Das Buch schafft es von der ersten Seite an mit seiner eisigen Kulisse und der bedrückten Stimmung des Leser zu fesseln.
Im Mittelpunkt steht die Polizistin Hanna Ahlander, die nach persönlichen und beruflichen Rückschlägen Zuflucht im abgelegenen Åre sucht. Doch statt Ruhe erwartet sie ein Vermisstenfall, der immer dramatischer wird. Besonders gelungen sind die glaubwürdigen Figuren und die emotionalen Einblicke in ihre Gedanken und Konflikte. Die Ermittlungen wirken authentisch und entwickeln sich ohne übertriebene Action, dafür mit stetig wachsender Spannung.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Kurze Kapitel und Perspektivwechsel sorgen dafür, dass die Spannung konstant hoch bleibt. Zwar ahnt man gegen Ende teilweise, in welche Richtung sich der Fall entwickelt, dennoch bleibt die Auflösung packend und emotional. Besonders Fans skandinavischer Krimis kommen hier voll auf ihre Kosten.
Insgesamt ist „Kalt und still“ ein gelungener Auftakt der Hanna-Ahlander-Reihe – atmosphärisch, spannend und mit viel Gefühl für Figuren und Schauplatz. Ein empfehlenswerter Krimi für alle, die nordische Spannung und starke Ermittlerfiguren mögen.
Ein guter Krimi!
Hier wurde die winterliche Atmosphäre im kalten Schweden toll wiedergeben. Die Handlung war unaufgeregt, dennoch spannend. Durch die kurzen Kapitel und dem guten Schreibstil war man schnell am Ende des Buches. Ich bin gespannt auf die nächsten Fälle der Ermittler in Åre.
Das ist mein erstes Buch von Viveca Sten und ihr Schreibstil ist sehr leicht zu lesen. Einige Stellen wiederholen sich. Ist aber nicht schlimm,liest man drüber 😂. Einige Stellen gingen mir schon Nahe,mit Ludde und der zerbrochenen Mutter. Die Reihe möchte ich gerne weiter lesen.
Ich habe das Buch bereits einmal angefangen und dann abgebrochen gehabt, weil es mich absolut nicht abgeholt hat. Ich glaube es lag am Wetter, da es bei eisigen Temperaturen spielt und ich auf die Idee kam es im Sommer zu lesen. Bei meinem zweiten Versuch (draußen kalt und Schnee) hats deutlich besser harmoniert. Die Story nimmt gut Fahrt auf und man kann ordentlich mitgrübeln.
Ein toller Reihenauftakt!
Lange stand dieses Buch auf meiner Wunschliste, ich hatte erst überlegt, ob ich wieder eine neue Reihe anfange, und nun bin ich froh, dass ich zu diesem Buch gegriffen habe.
Der erste Fall für Hanna beginnt gemächlich, man lernt nach und nach die Protagonisten kennen und die Geschichte baut sich langsam auf.
Die Personen haben mir alle sehr gut gefallen, ich freue mich schon, ihren weiteren Weg zu verfolgen.
Das Ende war absolut passend und überraschend.
Durch den wunderbaren Schreibstil und die tolle Stimmung der vereisten und verschneiten Landschaft hat das Buch eine sehr schöne Atmosphäre beschrieben.
Es ist relativ ruhig, dennoch aber nicht weniger spannend.
Diese Reihe werde ich unbedingt demnächst weiterlesen!
„Kalt und Still“ ist ein richtig starker Reihenauftakt rund um Hanna Ahlander. Der Schreibstil von Viveca Sten ist super angenehm und flüssig – man kommt sofort rein und will gar nicht mehr aufhören zu lesen.
Die Story ist durchgehend spannend und vor allem nicht vorhersehbar. Immer wenn man denkt, man hat eine Ahnung, kommt es doch anders. Genau so muss ein guter Krimi sein! Dabei wird es zu keiner Zeit langatmig – es gibt keine unnötigen Längen, alles treibt die Handlung weiter voran.
Für mich ein rundum gelungenes Buch und ein perfekter erster Fall für Hanna Ahlander. Klare 5 von 5 Sternen!
Ein gelungener Auftakt der Polsrkreis Krimis von Viveca Sten.Spannend bis zum Schluß. Habe das Buch zügig gelesen. Freue mich auf den nächsten Teil mit den Ermittlern Hanna und Daniel.
Hanna krempelt ihr Leben um. Am Anfang etwas ermüdend, nimmt aber Fahrt auf. Ruhiger Krimi mit subtiler Grusel-Atmosphäre!
„Mama, denkt sie wieder und fragt sich, ob sie wohl nach ihr suchen.“ (S. 139)
„Kalt und Still“ ist ein Kriminalroman der schwedischen Autorin Viveca Sten, der 2022 bei der dtv Verlagsgesellschaft veröffentlicht wurde und 512 Seiten umfasst. Es ist der erste Fall von Hanna Ahlander, mit dem Viveca Sten eine neue Romanreihe beginnt. In Schweden wird sie bereits seit ihrer Sandhamn-Reihe als eine der erfolgreichsten Krimiautorinnen der Gegenwart gefeiert. Ich habe bisher noch nichts von der Autorin gelesen, jedoch sprach mich sowohl der Titel als auch die Bezeichnung „Polarkreiskrimi“ sehr an. Das Buch passt perfekt in den Winter.
Hanna Ahlander ist Polizistin in Stockholm, als es plötzlich in ihrem Privatleben drunter und drüber geht. Sie hat Ärger im Job und der Freund ist auch auf einmal weg. Sie flieht nach Åre, das beliebte Skigebiet und Urlaubsziel ihrer Kindheit. Doch auch in dem kleinen Ort ist Hanna keine Pause vergönnt, denn es wird die 18- jährige Amanda vermisst und sie unterstützt kurzerhand die Polizei bei ihren Ermittlungen…
Der Roman ist aus der Multiperspektive und in der Gegenwartsform verfasst. Mal folgt man Hanna und dem leitenden Kriminalkommissar Daniel Lindskog oder auch verschiedenen Familienmitgliedern von Amanda. Man hat einen erheblichen Wissensvorsprung gegenüber anderen Figuren und rätselt, wie die Ermittelnden, an dem Fall und wer Amanda entführt hat. Alles, was das Opfer während der Entführung erlebt, ist in kursiv verfasst. Dieser zusätzliche Einblick in Amandas Gedankenwelt führt dazu, dass sie einem sympathisch ist und man sie unbedingt finden möchte.
Hanna Ahlander wirkt anfangs sowohl unsicher als auch deprimiert und wehleidig. Sie hat Probleme in ihrem Job und auch mit dem Freund. In dem Roman erfährt man außerdem viel über ihre Kindheit und Erfahrungen mit sexueller Gewalt, die sie letztlich auch zu einem Job bei der Citypolizei geführt haben. Sie ist idealistisch und will die Welt mit ihrer Polizeiarbeit zu einem besseren Ort machen. Deshalb ist Hanna aber auch stark emotional in ihre Fälle involviert und tendiert zu riskanten Alleingängen. Sie ist eine eigenwillige Protagonistin, die bestimmt nicht bei jedem Lesenden auf Sympathie stößt.
Daniel Lindskog ist Kriminalkommissar und leitet die Suche nach Amanda. Er ist (ganz klischeehaft) der temperamentvolle Halbitaliener, der sich nicht immer im Griff hat. Auf der anderen Seite ist er ein Familienmensch und ein ebenso empathischer Ermittler. Er kann aus einem reichen Erfahrungsschatz schöpfen und leitet die Suche routiniert. Trotzdem steht er nicht gerne im Mittelpunkt. Er und Hanna ergänzen sich in ihrer Zusammenarbeit gut und man folgt ihnen, besonders im Doppelpack, gerne.
Erwähnenswert ist auch noch die Familie Halvorssen. Denn aus ihrer Perspektive erlebt man erst so richtig mit, wie ein solchen Schicksalsschlag eine Familie auseinander reißen kann. Sie rutschen von einer Tragödie in die Nächste. Diese Opferperspektive ist zwar schwer zu ertragen, aber auch sehr interessant und wurde gut aufgefangen.
Weiterhin hat mir gut gefallen, wie die Kälte und das Wetter als „Waffe“ eingesetzt werden. Die Umwelt und die vorherrschenden Wetterverhältnisse werden so plastisch beschrieben, dass es einem Zuhause sogar auf dem Sofa etwas frisch wird. Außerdem realisiert man erst richtig, was es für den Körper heißt, wenn man mehrere Stunden einer so kalten Temperatur wie -15 Grad ausgesetzt ist.
Der Wettlauf gegen die Zeit, der auch der Temperatur geschuldet ist, lässt die Spannung stetig steigen. Trotz des langsamen Anfangs entwickelt die Geschichte eine Sogwirkung.
Außerdem sind die Charaktere gut ausgearbeitet und man baut eine Verbindung zu ihnen auf. Obwohl mich abwechselnd die impulsive Hanna, der willensschwache Harald oder die fordernde Frau von Daniel genervt haben, werden einem ihre Reaktionen und Emotionen im Buch glaubhaft nahegebracht.
Andererseits handelt Hanna oft irrational und nicht auf die Art und Weise, wie man es von einer routinierten Polizistin vermuten würde. Sie schüttet ihrem Exfreund Wein ins Gesicht (was ich bei dem Charakter noch halbwegs verstehen kann), lässt sich dann aber auch noch zu einer Sachbeschädigung hinreißen, die ihr später noch Probleme bereiten wird. Außerdem ermittelt sie auf eigene Faust und begeht dabei etliche Straftaten. Eine Polizistin hat sich, meiner Meinung nach, besser unter Kontrolle und weiß, wo ihre Grenzen liegen. Zumindest würde sie ihren geliebten Job nicht fahrlässig gefährden.
An einigen Stellen wirkt die Handlung einiger Figuren auch als etwas zu dick aufgetragen. Aus dem Motiv der Rache heraus werden einige drastische Entscheidungen getroffen. Für mich war nicht immer nachvollziehbar, warum die Handlung gleich derart ausufern musste.
Ansonsten störte ich mich etwas an der Sprache des Romans. Es gab häufige Wiederholungen, zum Beispiel wurden Hannas Streben nach Anerkennung oder Daniels unberechenbare Art häufig thematisiert. Natürlich müssen die Protagonisten dem Lesenden richtig vorgestellt werden. Aber diese Art kam mir etwas plump vor. Die Kapitel, die aus Amandas oder Ebbas Sicht geschrieben wurden, beinhalteten zudem Jugendsprache wie „super“ oder „Boyfriend“. Das kann man als Stilmittel mögen, mir persönlich kam es aber unpassend vor.
Ich würde den Roman den Lesenden empfehlen, die eine typische Kriminalgeschichte im Stile von „whodunit“ bevorzugen. Dabei ist die Handlung weder übermäßig brutal noch rasant erzählt. Trotzdem baut sich die Spannung stetig auf und die Charaktere sind gut ausgearbeitet
Ich habe mit Viveca Sten wieder zurück zum Krimi gefunden. Die kurzen Kapitel und die Atmosphäre von Are gefallen mir sehr gut. Auch ist das Buch immer spannend und sind mir Hannah und Daniel so sympathisch. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der auf spannende Krimis ohne viel Blut und Gemetzel steht! Der zweite Teil liegt schon bereit zum Weiterlesen 😁🤗
Ich mag Kriminalromane, welche mich an der Entwicklung der Charaktere teilhaben lassen. Vor allen Dingen mag ich auch eigenwillige, zuweilen komplizierte Figuren, die mit sich und ihrer Außenwelt hadern - das konnte mir Viveca Sten mit ihrem Buch bieten.
Im schwedischen Skiort Åre verschwindet die Jugendliche Amanda nach einer Party bei ihrer Freundin. In dieser Nacht herrschen um die minus 20 Grad. Nur ihr roter Schal wird am Straßenrand gefunden. Kriminaloberkommissar Daniel Lindskog nimmt die Ermittlungen auf. Unterstützung erhält er von der Polizistin Hanna Ahlander aus Stockholm, welche im Ferienhaus ihrer Schwester eine Auszeit nimmt, während ihr bisheriges Leben in Stockholm in Scherben liegt.
Schnell ist man in der Geschichte, taucht ein in den Kriminalfall und ins kalte, dunkle Schweden, ebenso wie in die Gedanken- und Gefühlswelt von Hanna. Auch Hauptkommissar Lindskog hat so einige Baustellen in seinem Leben, die geklärt und bearbeitet werden müssen. Dadurch schafft es Viveca Sten eine sehr dichte, spannende und zuweilen emotionale Geschichte zu erzählen.
Der 1. Teil der Schweden-Krimi-Reihe mit Polizistin Hanna Ahlander hat mir gut gefallen: unterhaltsam, spannend, atmosphärisch und mit sympathischen Ermittlern. Hat alles, was ein Krimi braucht. Nur ein paar Kleinigkeiten, eher formaler Art, fand ich zwischendurch mal nervig. Als Hörbuch super gelesen von Vera Teltz. Eine Empfehlung für alle, die einen Krimi für den Winter suchen.
Ich hatte tatsächlich vor einiger Zeit die Netflix Serie gesehen und mich geärgert, das Buch nicht vorher gekannt zu haben. Hab mich nun nach ein paar Jahren doch ans Buch getraut und hatte zum Glück alles vergessen. Es war eine tolle Unterhaltung und ich freue mich auf weitere Bücher.
Die Åre-Morde Band 1 ist ein spannender Auftakt der Schwedenkrimi-Reihe rund um die Ermittlerin Hannah Allander.
Ich bin mal wieder auf die Autorin gestoßen, weil ich die erste Staffel bei Netflix gesehen habe. Die hat mir gut gefallen, so dass ich mir den ersten Band gleich mal auf die Wuli gepackt habe. Und was passt besser in die Winter-lese-Zeit, als ein Krimi aus dem kalten Norden, also blieb das Buch nicht lange auf der Wunschliste, sondern wanderte in den Warenkorb.
Warum habe ich Intetesse an Büchern, deren Inhalt ich schon aus Serien oder Filmen kenne? Zum einen kann ich viel mehr in die Gefühlswelten der Charaktere einsteigen, da ich finde, dass die Bücher einfach noch eine Ebene mehr vermitteln können, wie z.B. innere Gedanken. Zum anderen werden die Bücher nie 1:1 umgesetzt. Es wird immer etwas weggelassen, etwas dazugepackt und etwas verändert. Zugegeben, das kann oft in die Hose gehen, das kann immer zu Enttäuschungen führen. Doch wenn mir ein Film oder eine Serie gefällt, bin ich eigentlich zumeist auch zufrieden mit dem Buch. Andersherum ist es oft schlimmer. Du liebst ein Buch und bist total enttäuscht von der filmischen Umsetzung.
Ich weiß oft nicht, warum bestimmte Details verändert werden und es würde mich auch manches mal interessieren, warum. Wie bei diesem Buch. Das Buch könnte aus meiner Sicht, so wie es Viveca Sten geschrieben hat, als genaue Vorlage für das Drehbuch genommen werden, wurde es aber nicht. Das einzige, was ich rausfinden konnte ist, dass in der ersten Staffel bei Netflix auch Band zwei der Reihe mit verarbeitet wurde. Ein Grund mehr für mich, um weiter zu lesen.
So genug drum herum gelabert, jetzt erstmal mal zum Inhalt des Buches: Hannah Ahlander wird mehr oder weniger vom Dienst frei gestellt, da sie aus Sicht ihres Vorgesetzen, in einer Ermittlung nicht kollegial gehandelt hat. Hinzu kommt, dass sich ihr langjährige Freund von ihr trennt und ihr offenbart, dass er bereits eine neue Freundin hat. Hannah fühlt sich von allen Seiten betrogen und flüchtet in das Ferienhaus ihrer Schwester nach Åre. Hier erfährt Hannah, dass es eine groß angelegte Suchaktion für eine vermisste Schülerin gibt. Kurzentschlossen beteiligt sie sich an der Suche und bekommt so die Chance zu beweisen, was sie als Ermittlerin alles drauf hat.
Was als anfänglicher Vermissten Fall beginnt, entwickelt sich schnell zu einer spannenden Mörderjagt in Eis und Schnee.
Mir hat der erste Band der Reihe gut gefallen. Ich mochte den Plot und die Charaktere. Die Entwicklung von Hannah im Laufe des Buches habe ich sehr gemocht, von einer Frau, die mehrere Tiefschläge wegstecken musste, zu einer selbstbewussten Ermittlerin.
Die Geschichte fand ich sehr spannend erzählt. Die Autorin erzählt die Handlung aus den verschiedenen Perspektiven der Charaktere heraus. So bekommt man tiefe Einblicke in die seelische Verfassung der Betroffenen. Der Plot war für mich stimmig und das Ende hatte eine gewisse Dramaturgie.
Ich werde auf jeden Fall weiterlesen, um zu erfahren, wie der Weg für Hannah und ihren Kollegen Daniel weitergeht.
Ein sehr gelungener Auftakt einer Krimireihe, die sogar verfilmt wurde/wird. Die Ermittler waren sehr sympathisch, die Handlung zwar nicht schnell, dennoch spannend. Sogar die schwedische Kälte konnte man fühlen. Lese definitiv die Folgebände!
Ein gelungener, langsam erzählter Krimi in einer großartigen Winteratmosphäre. Die weiteren Bände werde ich definitiv weiterlesen.
KALT UND STILL
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Lust auf nordic-crime? Dann könnte der Auftakt der Polarkreis-Reihe vielleicht deinen Geschmack treffen.
I N H A L T:
Hanna Ahlander flieht vor dem Chaos ihres Lebens in den Norden Schwedens, doch statt Ruhe erwartet sie ein Vermisstenfall, der das ganze Bergdorf in Aufruhr versetzt. Gemeinsam mit Kommissar Daniel Lindskog jagt sie der einzigen Spur. einem roten Schal hinterher, während bei eisigen Temperaturen jede Stunde über Amandas Überleben entscheidet.
M E I N E M E I N U N G:
Viveca Sten zählt zu den bekanntesten Krimiautorinnen Schwedens und hat bereits mehrere Bestseller veröffentlicht. Kalt und still bildet den Auftakt ihrer Åre‑Morde‑Reihe, die teilweise sogar verfilmt wurde. Und wirklich: Was passt besser zu einem Winterabend auf der Couch als ein Krimi, der tief im verschneiten Norden spielt? Die Atmosphäre ist beeindruckend dicht. Man spürt förmlich die klirrende Kälte, die durch das kleine, abgeschiedene Touristenstädtchen zieht und das vergangene Lucia‑Fest in ein ganz neues Licht taucht.
Im Zentrum stehen Hannas persönliche Krise und die Ermittlungen der örtlichen Mordkommission. Zwischen privaten Schauplätzen und Polizeiarbeit bringt Hanna ihre Erfahrung ein und wird schnell zu einer wichtigen Figur im Team. Stens Schreibstil ist angenehm flüssig, sodass man mühelos durch die Seiten fliegt. Die Hintergründe zu Amandas Verschwinden sind stimmig aufgebaut und die zahlreichen, eher leisen Wendungen wirken nachvollziehbar und gut gesetzt. Es ist insgesamt ein ruhiger, sehr atmosphärischer Krimi, der seine Spannung langsam entfaltet.
Für meinen Geschmack hätte es etwas weniger persönlichen Hintergrund zu Hanna und Daniel sein dürfen . Dieser trägt zwar zur Figurenentwicklung und zur Reihe bei, nahm für mich aber etwas zu viel Raum ein. Besonders gelungen ist hingegen die Darstellung der eisigen, nordischen Stimmung, die Sten meisterhaft einfängt.
Ein gelungener, langsam erzählter Krimi in einer großartigen Winteratmosphäre. Die weiteren Bände werde ich definitiv weiterlesen.
Der Auftakt dieser Reihe hat mich neugierig auf die Folgebände gemacht. Die Ermittler haben ihre eigenen Sorgen und Probleme, gerade die von Hanna waren mir hier doch etwas zu präsent beschrieben.
Den Fall fand ich durchweg spannend und die Atmosphäre, die aufkam, sehr passend. 🥶🏔❄️
Mit Luft nach oben.
Die Story beginnt recht ereignisreich, dann lässt sie nach und zieht sich für meinen Geschmack zu sehr.
Gut gefallen hat mir das auch immer wieder aus der Sicht des Opfers erzählt wurde. Kurze Kapitel sind ja sowieso mein Ding, auch der Wechsel zwischen den Protagonisten hat mir gefallen.
Aber zwischendrin war es mir einfach zu viel "Füllstoff".
Schöne kurze Kapitel; leichte Sprache, Leider ahnte man schon relativ schnell aus welcher Richtung der Täter kam. Mir hat hier der Überraschungsmoment gefehlt.
Schöne kurze Kapitel; leichte Sprache, Leider ahnte man schon relativ schnell aus welcher Richtung der Täter kam. Mir hat hier der Überraschungsmoment gefehlt.
Das war mein erster Berührungspunkt mit Viveca Sten und ich bin beeindruckt. Ich hatte unglaublich viel Spaß mit dem Buch und hatte schon lange nicht mehr so sehr das Gefühl, ein Buch gar nicht mehr aus der Hand legen zu wollen, wie es hier der Fall war.
Viveca Sten macht genau das, was mir bei vielen anderen skandinavischen Autoren so gut gefällt: Sie zeichnet ein sehr lebendiges Bild der Welt, in der die Geschichte spielt, sie hat Charaktere mit viel Tiefgang erschaffen und behandelt einen Kriminalfall, der nicht künstlich dramatisiert oder übermäßig actiongeladen ist. Kalt und still ist glaubwürdig. Hanna und Daniel, aber auch die anderen Personen, die in der Geschichte eine Rolle spielen, wirken absolut authentisch.
Hanna und Daniel sind unfassbar sympathische Charaktere. Vor allem Hanna ist sehr nahbar; ihre tragische Vergangenheit in Stockholm – in der sie eigentlich nur das Richtige tun wollte und dabei alles verloren hat – macht sie sofort zur Sympathieträgerin. Daniel, ihr neuer Kollege in Åre, ist ebenfalls liebenswert, aber auch er hat eine komplizierte Vergangenheit, die bisher nur angedeutet wurde. Mir gefällt besonders gut, dass Hanna viel mit Selbstzweifeln zu kämpfen hat. Auch Daniels Situation ist packend: Er steht unter einem stetig steigenden Stresspegel und versucht verzweifelt, seiner jungen Familie und der Arbeit gleichzeitig gerecht zu werden, ohne dabei wirklich auf einen grünen Zweig zu kommen.
Die Atmosphäre ist grandios: Das weitläufige Gebiet um Åre, der eisige, tödliche Winter, die Dunkelheit und Abgeschiedenheit – und doch wirkt alles sehr dörfliche und verbunden.
Der Fall ist, wie gesagt, nicht der spektakulärste im Sinne von Action, aber er ist sehr bodenständig und realistisch, was das Ganze für mich so spannend macht.
Stens Schreibstil gefällt mir sehr gut: Die Kapitel sind kurz, die Dialoge leicht verständlich und realistisch. Es bleibt stets spannend, sodass man von Anfang an wunderbar selbst ‚mitermitteln‘ sowie Vermutungen und Theorien anstellen kann. Dass man als Leser selbst auf den Täter kommen kann, mag ich immer sehr gerne.
Ein gelungener Auftakt einer neuen Reihe. 👌🏼
Den ersten Band der Åre-Reihe fand ich richtig gut. Er lässt sich sehr leicht lesen, mit kurzen Kapiteln und mehreren Handlungssträngen, die parallel verlaufen und immer wieder zusammenführen.
Die Spannung ist nicht übermäßig hoch, aber die Geschichte wird zu keiner Zeit langweilig.
Ein perfektes Buch für den Winter. 🌨️
Ich werde die Reihe definitiv weiterlesen. 🫶🏼
Tolles Buch. Die Gefühle der Hauptcharakterin werden gut beschrieben, so dass man nach ein paar Seiten das Gefühl bekommt, sie zu kennen. Die Handlung ist spannend, wobei hin und wieder ziemlich vorhersehbar. Dennoch definitiv lesenswert.
Kurze Kapitel, für mich gute Charaktere. Auch wenn es viele Sprünge gab (viele Personen, die irgendwie mit beteiligt waren) fand ich, dass man gut den Überblick über die einzelnen Personen halten konnte !
Joa, was zunächst durch eine knappe präzise Sprache, eine nachvollziehbare Protagonistin und ein hübsches Setting überzeugte (und zwar so sehr, dass ich mir nach circa 100 Seiten direkt schon einmal den zweiten Band bestellt habe), schwächelte dann zum Ende hin doch sehr.
Täter völlig absehbar, keine raffinierte Auflösung eines komplexen Falls und irgendwie doch ziemlich viele lose Fäden, die am Ende übrig bleiben.
Wer nun annimmt, der zweite Teil wird bei mir eine SuB-Leiche forever, der liegt wohl nicht falsch. Ich guck einfach die Serie.
Die Entschlossenheit einer minimalen egoistischen Frau allen gerecht zu werden
Ein Frau welche den Kampf gegen Männer aufnimmt aber alleine diesen nicht gewinnen kann
Ein Polizist der die Ruhe suchte die Familie an erster stand und ein Mord alles im privaten verändern kann
Die Geheimnisse der Jugendlichen, welche tragisch enden
Die eisige Kälte in den Ortschaften
Das war mein erster Krimi von dieser Autorin. Ich habe mich sehr gefreut auf einen winterlichen Krimi der genau so spannend ist wie fast alle skandinavischen Krimis im Moment!
Über Hanna stürzt das ganze Leben ein. Ihr Chef rät je die Stelle zu wechseln und ihr Lebenspartner verlässt sie! Hanna flüchtete in das Haus ihrer Schwester im idyllischen Åre. Doch ganz so idyllisch scheint es doch nicht zu sein, schon bald wird nämlich ein junges Mädchen vermisst.
Ich liebe Krimis und Thriller mit skandinavischen Hintergrund. Die düstere und dunkle Stimmung die in diesen Büchern entstehen sind für mich sehr spannend. Diese ganz besondere Stimmung ist auch in diesem Buch zu finden. Allgemein kann ich aber den vielen positiven Rezessionen nur bedingt zustimmen. Leider hat mir der Schreibstile der Autorin nicht gefallen! Mein Lesefluss war dadurch einfach nicht so reibungslos wie sonst. Auch die Charaktere im Buch haben mich wenig überzeugt. Leider sind alle nicht sonderlich sympathisch und auch die Randgeschichten der jeweiligen Personen, hat mich dann eher genervt. Das fand ich sehr schade. Die Geschichte an sich war okay, aber nicht super spannend und mitreißend. Gefallen hat mir aber die Landschaftsbeschreibungen von Schweden im Winter und die weihnachtliche Stimmung! Das kam super schön rüber!
Auf dieses Buch hatte ich total Lust gehabt. Weil ich die zugehörige Serie auf Netflix gefunden habe. Da ich ein neues Buch brauchte habe ich es mir schließlich gekauft und direkt begonnen zu lesen. Es ist in der erzählenden Perspektive geschrieben und ist vom Stil her eher langsam geschrieben, wirkt jedoch nicht langweilig dabei. So erfährt der lesende Mensch sehr viel mehr über die Hintergründe, die Personen und auch ihre Sichtweise. Die Landschaft ist wunderschön beschrieben und passte auch wunderbar in den Urlaub. Quasi Cozy Crime sozusagen.
Hanna lernen wir dabei am besten kennen, allen voran weil sie eine der Hauptfiguren dieses Buches ist. Mir gefällt ihre unkonventionelle Art sehr, auch wenn ihr das Ärger mit ihrem Chef eingebracht hat. So kommt sie schließlich nach Åre um sich etwas zu erholen und stolpert dort direkt in eine Ermittlung hinein.
Diese ist gut aufgeschlüsselt und auch in einem moderat verlaufenden Tempo das so tatsächlich eher einer realen Ermittlung entsprechend sein könnte. Auch einige Fehler in dieser Ermittlung sind wirklich spannend gewesen und auch das die Protagonisten jederzeit wussten wann sie einen solchen Fehler machen würden und ehrfürchtig Reue zeigen.
Alles in allem habe ich es gerne gelesen und es hat mich auch wirklich gut unterhalten können. Entsprechend möchte ich diesen schwedischen Krimi auch empfehlen. Es lohnt sich!
Richtig warm bin ich mit diesem Krimi, der im eisig kalten Åre spielt, nicht geworden. Immer wieder schweift die Autorin ab vom Fall, dessen Lösung ich als arg konstruiert empfunden habe.Die Figuren haben wenig Tiefe, ihre Erlebnisse und ihr Handeln wirkten viel zu plakativ. Es war mein erstes Buch von der sehr beliebten und etablierten Viveca Sten, und es lässt mich enttäuscht zurück. Pluspunkte gibt es für die kurzen Kapitel, die einen wirklich durchs Buch fliegen lassen. Ich wollte auch zu jeder Zeit wissen, wie es weiter- bzw. ausgeht. Ich werde den nächsten Fall auch lesen, vielleicht erreicht mich die Reihe im zweiten Anlauf besser.
„Kalt und still“ von Viveca Sten hat mich absolut begeistert! Ich hatte zuerst die Netflix-Serie gesehen – was ich sonst nie mache – und war trotzdem sofort wieder mitten in der Geschichte gefangen. Das Buch ist noch intensiver und tiefgründiger als die Serie und überzeugt mit einer unglaublich dichten Atmosphäre im winterlichen Åre.
Hanna Ahlander ist eine spannende, vielschichtige Ermittlerin, die mich mit ihrer Stärke und Verletzlichkeit gleichermaßen beeindruckt hat. Viveca Sten schafft es, das beklemmende Gefühl der eisigen Kälte ebenso spürbar zu machen wie die zwischenmenschlichen Konflikte.
Ich fand das Buch einfach super – fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite. Und insgeheim hoffe ich, dass Hanna Ahlander und Thomas Andreasson eines Tages gemeinsam ermitteln. Das wäre wirklich ein Dreamteam!
Ein großartiger Auftakt einer neuen Reihe – atmosphärisch, emotional und voller Spannung.
Der Krimi hat mir sehr gut gefallen. Es handelt sich hierbei um den Auftakt einer Reihe. Alle Protagonisten werden ausführlich eingeführt und ich bin gespannt, wie es mit allen weiter geht. Der Fall war super gut aufgezogen und alle Handlungsstränge haben sich am Ende super miteinander verknüpft. Kurzweilig und genau richtig für die dunklere Jahreszeit
Ich musste mich anfangs an die vielen, teils recht kurzen Sprünge zwischen den Protagonisten gewöhnen. Diese Sprünge haben allerdings Sinn, denn sie zeigen, was alles gleichzeitig passiert und so entstehen zwischendurch immer Mini-Cliffhanger, die mich zum Weiterlesen gezwungen haben.
Die Geschichte braucht anfangs etwas, um spannend zu werden, ich konnte sie aber ab der Mitte nicht mehr weglegen – dann, als es endlich so richtig mit der Ermittlungsarbeit los ging. Davon hätte ich mir im Übrigen auch mehr gewünscht und ich habe leider auch relativ früh vorhergesehen, wer der Mörder war.
Trotzdem war es ein wirklich spannendes Buch, das nicht nur die Hauptfiguren in den Vordergrund stellt, sondern auch die Tragödien der Betroffenen und das Privatleben der Hauptcharaktere ausführlich erzählt. Am Ende habe ich wirklich mit fast jeder Person im Buch mitgefühlt. Ich werde mir auf jeden Fall noch weitere Bücher der Autorin anschauen.
Die Handlung zieht sich endlos dahin, ewige Wiederholungen, ausschweifende Nebenhandlungen, erst auf den letzten hundert Seiten kommt die Ermittlung in Fahrt. Aber wirklich spannend wird es auch da nicht 🙈
Sehr viel Privatkram und völlig sinnlose Kapitel, die nichts für die Geschichte tun.
Das Einzige, was ich toll fand, sind die mega kurzen Kapitel 😅
Da ich immer wissen möchte, wer der Mörder ist, habe ich es auch zu Ende überflogen! Tatsächlich kann ich, hier, nicht von lesen sprechen 😏
Das war mein erster Krimi. Mir hat er sehr gut gefallen, auch wenn ich anfangs sehr mitgenommen war, da Amanda relativ früh im Buch tot aufgefunden wurde. Das war sehr hart zu lesen. Allgemein fühlte man den Schmerz der Angehörigen sehr und leidete mit ihnen.
Dieses Buch ist nichts für Menschen, die sich durch den Tod und Verlust von Angehörigen getriggert fühlen.
Bis zu den letzten Seiten war es spannend. Erst kurz vorm Ende des Buches wurde alles recht zügig aufgelöst, das bin ich nicht gewohnt. Der Plot war aber super, da man zu anfangs zwar genau diese Vermutung hatte, durch die vielen Verstrickungen dann der Fokus aber auf andere Personen gelegt wurde.
Ich werde die Fortsetzung ebenfalls lesen! Bin gespannt wie Hannas nächster Fall aussieht.
Das Buch kalt und Still hat mich beeindruckt.
Eine Mischung aus Polizeiarbeit, Familie und einem schweren Schicksal.
Dies hat beim lesen einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Viveca Sten ist eine Autorin die mich begeistert hat.
Ein sehr interessantes Thema, was auch immer aktueller wird. Leider ist der Schreibstil nicht ganz meins, fand es etwas anstrengend beständig zwischen den Sichtweisen der unterschiedlichen Charaktere zu wechseln und auch mit deren privaten Problemen konfrontiert zu werden.
Ich konnte mir die Stadt Are richtig gut vorstellen, und hab mir Amanda mitgefroren. Es war interessant dass ganze aus so vielen verschiedenen Perspektiven zu lesen und auch wenn ich normalerweise oft Probleme damit habe, habe ich mich hier gut zurecht gefunden. Unserer Ermittlerin Hannah habe ich mich gleich nahe gefühlt, auch wenn sie durch die verschiedenen POVs für meinen Geschmack etwas zu kurz kam. Ich freu mich sehr in nächsten Teil wieder von Hannah und Daniel als Ermittlerteam in Are zu lesen
"Es knarrt unter ihren Schuhsohlen, ansonsten ist es unwirklich still. Der Schnee dämpft alle Geräusche, die Welt ist eingehüllt in eine weiße Decke. Die Kälte macht ihre Finger und Zehen taub."
Ich habe "Kalt und still" an einem Tag durchgesuchtet! Viveca Sten erzeugt während der gesamten Krimi-Handlung eine Atmosphäre von verschneiter Stille, in die man sich nur verlieben kann – auch, wenn man das Buch im Juni liest. Die bergige Landschaft und die Schneeflocken auf der Haut sind förmlich spürbar.
Als erster Teil der Reihe wird in diesem Buch am Anfang noch ziemlich viel zum Hintergrund der Protagonisten erzählt und die Handlung läuft erst einmal etwas langsamer an. Das hat mich aber überhaupt nicht gestört, denn langweilig ist es zu keiner Zeit und ich finde sämtliche Handelnden nachvollziehbar und sympathisch. Doch auch die Kriminalgeschichte nimmt dann immer mehr an Fahrt auf, lockt teilweise auf falsche Fährten und überrascht am Ende doch. Gut hat mir auch gefallen, dass beleuchtet wird, dass es bei solchen Fällen nicht nur ein Opfer gibt, sondern ganze Familien darunter leiden und teilweise in noch größere Tragödien gestürzt werden.
Das war übrigens mein erstes Buch von Viveca Sten... und ich bin Fan! 😍 Große Empfehlung für Fans von skandinavischen Krimis und winterlichen Landschaften.