Tut der Seele gut, das Buch. Der Schreibstil ist sehr angenehm und gemütlich, die emotionale Zerrissenheit des Protagonisten wird sehr gut eingefangen. Manche Menschen rundherum sind dafür etwas flach gezeichnet (die „bösen“ Charaktere sind halt wirklich einfach nur böse).
In Summe aber einfach ein richtig schöner, wohltuender Liebesroman über Menschen, die einander heilen. Könnte man sicher auch gut am Strand lesen!
Wow was für ein Buch, hab mir am Ende gefühlt die Augen aus dem Kopf geweint ❤️🩹
Ich mochte das Buch wirklich sehr sehr gerne. Es war teilweise echt schwierig zu lesen mit was Bohm zu kämpfen hatte zusätzlich zu dem Leben auf der Straße. Wie die Menschen mit ihm umgegangen sind oder ihr an "nur" angeschaut haben. Alina kam am Anfang ziemlich unsympathisch rüber was aber meiner Meinung nach eine (leider) authentische Dynamik zwischen diesen Welten war. Manche Handlungen sind mir ein Ticken zu schnell passiert (z. B. die Bindung zu Fox) aber ich werde das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen!!!!
Der Schreibstil ist absolut klasse, sodass sich das Buch ruck zuck weg liest.
Erwartet habe ich irgendwie etwas anderes. Mehr Dramatik, ausgearbeitete Charaktere und eine etwas tiefere Geschichte.
Es ist doch alles sehr konstruiert, aber ist eben keine Biografie, dadurch vllt teilweise etwas unrealistisch 😅
Alles in allem aber ein schönes Buch, was man gut lesen kann. Kaufen würde ich es aber nicht, hatte es, zum Glück, aus der Bibliothek. Wäre mir sonst das Geld nicht wert gewesen 🙈
Alina droht, ihren Job zu verlieren. Ihre letzte Chance ist eine Reportage über Obdachlosigkeit. Diese macht sie über Bohm, der auf der Straße lebt und versucht, seine Vergangenheit zu verdrängen.
Die Geschichte wird abwechselnd aus Alinas und Bohms Sicht erzählt. Hier prallen zwei Welten aufeinander. Die ehrgeizige und etwas unsensible Alina und Bohm, dem es schwer fällt, sich zu öffnen, der aber trotzdem mehr Wärme ausstrahlt als Alina. Diese war mir anfangs eher unsympathisch, im Laufe des Buches entwickelt sie sich aber glücklicherweise zu einer empathischeren Person.
Das Thema Obdachlosigkeit wird in dieser Geschichte sensibel, aber ungeschönt dargestellt. Es kommt nicht oft in Büchern vor, umso wichtiger ist es, dass das Leben auf der Straße mehr Sichtbarkeit erhält. Viele Stellen haben mich berührt und auch öfters schlucken lassen.
Die Liebesgeschichte hingegen ging mir zu schnell. Ich hätte mir mehr Momente gewünscht, die die Annäherung der beiden zeigen. Beide haben eigentlich einen Schutzpanzer abzulegen und das hätte meines Erachtens länger gebraucht. Trotzdem war der Umgang der beiden (bis auf Alina am Anfang) schön mitanzusehen.
Auch ein bisschen mehr Tiefe bei den Hauptfiguren hätte ich gut gefunden. Vieles wird nur angerissen und gerade die Gründe, warum Bohm in der Obdachlosigkeit gelandet ist, hätten ausführlicher dargelegt werden können, denn so konnte ich seine Entscheidung nicht hundertprozentig nachvollziehen.
Alles in allem aber ein bewegendes und kurzes Buch, welches zum Nachdenken anregt.
Ich bin mit sehr hohen Erwartungen an „Solange ein Streichholz brennt“ herangegangen, weil „Man vergisst nicht, wie man schwimmt“ für mich eines meiner absoluten Lieblingsbücher ist. Und ich kann jetzt schon sagen: Wer dieses Buch geliebt hat, wird auch „Solange ein Streichholz brennt“ lieben. Die Thematik ist zwar eine ganz andere, aber Christian Huber schafft es erneut, eine Geschichte zu erzählen, die mich komplett in ihren Bann gezogen hat.
Während der erste Teil eher dazu dient, die Charaktere kennenzulernen und langsam in die Geschichte hineinzufinden, entwickelt das Buch ab der zweiten Hälfte einen unglaublichen Sog. Vor allem die Frage, warum Bohm auf der Straße gelandet ist und was ihn zu dem gemacht hat, der er heute ist, hat mich emotional wirklich mitgenommen. Ich habe beim Lesen unglaublich viel Mitgefühl empfunden und konnte das Buch irgendwann kaum noch aus der Hand legen.
Besonders gefallen hat mir wieder diese Mischung aus Spannung und Wärme. Die Geschichte ist emotional, aber nie kitschig. Der Schreibstil fühlt sich unglaublich warmherzig an und macht es leicht, komplett in die Welt und die Figuren einzutauchen.
Fazit:
Mich hat das Buch emotional komplett abgeholt. Ich habe mitgefühlt, mitgelitten und wollte die ganze Zeit wissen, wie es weitergeht. Für mich ganz klar 5 von 5 Sternen und eine absolute Leseempfehlung.
Packend geschrieben, toll erzählt. Hat mich wie schon sein letztes Buch total begeistert.
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KLAPPENTEXT (Meinung ⬇️)
Zwei Welten. Ein Moment. Alles ändert sich.
Bohm lebt seit fünf Jahren auf der Straße. Wie er aus seinem früheren Leben gerutscht ist, darüber schweigt er. Er besitzt so gut wie nichts. Einen alten Rucksack. Geschnitzte Holzmäuse. Einen Brief, den er nicht öffnen will. Mit seinem Hund Fox kämpft er sich durch die Tage und Nächte.
Hat jemand eine Chance auf die Liebe, der keine Chance im Leben hat?
Die junge, einst aufstrebende Fernsehjournalistin Alina steckt fest. Im Job und in der Angst zu scheitern. Ihre letzte Chance auf eine TV-Karriere scheint eine Reportage über das Leben auf der Straße zu sein.
Alina findet Bohm.
»Der Wind fegte über den Markt. Die Plane des Pavillons nebenan, an dem jemand Kerzen verkaufte, blähte sich auf, dass das Gestänge der Konstruktion schwankte. Unterdessen war eine junge Frau herangetreten. Braune Locken, ein teuer aussehender Mantel. Augenringe, die durch ihr Make-up schimmerten. Sie beugte sich vor, griff sich eine von Bohms Holzmäusen und legte sie wieder zurück. Dabei streifte ihr Blick den von Bohm für den Bruchteil einer Sekunde.«
Plötzlich ist da etwas zwischen ihnen. Etwas, das nicht sein kann. Und ein Geheimnis, das ans Licht drängt.
Christian Hubers mitreißende Liebesgeschichte über soziale Grenzen hinweg. Ein bewegender Roman über Schuld und Vergebung, über Liebe und Flucht. Und über die Kraft eines einzigen Moments, der so viel erzählen kann wie ein ganzes Leben.
MEINUNG
Nachdem mich Christian Hubers letztes Buch so begeistert hat, habe ich dieses fast schon gekauft, ohne den Klappentext zu lesen. Gelesen habe ich ihn dann doch und der hat mich umso neugieriger gemacht. Denn ich mag es sehr, wenn etwas zum Thema gemacht wird, mit dem man selbst wenig bis keine Berührungspunkte hat, obwohl sie einen eigentlich doch präsent sind, weil sie einen umgeben.
Ich habe mich nicht nur einmal schämen müssen, da ich mich genau in den Verhaltensweisen erkannt habe, die Christian Huber eindrücklich in seinem Buch aufzeigt.
Die Idee, dass sich Alina Bohm durch ihren Job des Filmens nähert, war meiner Meinung nach sehr gut gewählt. Weil Alina die Wahrheit zeigen will, weil sie ihre Filme so machen will, dass sie eine Wirkung erzielen und nicht "langweilige" Bilder zeigen. Und Bohm, der versucht der Realität zu entfliehen und dabei auf der Straße gelandet ist, ist dafür ein guter Gegenpart.
Auch Alinas Kollege Jakob hat in dem Buch eine wichtige und gute Rolle eingenommen, die verschiedene Themen unterstrichen hat.
Ich mochte Bohm von Anfang an und fand toll, wie seine Geschichte nur ganz langsam ans Licht kam. Weil man so auch als Leser die Möglichkeit bekommen hat, ihn unvoreingenommen kennenzulernen. Ich kenne mich zwar mit Obdachtlosigkeit ehrlich gesagt nicht aus, hatte aber den Eindruck, dass es gut recherchiert war. Wie auch sonst, ist jedes Leben unterschiedlich und jeder landet aus verschiedenen Gründen in den Situationen, die sein Leben bestimmen, wie hier die Obdachlosigkeit.
Alina fand ich ebenfalls sehr glaubwürdig dargestellt und fand ihre Probleme sehr verständlich. Wie sich Bohm und sie angenähert haben, jeder seinen ganz eigenen Charakter behalten hat. Wie sie trotz aller Umstände irgendwie eine Einheit gebildet haben, war schön zu beobachten.
Ich mochte das Buch sehr und kann es nur empfehlen.
Sehr krasses Buch. Regt mich sehr zum nachdenken an. Dass jeder Obdachlos eine eigene Geschichte hat und man weniger wegschauen sollte und vielleicht mal mehr hinsehen sollte, ein Gespräch oder Lächeln schenken sollte. Fand auch wie sich die Geschichte entwickelt hat toll und wie Alina Bohm geholfen hat sein Leben in die richtige Richtung zu lenken sehr herzergreifend.🥰
Etwas anderes erwartet als der Titel und Klappentext verspricht
Das Thema des Buches über Obdachlosigkeit eigentlich sehr interessant gewählt. Entgegen des Klappentextes doch eine Großstadtromanze? habe ich zum größten Teil beim Lesen gedacht und auch immer wieder bestätigt bekommen. Die Sprache war immer wieder sehr einfach: "Wenn sie etwas kritisch sah, zog sie eine ihrer geschwungenen Augenbrauen hoch. Manchmal fiel ihr eine ihrer Korkenzieherlocken in die Stirn.."
Das fand ich dann sehr aufgesetzt, so ähnlich kam es in jedem Kapitel und hätte es für mich nicht gebraucht. Es erinnerte mich an einfach gestrickte Liebesromane. Was mich dann doch zu 4 Punkten bewogen hat war die Darstellung, warum und wie es zur Obdachlosigkeit kommen kann, was der Autor dann aber erst am Ende darstellt. Einige Szenen mehr hätte für mich über das Leben und die Problematik auf der Straße angestoßen werden können
Ich habe etwas vollkommen anderes erwartet. Für mich eine Slowburn Brocken-Hero Romantic, ohne Tiefe.
Der Roman wollte offensichtlich mehr sein als nur eine Liebesgeschichte im schwierigen Milieu — scheitert für mich aber genau an diesem Anspruch.
Die Grundfrage „Wie entgleitet ein Leben?“ trägt eigentlich enormes gesellschaftliches und emotionales Potential in sich. Stattdessen versteckt sich hinter der Fassade eines vermeintlich sozialkritischen Romans letztlich vor allem eine vorhersehbare Romance-Geschichte: Slow Burn, Brocken-Hero, Annäherung, Distanz, erneute Annäherung. Viele Entwicklungen wirken dadurch weniger authentisch als vielmehr wie bekannte Genrebausteine, die man schon unzählige Male gelesen und gesehen hat.
Besonders enttäuschend ist dabei, dass das Thema Obdachlosigkeit kaum wirklich durchdrungen wird. Der Roman arbeitet stark mit den bekannten Bildern: Gewalt, Absturz, Straßenmilieu und permanente Konflikte.
Gerade dadurch verliert die Geschichte jedoch an Glaubwürdigkeit. Die Realität von Obdachlosigkeit ist häufig viel stiller, komplexer und sozial isolierter, als Literatur und Film sie oft darstellen.
Dabei wäre genau hier Raum für echte gesellschaftliche Tiefe gewesen. Viele langjährig obdachlose Menschen leben nicht in ständig interagierenden Gruppen oder aggressiven Cliquen, sondern eher im Rückzug — geprägt von Misstrauen, psychischer Belastung, Einsamkeit und dem Versuch, irgendwie Ruhe und Sicherheit zu finden. Streetworker und Sozialforscher beschreiben häufig gerade diese Isolation als zentrales Merkmal. Konflikte existieren selbstverständlich: Streit um Schlafplätze, Suchterkrankungen, Stress in Unterkünften oder psychische Krisen.
Hinzu kommt ein weiterer Punkt, den der Roman nur oberflächlich streift: der gesellschaftliche Mythos der „selbst gewählten“ Obdachlosigkeit. Tatsächlich zeigen Studien seit Jahren, dass die häufigsten Ursachen ganz woanders liegen — Mietschulden, Trennungen, Jobverlust, psychische Erkrankungen, familiäre Gewalt oder fehlende Anschlusslösungen nach Klinik-, Heim- oder Haftaufenthalten. Die Realität ist oft weniger spektakulär als vielmehr geprägt von Bürokratie, sozialem Abstieg und schleichender Isolation. Gerade diese Banalität des Absturzes hätte der Roman viel stärker herausarbeiten können.
Stattdessen bleibt vieles erstaunlich klischeehaft. Auch die Dialoge wirken teilweise flach und konstruiert, die Figuren vorhersehbar. Emotional hat mich das Buch deshalb kaum erreicht, obwohl das Thema eigentlich enormes Gewicht besitzt. Ich hatte immer wieder das Gefühl, dass der Roman an der Oberfläche bleibt und sich nicht traut, wirklich unbequem zu werden. Er hätte gesellschaftskritischer, schonungsloser und psychologisch tiefer sein können.
Dass ich das Buch überhaupt beendet habe, lag letztlich eher an meiner Neugier, ob doch noch mehr daraus entsteht — wobei ich gegen Ende durchaus quergelesen habe. Vielleicht spielt dabei auch hinein, dass dies schlicht nicht mein Genre ist (Romance-Geschichten). Trotzdem bleibt für mich vor allem der Eindruck eines Romans mit großem Potential, das nie wirklich ausgeschöpft wird. Gerade bei einem Thema wie Obdachlosigkeit hätte ich mir mehr Mut zur Realität gewünscht — weniger romantisierte Dramaturgie, gute Recherche und dafür mehr echte soziale Beobachtung, mehr emotionale Wucht und mehr Tiefe.
Schade.
4 Katastrophen und dann kommt noch das Leben hinzu
Mich wird das Buch noch lange begleiten, das ist Fakt.
Dabei kann ich nicht einmal genau einordnen warum genau. Ist es die Geschichte der Obdachlosigkeit?
Ist es das traurige Spiel des Lebens, welches beginnt, sobald man die Kontrolle verliert?
Ist es die Härte der heutigen Menschheit oder ist es die Wärme, die doch so manches Mal vorhanden ist.
Ist es die Stärke, seinen Job hinzuschmeißen und seinem Chef einfach mal „Halt Dein Maul“ entgegen zu setzen?
Ich könnte hier noch so so viele weitere Gründe nennen, denn sie führen alle dazu, sich auch danach noch mit diesem Buch zu beschäftigen. Mit sich selbst zu beschäftigen, sich selbst zu hinterfragen.
Es hat mich aufgewühlt, mindestens zweimal kullerten die Tränen. Ich musste herzhaft lachen aber eines musste ich am allermeisten: NACHDENKEN 💭
Der Schreibstil ist unglaublich klar, unverschnörkelt, gradlinig. Er passt so unglaublich gut und vermittelt die Emotionen, die zwischen den Zeilen hängen.
Es ist keine Liebesgeschichte und es lässt Dich am Ende ohne Ende zurück.
Lies es! Mehr kann ich dazu einfach nicht sagen.
Leider hat es mich nicht so gepackt. Zu offensichtlich erzählt. Für mich wollte es zu sehr tiefsinnig sein und hat genau das aber verpasst. Ich weiß noch nicht wie ich letztendlich bewerte... Mal sehen.
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Ich weiß, ich mache mich hier sehr unbeliebt. Habe unzählige begeisterte Stimmen über dieses Buch gehört- gelesen und habe mir das Buch angehört.
Leider keine gute Geschichte für meinen Geschmack, eher eine etwas platte und plakative. Eine Journalistin und ein Obdachloser begegnen sich im Rahmen einer Fernseh- Story und es entwickelt sich etwas zwischen den beiden. Ja, hmmm… der Mann ist wortkarg, trägt einen Schuld- Berg in seinen Augen und die Frau ist sehr hübsch und sieht den tollen Mann hinter der Fassade. Natürlich ist der Mann parallel ein Held und Retter, als sie bedroht wird… und sie rettet dafür seinen Hund. Zum Ende der Story war ich regelrecht sauer 😤, möchte aber hier nicht Spoilern…
Also von mir so 1-2 Sterne für die guten Vorlesenden der Geschichte und deren Stimmen. Und dafür, dass man doch irgendwie drangeblieben ist. 🥴🫣 vielleicht war es nicht mein Fall, weil ich kein großer Fan von Love Storys bin, vielleicht aber auch, weil ich die Hoffnung hatte, dass es ein guter Plot wird, weil ein Mensch vom Rand der Gesellschaft auch mal eine Hauptrolle spielen darf. Aber nee…einfach nicht meins.
Was für ein wunderschönes Buch! Ich hatte vorher „Man vergisst nicht wie man schwimmt“ durch meinen Buddy Read Freund gelesen und es wurde direkt zu einem Lieblingsbuch. Jetzt haben wir gemeinsam dieses Buch gelesen und ich muss sagen, dass es ein absolutes Lesehighlight für mich ist. Ich konnte garnicht mehr aufhören zu lesen und das Thema selbst hat mich auch wieder total berührt.
Eine ganz tolle Geschichte über die Begegnung zweier Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ich konnte das Buch nicht aus den Händen legen. Der Roman berührt und geht ins Herz!
Anfangs fast zu leicht – und am Ende erstaunlich tief.
Ein trauriger und gleichzeitig sehr schöner Roman.
In „Solange ein Streichholz brennt, lernen wir Bohm, einen Obdachlosen in den Straßen Kölns und die junge Journalisten Alina kennen. Für ein neues TV-Format begleitet Alina Bohm und dessen Hund Fox. Aus der zunächst professionellen Beziehung, entwickelt sich schnell mehr. Zu Beginn noch sehr verschlossen, öffnet sich Bohm und seine Geschichte wird immer tiefgründiger, sowohl seine Geschichte als Obdachloser als auch wie er dazu wurde.
Der Roman „Solange ein Streichholz brennt“ von Christian Huber behandelt die Themen Obdachlosigkeit, Schuld und Hoffnung auf einen Neuanfang. Im Mittelpunkt stehen der obdachlose Bohm und die Journalistin Alina, die aus völlig unterschiedlichen Lebenswelten stammen. Durch Bohms Geschichte zeigt der Roman, dass hinter jedem obdachlosen Menschen persönliche Schicksale und Verletzungen verborgen sind. Alina verändert durch die Begegnung mit Bohm ihren Blick auf die Gesellschaft und erkennt die Folgen von Vorurteilen und Gleichgültigkeit. Gleichzeitig kritisiert der Roman den oberflächlichen Umgang der Gesellschaft und der Medien mit Menschen am Rand des Lebens. Insgesamt vermittelt der Roman die Botschaft, dass Mitgefühl und Verständnis wichtiger sind als vorschnelle Urteile. Solange ein Streichholz brennt ist noch Zeit für Wahrheit und Hoffnung.
Ich brauchte am Anfang etwas, um wirklich hineinzufinden. Vieles wirkte zunächst leicht oder fast etwas zu oberflächlich.
Aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat mich das Buch erreicht. Die Figuren gewinnen an Tiefe und plötzlich merkt man, wie traurig manche Geschichten eigentlich sind. Am Ende hat mich der Roman emotional doch sehr getroffen. Es gab Momente, die mich wirklich zu Tränen gerührt haben.
Christian Huber schreibt ruhig, angenehm und sehr menschlich. Genau das macht das Buch so schön zu lesen.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Weil sich hinter der ruhigen Oberfläche eine sehr berührende Geschichte verbirgt.
SolangeEinStreichholzBrennt #ChristianHuber #BohmundAlina #Fox #Obddachlosigkeit #Würde #Hoffnung #Liebe
Ich mochte die Geschichte von Anfang an. Nach dem ersten Kapitel wusste ich, das wird eine gute Lesezeit. Ich habe während des Lesens fast alle Gefühle durchlaufen: Ich habe so sehr geweint, ich war so frustriert, ich war wütend, ich war glücklich, ich war hoffnungsvoll, auch verzweifelt, ich war ratlos, ich war schockiert, tief ergriffen und ratlos. Diese Geschichte muss gelesen werden. Die unsichtbaren obdachlosen Menschen, haben ein Gesicht bekommen und sind in den Fokus gerückt- toll. Es wird bewusst gemacht, wie fragil das Leben ist, wie schnell man gewohntes verlieren kann, wie hilflos man sich fühlen kann, wenn alles einstürzt.
Ich hätte es gern gehabt, wenn die Geschichte noch länger gewesen wäre, die Protagonisten sind nicht auserzählt, aber irgendwie passt das auch sehr gut. Mein erstes Buch von Christian Huber rutscht auf meine Lieblingsbuch-Liste. Von ihm werde ich noch mehr lesen. Danke für ein nachwirkendes Leseerlebnis!!
Sie ist Journalistin, die eine Doku über Obdachlosigkeit drehen soll. Er ist Obdachloser, dem ein Hund zugelaufen ist. Gegenseitig eröffnen sie sich ein neuen Blick aufs Leben
Bohm und Alina
Eine Obdachlos trifft auf Reporterin!
Eine absolute Tolle Geschichte.
Ich fand es sehr sehr gut geschrieben
Diese Geschichte wird man zwei Perspektiven erzählt
Einmal die Reporterin Alina und den Obdachlosen Bohm. Alina muss neue Sendung im Sender mit produzieren und so trifft sie auf Bohm sehr Geld für die Behandlung seines Hunds braucht der schwer verletzt wurde.
Ein Highlight dieses Jahr.
Solange ein Streichholz brennt von Christian Huber hat mich vom ersten Moment an neugierig gemacht: Erst sprach mich das Cover an, dann der Titel und spätestens nach dem Klappentext wusste ich, dass ich dieses Buch lesen muss. Dass der Autor auch hinter Man vergisst nicht, wie man schwimmt steckt, wurde mir tatsächlich erst später bewusst.
Und was soll ich sagen? Der neue Roman konnte mich vollkommen begeistern. Anfangs war ich noch etwas skeptisch, doch ungefähr ab der Hälfte nahm die Geschichte richtig Fahrt auf und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Besonders Bohms Geschichte hat mich emotional sehr mitgenommen. Aber auch hinter Alinas scheinbar perfektem Leben steckt deutlich mehr, als man zunächst vermutet.
Alina hätte als Figur für meinen Geschmack an manchen Stellen noch etwas ausgereifter sein dürfen, wobei das wirklich eher Meckern auf hohem Niveau ist. Denn insgesamt überzeugt der Roman auf ganzer Linie.
Besonders hervorheben möchte ich den Schreibstil von Christian Huber: eindrücklich, nahbar und angenehm unaufgeregt, ganz ohne unnötiges Schi Schi. Genau das macht die Geschichte so authentisch und berührend.
Am Ende ist Solange ein Streichholz brennt ein bewegender Roman über zweite Chancen, menschliche Schicksale und die Hoffnung darauf, dass sich manches doch noch zum Guten fügt.
Die Leben von Bohm und Alina könnten nicht unterschiedlicher sein. Seit Jahren lebt Bohm auf der Straße, jeder Tag ein Kampf um Existenz, eine Mahlzeit oder einen Schlafplatz. Seine Geschichte ist die Chance auf den großen Durchbruch für Alina, die als junge Journalistin gerade ihren Platz in der Berufswelt sucht.
Als diese beiden nun aufeinander treffen und erste Gespräche führen, entspinnt sich ein zartes Band zwischen ihnen. "Wie entgleitet ein Leben"? Das ist die Frage, die Alina beantworten und letztlich medial wirksam umsetzen soll.
Christian Huber kann wirklich wunderbar erzählen, ich war sofort bei Alina und Bohm, ihren beiden Lebensrealitäten und den intensiven Gedanken. Lese, wie sich Stück für Stück kleine Risse in der harten Mauer des Abblockens bilden. Was ist wirklich Bohms Geschichte?
Zwischendurch frage ich mich, ob es wirklich den Liebesaspekt brauchte, ob diese Geschichte nicht auch eine Freundschaft hätte erzählen können. Diese Geschichte von Schicksalen, sozialem Abstieg, Vorurteilen und der widerlichen Abgeklärtheit der Medienbranche.
Da Huber aber diese Gefühlswelt nicht ausschlachtet, sondern ganz behutsam erzählt, in kleinen Momenten, Gesten und Gedanken, ist meine Antwort am Ende doch 'ja'.
Habe ich wirklich gern gehört. Wundervoll gelesen von Robert Stadlober und Maria Wördemann.
„Es wird wehtun, Bohm. Aber versuch, den Schmerz anzunehmen.“
Bohm lebt auf der Straße. In seiner Tasche trägt er einen ungeöffneten Brief mit sich herum, während er kleine Holzmäuse schnitzt und versucht, den kalten, harten Alltag mit Alkohol zu ertragen.
Alina ist Journalistin und sieht in einer Reportage über das Leben obdachloser Menschen ihre letzte Chance auf den beruflichen Durchbruch. Als sich ihre Wege kreuzen, entsteht zwischen den beiden eine besondere Verbindung – und die Begegnung verändert ihr Leben mehr, als beide ahnen.
Dieses Buch ist keine leichte Lektüre. Es ist tiefgründig, gesellschaftskritisch und regt zum Nachdenken an: über Privilegien, soziale Ungleichheit und darüber, wie schnell ein scheinbar geordnetes Leben aus der Bahn geraten kann.
Besonders gefallen hat mir der klare, reduzierte Schreibstil des Autors. Ohne unnötige Ausschmückungen erzählt er eine Geschichte, die mich vor allem am Ende emotional sehr berührt hat.
Und wie cool ist bitte die Playlist zum Buch? Ich habe immer wieder nach einzelnen Kapiteln reingehört – das hat die Atmosphäre der Geschichte perfekt ergänzt.
Eine wunderschöne Geschichte in die man so abtauchen kann…..
Alina und Bohm leben in zwei völlig verschiedenen Welten , die in Liebe aufeinander prallen, man bekommt tiefe Einblicke in den zwei unterschiedlichen Welten, die nicht härter sein können, die Geschichte hat mich sehr berührt und sie wird noch sehr lange nachhallen, definitiv eins meiner jahreshighlight, danke an Christian Huber, der drei Jahre in dieses Buch gesteckt hat, der Podcast ist zu diesem Buch großartig, man bekommt Einblicke, wie ein Buch entsteht und die inspirierenden Ideen entstehen 🫶
Solange ein Streichholz brennt von Christian Huber.
Wie entgleitet ein Leben?
In diesem Buch wird einen gezeigt, dass im Leben nichts von Dauer ist und man nicht alles oberflächlich betrachten sollte.
Ein Leseempfehlung für dieses Buch.
Wie entgleitet ein Leben?
Und wie viel Mut erfordert es, sich seinem Leben zu stellen?
Das Buch berührt mich auf ganz vielen Ebenen. Vorweg aber erstmal zum Schreibstil: der ist nämlich rundum harmonisch. Als wären die Sätze füreinander gemacht und als wären die Worte genau für diese Geschichte gemacht. Ich wünschte, ich hätte das Buch langsamer gelesen, oder besser, das Buch hätte ruhig viel länger sein können. Die Entwicklung von Alina und Bohm ist fantastisch erzählt. Ganz große Leseempfehlung!
“Solange ein Streichholz brennt” von Christian Huber handelt von Alina, die bei einem TV-Sender arbeitet und kurz vor dem Rauswurf steht, bis sich ihr die Gelegenheit bietet, über den Obdachlosen Bohm eine Reportage zu drehen. Doch dann gerät das Lebensgefüge beider aus dem Takt - Alina muss sich ihren Gefühlen und der Frage nach ihrer Zukunft stellen, Bohm seiner Vergangenheit...
Ich fand das Thema des Buchs sehr interessant, weil ich dazu bislang noch nicht viel gelesen habe. Gleichzeitig ist es mir aber leider nicht gelungen, zu den Protagonist*innen eine emotionale Nähe aufzubauen, sondern habe das Geschehen eher von außen betrachtet. Das lag einerseits an der Figur Alinas, die ich einerseits als sehr naiv, anderseits als sehr nervig empfunden habe (warum war ihr heraus stechendstes Merkmal, dass sie zwischen zwei Love Interests geschwankt hat? Traut der Autor einer weiblichen Figur keine anderen Handlungsmotive zu? Hat für mich nicht in die Story gepasst) und auch die Anziehung zwischen ihr und Bohm habe ich nicht “gefühlt”. Auch über Bohms Background hätte ich gern mehr erfahren als den zum Schluss eingeworfenen Schnelldurchlauf. Dann hat mich auch die Fokusverschiebung innerhalb der Story ziemlich aus der Bahn geworfen - ich habe immer auf einen großen bzw. noch größeren Knall gewartet, der dann aber nicht kam. Insgesamt habe ich das Hörbuch aber sehr gern gehört, was nicht zuletzt an der Darbietung Robert Stadlobers als Bohm gelegen hat (Alinas Part wurde gelesen von Maria Wördemann).
*Das Hörbuch wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt.
Sehr interessante Thematik, sprachlich sehr gut und sehr bildhaft beschrieben sodass man quasi dabei war.
Ich finde die Thematik sehr wichtig, ma schaut viel zu oft weg, hat Vorurteile gegenüber Menschen ohne zu wissen was sie mit sich tragen. Die heutige Welt ist sehr schnelllebig es geht nur darum höher schneller und weiter zu kommen und vergisst die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Mir hat in der Story was gefehlt, es hat sich manchmal sehr gezogen.
Wow, habe die story sehr geliebt und unfassbar mitgefühlt! Tolle Charaktere, ich konnte gar nicht aufhören zu lesen und habe das Buch fast an einem Stück durchgelesen!
Las sich sehr flott. Grundfrage: wie entgleitet ein Leben und kann das jedem passieren? Ich denke auf jeden Fall. Zwischendrin hatte ich Angst dass die Story ins kitschige kippt. Bohn ist in meinen Augen aber schon ein Vorzeige Obdachloser.
Trotz allem eine Leseempfehlung!
💭 M E I N U N G
Die Geschichte wird aus Sicht der beiden Protagonisten erzählt, jeweils in der dritten Person, wodurch der Leser in beide Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten, eintaucht. Die beiden Hauptcharaktere, Alina und Bohm, waren total fein gezeichnet und mir hat besonders deren Schlagfertigkeit, Warmherzigkeit und der Humor gefallen, die sich durch das gesamte Buch ziehen.
Zu Beginn wird man in die persönlichen Lebensumstände der beiden eingeführt, ganz langsam und leise, doch die Geschichte nimmt rasch Fahrt auf und lässt einen mitfühlen - sie ist spannend erzählt & trotzdem authentisch und wurde dadurch für mich so besonders ✨
Das Buch lenkt die Augen auf eine Thematik, die sonst eher übersehen wird: Obdachlosigkeit - und verändert den Blick auf diese Thematik bzw. öffnet neue Sichtweisen.
Für mich hätte die Geschichte gern etwas tiefer gehen dürfen, insbesondere was Alina betrifft, zum Beispiel in Form von Einblicken in ihre Kindheit, ihre Selbstzweifel oder den Leistungsdruck, dem sie ausgesetzt ist und sich auch selbst aussetzt.
Außerdem war das Ende für mich nicht ganz zufriedenstellend, da hätte ich mehr MEHR erhofft bzw. ich hätte gerne noch 100 Seiten mehr gelesen 😂
⭐️ F A Z I T
Ein tiefgründiger Roman über das Leben auf der Straße, gesellschaftliche Abgründe, aber auch Hoffnung und die Liebe!
Mir hat’s unfassbar gut gefallen und für mich steht fest, dass ich unbedingt noch weitere Bücher von Christian Huber lesen will. Sein Debüt „man vergisst nicht wie man schwimmt“ habe ich direkt auf meine Wunschliste gesetzt! 🫶 Oder wie Olli Schulz sagen würde: „Der Mann kann schreiben!“
Von mir gibt’s 4,5 ⭐️ !
Ich war so gespannt auf das Buch! Ein Liebesroman von Christian Huber? Die Liebesgeschichte selbst war für mich ein bisschen enttäuschend. Irgendwie fehlte da der Funke, der mich sonst bei einer solchen Geschichte so mitreißt. Vielleicht war ich einfach zu sehr auf diese eine Sache fixiert.
Dafür hat mich das Buch an ganz anderer Stelle gepackt: Wie Huber das Thema Obdachlosigkeit behandelt, ist einfach großartig. Sehr respektvoll und mit so viel Menschlichkeit. Da merkt man wieder, warum ich seine Art zu schreiben so mag. Und ja, es gab auch richtig schöne Momente, kleine Geschichten, die hängen bleiben und zum Nachdenken bringen.
Mit diesem Hörbuch hatte ich wirklich eine richtig gute und gleichzeitig emotionale Zeit. Vor allem Bohm ist mir total ans Herz gewachsen. Seine Art, wie er lebt, denkt und sich durchs Leben kämpft, hat mich oft echt traurig gemacht. Ich musste beim Hören mehr als einmal schlucken.
Besonders gut fand ich, dass das Thema Obdachlosigkeit hier nicht übertrieben dramatisch dargestellt wurde, sondern einfach menschlich und ehrlich. Das hat die Geschichte für mich glaubwürdig gemacht.
Auch Alina mochte ich gerne. Beide bringen ihre eigenen Probleme und Unsicherheiten mit und genau das machte die Dynamik zwischen ihnen so interessant. Ihre Verbindung wirkte dabei sehr authentisch und hat gut zur Geschichte gepasst.
Das Hörbuch kann ich übrigens sehr empfehlen. Die Sprecher haben das wirklich toll gemacht und die Stimmung perfekt transportiert. Gerade bei emotionalen Szenen hat mich das nochmal viel mehr abgeholt.
Einen halben Stern ziehe ich ab, weil es zwischendurch kleine Längen gab. Insgesamt hat mich die Geschichte aber wirklich berührt und wird mir definitiv noch eine Weile im Kopf bleiben.
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Ich habe tatsächlich mal eine Nacht drüber schlafen müssen, weil ich meine Gedanken zu diesem Buch noch ordnen müsste. Es jedenfalls eine gute Geschichte, die zum weiterlesen animiert. Und es ist sehr bewegend. Sowohl positiv, weil es wirklich sehr viele nette menschliche Momente gibt. Es gibt aber auch bewegende Momente, die einem das Herz zerreißen. Hat mit gefallen.
Als letzte karrierechance soll Alina eine Doku über ein entgleistes Leben drehen. Sie entscheidet sich, den seit mehreren Jahren auf der Straße lebenden Bohm für ein paar Tage zu begleiten. Wie kam es dazu, dass Bohm obdachlos wurde? Was verbirgt sich hinter der zynischen, verschlossenen Fassade dieses Mannes? Nach und nach nähern sich die beiden grundverschiedenen Menschen an und entdecken immer mehr Gemeinsamkeiten. Ein wunderbarer, berührender, ehrlicher Roman, der seine Protagonisten ernst nimmt und nicht vorführt. Die Geschichte wird nie kitschig und ist doch sehr einfühlsam erzählt. Klare Leseempfehlung!
Dieses Buch ist definitiv ein Highlight für mich gewesen. Der Schreibstil war so direkt, besonders und hat mich in seinen Bann gezogen.
Ich fand diese Geschichte wahnsinnig herzergreifend, traurig, und inspirierend. Obwohl dieses Buch mit 350 Seiten recht kurz ist, brauchte ich immer mal Pausen, weil es mich so mitgenommen hat. Die Realität ist oft trauriger als Fiktion.
Bohm ist obdachlos und lebt seit 5 Jahren auf der Straße. Alina ist Journalistin und steckt fest und braucht dringend eine Reportage, um ihren Job nicht zu verlieren. Als das Angebot kommt, eine Sendung über Obdachlose zu machen, nimmt sie an und begegnet Bohm.
Von Anfang an ist da irgendwas zwischen ihnen, was sich beide nicht erklären können. Alina taucht ein in das Leben auf der Straße und Bohm öffnet sich ihr zögernd. Aber egal, wieviel Vertrauen sich zwischen den beiden entwickelt, Bohm umgibt ein Geheimnis, das er für immer verdrängen will und das er nicht bereit ist, preiszugeben ... bis etwas Schlimmes passiert und er Alinas Hilfe benötigt.
Wie entgleitet einem das Leben? Wie ist es, auf der Straße zu leben? Schafft man es, da wieder rauszukommen? Wie skrupellos darf eine Reportage sein und wie weit darf man gehen?
Ein berührender Roman über Menschen am Rande der Gesellschaft, der lange nachhallt und den Blick darauf definitiv verändern wird ...
„Ein einziger Moment kann alles verändern. Oder wie Sie sagen: das Schicksal. Aber manche Menschen sind das Schicksal.“
(Zitat auf Seite 229)
✨…. Zwei Welten, ein Moment, alles ändert sich & genau hier beginnt ein wunderbarer Roman, den ich so, nicht erwartet habe 🤍..
Alina & Bohm, zwei Welten, die nichts miteinander zutun haben & doch, entwickelt sich was ganz feines …
Ein Geheimnis, was Alina aufdecken möchte & es steckt immer mehr, als das was wir sehen …
Bohm, eine Persönlichkeit, was mich wahnsinnig fasziniert hat & so auch seine Geschichte..
Die Sichten von Alina & Bohm, runden die Geschichte unglaublich gut ab & der flüssige Schreibstil sowie die kurzen Kapitel, lassen einem beim lesen nicht los …
Zusätzlich die Tracklist zu gewissen Kapitel, machen das Buch zum Highlight 🎶📖🥰
Eine aussergewöhnliche Geschichte, die unglaublich gut geschrieben ist & auch uns Leser viel zum Nachdenken bringt .. was steckt hinter so einem Menschen & viele hatten auch ein wunderbares Leben, vor der Strasse…. Was ist passiert, das man sich entschliesst so zuleben & hat man eine Wahl ?!
„Wie entgleitet ein Leben?“
„War Unglück etwas, das sich in einem ansammelt wie Müll? Wurde man zu einem Berg von Müll?“ (… Zitate auf Seite 179 & 149)
Fazit; ✨…ein wunderbares Buch, das vieles auch zum Nachdenken anregt & schaut bitte hin, es steckt so viel mehr, als das man sieht .. ein wunderbares feines Highlight von einem Autoren, von dem ich zukünftig mehr lesen möchte … 📚
… & nicht zu vergessen die 🐭… die Mäuse, sooo eine interessante wahre Story, was genau, das lest bitte selbst 📖🐭🥰💸💰
Eure Lovely
Miri 🐾
💿🎧 Solange ein Streichholz brennt
✍🏽 Christian Huber @christian_huber
📚 Der Audio Verlag @argonaudio
🗣️ Robert Stadlober & Maria Wördemann
📅 Erscheinungstermin 16.04.2026
Ein Rezensionsexemplar mit freundlicher Genehmigung von @netgalleyde
➕ Ehrlich berührend
➕ Macht klar, dass das Abrutschen nur einen Schicksalsschlag weit weg sein kann
➕ Mit viel Liebe 💖 geschrieben
Bohm ist obdachlos seit 5 Jahren. Tagtäglich kämpft er gegen die Widrigkeiten des Alltags: die nächste Mahlzeit, wo man nachts schläft, wovon man den längst notwendigen Alkohol kaufen kann, wem man trauen kann und wem nicht, immer auf der Hut vor Übergriffen, Diebstahl der letzten Habe oder dem Tod.
Alina ist Fernsehjournalistin, doch der Traum von der großen Recherche rückt stetig in weite Ferne. Doch dann kommt ein Kollege plötzlich mit einen neuen Projekt um die Ecke und will Alina für den Einspieler zu Thema gewinnen. Alina ist Feuer und Flamme und stürzt sich in das Projekt "Wie entgleitet ein Leben?"
Dabei begegnen sich Alina und Bohm - zwei ungleiche Leben.
Alina begleitet den unnahbaren Bohm und dessen Hund Fox im Alltag und versucht mehr über seine Vita herauszubekommen. Es offenbart sich Alina eine Folge von Schicksalsschlägen und viel Leid, die weder an ihr noch am Hörer vorbei gehen.
Eine bezaubernde menschliche nahbare Geschichte, die mich mitgenommen hat und die weiterhin nachhallen wird. Sie offenbart, was vielen kaum klar ist - dass der bodenlose Fall nur einen Schicksalsschlag entfernt ist. Eine nachdenklich machende Geschichte mit vielen Aspekten und schönen Anekdoten. Besonders liebevoll ist die zur Million Dollar Maus 🐀🐀🐀🐀🐀🐀🐀🐀🐀🐀🐀
Unbedingt lesen oder hören!
Absolute Empfehlung! 5 von 5 Sterne
🅆🄴🅁🄱🅄🄽🄶 📝 Rezension
📚 Rezensionsexemplar / Roman
#dtv #christianhuber #solangeeinstreicholzbrennt
❓️Warum wollte ich das Buch lesen?
Manche Bücher tauchen plötzlich immer wieder auf, bis man irgendwann merkt, okay, vielleicht soll genau diese Geschichte gerade zu mir finden. So war es hier auch. Erst hatte meine Freundin das Buch plötzlich zuhause, dann habe ich es ständig auf Instagram gesehen. Und trotzdem war der Funke nicht gleich übergesprungen. Vielleicht war ich einfach zu blind dafür.
Als dann aber eine andere Freundin regelrecht von der Geschichte geschwärmt hat und ich mir den Klappentext noch einmal ganz in Ruhe durchgelesen habe, dachte ich nur, moment mal, das klingt eigentlich komplett nach einem Buch für mich. Also habe ich nicht mehr lange gezögert, denn nun wollte auch ich endlich wissen, was hinter diesem ganzen Hype steckt.
🧠 Meine Meinung:
Schon nach relativ wenigen Seiten wusste ich, diese Geschichte könnte richtig groß werden.
Bohm hat mich mit seiner stillen, verschlossenen Art sofort gepackt. Diese Mauer, die er um sich herum aufgebaut hat, hat mich neugierig gemacht. Und spätestens als er sich so aufopferungsvoll und selbstlos um Fox gekümmert hat, war es komplett um mich geschehen. Ehrlich? Wie Alina habe auch ich mich ein kleines bisschen in Bohm verliebt.
Wobei man hier wirklich nicht von einer klassischen Liebesgeschichte sprechen kann. Dafür steckt viel zu viel Tiefe in diesem Buch. Ohne zuviel zu verraten geht es u.a. um Schuldgefühle, Überforderung, Obdachlosigkeit und darum, wie Menschen behandelt werden, die von der Gesellschaft längst abgestempelt wurden. Gerade deshalb fand ich die Geschichte so stark.
Trotzdem muss ich auch sagen, ein kleiner Teil von mir hätte sich tatsächlich noch ein bisschen mehr Lovestory gewünscht. Einfach weil die Chemie zwischen Bohm und Alina gestimmt hat, mir es aber noch etwas an Tiefe dafür fehlte. Gleichzeitig verstehe ich aber auch absolut, warum Christian Huber den Fokus nicht komplett darauf gelegt hat. Die wichtigen Themen des Buches wären sonst vermutlich untergegangen. Und genau diese Balance macht die Geschichte am Ende wahrscheinlich auch so besonders.
Was ich außerdem unglaublich mochte, waren die Dialoge. Die waren teils humorvoll, modern und erfrischend, dann plötzlich wieder so tiefgründig, dass ich manche Sätze zweimal lesen musste. Dadurch wirkte die Geschichte trotz der ernsten Themen nie zu schwer oder dauerhaft melancholisch. Genau davor hatte ich nämlich ein bisschen Angst. Ich mag es nicht, wenn Bücher einen emotional komplett runterziehen. Hier hatte die Geschichte aber immer noch Wärme und kleine Lichtblicke, wie ein Streichholz, das in dunklen Momenten kurz Licht macht.
Auch die Spannung hat für mich funktioniert. Was steht in dem Brief, den Bohm immer bei sich trägt? Und warum lebt Bohm eigentlich auf der Straße? Fragen die lange offen bleiben und genau dieses Geheimnis darum, hat mich immer weiterlesen lassen.
Mit Alina hat es bei mir emotional zwar etwas länger gedauert, aber auch ihre Entwicklung mochte ich am Ende wirklich gerne.
Insgesamt bin ich einfach nur froh, dass das Schicksal doch noch dieses Buch zu mir gebracht hat.
✅️ Fazit:
Solange ein Streichholz brennt ist für mich eine emotionale und gleichzeitig überraschend warme Geschichte über Menschen, die versuchen weiterzumachen, obwohl sie sich selbst längst verloren haben.
Bohm und Fox haben sich still und heimlich in mein Herz geschlichen und genau deshalb wird mir dieses Buch noch lange im Kopf bleiben.
Ein Buch, das zeigt, dass manchmal schon ein kleines brennendes Streichholz reicht, um etwas zu bewirken. Sei es Wärme, sei es Licht oder wie bei mir, dass der Funke am Ende doch noch übergesprungen ist und mich glücklich zurücklässt.
🔎 Worum geht’s?
Bohm lebt obdachlos in Köln, verkauft geschnitzte „Million Dollar Mäuse“ und versucht irgendwie durch den Alltag zu kommen. An seiner Seite der verletzte Hund Fox, zu dem er sofort eine besondere Verbindung aufbaut. Als Bohm auf die Journalistin Alina trifft, geraten nicht nur seine Routine, sondern auch seine sorgsam aufgebauten Mauern langsam ins Wanken, denn hinter seiner Vergangenheit steckt ein Geheimnis, das lange im Dunkeln bleibt.
Christian Huber besticht auch in seinem zweiten Roman mit seinem tollen Schreibstil. Es wirkt als wenn man die Figuren live als stiller Beobachter begleiten würde.
Huber zeichnet ein Leben am Rande der Gesellschaft und hält uns in manchen Situationen auch den Spiegel vor. Wieso soll man etwas „Besseres“ sein, weil man in scheinbar geordneten Verhältnissen lebt?
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und hätte die Charakteren gerne noch ein paar Seiten länger beobachtet.