Manche finden vielleicht zuviel Wiederholung aus dem Altersheim. Ich habe die Geschichte geliebt. Eine Liebesgeschichte, die aus Freundschaft gewachsen ist und gehalten hat und die schönen, traurigen Erlebnisse aus dem Krieg. Ich habe meine Oma auch im Altersheim besucht, sie hatte da schon Alzheimer, hatte deshalb kaum Kontakt zu anderen. Deshalb fand ich es bewegend und schön wie Lisa Witze erzählt oder sich über Klatsch austauscht.

Sehr bewegend und fesselnd!
Eine sehr berührende Familiengeschichte Ela und ihre Oma Lisa haben eine ganz besonders innige Beziehung und haben viel Zeit ihres Lebens gemeinsam verbracht. Seit Oma Lisa vor einem Jahr ins Altersheim musste, da es in ihrer Wohnung nicht mehr funktioniert hat, besucht Ela sie mindestens einmal in der Woche am Mittwoch. Diese Mittwochsbesuche sind ein ganz besonderes Ritual der Beiden und enden regelmäßig mit dem Mittagessen. Ela hat sich große Mühe gegeben, ein schönes und heimeliges Heim für ihre Oma zu finden und das ist ihr wahrlich gelungen, denn alle Bewohnerinnen verstehen sich und treffen sich gerne auf dem Flur, um sich zu unterhalten. Bisher kennt Ela aber nur die lustigen, unterhaltsamen Geschichten aus der Vergangenheit ihrer Großeltern. Den Zweiten Weltkrieg und die traurigen Zeiten wurden ausgespart. Da Ela aber auf der Suche nach einer Inspiration für ihren neuen Roman ist, bittet sie Oma Lisa darum, ihr von der Zeit während dem Krieg und den Anfängen der Liebesgeschichte zwischen Lisa und Werner zu erzählen. Und Oma beginnt tatsächlich zu erzählen... Manuela Inusa hat in den letzten Jahren so einige Bestseller veröffentlicht und ist daher sehr bekannt. Dieser Roman spielt allerdings 2012 und erzählt unter anderem die Entstehungsgeschichte ihres Romanes "Jane Austen bleibt zum Frühstück", der 2015 im Blanvalet-Verlag erschienen ist. Vorallem beschreibt die Autorin in diesem Werk aber ihre ganz persönliche Familiengeschichte, immer erzählt von ihrer Oma Lisa. Ich bin begeistert von diesem Roman! Denn ich wusste anfangs gar nicht, worauf ich mich bei diesem Buch einlasse und wurde von Seite zu Seite mehr von der wirklich berührenden Familiengeschichte, die mit viel Emotion und Liebe von Oma Lisa erzählt wird. Selten habe ich einen autobiografischen Roman so sehr genossen wie diesen und konnte mich vollkommen in den Geschichten verlieren. Die Art, wie Manuela Inusa zwischen den aktuellen Besuchen im Altersheim und den Rückblicken in die Vergangenheit wechselt ist ihr perfekt gelungen und hat mich gerade gegen Ende hin so manche Träne verdrücken lassen. Ein wunderschöner, bewegender und sehr gelungener Roman!
Hm, ich bin schon enttäuscht. Angeregt durch den Klappentext und viele sehr gute Bewertungen hatte ich lange auf die Ausleihe gewartet. Aber es konnte mich nicht erreichen. Die Rückblicke - eigentlich das Wichtigste am Buch - kamen mir zu kurz und die Handlung plätscherte so dahin. Der Gegenwartsstrang war mir zu rosarot. Respekt an die Autorin, dass sie ihre Familiengeschichte aufgeschrieben hat und viele sind ja begeistert. Für mich war es leider nichts Besonderes.
Herzensroman meiner Lieblingsautorin
Also, vorneweg muss ich sagen, dass ich die Geschichte an sich gut, jedoch eher langweilig und eintönig fande. Aber da Manuela Inusa hier die Herzensgeschichte ihrer Großeltern veröffentlicht hat, was ich sehr anerkenne, die eigene wahre Geschichte rauszubringen und dies als einen schönen Roman zu verfassen, schenke ich ihr hern noch einen Stern dazu 🩵
Wundervolle Geschichte ❤️
So eine schöne Geschichte habe ich schon sehr lange nicht mehr gelesen.
Viel potenzial- leider nicht genutzt
Zu Beginn: das war mein erstes Buch der Autorin. Ich habe auf Instagram schon viele Bücher und deren Rezensionen gelesen, aber bisher hat mich keiner so sehr angesprochen. Das sollte bei diesem Buch anders sein. Ich hatte ganz große Vorstellungen von diesem Buch. Das Cover. Der Titel. Einfach wunderschön. Auch der Gedanke zu dem Buch, die Geschichte der eigenen Großeltern auf Papier zu bringen fand ich sehr spannend! Tja. Leider war das ganze vom Schreibstil aber so gar nicht meins. Mir fehlte der Tiefgang, die Emotionen, mir fehlten irgendwie richtige Kapitel in denen man mir den beiden Grosseltern gemeinsam diese Reise macht. Ich wollte so gern eintauchen in die Geschichte von Lisa & Werner. Diese Auszüge zu den beiden waren mir viel zu kurz. Kaum nahm deren Geschichte „Fahrt auf“, wurde diese schon wieder abgebrochen. Gefühlt spielte das Buch nur im Seniorenheim, man erfährt den tägl. Speiseplan, wird permanent daran erinnert, das die Autorin noch diverse andere Bücher schreibt oder geschrieben hat! Für mich klang das mehr nach Eigenwerbung. Ich möchte niemanden verletzten mit meiner Meinung, jeder Leser sollte selbst entscheiden, ob das Buch seinem Geschmack entspricht oder nicht. Für mich war’s leider eine Enttäuschung! Schade.
Ein schöner Roman, der Einblicke in das Leben der Oma und der Autorin gibt, berührend und schön.

Ein bewegendes Buch über das Leben und die Liebe
Ela und ihre Oma Lisa, die sie jeden Mittwoch im Seniorenheim besucht, hatten schon immer eine ganz besondere Verbindung. Lisa ist eine Geschichtenerzählerin wie keine andere, und Ela hat dieses Talent von ihr geerbt. Sie selbst ist gerade dabei, ihren ersten großen Liebesroman zu schreiben, momentan mangelt es ihr allerdings noch an Inspiration. Als sie daher eine alte Fotobox durchstöbert, entdeckt Ela eine Postkarte von ihrem bereits verstorbenen Opa Werner. Sie erkennt, dass sie aus einem britischen Gefangenenlager stammt. Nur warum wusste sie bisher noch gar nichts über dieses Kapitel in Werners Leben? Und weshalb hat Lisa bei all ihren Erzählungen die Kriegsjahre eigentlich immer ausgelassen? 🍫 Ich kenne bereits andere Bücher von der Autorin und ich habe mich sehr auf diese sehr persönliche Geschichte von ihr gefreut. Was ich vorher nicht ahnte, dass mich das Buch so sehr mitnehmen würde. Manuela Inusa hat es geschafft ganz genau mein Herz zu treffen und ich weiß gar nicht, wie oft ich weinen musste. Eigentlich bin ich bei Büchern nicht so emotional, aber dieses hier war wohl das für mich emotionalste Buch bislang. Sie hat einen tollen und packenden Schreibstil, wodurch man richtig in der Geschichte abtauchen kann. Wir wechseln immer zwischen den Besuchen von Ela im Pflegeheim und den Erzählungen ihrer Großmutter. So lernen wir zum einen Ela und ihre Großmutter und zum anderen Lisa und Werner (also Elas Großeltern) nach und nach kennen. Es ist sehr interessant, was in der Vergangenheit passiert ist, aber auch sehr erschreckend was die Leute durchmachen mussten. Man hat die ganze Zeit gespürt, was für eine besondere Beziehung Lisa und Werner hatten. Oft war es schwierig für sie, aber sie haben auf ihre Liebe vertraut. Und auch bei Ela merkt man wie sehr sie ihre Großeltern liebt und wie wichtig ihr die Besuche im Heim sind. Mein Highlight war Oma Lisa. Ich finde sie unglaublich sympathisch und sie scheint eine beeindruckende Frau gewesen zu sein. Herzlich, bodenständig, liebevoll und ab und sie erzählt gerne Witze. Selbst mit 87 Jahren ist sie noch fit im Kopf und man hört ihr gerne zu. Das Buch führt einem vor Augen, dass unsere Zeit begrenzt ist und wir nicht wissen, wie viel wir davon haben. Das klingt so traurig, aber das Buch ist natürlich nicht nur traurig. Es ist bewegend, es ist voller Liebe, es hat eine Prise Humor, es zeigt einfach das Leben eines Paares. Danke liebe Manuela, dass du dies mit uns geteilt hast! 👵🏻 Ein bewegendes Buch über das Leben und die Liebe

Angetan von dem Buchcover, dem Titel und der Inhaltsbeschreibung wollte ich unbedingt mehr über die persönliche Geschichte der Großeltern der Autorin erfahren. Wer hat schon die Möglichkeit, so viele schöne Gelegenheiten nutzen zu können, wie es Manuela mit ihren Großeltern konnte. Erinnerungen festzuhalten ist etwas ganz Besonderes und deshalb wollte ich dieses Buch sehr gern lesen. Immer mittwochs besucht Ela ihre Oma Lisa, die seit einiger Zeit im Seniorenheim leben muss. Immer hilfsbereit und fröhlich, einen guten Witz oder einen lustigen Schwenk aus der Vergangenheit auf den Lippen, während sie beide in Erinnerungen schwelgen. Bislang kennt Ela allerdings nur die guten Seiten, doch nach und nach lernt sie auch die traurigen Zeiten kennen, die ihre Großeltern überstehen mussten. So schwenkt man zwischen den Abläufen im Pflegeheim, den jeweiligen Mitbewohnern dort und dem, was Oma Lisa alles so erlebt und der Zeit der Erinnerung. An sich finde ich die Idee wirklich schön, auch wenn es etwas sehr Persönliches ist, was man mit der Öffentlichkeit teilt. Einige Rückblicke sind auch sehr emotional, allerdings fiel es mir schwer, gefühlsmäßig eintauchen zu können, weil diese Reisen in die Vergangenheit oft sehr kurz waren und der Part im Seniorenheim einen viel größeren Teil der Geschichte einnahm, der allerdings oft mit vielen Wiederholungen gespickt war. Auch die Art, wie Ela versucht, an die weniger schönen Erinnerungen zu kommen, fand ich bei all der Liebe zu ihren Großeltern manchmal etwas unpassend und aufdringlich. Ebenso wie die häufig einfließende Eigenwerbung für die eigenen Bücher. Das hat mir leider nicht so sehr gefallen. Man spürt die Liebe der Enkeltochter zu ihren Großeltern, das wird auch immer wieder betont, allerdings fehlte mir hier dieser Spannungsbogen, den man angesichts der anfänglichen Weigerung der Oma über die Vergangenheit zu sprechen erwartet hat. Das, was dabei herauskam war zwar süß und nett zu lesen, aber auch leider nicht mehr. Es ist schön, dass die Autorin Einblicke von sich, ihrer Familie und dem Leben ihrer Großeltern mit den Lesern teilt, aber der Funke ist für mich dabei nicht wirklich übergesprungen.
Konnte mich leider nicht überzeugen. Die Geschichte ihrer Oma ist zwar sehr berührend, und man merkt mit jeder Zeile wie nahe sich die beiden standen. Trotzdem hat es sich für mich wie das Lesen von Tagebucheinträgen angefühlt. Es war eine Aneinanderreihung von gemeinsamen Erlebnissen und Geschichten aus der Vergangenheit. Auch wenn mir klar war, dass es anders sein wird, als ihre Reihen, konnte mich dieses Buch leider nicht abholen.

Eine Hommage an die Großeltern. Eine tolle Idee an der Umsetzung hapert es etwas.
Hortensientage von Manuela Inusa ist eine Hommage an ihre Großeltern. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte und das tolle Buchcover mein Interesse geweckt hatte, hatte ich mich eigentlich auf das Buch gefreut. Aber ich glaube ich hatte einfach zu hohe Erwartungen an das Buch. Ela besucht regelmäßig ihre Oma im Pflegeheim, sie haben eine ganz besondere und innige Beziehung. Als Ela in einer Fotobox auf alte Fotos und Postkarten von ihren Großeltern stößt ist sie erst etwas verwirrt. Das ihr Opa im 2. Weltkrieg in Großbritannien in Gefangenschaft war wusste Ela nicht. Sie kennt zwar viele Geschichten von ihren Großeltern, aber sie scheinen einiges geheim gehalten zu haben. Ela nimmt sich vor mehr über die Vergangenheit herauszufinden. Das Buch ist in zwei Handlungssträngen unterteilt. So erlebt der Leser die Gegenwart, aber wird durch Elas Oma auch in die Vergangenheit mitgenommen. Der Vergangenheitsteil war spannend, aber leider etwas kurz. Hier hätte ich mir gerne noch ein paar mehr Einblicke gewünscht. Die Kapitel sind alle recht kurz und haben eine nette und zum Kapitel passende Überschrift. Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig. Er ist zwar flüssig und kurzweilig, aber auch sehr Oberflächlich. Zudem gibt es gibt viele Wiederholungen. Egal ob es um den Alltag im Pflegeheim geht oder darum wie Ela mit Selbstzweifeln bezüglich ihres Liebesromans geht. Es gab immer wieder mal sehr gefühlvolle Stellen und doch wirkte das Buch etwas sachlich. Man spürte zwar die enge Verbindung zwischen Ela und ihren Großeltern und doch blieben sie etwas distanziert. Die Idee des Buches finde ich sehr schön und spannend, an der Umsetzung hapert es für mich etwas.
So ein schönes Buch über die Lovestory von ihren Großeltern und auch die wunderbare Beziehung zwischen ihr und ihren Großeltern bis zum Schluss. Ich habe sehr oft an meine Mutter gedacht die auch in Hamburg geboren ist.
Gut, jedoch auch mit viel Selbstbeweihräucherung
Ein sehr persönliches Buch von Manuela Inusa, wenn nicht sogar auch teils autobiographisch, denn sie erzählt viel von ihren Anfängen als Autorin. Auch geht es um Lisa und Werner, ihre Großeltern. Lisa lebt im Heim und Manuela, besucht sie dort regelmäßig, dabei erfährt sie Stück für Stück von Lisas Vergangenheit zu Zeiten des zweiten Weltkrieges, was sie bisher nicht angesprochen hat. Alles in allem ein lesenswertes Buch der Autorin, mir waren es zu viele Dialoge, zu viel Heimleben und ich hatte die Aufteilung in Gegenwart und Vergangenheit etwas stringenter erhofft. Doch vielleicht sollte das Buch gerade deshalb nicht so "klassisch" werden.

Darum geht es: Ela ist Schriftstellerin und hat bereits einige Kurzromane im Selbstverlag veröffentlicht. Ihr großer Traum ist ein richtiger Roman, einer, der bei einem Verlag unterkommt und viele Leser erreicht. Gerade schreibt sie an ihrem ersten großen Liebesroman. Leider mangelt es ihr momentan an Inspiration. Jeden Mittwoch besucht die junge Frau ihre 87-jahrige Oma Lisa im Seniorenheim. Oma und Enkelin haben und hatten schon immer eine ganz besondere, innige Verbindung. Als Ela eine Postkarte von ihrem bereits verstorbenen Opa aus einem britischen Gefangenenlager entdeckt, beschließt sie, ihre Oma dazu zu befragen. Endlich fängt Oma Lisa an, über die Kriegsjahre zu erzählen. Mein Leseeindruck: Hach, war das schön und emotional! Der Schreibstil von der lieben Manuela Inusa ist leicht und flüssig. Ich habe gern in jeder freien Minute nach dem Buch gegriffen. Man spürt auf jeder einzelnen Seite die unendliche Liebe und besondere Verbundenheit, die Oma Lisa und Ela miteinander verbindet. Ich bin sehr froh und dankbar, dass Manuela Inusa das Bedürfnis und den Mut hatte, diese warmherzige Liebesgeschichte ihrer Großeltern zu erzählen. Es ist ein gefühlvoller, charmanter, humorvoller und vor allem sehr persönlicher Roman. „Hortensientage" wird auf zwei Zeitebenen erzählt. In der Vergangenheit beginnt die Geschichte im Jahr 1935. Lisa ist zu diesem Zeitpunkt gerade 10 Jahre alt und kennt bereits den nur ein Jahr alteren Werner. Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit sorgt für Abwechslung und Spannung. Ich habe Lisa und Werner unheimlich gern voller Neugier begleitet. Das ein oder andere Tränchen lief mir beim Lesen, unter anderem auch, weil Oma Lisa mich stark an meine eigene Oma erinnert. Vielen Dank, liebe Manuela, für dieses großartige Werk! Fazit: 5/5 ⭐️ Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung dieser warmherzigen, emotionalen und humorvollen Geschichte.
Sehr tolles Buch habe laut gelacht aber auch ein paar Tränen vergossen . Ich liebe die Bücher von Manuela Inusa 💖🍀💐

Manuela Inusa hat mit "Hortensientage" einen Roman geschaffen, der berührt und nachhallt. Die Geschichte um Ela und ihre Oma Lisa ist wunderbar erzählt und lässt den Leser in die Vergangenheit eintauchen. Die Autorin schafft es gekonnt, die unterschiedlichen Zeitebenen miteinander zu verweben und so ein lebendiges Bild einer Familie zu zeichnen. Die Figuren sind glaubwürdig und entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter. Sowohl die Haupt, als auch die Nebencharaktere verschaffen dem Leser ein angenehmes Lesegefühl. Die Kombination aus Gegenwart und Vergangenheit sorgt für Abwechslung und Spannung. Hierbei muss ich gestehen, dass mich die Vergangenheit mehr einnehmen konnte. Die Geschichte ist voller Emotionen und lässt den Leser mitfühlen. An einigen Stellen hätte die Geschichte etwas mehr Tiefe vertragen können. "Hortensientage" ist ein lesenswerter Roman, der sowohl Fans von Familiengeschichten als auch Liebhaber historischer Romane begeistern wird. Die Autorin erzählt eine bewegende Geschichte über Liebe, Verlust und das Vermächtnis der Vergangenheit. IHRE GESCHICHTE!

Dieses Buch wird mich bestimmt noch eine ganze Weile beschäftigen, weil es so bewegend ist. Man merkt ab der ersten Seite, wie sehr Ela ihre Großeltern liebt und es ist schön mit ihr diese Geschichte von dem Leben von Oma Lisa und Opa Werner zu erleben. Mir hat es sehr gefallen, dass es zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit wechselt. So hatte man auch selbst das Gefühl, dass Lisa einem die Einblicke in ihr Leben gibt. Es hat mich immer wieder geschockt und auch traurig gemacht zu sehen, was die Menschen früher erlebt haben und durchstehen musste. Selbst wenn man es bereits wusste, ist es nochmal etwas anderes es so zu lesen. Immer wieder kamen mir die Tränen, weil es einfach so bewegend war. So schlimm die Zeit auch war, hat man immer wieder gemerkt, was für eine besondere Beziehung Lisa und Werner hatten. So eine Liebe findet man nicht oft im Leben. Aber auch die Freundschaften, die entstanden sind, waren besonders und die Hoffnungen gegeben haben, wenn es schwerer wurde und die Männer an der Front waren. Die Freundschaften haben vieles überstanden und auch Bestand gehabt, wenn man nicht mehr in der gleichen Stadt gewohnt hat. Dieses Buch macht einen aber auch nachdenklich und macht wieder deutlich, dass das Leben nicht unendlich ist. Aber auch, wie gut wir es heutzutage in vielen Bereichen haben. Doch das Buch ist nicht nur traurig. Man lacht auch immer wieder und freut sich über viele schöne Momente! Ich kann nur Danke an Manuela sagen, dass sie Geschichte ihrer Großeltern aufgeschrieben hat und den Leser auch einen Einblick in ihr Leben gibt! Ich habe dieses Buch mit Tränen und einem Lächeln beendet, weil es einfach unter die Haut geht und ich dabei auch an meine eigene Familie gedacht habe. Es ist wirklich eine wunderschöne Erinnerung an Oma Lisa und Opa Werner und ihrer wunderbaren Liebe.
Eine besondere Liebesgeschichte, die einen daran erinnert, was wirklich wichtig im Leben ist
In dem Roman Hortensientage erzählt Manuela Inusa die Liebesgeschichte ihrer Großeltern Lisa und Werner. Wir begleiten in dem Buch die noch etwas jüngere Manuela, die bereits als Selfpublisher-Autorin aktiv ist und gerne ihren ersten Verlagsroman veröffentlichen möchte. Auf der Suche nach der passenden Geschichte durchstöbert sie eine alte Kiste und entdeckt Postkarten von ihrem Opa Werner an ihre Oma Lisa aus England. Sie ist erstaunt über den Absendeort, denn ihr Großvater war damals im Krieg in Norwegen stationiert. Bei ihren regelmäßigen Besuchen im Altersheim fragt sie ihre Oma danach, was damals passiert ist und nach einigem Zögern ist sie bereit, auch die nicht so fröhlichen Geschichten aus der Vergangenheit zu erzählen, die sie bisher immer für sich behalten hat. Wir lernen somit Manuelas Familie abwechselnd in der Gegenwart und in der Vergangenheit kennen und dürfen eine besondere Liebesgeschichte in schweren Zeiten begleiten, die einen gleichzeitig nachdenklich und hoffnungsvoll zurücklässt. Obwohl diese Geschichte teilweise im zweiten Weltkrieg spielt, schafft Manuela es trotzdem, eine behagliche Wohlfühl-Atmosphäre zu erschaffen. Man fühlt sich beim Lesen wie ein Teil der Familie, wie eine Freundin der Autorin, die sie ins Altenheim begleitet, um Lisas Geschichten zu lauschen. Ich bin sehr dankbar, dass Manuela den Mut gefasst hat, diese wundervolle Geschichte aufzuschreiben und uns so viele Einblicke in ihre Familie und ihr Leben zu gewähren. Die Geschichte erinnert uns an das, was wirklich wichtig ist im Leben, an die wahre Liebe in guten und schlechten Zeiten, an wahre Freundschaften, die jede Entfernung überstehen, an Familie und Zusammenhalt und dass man auch mit wenig Hab und Gut glücklich sein kann und wie wertvoll es ist, das Positive zu sehen und aus jeder Situation das Beste zu machen. Ich wünschte ich hätte auch den Mut gehabt, meine Großeltern nach ihrer Lebensgeschichte zu fragen, aber dank der Geschichte von Lisa und Werner habe ich nun einen kleinen Anhaltspunkt, wie es früher auch bei ihnen gewesen sein könnte. Als kleine Nebenhandlung finde ich es auch schön, die Entwicklung von Manuela als Autorin zu erleben und zu erfahren, wie ihr erster Verlagsroman entstanden ist. Die Erstausgabe dieses Romans steht schon lange in meinem Regal und irgendwie habe ich immer auf den richtigen Moment für dieses Buch gewartet und dafür bin ich jetzt dankbar, denn ich denke es gibt keinen besseren Zeitpunkt, dieses zu lesen, als jetzt direkt im Anschluss. Danke für diese besondere und wertvolle Geschichte, liebe Manuela. Lisa und Werner werden dank der Geschichte für immer einen Platz in unseren Herzen und Bücherregalen inne haben.
So eine süße Idee. Eine Hommage an eine liebende Oma und einen liebenden Opa - in der Umsetzung hatte es noch Luft nach oben.
Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks lesen. In diesem Zusammenhang zunächst vielen Dank für das Leseexemplar. Mir hat das Buch sehr zugesagt. Mir gefielen Titel, Covergestaltung und Klappentext. In jedem Fall hätte ich im Buchladen zu diesem Buch gegriffen. Ich finde die Idee, der Geschichte seiner Großeltern ein Buch zu widmen unglaublich liebe- und wertvoll. Es ist schön, wenn jemand solche Großeltern hat, mit denen man soviel Zeit verbringen durfte, wo die Oma extra Teilzeit arbeiten geht, um die Kinderbetreuung zu übernehmen. Ich hatte hohe Erwartungen an das Buch. Ich lese gerne Bücher mit 2 Erzählsträngen. Leider hat mich die Geschichte nicht ganz so mitgenommen. Der Schreibstil war ok, nicht wirklich mitreißend. Hier und da hat es die Autorin zwar versucht Spannung aufzubauen, die dann aber so schnell wieder fallengelassen wurde - aufgrund der dann doch sehr kurzen Schilderungen der Parts in der Vergangenheit. Jetzt kann man sich als Leserin sagen, das echte Leben ist eben kein Roman und dennoch habe ich mir etwas mehr Ausschmückung erwartet. Dass die Gegenwartserzählungen fast ausschließlich im Altenheim stattfinden, in dem die Oma wohnt, fand ich gar nicht störend. Das zeigte eben auch wie das Leben von alten Menschen sein kann. Nicht jeder alte Mensch hat das Glück, wöchentlich Besuch zu bekommen. Ich fand die Mitbewohner:innen so süß und war richtig traurig, als dann eine von ihnen verstorben ist. Wenn ich bedenke, was unsere Vorfahren aufgrund der Ideologie eines Mannes durchmachen mussten und sehe, welche Partei am vergangenen Sonntag in meinem Wahlkreis gewonnen hat, da wird mir schlecht. Ich bin dankbar für solche Bücher, die uns immer wieder daran erinnern, warum sich Geschichte in solch einem Fall nicht wiederholen darf. Ich finde es sehr mutig von der Autorin, die eigene Geschichte zu veröffentlichen, auch wenn der geliebte Opa dadurch für kurze Zeit in Verruf gerät. Alles in allem war ein ein seichtes Buch, das so vor sich hinschwappte. Mir fehlte der Tiefgang. Einzig in der Liebe zu den Großeltern und zur Liebe zwischen den Großeltern blieb kein Zweifel. Ich würde das Buch nicht als lesenswert weiterempfehlen. Dazu konnte mich das Buch nicht ausreichend begeistern.
An meine bisher liebste Reihe von Manuela Inusa, den kalifornischen Träumen, kommt dieses Buch leider nicht annähern dran. Ich habe es mir fundierter, detaillierter vorgestellt. Ich habe mir gewünscht, dass es wirklich um die angekündigte große Liebesgeschichte ihrer Großeltern geht-diese bleibt mir aber zu unterschwellig. Dennoch ist es eine schöne Geschichte, in der es für mich aber mehr um die Beziehung der Autorin selbst zu ihrer Oma geht-auch schön, aber ich hatte mehr erwartet.
"Hortensientage" ist das neue Buch von Manuela Inusa. Da sie eine meiner Lieblingsautorinnen ist, habe ich schon alle anderen Bücher von ihr gelesen. Alle ihre Bücher waren für mich wunderschön vor allem die beiden ersten Buchreihen. Aber dieses Buch ist für mich einfach das mega tollste und besonderste Buch von allen. Ich kann es schwer in Worte fassen, da es mich sehr berührt hat und ich immer mitten in der Geschichte drin war. Man hat gemerkt, das es für die Autorin das persönlichste Buch ist, das sie je geschrieben hat. Sie hatte noch mehr Liebe drin als in den anderen Büchern und das iat schwer. Ich konnte das Buch schwer weglegen und hätte gerne noch viel mehr über Lisa und Werner gelesen. Dieses Buch ist auf jeden Fall eins meiner größten Highlights in diesem Jahr und kann es nur jedem ans Herz legen. Wenn es ging würde das Buch mehr als 10 Sterne bekommen ❤️❤️❤️

Wunderschön und traurig zugleich
Dieses Buch ist definitiv der persönlichste Roman der Autorin, denn sie erzählt die Geschichte ihrer Großeltern Lisa und Werner. Mehrmals die Woche, vor allem immer mittwochs, besucht Ela ihre Großmutter im Pflegeheim in Hamburg-Horn. Sie verbringen viel Zeit zusammen und Oma Lisa erzählt ihrer Enkeltochter immer wieder Geschichten aus ihrem Leben. Dabei geht es nicht nur um die schönen Seiten des Lebens, sondern auch um die Schattenseiten. Um das Leid, die Hungersnot, die Trümmer, den Krieg. Ela hört ihrer Großmutter jedesmal ganz gespannt zu und ist tief berührt, schockiert und überrascht. Jede der Geschichten hat eine unglaubliche Intensität und sorgt bei Beiden für viel Gefühlschaos. Für die junge Frau ist es immer wieder interessant zu hören, wie es damals war und wie die Liebe ihrer Großeltern sich dennoch so intensiv entwickeln konnte. Leider ist Elas Opa schon vor vielen Jahren gestorben, doch ihre Oma erzählt so schön von der gemeinsamen Zeit, dass er ganz nah zu sein scheint. Ela liebt die gemeinsamen Momente mit ihrer Großmutter, saugt alle Erzählungen in sich auf und auch ihre Familie kommt oft zu Besuch und genießt das Zusammensein. Leider stirbt auch Oma Lisa, doch im Herzen ihrer Familie lebt sie sicher für immer weiter… Eine so wundervolle, zerbrechliche und liebevolle Geschichte, die mich tief berührt hat. Die Liebe zwischen Manuela und ihren Großeltern ist spürbar und der grandiose Schreibstil, macht diese Liebe greifbar. Die Idee, diese unglaublich emotionale und wahre Geschichte zu Papier zu bringen, war einfach fantastisch.

Retrospektive einer großen Liebe
Ich liebe die Bücher von Manuela Inusa sehr sehr gern, da sie immer unbeschwert und wunderschön erzählt sind und vor allem zum träumen einladen. Dieses Buch weicht etwas von der Leichtigkeit ab. Die Idee, die Geschichte ihrer Großeltern zu erzählen finde ich unglaublich schön. Es wird von großer Liebe erzählt, die schwere Zeiten überwinden musste aber trotz aller Widrigkeiten nie endete. Trotzdem liegt beim lesen immerzu ein Schleier der Melancholie über diesem Buch, da die Geschichte der Großeltern nicht nur stellenweise sehr traurig ist, sondern auch immer das Bewusstsein der abgelaufenen Zeit und der Endlichkeit präsent ist. Letztendlich habe ich ein paar Tränchen der Freude und der Trauer verdrückt.

Eine wunderschöne Geschichte über die Verbindung von Generationen
Das Buch besticht mit einem wunderschönen Cover, darauf ist ein altes Foto von einem Liebespaar umrahmt von blauen Hortensien. Der Klappentext hat mich sofort angesprochen, da dieser mich an meine eigene Oma erinnert, weshalb ich sie unbedingt lesen wollte. Zum Inhalt: Ela hat viele Jahre ihres Lebens bei ihren Großeltern Oma Lisa und Opa Werner verbracht und deshalb eine ganz besondere Beziehung zu ihnen. Als Opa stirbt und Oma aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr alleine bleiben kann, kommt sie in ein Seniorenheim. Ela besucht Oma Lisa jeden Mittwoch in Seniorenheim. Oma Lisa erzählt Ela liebend gerne Geschichten von früher, jedoch nur immer die lustigen und schönen. Ela möchte gerne einen Liebesroman schreiben, allerdings kommt sie damit nicht weiter, ihr fehlt die Inspiration und da sie ihre Großeltern sowieso für das perfekte Liebespaar hält, kommen ihr die Geschichten von Oma gerade recht. Ela möchte jedoch alles über die Liebe der beiden wissen, nicht nur das schöne. Aber sobald sie ihre Oma auf die Zeit während des Krieges anspricht, verschließt diese sich. Ela gibt jedoch nicht auf und endlich erzählt ihr Oma Lisa auch von den dunklen Seiten während des Krieges und das Liebe die dunkelsten Zeiten überstehen kann. Duch den flüssigen Schreibstil fliegt man nur so durch das Buch. Es ist eine wunderschöne authentische herzzerreißende Geschichte, über Liebe und Wertschätzungen zwischen Generationen. Die Geschichte hat nicht sehr berührt und hat Erinnerungen in mir ausgelöst, an die ich gar nicht mehr gedacht habe. Ich kann dieses Buch definitiv weiterempfehlen.
Wow, bewegend und auch erschütternd was viele Menschen erleiden mussten. Die Liebe ist das Wichtigste und zusammen kann man alles schaffen!
Eine Hommage an die eigenen Großeltern 🩷

Hatte mir etwas mehr erhofft
Manuela Inusa - Hortensientage In "Hortensientage" erzählt Manuela Inusa die Lebens- und Liebesgeschichte ihrer Großeltern Lisa und Werner. Wir erfahren, wie die beiden sich schon als Kinder kennen und später auch lieben lernten und wie ihr gemeinsames Leben - auch durch die Zeit des 2. Welkrieges - im Lauf der Jahrzehnte verlaufen ist. Aus dem Buch ist absolut herauszulesen wie viel Manuela ihre Großeltern bedeutet haben und ich finde es toll, dass sie deren Geschichte mit uns allen teilt, obwohl sie damit ja auch viel privates aus ihrem eigenen Leben öffentlich macht. Die Geschichte wechselt sich ab zwischen der Zeit, in der Lisa bereits verwitwet ist und im Seniorenheim lebt und regelmäßig von ihrer Enkelin und ihrer Familie besucht wird und der Zeit, in der sie ihr Leben mit Werner verbracht hat. Leider muss ich gestehen, dass mir die Passagen der Gegenwart, in denen Manuela ihre Oma im Seniorenheim besucht hat, schnell zu langatmig wurden, da sich eigentlich alles immer wiederholte. Auch fand ich es Anfangs etwas störend, wie Manuela für mein Empfinden recht penetrant immer wieder versucht hat ihre Großmutter dazu zu bringen ihr aus der Kriegszeit zu erzählen, obwohl es ihrer Oma eigentlich nicht so wirklich danach war. Letztendlich hat es Lisa wohl doch gut getan ihre Lebensgeschichte mit Werner zu erzählen, aber Anfangs hat mir das doch öfter mal aufgestoßen dass sie fast schon dazu gedrängt wurde obwohl sie nicht wollte und Manuela dann auch jedes Mal so enttäuscht war, wenn Lisa nicht darüber sprechen wollte. Die Geschichte von Lisa und Werner fand ich sehr schön und hat mir gut gefallen. Darüber hätte ich gerne mehr und ausführlicher gelesen. Der Großteil von der Handlung im Seniorenheim war mir persönlich zu lang und hat mir leider den Lesefluss oft ziemlich ausgebremst. ⭐️⭐️⭐️


























