Eltern und Geschwister doch diejenigen sind, die einem am nächsten stehen und Halt geben können. Ein absolut warmherziges, unterhaltsames, authentisches, flüssig zu lesendes Buch über Traumata, den manchmal langen Weg bis zur Verarbeitung, welches ich innerhalb eines Tages gelesen habe.

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
1. Juni
Rating:4.5

Lena Kupkes Debütroman Pause und dessen Protagonistin Hanna zeichnen ein fiktives Bild des Lebens ab, dass ich schon gar nicht mehr "fiktiv" nennen würde. Es gab so viele Momente, in denen ich mich mit Hanna identifizieren konnte, und dann gab es wiederum Momente, in denen mich ihr Verhalten aufgeregt hat und auch diese Momente konnte ich wertschätzen, denn diese Momente, zusammen mit den relatable Momenten, machen Hanna und ihre Gefühlswelt so unfassbar menschlich. Allgemein verbreitet dieser Roman ein unglaubliches Gefühl und Verständnis des Mensch-Seins und vor allem des Frau-Seins. Auch die Charaktere um Hanna herum, fühlen sich an wie Menschen, die jeder in seinem Leben kennt oder kennengelernt hat. Ein Roman, der in all seinen Facetten wie mitten aus dem Leben gegriffen wirkt.

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
31. Mai
Rating:4

Lena Kupke erzählt in ihrem Debütroman Pause die Geschichte der 36-jährigen Hanna, die nach einem Zusammenbruch und einer Panikattacke gezwungen ist, ihr Leben in Berlin hinter sich zu lassen und vorübergehend zurück zu ihren Eltern nach Lüneburg zu ziehen. Dort wird sie nicht nur mit ihrer Familie, sondern auch mit alten Wunden, verdrängten Gefühlen und der Frage konfrontiert, wie man wieder zu sich selbst findet. Dabei verbindet die Autorin ernste Themen wie mentale Gesundheit, Überforderung und familiäre Dynamiken mit viel Humor und einer überraschenden Leichtigkeit. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Thematik ist sensibel und nachvollziehbar ausgearbeitet, und besonders Hanna konnte ich hervorragend verstehen. Viele ihrer Gedanken und Reaktionen wirkten auf mich absolut authentisch, sodass ich in einigen Situationen wahrscheinlich ähnlich gehandelt hätte. Gerade deshalb fiel es mir leicht, mit ihr mitzufühlen und ihre Entwicklung mitzuverfolgen. Der Schreibstil ist angenehm frisch, modern und eher jung gehalten, wodurch sich das Buch sehr leicht lesen lässt. Obwohl hier ein ernstes Thema behandelt wird, schafft Lena Kupke es, immer wieder humorvolle Momente einzubauen, sodass die Geschichte nie zu schwer wirkt. Gleichzeitig regt sie an mehreren Stellen zum Nachdenken an und zeigt eindrucksvoll, wie wichtig es manchmal ist, sich eine Pause zu erlauben. Einen kleinen Kritikpunkt hatte ich allerdings: Bei den Zeitangaben bin ich teilweise etwas ins Stolpern geraten. An einer Stelle ist von 2026 die Rede, an anderer wieder von 2023, obwohl es keine erkennbaren Zeitsprünge gibt. Entweder habe ich hier etwas übersehen oder es hat sich tatsächlich ein Fehler eingeschlichen. Das hat mich kurz irritiert, aber den Lesegenuss insgesamt nicht wirklich geschmälert. Alles in allem ist Pause ein gelungenes, ehrliches und emotionales Buch, das ernste Themen mit Wärme und Humor verbindet. Es hat Spaß gemacht zu lesen und gleichzeitig Denkanstöße gegeben. Von mir gibt es starke 4 von 5 Sternen. ⭐⭐⭐⭐☆

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
31. Mai
Rating:4.5

Pause von Lena Kupke habe ich sehr gern gelesen und gehört, eingelesen von der Autorin. Hanna landet nach einem Zusammenbruch im Krankenhaus, sie bekommt Panikattacken, Schweißausbrüche und fängt scheinbar grundlos an zu weinen. Ihr Freund Paul muss arbeiten und kann sie nicht im Krankenhaus abholen, dafür sind aber ihre Eltern sofort bereit, zweihundert Kilometer zu fahren, um ihr Kind nach Hause zu holen. Für Hanna ist es ein seltsames Gefühl, wieder im Elternhaus zu wohnen. Aus verschiedenen Gründen verlängert sich ihr Aufenthalt, und sie braucht Klamotten und Kosmetika. Sie besucht ihre Schwester Sara, die mit ihrer Freundin in der Nähe der Eltern wohnt. Wie früher als Kinder geraten sie schnell aneinander und stoßen sich gegenseitig vor den Kopf. Hanna kam mir mit ihren 35 Jahren sehr unreif vor, eher wie eine 20- als eine 35jährige. Über die mit Anglizismen gespickten Nachrichten ihrer Freundin Blanca habe ich mich köstlich amüsiert. Hannas Erlebnisse aus der Yoga-Stunde kamen mir bekannt vor: „Büromäuse, die Adidas oder Nike tragen, die ihre Socken immer einen Tick zu lange anlassen, bis die Lehrerin im passiv-aggressiver Yogasprache sagt: „Wenn du magst, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, deine Socken auszuziehen, falls du welche trägst.“ Und alle Yogis wissen, dass sie eigentlich sagen möchte: WTF! Zieht eure Socken aus! Ihr habt doch sonst gar keinen Grip!“ (S. 126) Was ich nicht gebraucht hätte, waren die Einblicke in Hannas Intimleben, ich verzichte gern auf Geschichten über Schamlippen und Pobacken. Ich konnte mich sehr gut mit Hannas Mutter identifizieren, was wahrscheinlich daran liegt, dass wir in einem ähnlichen Alter sind. Ich fand sie ihrer Tochter gegenüber sehr liebevoll und fürsorglich, genau wie Hannas Vater, den ich auch sehr mochte. Bei den Mutter-Tochter- und Vater-Tochter-Gesprächen hatte ich meistens ein Lächeln im Gesicht. Was der Auslöser für Hannas Zusammenbruch war, wird spätestens am Ende klar, als sie nach einer unsensiblen Bemerkung ihrer Mutter ausrastet. Das Ende hat mir gut gefallen, Hanna ist auf dem Wege der Besserung, was sie auch ihrem Onkel Thommi zu verdanken hat. Das Buch hat mich gut unterhalten und mich oft zum Schmunzeln, manchmal zum Stirnrunzeln gebracht. Ich habe es gern gelesen und empfehle es weiter.

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
31. Mai
Jeder von uns braucht mal eine Pause
Rating:5

Jeder von uns braucht mal eine Pause

Mit „Pause“ ist Lena Kupke ein berührender und außergewöhnlich authentischer Roman gelungen, der lange nach dem Lesen – beziehungsweise in meinem Fall nach dem Hören – nachwirkt. Die Geschichte begleitet die 36-jährige Hanna, die eines Tages im Krankenhaus aufwacht und erfährt, dass sie einen epileptischen Anfall erlitten hat. Von einem Moment auf den anderen wird sie gezwungen, ihren gewohnten Alltag zu unterbrechen und für einige Tage zu ihren Eltern zurückzukehren. Was zunächst wie eine vorübergehende Notlösung erscheint, entwickelt sich schnell zu einer intensiven Auseinandersetzung mit Familie, Beziehungen, Erwartungen und den großen Fragen des Lebens. Besonders beeindruckt hat mich die Realitätsnähe der Geschichte. Die Situation, in der sich Hanna wiederfindet, wirkt zu keinem Zeitpunkt konstruiert oder übertrieben. Im Gegenteil: Sie zeigt, wie schnell sich das eigene Leben durch ein unerwartetes Ereignis verändern kann. Die Rückkehr ins Elternhaus macht deutlich, dass nicht nur Hanna sich im Laufe der Jahre verändert hat, sondern auch ihre Eltern. Alte Gewohnheiten, unausgesprochene Konflikte und unterschiedliche Lebensentwürfe prallen aufeinander. Genau diese Dynamik macht den Roman so glaubwürdig und nachvollziehbar. Eine der größten Stärken des Buches ist die Art und Weise, wie Lena Kupke die Gedanken- und Gefühlswelt ihrer Protagonistin schildert. Hanna ist eine Figur mit Ecken und Kanten, deren Ängste, Hoffnungen, Zweifel und Sehnsüchte sehr ausführlich dargestellt werden. Dadurch fällt es leicht, sich in ihre Lage hineinzuversetzen. Man erlebt ihre Unsicherheit, ihre Verletzlichkeit und ihre innere Zerrissenheit unmittelbar mit. Gleichzeitig begleitet man sie auf einer Reise, die sie dazu zwingt, ihr bisheriges Leben zu hinterfragen. Während der Handlung macht Hanna Erfahrungen, die viele Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen nachvollziehen können. Sie erlebt, wie es sich anfühlt, im Stich gelassen zu werden, aber auch, wie wichtig echte Zuneigung und Unterstützung sind. Sie erfährt Liebe, Ablehnung, Nähe und Distanz – oft gleichzeitig. Gemeinsam mit ihr stellt sich der Leser Fragen, die universeller kaum sein könnten: Was brauchen wir wirklich zum Leben? Was bedeuten Liebe, Familie und Freundschaft? Und wie definieren wir diese Begriffe eigentlich für uns selbst? Diese philosophischen und emotionalen Fragestellungen werden dabei nicht belehrend präsentiert, sondern ergeben sich ganz natürlich aus der Handlung und den Beziehungen der Figuren. Gerade deshalb regen sie zum Nachdenken an und verleihen der Geschichte eine besondere Tiefe. Ich habe „Pause“ als Hörbuch erlebt, das von Lena Kupke selbst eingelesen wurde. Ihre Lesung hat mich zusätzlich begeistert. Man spürt beim Zuhören, wie eng die Autorin mit ihren Figuren verbunden ist. Sie verleiht Hanna und den anderen Charakteren eine glaubwürdige Stimme und transportiert die Emotionen der Geschichte auf eine sehr authentische Weise. Das Hörbuch wirkt dadurch besonders lebendig und intensiv. Ganz persönlich hat mich dieses Buch auch deshalb so stark berührt, weil ich mich in Teilen von Hannas Geschichte wiedergefunden habe. Mitte April 2026 bin ich aus demselben Grund wie Hanna im Krankenhaus gelandet und musste ebenfalls eine unerwartete Pause von meinem gewohnten Alltag einlegen. Dadurch konnte ich viele ihrer Gedanken, Sorgen und Gefühle besonders gut nachvollziehen. Das Buch hat mir eindrucksvoll vor Augen geführt, wie einschneidend solche Ereignisse sein können, aber auch, wie wichtig es ist, innezuhalten und den Blick auf die Menschen und Dinge zu richten, die im Leben wirklich zählen. „Pause“ ist ein emotionaler, kluger und lebensnaher Roman über Verletzlichkeit, Familie, Freundschaft und Selbstfindung. Lena Kupke gelingt es, eine Geschichte zu erzählen, die ebenso persönlich wie universell ist. Wer Bücher mit authentischen Figuren, tiefgründigen Themen und einer großen emotionalen Ehrlichkeit schätzt, sollte diesem Roman unbedingt eine Chance geben.

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
31. Mai
Rating:4.5

Zwischen Klarheit und Chaos

Pause hat mir von der ersten Seite an richtig gut gefallen. Ich habe das Buch in nur zwei Tagen durchgelesen, weil ich es schlicht nicht aus der Hand legen konnte. Besonders der Schreibstil hat mich abgeholt: leicht, direkt, warm – und gleichzeitig voller feiner Zwischentöne. Hannas Gefühle konnte ich durchweg gut nachvollziehen. Ihre Unsicherheiten, ihre Sehnsucht nach Klarheit, ihre kleinen und großen inneren Kämpfe – all das wirkte für mich authentisch und nah. An ein paar Stellen hatte ich allerdings Mühe, die zeitliche Abfolge der Ereignisse einzuordnen. Manchmal hatte ich das Gefühl, etwas überlesen zu haben oder dass Übergänge bewusst offen gelassen wurden. Das hat meinen Lesefluss aber kaum gestört, eher kurz irritiert. Eine Geschichte, die zeigt, wie schwer und gleichzeitig befreiend es sein kann, sich selbst eine Pause zu gönnen.

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
31. Mai
Rating:4

Lockere Sprache, interessante Thematik

Hat mich absolut gefesselt, sodass ich es in kürzester Zeit durchgelesen habe. Sehr gut fand ich das Spannungsfeld von erwachsener Tochter im Elternhaus und mit wie vielen Facetten die Eltern gezeichnet wurden. Ebenso großartig die Beschreibung dessen, dass man nicht alles von seinen Eltern erwarten und diese in ihren Grenzen und ihrer jeweiligen Liebessprache erkennen und akzeptieren muss. Zuweilen wirkten Figuren und Szenen aber auch etwas zu konstruier. Hier insbesondere der perfekte Alexander und die gemeinsame Höhepunktszene der Familie am Ende. Dennoch bleibt, dass ich einen großen Lesespaß hatte und es sich bei dem Roman ja auch um ein Debut handelt.

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
31. Mai
Rating:5

Intensiv, nahbar und voller Atmosphäre

Mit Pause hat Lena Kupke mich von der ersten Minute an abgeholt. Ich war sofort in Hannas Leben drin und habe mit ihr mitgefühlt. Besonders die Dialoge haben mich beeindruckt: intensiv, authentisch und so nahbar, als wäre man selbst Teil der Gespräche. Trotz der schweren und intensiven Themen schafft Lena Kupke eine besondere Atmosphäre, die das Buch zu einem eindringlichen, aber gleichzeitig sehr zugänglichen Leseerlebnis macht. Ein Roman, der nachhallt und zum Nachdenken anregt.

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
31. Mai
Rating:5

Sternebewertung fiktiv

Hat euch schon einmal ein Buch gleichzeitig zum Lachen und zum Weinen gebracht? Mit Pause von Lena Kupke, erschienen im dtv Verlag, hatte ich genau dieses Leseerlebnis. Ich folge Lena Kupke schon seit längerer Zeit auf Social Media und liebe ihren Humor. Ihre Reels schaffen es regelmäßig, mich zum Lachen zu bringen. Umso gespannter war ich auf ihren Roman. Schon der Klappentext machte jedoch deutlich, dass mich hier keine reine Wohlfühlkomödie erwarten würde. Triggerwarnung: Fehlgeburt, Panikattacken, Depressionen. Im Mittelpunkt steht Hanna, Mitte dreißig, die nach einer Panikattacke im Krankenhaus landet. Obwohl die Ärzte weitere Untersuchungen empfehlen, verlässt sie die Klinik und lässt sich von ihren Eltern abholen. Eigentlich soll es nur ein kurzer Aufenthalt in ihrem Heimatort werden. Doch schnell wird klar, dass Hanna viel mehr mit sich herumträgt, als sie sich selbst eingestehen möchte. Zurück im Elternhaus fühlt sich das Lesen stellenweise wie eine Reise in die Vergangenheit an. Die Eltern sind ein eingespieltes Team mit festen Ritualen und klaren Abläufen. Alles wirkt auf den ersten Blick etwas kleinstädtisch und spießig, gleichzeitig aber auch vertraut und geborgen. Besonders die Beziehung zu ihrem Vater hat mir sehr gefallen. Zwischen den Zeilen spürt man die tiefe Verbundenheit der beiden. Ihre Mutter ist eine Figur, die mich immer wieder beschäftigt hat. Einerseits sorgt sie sich um ihre Tochter und liebt sie aufrichtig. Andererseits ist sie so sehr in ihrem eigenen Leben angekommen, dass für Hannas Krise oft wenig Raum bleibt. Genau diese Ambivalenz macht die Figur für mich so glaubwürdig. Auch Hannas Schwester sorgt immer wieder für Dynamik. Die beiden verbindet eine typische Geschwisterbeziehung zwischen Nähe, Streit, Verständnis und Missverständnissen. Während Hanna sehr emotional ist und über Gefühle sprechen möchte, begegnet ihre Schwester vielen Dingen eher pragmatisch und mit einer gewissen Distanz. Was mir besonders gefallen hat, ist die Balance zwischen Humor und Ernsthaftigkeit. Lena Kupke schafft es, Sarkasmus und Situationskomik in eine Geschichte einzubauen, die gleichzeitig von Verlust, Trauma und dem Druck erzählt, immer funktionieren zu müssen. Mehr als einmal musste ich lachen, und nur wenige Seiten später wurde es wieder sehr still und nachdenklich. Ein echtes Highlight waren für mich die Sprachnachrichten von Hannas Freundin aus Berlin. Sie haben mich großartig unterhalten. Jeder erzählt eigentlich nur das, was ihn gerade selbst beschäftigt, so funktionieren Sprachnachrichten meiner Meinung nach, wenn ich das mal so von Außen wahrnehme. Pause ist für mich ein Roman über das Innehalten. Über Menschen, die zu lange versucht haben zu funktionieren. Über Trauer, die keinen festen Zeitplan kennt. Über Fehlgeburten, psychische Belastungen und die Erwartungen, die wir an uns selbst stellen. Gleichzeitig ist es aber auch ein warmherziges, humorvolles und sehr menschliches Buch. Lena Kupke hat mich nicht nur unterhalten, sondern auch überrascht. Hinter dem Humor steckt eine Autorin, die schwierige Themen mit viel Feingefühl erzählt und Figuren erschafft, die sich anfühlen, als könnte man ihnen jederzeit begegnen.

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
30. Mai
Rating:4.5

Das war mal eine Achterbahn der Gefühle, ich habe gelacht, geweint und war wütend. In der ein oder anderen Situation habe ich mich selbst ein bißchen wieder gefunden, vllt war es deshalb so emotional Hanna auf ihrem Weg zu begleiten. Manchmal wünsche ich mir auch ein Haus in einem schwedischen Wald für eine Pause.

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
30. Mai
Rating:3.5

Warmherzig, ehrlich und nachdenklich – auch wenn mir die vielen schweren Themen stellenweise zu viel waren.

Hanna wird nach einem einschneidenden Erlebnis gezwungen, ihr Leben anzuhalten. Sie verlässt Berlin und kehrt zurück zu ihren Eltern nach Lüneburg. Dort trifft sie nicht nur auf ihre Vergangenheit, sondern auch auf familiäre Konflikte, die lange unter der Oberfläche geschlummert haben. Lena Kupke schreibt sehr menschlich, warmherzig und mit einem feinen Humor. Ich konnte mich gut in Hanna hineinversetzen und habe ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehen können. Besonders gefallen hat mir, wie ehrlich über Überforderung, Trauer und die Suche nach dem eigenen Weg gesprochen wird. Gleichzeitig war das Buch für mich stellenweise auch anstrengend zu lesen. Hanna scheint mit einer ganzen Reihe schwerer Probleme konfrontiert zu sein – vom schwierigen Verhältnis zu ihrer Familie über die belastende Beziehung zu Paul bis hin zu weiteren Schicksalsschlägen, die nur angedeutet werden. Manchmal war mir diese Häufung persönlicher Krisen etwas zu viel. Deshalb habe ich für dieses Buch deutlich länger gebraucht als gewöhnlich. Nicht, weil es schlecht geschrieben wäre – im Gegenteil. Die Themen sind einfach schwer und verlangen Zeit, um verarbeitet zu werden. Trotz einiger offener Fragen am Ende hat mich Pause berührt. Es ist ein nachdenkliches Buch über Verlust, Heilung, Familie und die Erkenntnis, dass Hilfe anzunehmen oft der erste Schritt zurück ins Leben ist.

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
29. Mai
Ich konnte mich so gut hineinversetzen.
Rating:4.5

Ich konnte mich so gut hineinversetzen.

Mit viel Feingefühl, Ehrlichkeit und leisen Zwischentönen erzählt der Roman von Überforderung, Sehnsucht nach Ruhe und dem Versuch, sich selbst nicht zu verlieren. Besonders in Hanna konnte ich mich in einigen Situationen sehr gut hineinversetzen – genau das hat das Buch für mich so greifbar gemacht. Die Atmosphäre ist ruhig und gleichzeitig emotional nahbar, ohne dabei kitschig zu werden. Für mich definitiv ein Buch, das nachhallt.

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
29. Mai
Rating:3

Solide aber ausbaufähig.

Hanna muss gezwungenermaßen Maßen mit 36 von Berlin wieder zu ihren Eltern nach Lüneburg ziehen. Wir haben einen Lebenskrise-Roman. Hannas Leben verläuft nicht wie gewünscht. Der Job läuft mies,ihr langjähriger Freund macht schluss und ihre Familie steckt voller Generationstraumata( emotionale Unreife etc ). In der gesamten Geschichte spürt man das unwohl Gefühl welches Hanna bei ihren Eltern hat. Sie sind nicht bösartig,aber selber voll mit umverarbeiteten Dingen. Es wird mehrfach bis kurz vor Ende erwähnt ,dass Hanna etwas schreckliches erlebt hat was die Familie scheinbar einfach unter den Teppich kehrt(wie alle Probleme). Ich habe es beendet und fand es nicht schlecht,jedoch war es nicht das Highlight was ich gehofft hatte. Mir fehlte der rote Faden. Mir waren die Protagonisten,alle bis auf die Nachbarin von Hannas Eltern allesamt unsympathisch. Die Zeitangaben scheinen in diesem Debüt nicht gut durchdacht worden zu sein. Zudem hat mir mehr von Alexander gefehlt. Einem sehr tollen Mann , der Hanna seit langem ein gutes Gefühl gibt.Nein, ich wollte keine Lovestory aber die Sache mit Alexander hätte etwas mehr einfließen dürfen(für meinen Geschmack!).

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
29. Mai
Rating:5

Wie das Leben so spielt

Nachdem Hannas Leben so arg aus den Fugen geraten ist, dass plötzlich nichts mehr geht und sie sich schließlich im Krankenhaus wiederfindet, muss sie, mit ihren 36 Jahren, zurück ins Haus ihrer Eltern ziehen. Von Berlin nach Lüneburg und dann auch noch mitten hinein ins elterliche Familienleben - für Hanna nicht nur eine Niederlage, sondern der reinste Alptraum. Lena Kupke erzählt in ihrem Roman „Pause“ die Geschichte vom langen und schmerzhaften Weg der Selbstfindung. Sie erzählt von Familie, von Verlust, Liebe und der Verarbeitung von Schicksalsschlägen, sowie von Zusammenbruch und Neubeginn. Vielleicht war ich im ersten Moment vom schonungslos offenen Schreibstil und der, teils überaus humorvollen, Ehrlichkeit der Autorin etwas „schockiert“. Allerdings habe ich diese dann auch ebenso schnell lieben gelernt. Rückblickend betrachtet würde ich sagen, macht genau diese das Buch nicht nur aus, sondern trägt auch dazu bei, dass die Passagen nicht langatmig erscheinen. Auch die Charaktere finde ich großartig gezeichnet und dargestellt. Manchmal vielleicht etwas „drüber“, doch genau deshalb fühlen sie sich auch so ECHT an. Ja, im Buch werden allerhand Klischees bedient, allerdings möchte ich mich nicht davon freisprechen, dass ich diese, genauso wie Hannas gelegentlich doch recht „unpassenden“ Gedanken, nicht manchmal auch genau so in meinem Kopf habe. Auch kenne ich das Gefühl der Hauptprotagonistin nur allzu gut, wenn das Leben plötzlich über einem zusammenbricht, man Schicksalsschläge erleidet, ohne Plan dasteht, das Umfeld mit Schweigen reagiert und man als logische Konsequenz Panikattacken entwickelt. Sich nur noch nach einer PAUSE sehnt. Daher ist die Erzählung aus meiner Sicht absolut authentisch, nachvollziehbar und dabei auch noch herrlich ehrlich, teilweise „rotzig“ und ebenso mutig. Mich hat das Buch jedenfalls komplett abgeholt und auch sehr berührt. Ich habe übrigens das Hörbuch gehört und war bei der Auswahl zunächst etwas skeptisch, da es sich um eine Autorenlesung handeln sollte. Völlig unbegründet, denn wie sich schnell herausstellte, lag ich mit meinen Befürchtungen völlig falsch! Ich glaube sogar, dass erst das gesprochene, eigene Wort von Lena Kupke der Geschichte so richtig Leben und Tiefgang eingehaucht hat. Durch ihren lebhaften, akzentuierten Vortrag hat sie nicht nur die jeweils vorherrschenden Stimmungen lebensecht transportiert, sondern auch die Einzigartigkeit der jeweiligen Charaktere. Insbesondere die Darstellung der Mutter - ich kenne diese Art von Menschen und konnte sie 1:1 wiedererkennen - ist grandios! Fazit: Es hat wahnsinnigen Spaß gemacht diesem Hörbuch zu lauschen! Es hat mich sowohl zum Lachen und Erröten, als auch zum Nachdenken und Weinen gebracht. Aufgrund eigener, ähnlicher Erfahrungen hat es mich darüber hinaus auch sehr berührt, ja, vielleicht sogar Trost und Hoffnung gespendet. Für mich auf jeden Fall ein nachhallendes Jahreshighlight, das ich wärmstens empfehlen kann!

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
29. Mai
Rating:4

Bloß nicht zur Last fallen

Für mich eine nahbare Geschichte mit einer Hauptperson, in der ich mich oft wiedererkannt habe. Mit unseren Sorgen, Ängsten und Problemen niemandem zur Last fallen zu wollen, kennen Millenial Frauen nur zu gut. Wir wurden erzogen als die Starken, die, die alles werden können. Nur Gefühle durften wir dabei keine haben. Hanna ist eine von vielen, die einfach keine Kraft mehr hat, alle Last alleine tragen zu müssen. Zu Recht! Ich mag das Buch.

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
28. Mai
Rating:4.5

Ich weiß nicht ob ich mich mehr in Hanna oder ihre Mutter reinversetzen konnte. Toll geschrieben und von der Autorin gelesen. Oft musste ich mir win Lachen verkneifen qeil die Situationen einfach auf den Punkt nachvollziehbar waren. Da mich das Ende nicht völlig zufrieden gestellt hat, keine 5 Sterne.

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
28. Mai
Rating:4

Und die Moral von der Geschichte… keine Ahnung hahaha

Lang lang lang hat mich kein Buch mehr soooo sauer gemacht wie das hier. Alle bis auf Alexander waren die meiste Zeit unerträglich 😂 ich weiß auch jetzt am Ende noch nicht so wirklich was die Moral von der Geschichte ist, aber das Buch hat mich trotz der ernsten Themen super entertained, ich hatte richtig Spaß und hab mich mit manchen Aussagen sehr repräsentiert gefühlt lol. Ja, keine Ahnung ich bin irgendwie verwirrt aber würde es auf jeden Fall empfehlen

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
28. Mai
Rating:5

Richtig toll! Habe das Hörbuch, gelesen von der Autorin, gehört und es hat einfach Spaß gemacht.

Das Ende kam leider etwas schnell und zu kurz… kommt ein zweiter Teil? Wie geht es mit Hanna weiter?

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
28. Mai
"Du weißt nicht, wie stark du bist, bis du stark sein musst!"
Rating:4.5

"Du weißt nicht, wie stark du bist, bis du stark sein musst!"

Dieses Buch hat mich auf eine emotionale Achterbahnfahrt geschickt, weil ich so gut mit der Protagonistin Hanna mitfühlen konnte. Die Geschichte hat mich berührt und zum Nachdenken gebracht, gerade was die Themen Mental Health, zu sich selbst finden und das Gefühl Rückschritte zu machen und zu versagen angeht. Doch Hanna macht keine Rückschritte, sondern lernt endlich, sich auch einmal Zeit für sich zu nehmen. Die Geschichte beginnt dort, wo Hanna am Ende ihrer Kraft zu sein scheint. Durch ihren Zusammenbruch ist sie gezwungen, vorerst zurück zu ihren Eltern zu ziehen. Ab da erlebt sie ein ständiges Auf und Ab, begegnet vielen Konflikten, gesteht sich so manche Wahrheit ein und geht der Frage nach, wer sie eigentlich ist, wenn sie nicht stark sein muss. Dabei fand ich Hanna enorm stark. Zwar hat sie mich zwischendurch etwas genervt, jedoch fand ich die Art, wie sie geschrieben wurde in keiner Sekunde überzogen. Ich fand sie im Gegenteil sogar von Seite zu Seite nahbarer, mit all ihren Charakterzügen und Emotionen. (Aber eine Frage kann ich mir dennoch nicht verkneifen: Wer bitte findet Menschen komisch, weil sie dreiviertel acht sagen? Das ist eine legitime Zeitangabe. 🤭🙂‍↕️) Der Schreibstil von Lena Kupke ist recht modern, die Dialoge wirken authentisch und die Sprechweise manchmal etwas ungewohnt. Gerade das fand ich jedoch spannend. Ich hatte das Gefühl, dass gerade das mir sehr dabei geholfen hat, Hanna besser zu verstehen und mit ihr mitzufühlen. Das Buch behandelt viele wichtige, wenn auch oft unterdrückte Emotionen: Wut, Frust, Ängste und Burnout und das auf eine so greifbare Weise, dass mich der Fragebogen, den Hanna für eine Bewilligung ihres Reha-Antrags ausfüllen sollte, selbst ziemlich beschäftigt hat. Es ist kaum zu glauben, dass es sich hierbei um ein Debüt handelt, diesen Faktor mit einbezogen, geht eine große Leseempfehlung raus.

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
28. Mai
Solide
Rating:3.5

Solide

Meine Meinung: ​Im Moment lese ich zwischendurch super gerne mal ruhige Bücher oder Romane. Das hier war mein erstes Buch der Autorin und anfangs war ich auch total begeistert. Insgesamt ist es ein solides, gutes Buch geworden, allerdings mit einigen Schwächen. Gerade bei diesem Thema hätte ich mir einfach noch mehr Emotionen und Tiefgang gewünscht, aber dazu gleich mehr. ​Hanna ist eine junge Frau, die nach einer heftigen Panikattacke im Krankenhaus landet. Eigentlich müsste sie sich und ihrem Leben dringend eine Pause gönnen, aber sie wollte es einfach nicht wahrhaben. Als sie im Krankenhaus liegt, kann sie niemand abholen, nicht einmal ihr Freund Paul. Da sie in Berlin lebt, holen ihre Eltern sie kurzerhand zu sich nach Lüneburg, wo sie nun wieder in ihrem alten Kinderzimmer schläft. ​Was eigentlich nur für eine Nacht gedacht war, wird zu einem längeren Aufenthalt. Hanna trägt eine enorme Last mit sich herum, die sie kaum verkraften kann. Ihre Überforderung äußert sich oft in Aggressionen, Alkohol und viel Gezicke. Da ihre Mutter leider auch keine grande Stütze ist, fühlt sich Hanna von allen komplett unverstanden. Sie kann mit niemandem über das reden, was sie durchgemacht hat, selbst ihr Freund Paul versteht sie nicht. Mit ihrem Schicksal ist sie völlig überfordert und kommt aus dem Weinen gar nicht mehr heraus. ​Gerade bei so einem sensiblen Thema hätte ich mir einfach gewünscht, dass man noch viel tiefer auf ihre Gefühle eingeht. Stellenweise zog sich die Geschichte dadurch leider etwas und war mir manchmal ein bisschen zu langatmig. Ich fand die Figur der Hanna an sich gut, aber durch ihre Art kam sie mir trotz ihrer schweren Last manchmal wie eine verzogene Göre vor. Was mich außerdem im Lesefluss gestört hat, waren die extremen Zeitsprünge. Dadurch hat Hanna für mich zwischendurch leider etwas an Authentizität verloren. ​Dennoch ist es ein solider Roman, der mir schöne Lesestunden geschenkt hat. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der Lust auf eine emotionale Geschichte für zwischendurch hat.

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
28. Mai
Solide
Rating:3.5

Solide

Meine Meinung: ​Im Moment lese ich zwischendurch super gerne mal ruhige Bücher oder Romane. Das hier war mein erstes Buch der Autorin und anfangs war ich auch total begeistert. Insgesamt ist es ein solides, gutes Buch geworden, allerdings mit einigen Schwächen. Gerade bei diesem Thema hätte ich mir einfach noch mehr Emotionen und Tiefgang gewünscht, aber dazu gleich mehr. ​Hanna ist eine junge Frau, die nach einer heftigen Panikattacke im Krankenhaus landet. Eigentlich müsste sie sich und ihrem Leben dringend eine Pause gönnen, aber sie wollte es einfach nicht wahrhaben. Als sie im Krankenhaus liegt, kann sie niemand abholen, nicht einmal ihr Freund Paul. Da sie in Berlin lebt, holen ihre Eltern sie kurzerhand zu sich nach Lüneburg, wo sie nun wieder in ihrem alten Kinderzimmer schläft. ​Was eigentlich nur für eine Nacht gedacht war, wird zu einem längeren Aufenthalt. Hanna trägt eine enorme Last mit sich herum, die sie kaum verkraften kann. Ihre Überforderung äußert sich oft in Aggressionen, Alkohol und viel Gezicke. Da ihre Mutter leider auch keine grande Stütze ist, fühlt sich Hanna von allen komplett unverstanden. Sie kann mit niemandem über das reden, was sie durchgemacht hat, selbst ihr Freund Paul versteht sie nicht. Mit ihrem Schicksal ist sie völlig überfordert und kommt aus dem Weinen gar nicht mehr heraus. ​Gerade bei so einem sensiblen Thema hätte ich mir einfach gewünscht, dass man noch viel tiefer auf ihre Gefühle eingeht. Stellenweise zog sich die Geschichte dadurch leider etwas und war mir manchmal ein bisschen zu langatmig. Ich fand die Figur der Hanna an sich gut, aber durch ihre Art kam sie mir trotz ihrer schweren Last manchmal wie eine verzogene Göre vor. Was mich außerdem im Lesefluss gestört hat, waren die extremen Zeitsprünge. Dadurch hat Hanna für mich zwischendurch leider etwas an Authentizität verloren. ​Dennoch ist es ein solider Roman, der mir schöne Lesestunden geschenkt hat. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der Lust auf eine emotionale Geschichte für zwischendurch hat.

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
27. Mai
Rating:4

Easy read, mit toller Geschichte:)

Ich hab super schnell in das Buch und die Geschichte gefunden, die Charaktere Bleiben größtenteils flach aber irgendwie müssen sie auch nicht super tief sein für die Geschichte. Ich fand das Buch sehr calming und beruhigend zu lesen. Schreibstil ist super leicht und man ist schnell durch. Süße Sommer Lektüre mit viel Familie, Heimat, Wurzeln, und Kindheit.

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
27. Mai
Rating:3

Ich glaube langsam das war einfach nicht mein Buch, vor allem wenn ich die Rezensionen, welche größten teils positiv ausfallen, lese. Es war gut zu lesen & jetzt auch nicht so dass ich am liebsten abgebrochen hätte aber ich hab mich echt oft aufgeregt & hätte Hanna am liebsten einfach mal fest geschüttelt. Das Ende hat es dann komplett verkackt weil ich natürlich gerne mehr Infos gehabt hätte wie es weiter ging..

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
27. Mai
Rating:5

Habe ich sehr gerne gelesen. Ja, manchmal kann man nicht nachvollziehen, warum Hanna reagiert, wie sie reagiert, aber das muss man eben auch nicht. Sie nimmt uns mit auf eine Reise in ihre Gedanken und die sind eben nicht rational.

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
26. Mai
Post image

„Manchmal merkt man erst, wenn alles zusammenbricht, wer wirklich da ist.“ 🤍 Dieses Buch hatte ich ehrlich gesagt lange überhaupt nicht auf dem Schirm. Ich habe es irgendwann ständig bei Social Media gesehen, mir dann aus Neugier die Leseprobe runtergeladen … und danach direkt das ganze Buch gebraucht. Und was soll ich sagen? Mich hatte die Geschichte von der ersten Seite an. Hanna ist so eine unglaublich authentische Hauptfigur. Man merkt sofort, dass irgendetwas Schlimmes passiert sein muss, auch wenn nie alles komplett ausgesprochen wird. Aber genau dieses Zwischen-den-Zeilen-Lesen hat das Ganze für mich noch emotionaler gemacht. Man spürt einfach ihren Schmerz, ihre Überforderung und wie verloren sie eigentlich ist. Besonders wehgetan haben mir die Szenen rund um das Krankenhaus und danach die Rückkehr ins Elternhaus. Mit 36 wieder bei den Eltern zu wohnen, ist einfach nicht das Leben, das man sich vorgestellt hat. Und genau dieses angespannte Zusammenleben wurde so realistisch beschrieben. Man merkt, dass auf beiden Seiten Gefühle da sind, Sorgen da sind — aber irgendwie schafft es niemand, richtig darüber zu reden. Ich hatte beim Lesen so oft einfach nur das Bedürfnis, Hanna in den Arm zu nehmen. Weil sie einem teilweise wirklich unfassbar allein vorkommt. Das Buch ist ruhig erzählt, aber emotional hat es mich komplett abgeholt. Und genau diese Mischung aus Schmerz, Überforderung und trotzdem irgendwie Hoffnung macht die Geschichte so besonders. Ein unglaublich ehrliches und emotionales Buch über Zusammenbrechen, Auffangen und das Gefühl, seinen Platz im Leben verloren zu haben. #lenakupke #pause #buchliebe #bookstagramde #leseliebe

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
26. Mai
Rating:4

Das war schön! Eine gemütliche, realistische Geschichte mit liebenswerten, runden und realistischen Charakteren. Die Denkanstöße und messages empfand ich als deutlich und klar, ohne zu pretentious zu sein!

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
25. Mai
Rating:4.5

*Rezensionsexemplar* Mit Pause hat Lena Kupke eine emotionale und greifbare Geschichte geschaffen. Die Charaktere rund um Hanna wirken, sowie Hanna selbst auch, nahbar und realistisch. Ich habe Hanna gerne auf ihrem Weg begleitet. Lena Kupke hat es auf eine grandiose Art geschafft Wünsche und Bedürfnisse der Protagnostin in die Handlung einfließen zu lassen und dabei gezeigt, dass Gefühle, wie Hoffnung ubd Glück auch ganz nah bei Trauer und Einsamkeit liegen können.

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
24. Mai
„Du weißt nicht, wie stark du bist, bis du stark sein musst!“
Rating:5

„Du weißt nicht, wie stark du bist, bis du stark sein musst!“

Ich muss zugeben, dass ich in letzter Zeit immer wieder über dieses Buch gestolpert bin, weil die Reaktionen darauf unheimlich positiv und emotional sind. Nachdem ich „Pause“ von Lena Lüpke nun selbst in einem Rutsch durchgelesen habe, kann ich die allgemeine Begeisterung absolut nachempfinden. Es ist eines dieser seltenen Bücher, die einen nicht nur unterhalten, sondern die man nach dem Zuklappen erst einmal für einen Moment auf dem Schoß liegen lässt, um tief durchzuatmen. Das Buch widmet sich einem Thema, das uns in der heutigen, extrem schnelllebigen Zeit wohl alle betrifft: dem unbarmherzigen Druck der Leistungsgesellschaft, dem permanenten Gefühl, funktionieren zu müssen, und dem schmerzvollen, aber so verdammt wichtigen Moment, in dem der Körper oder die Psyche einfach „Stopp“ sagt. Die Geschichte fängt diese emotionale Erschöpfung tiefgreifend und unglaublich authentisch ein. Lena Lüpkes Schreibstil ist unheimlich feinfühlig, nahbar und völlig frei von kitschigen Klischees, was es einem unmöglich macht, sich nicht selbst in den Seiten widerzuspiegeln. Ein ganz wesentlicher und psychologisch meisterhaft ausgearbeiteter Aspekt der Geschichte ist dabei das familiäre Gefüge. Die Protagonistin zieht mit 36 Jahren nach ihrem Zusammenbruch wieder in ihr altes Jugendzimmer bei den Eltern ein – ein Schritt, der sich wie eine paradoxe Zeitreise anfühlt. Plötzlich ist man wieder mittendrin in den alten, festgefahrenen Mustern aus der Teenagerzeit. Obwohl man eine erwachsene Frau ist, die mitten im Leben stand, rutscht man automatisch wieder in die Rolle der Tochter, und diese vertraute, aber auch einengende Dynamik erzeugt ein ganz besonderes Spannungsfeld. Die Familie wird dabei nicht als böswillig dargestellt, was die Situation umso realistischer macht. Vielmehr herrscht hier eine lähmende Kultur des Schweigens. Über das traumatische Erlebnis, das überhaupt erst zu diesem Zustand geführt hat, wird nicht direkt gesprochen. Das Trauma schwebt wie ein unsichtbarer, schwerer Nebel über jedem gemeinsamen Abendessen. Man merkt auf fast jeder Seite, dass die Wunden da sind, doch statt sie aufzuarbeiten, wird in der Familie unheimlich viel heruntergeschluckt. Es ist diese typische, schmerzhafte Harmoniesucht, bei der schwierige Themen weggelächelt werden und niemand die Fassade einreißen möchte. Diese gut gemeinte, aber erdrückende Erwartungshaltung wiegt wie eine zentnerschwere Last auf ihren Schultern. Besonders stark ist die greifbare Weiterentwicklung der Protagonistin gelungen, gerade auch im Umgang mit ihren Liebsten. Man spürt auf jeder Seite den inneren Kampf zwischen dem Wunsch, der Familie gerecht zu werden, und dem mutigen Schritt, dieses schweigende Gefüge zu durchbrechen, um sich selbst nicht komplett zu verlieren. Es kostet sie unendlich viel Kraft, in diesem Umfeld Grenzen zu ziehen und verständlich zu machen, dass eine Pause kein Scheitern ist. Es ist kein klassischer, lauter Wohlfühlroman, sondern ein leises, reflektiertes und stellenweise sehr aufwühlendes Buch, das wie ein sanfter Weckruf wirkt. Die Lektüre fühlt sich an wie eine Art literarische Umarmung, die einem die Erlaubnis gibt, im eigenen Leben auch mal kurz durchzuatmen und radikal ehrlich zu sich selbst zu sein.

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
24. Mai
Rating:4.5

Hanna ohne h

Sommer 2023. Hanna Godig ist gerade dabei, eine Präsentation vorzustellen, als sie sich plötzlich auf dem Fußboden wiederfindet und eine Notärztin über ihr steht. Da ihr Freund Paul verhindert ist, holt ihr Vater Wolfgang sie heim nach Lüneburg. Geplant ist eine Nacht, doch Paul hat immer anderes vor und Hanna weiß bald nicht mehr, weswegen sie gerade weint, zu viel ist geschehen. Und dann muss sie sich ja auch noch mit 36 Jahren wieder zu Hause einleben. Das Erstlingswerk “Pause” von Lena Kupke startet fulminant und zieht sofort in den Bann. Wir begleiten Hanna bei ihrem Zusammenbruch und setzen sie anschließend Stück für Stück wieder zusammen und schließen sie dabei fest ins Herz. Wir leiden, lieben, lachen und weinen mit ihr und wünschen ihr einfach nur alles Liebe. “Pause” ist ein emotionaler Trip, der seine Spuren hinterlässt, aber auf so hoffnungsvolle, menschliche, liebevolle Art und Weise. Fein geschrieben und wohl jeder kennt die Charaktere des Buches aus der eigenen Familie, oder?!

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
24. Mai
Rating:3

Hanna bricht beim Job zusammen. Ihre Eltern holen Sie aus dem Krankenhaus ab und nehmen Sie mit in das Zuhause Ihrer Kindheit nach Lüneburg. Es geht um Heilung, um das Zulassen und den Umgang mit Trauer. Aber auch um eine Familie, die lernt ehrlich miteinander umzugehen.

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
24. Mai
Rating:4.5

Ein tolles Debut von Lena und sie hat es wunderbar selbst eingesprochen. Die Geschichte von Hanna hat ihre Höhen und Tiefen. Sie zu begleiten nach allem was ihr passiert ist, war nicht immer leicht. Ihr Denken und Handeln nicht immer nachvollziehbar, aber das machte die Geschichte aus, sie war sehr realistisch dargestellt. Ebenso wie alte Dynamiken wieder erwachen, wenn Hanna wieder bei ihren Eltern wohnt. So manch eine Person hat einen richtig wütend gemacht und man wäre immer gerne selbst in die Geschichte gesprungen um mal seine Meinung mitzuteilen. Auf jeden Fall lesens-/hörenswert!

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
24. Mai

Als ich den Klappentext von „Pause“ las, wurde ich direkt neugierig.
Rating:4

Als ich den Klappentext von „Pause“ las, wurde ich direkt neugierig.

Die Geschichte von Hanna überzeugte mich wegen der Authentizität der Charaktere. Die gesamte Geschichte ist so erzählt, dass ich gut mitfühlen konnte und so ebenfalls eine Pause beim Lesen hatte. Hanna hat etwas schlimmes erlebt. Für einige Menschen sollte es wohl eine Triggerwarnung geben, denn die Erzählung ist gar nicht so ohne, obwohl keine Details genannt werden. Die Pointe ist wohl, dass es nicht unbedingt notwendig ist, jedes kleinste Detail zu kennen und lange zu reden, sondern dass es völlig ausreicht liebevoll zueinander zu sein und aufmerksam. Ich denke jeder mit einer chaotischen Familie liest dieses Buch und kennt die Situationen. Ich denke viele Menschen funktionieren in ihrem Alltag und brauchen genau dringend eine Pause wie Hanna. Und ich denke wir sollten alle lieb zu einander sein, so wie es sich Hanna von ihrem Umfeld wünscht.

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
23. Mai
Post image

„Pause“ von Lena Kupke ist eines dieser Bücher, das sich nicht einfach nur lesen lässt – man erlebt es. Mit einer beeindruckenden Mischung aus Wärme, Ehrlichkeit, Humor und Schmerz erzählt Kupke die Geschichte von Hanna, die nach einer Panikattacke mit Mitte dreißig zurück zu ihren Eltern ziehen muss. Was zunächst wie ein Stillstand wirkt, wird zu einer leisen, tief berührenden Reise zu sich selbst. Besonders beeindruckend ist, wie authentisch die Figuren wirken. Hanna fühlt sich nie wie eine Romanfigur an, sondern wie ein echter Mensch mit all ihren Ängsten, Unsicherheiten und widersprüchlichen Gefühlen. Auch die Dynamik innerhalb der Familie ist so glaubwürdig beschrieben, dass man sich in vielen Situationen sofort wiedererkennt – mal schmerzhaft, mal urkomisch. Dabei schafft Lena Kupke etwas Besonderes: Sie erzählt von mentaler Erschöpfung, familiären Konflikten und Überforderung, ohne das Buch jemals erdrückend wirken zu lassen. Zwischen traurigen Momenten finden sich immer wieder humorvolle Szenen, liebevolle Beobachtungen und kleine Augenblicke voller Hoffnung. Genau diese Balance macht „Pause“ so intensiv und menschlich. Der Schreibstil ist einfühlsam, nahbar und voller feiner Details. Viele Szenen fühlen sich weniger gelesen als vielmehr gespürt an. Besonders stark ist dabei die Botschaft des Romans: Dass eine Pause kein Scheitern bedeutet, sondern manchmal der einzige Weg ist, um wieder zu sich selbst zu finden. Ein emotionales, kluges und unglaublich echtes Buch über Familie, Erwachsenwerden, Heilung und die Frage, wie man weitermacht, wenn plötzlich nichts mehr geht. Ein Roman, der lange nachhallt – und den man am liebsten sofort weiterempfehlen möchte. Das Hörbuch wird von Lena Kupke selbst gesprochen und genau das macht es besonders gelungen. Mit viel Gefühl und feinem Humor verleiht sie der Geschichte eine ganz eigene Atmosphäre. Ich hätte noch ewig zuhören können!

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
21. Mai
Vielleicht muss manchmal alles kaputt gehen, damit man etwas Neues bauen kann. 🧱
Rating:4.5

Vielleicht muss manchmal alles kaputt gehen, damit man etwas Neues bauen kann. 🧱

Feinfühlig, warmherzig und mit viel leisem Humor erzählt „Pause“ von Hanna, die nach einem schweren Einschnitt in ihr Leben zurück zu ihren Eltern ziehen muss und sich plötzlich mit alten Konflikten, verdrängten Gefühlen und sich selbst auseinandersetzen muss. Zwischen Familienchaos, Schmerz und Neuanfang geht es um Verlust, Heilung und darum, Hilfe anzunehmen, wenn das eigene Leben aus dem Gleichgewicht geraten ist. 💭 Die Geschichte besticht nicht durch große Spektakel oder unerwartete Wendungen, sondern durch ihre Authentizität. Sie wirkt nie überladen oder gekünstelt. Stattdessen taucht sie ein in den Alltag, die Herausforderungen, die Konflikte und die vielen kleinen Momente zwischen Humor und Traurigkeit, die uns allen vertraut sind. 🪞 Die Figuren in „Pause“ sind unglaublich realistisch und wirken nicht wie typische Romanfiguren, sondern wie echte Menschen mit all ihren Ecken und Kanten. Die Geschichte entfaltet sich eher leise und nachhaltig und hinterlässt dabei einen bleibenden Eindruck. ✨ Obwohl man weiß, dass Hanna Traumatisches erlebt hat, bleibt ihre Geschichte vorerst im Verborgenen. Stattdessen enthüllt sich nach und nach der Grund für ihre Panikattacken, Wutanfälle und die innere Leere, die sie plagt. Ihre Konflikte mit sich selbst und ihrer eher verschlossenen, aber dennoch liebevollen Familie wirken authentisch und nachvollziehbar. Ich konnte ihre Gefühle die gesamte Geschichte über nachempfinden. Am Ende wünschte ich mir, mehr Zeit mit Hanna verbringen und ihren weiteren Weg begleiten zu können. 🧡 Eine klare Empfehlung für alle, die Geschichten mit ehrlichen, berührenden Einblicken ins echte Leben suchen! ☕️

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
21. Mai
Rating:5

Der Elefant im Raum

Fast unerträglich, wie in dieser Familie über Offensichtliches nicht gesprochen wird - genauso kenne ich es auch von zu Hause. Deswegen fand ich die Geschichte sehr authentisch, Hanna war mir sehr symphatisch, die Mutter war mir allerdings oft etwas zuviel. 😅 Mein Fazit: eines meiner Highlights dieses Jahr, ich hätte gern noch lange weitergehört und , mitgeärgert, mitgeschmunzelt UND ich möchte auch so einen Alexander.

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
21. Mai
Rating:2

Nicht mein Buch.

"Vielleicht entgleitet mir einfach gerade mein gesamtes Leben. Das Kartenhaus, was ich stets bemüht aufgebaut habe, bricht zusammen, und am Ende liege ich in einem Neunzig-Zentimeter-Bett im Büro meiner Eltern zwischen Drucker und Magnettafel.  Mein Leben als Sechsunddreißigjährige habe ich mir anders vorgestellt." [S. 185] Kann die allgemeine Begeisterung leider nicht teilen. Vielleicht weil ich in einer anderen Lebensphase bin, oder weil ich mit der Eltern-Kind-Beziehung/Dynamik der Story, der Handlung und dem ständigen aneinander-vorbei-Gerede und heimlichen Geheule, als Freund offener Worte, nichts anfangen konnte. Ich war davon leider nur maximal genervt und zudem passte auch der Humor nicht zusammen mit meinem.

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft
21. Mai
Ein sehr ehrlicher Roman über Trauma, Überforderung, Familie und das Weitermachen - und das Weinen.

Ein sehr ehrlicher Roman über Trauma, Überforderung, Familie und das Weitermachen - und das Weinen.

Jetzt sitze ich hier, hab gestern “Pause“ von Lena Kupke abgeschlossen, den Roman, der momentan in aller Munde ist, aber zunächst der Reihe nach: Lena Kupke erzählt in „Pause“ von Hanna bzw. eigentlich erzählt Hanna aus der Perspektive von Hanna. Hanna, eine 36jährige Frau bricht bei einer Präsentation zusammen und landet in einem Berliner Krankenhaus. Da sie dort nicht bleiben will entlässt sie sich selbst ind lässt sich schließlich von ihren Eltern abholen, die sie mit auf‘s Land nach Lüneburg nehmen. Hier beginnt sich nun langsam zu entschlüsseln, was mit Hanna wirklich los ist. Wir erfahren viel über das Verhältnis zu ihren Eltern, zu ihrer Schwester, zu ihrem Freund Paul und zum Leben auf dem Land und der dort „zurückgebliebenen“ Freunde und von anderen Bewohnern. Wir erfahren was es bedeutet mit Mitte 30 wieder zurückzukehren, zu den Eltern, auf‘s Land. „Pause“ erzählt von Trauma, Verlust und dem Druck, immer weiter funktionieren zu müssen. Der Roman zeigt sehr gut, wie Mental Load nicht nur aus Arbeit besteht, sondern aus Erwartungen, Beziehungen und unausgesprochenen Konflikten. Gleichzeitig geht es um Heimkehr: um das Zurückkommen an einen Ort, der gleichzeitig vertraut und fremd geworden ist. Besonders stark fand ich, wie Lena Kupke die Spannung zwischen Großstadtleben und Provinz beschreibt – und dieses Gefühl, dass manche Menschen weggegangen sind, während andere geblieben sind. Mich hat der Roman schnell erreicht. Hanna wirkt nie perfekt oder überzeichnet, sondern wie jemand, den man wirklich kennen könnte. Ja, manchmal nervt sie auch. Gerade deshalb funktionieren viele Szenen so gut. Ich mochte, dass sich die Geschichte langsam entfaltet und nicht sofort alles erklärt. Dadurch bekommen die Beziehungen und Konflikte mehr Gewicht. Der Roman ist traurig, manchmal unangenehm ehrlich und trotzdem sehr warm erzählt. Er hat mich all diese Emotionalen mitfühlen lassen. Das Aneinandervorbeireden, die Ticks und Gewohnheiten von Silvia und Wolfgang, der ungeschickte Umgang der Eltern mit Emotionen sind prima beschrieben. ABER: Teilweise hat mich der Roman verwirrt zurückgelassen. Auf Seite 58 ist es der 17.07.2023, an dem Hannas Papa laut Radio hört. Auf Seite 222 soll Hanna am 19.07.2024 zur Untersuchung beim Amtsarzt. Auf Seite 115 sagt Hanna zur ihrer Schwester, dass es das Jahr 2026 sei. Auf Seite 37 schaut Hannas Papa Olympia. Olympia waren vom 26.07.-11.08.2024. Auf Seite 73 wird aus dem Einkaufskörbchen bei dm ein Wagen. Auf Seite 173 nehmen Alexander und Hanna noch einen Schluck Wein, den sie woher haben? Ist das so gewollt? Kapiere ich es nicht? Bin ich zu dumm? Sind es Fehler, stimmt die Continuity nicht? Habe jetzt einen Tag darauf rumgedacht und komme zu keinem für mich befriedigen Ergebnis. Daher kann ich momentan noch keine Punkte vergeben. Das werde ich nachholen. #Pause #LenaKupke #Zusammenbruch #Heimkehr #Trauma #Generationen

Pause
Pauseby Lena Kupkedtv Verlagsgesellschaft