In "Die Handschrift des Teufels" begleiten wir erneut Sophia auf ihrer Reise, das geheimnisvolle Buch zu entschlüsseln. Doch sie ist nicht allein: Unterstützt wird sie von ihrem neuen Ehemann Heinrich Fuchs. Zudem erwartet das Paar voller Vorfreude die Geburt von Sophias und Niklas Kind, das bald ihre kleine Familie vervollständigen wird. Doch das Glück wird überschattet, denn der bedrohliche Einfluss von Wolf Schuhmann liegt wie ein dunkler Schleier über ihnen. Das Erzähltempo in diesem Band ist eher gemächlich, was den Fokus stärker auf das Privatleben der Protagonisten und die frisch geschlossene Ehe zwischen Sophia und Heinrich legt. Als ein altbekanntes Gesicht unerwartet wieder auftaucht, wird das Eheleben jedoch auf eine harte Probe gestellt. Zwar hatte ich mir etwas mehr Fortschritt in Bezug auf das Rätsel des geheimnisvollen Buches gewünscht, doch die zwischenmenschlichen Entwicklungen war ebenfalls interessant. Alles in allem ist das Buch eine solide Fortsetzung, die sich angenehm zwischendurch lesen lässt. Ich hoffe jedoch sehr, dass die Geschichte im letzten Band noch einmal an Tempo und Spannung gewinnt.
Pirna 1544. Sophia erwartet ein Kind, das jedoch nicht von ihrem Ehemann Heinrich Fuchs ist. Zudem ist ein geheimnisvoller Mann, der Moses genannt wird, auf der Suche nach seiner Identität. Und da ist da ja noch das geheimnisvolle Buch, an dem auch Stadtschreiber Wolf Schumann interessiert ist... Nachdem ich den ersten Band der Reihe um Sophia, „Die Fallstricke des Teufels“, für ein äußerst beachtenswertes Debüt halte, war ich gespannt auf den zweiten Teil dieser Reihe. Und ich wurde nicht enttäuscht, es geht genauso spannend weiter. Sophias private Probleme – die sich gerade gegen Ende des Romans häufen – der Versuch, das geheimnisvolle Buch zu entschlüsseln, sowie der intrigante Stadtschreiber Wolf Schumann – diese Konstellation war auch schon im ersten Band gut, hier ist sie es weiterhin. Zwei Dinge finde ich besonders interessant zu erwähnen. Zum einen ist das der scheinbar neu eingeführte Charakter Moses. Dem Leser bzw. der Leserin wird sehr schnell klar werden, um wen es sich dabei handelt, aber die Suche nach Moses‘ früherem Ich und die letztendliche Erkenntnis verfolgen einen das ganze Buch über, so dass man fast nicht anders kann, als mit Moses mitzubangen und zu hoffen. Der andere, diesmal wirklich neue Charakter, kommt in Gestalt der Hebamme Hanna. Wer meine Rezensionen ein wenig aufmerksam verfolgt, weiß vielleicht, dass ich ein großer Freund von Charakteren bin, die im Laufe der Handlung eine deutliche Entwicklung zeigen. Das wurde bei ihr mehr als erfüllt und mehr möchte ich aus Spoilergründen dazu auch nicht sagen. Zwar hatte ich nicht die Befürchtung, dass „Die Fallstricke des Teufels“ ein positiver Ausrutscher ist, aber ich hatte nicht erwartet, dass Heike Stöhr wirklich nahtlos an den ersten Band anknüpfen kann, doch es ist ihr gelungen. Erneut vergebe ich die Höchstbewertung und eine klare Kaufempfehlung.
Auch hier. Allgemein ganz gut. Es war mal interessanter mal langweiliger.
Es war nicht schlecht aber der 1.teil hat mir irgenwie besser gefallen . Es hat sich bisschen gezogen aber es war kein schlechtes Buch.



