
Die Vibes waren ganz ganz toll! 🚲☀️🎪
Das Buch handelt von zwei fünfzehnjährigen besten Freunden, die einen letzten gemeinsamen Sommertag in ihrer „langweiligen“ Kleinstadt verbringen. Sie treffen auf das Zirkusmädchen Jacky und entscheiden, diesen Tag unvergesslich zu gestalten. Ich fand die Vibes des Buches richtig toll. Beim lesen konnte ich die Wärme des Sommertags spüren, die Energie der drei Jugendlichen und auch die Nostalgie, die dieser Ort hinterlässt. Ich konnte die Angst spüren, etwas verpassen zu können und diesen Tag nicht zu nutzen - vor allem da die beiden Jacky nach diesem Tag nie wieder sehen werden. Die drei wachsen über sich hinaus, wagen Dinge, die sie sich nicht erträumt hätten und öffnen sich einander. Am liebsten mochte ich Jacky - was für eine inspirierende, mutige und toughe junge Frau! „Wenn der Hochseilartist am Trapez in der Zeltkuppel nicht seine Partnerin fängt, sondern seine große Liebe. Wenn der Clown nicht nur die Leute zum Lachen bringt, sondern dieses Lachen auch für sich und gegen die eigene Traurigkeit braucht. Wenn die Direktorin nicht nur Kunststücke ansagt, sondern diesen Zirkus wirklich lebt, dann“, sagte Jacky, „ist das, was da passiert, echt. Und dann wird der Applaus echt.“ „Dich treffen zu dürfen, hat aus jedem meiner Tage ein ganzes Leben gemacht.“ „Wenn wir sterben, werden wir zu Geschichten. Und wir leben, wenn diese Geschichten erzählt werden.“ „Das Problem mit dem Vergessen ist, dass man es nicht steuern kann. Dass man nicht nur die schlechten Sachen wegradiert, sondern auch die guten. […]. Dass man sich nicht aussuchen kann, welche Bilder man im Schädel aufhebt und welche man in dieser … Salzsäure auflöst.“ „Er sagte, die Kamera brauche er nicht mehr. Sei übrig geblieben aus einem alten Leben. Ein neues, das sich zu fotografieren lohne, habe er nicht.“ „Hier und jetzt. Ganz bei mir. Mir gefiel es hier und jetzt ganz bei mir aber nicht.“
























































