Die dritte Vorgeschichte zur Jefferson Winter Reihe ist wieder einmal gut, jedoch die schwächste der drei Geschichten
Da ich schon eine Weile Broken Dolls lesen möchte, (mittlerweile gibt es bereits 3 Bände) wollte ich jedoch zuvor die Vorgeschichten lesen. Ich muss sagen, es hat sich wirklich gelohnt. Jefferson Winter, ein gnadenlos begabter hochintelligenter Profiler, macht seine ersten Schritte als FBI Agent. In den ersten beiden Bänden hat man erfahren, wie er überhaupt entdeckt wurde und begleitet quasi seinen Weg zum FBI. Dabei lernt der Leser Jefferson Winter kennen und was soll ich sagen: Winter ist eben Winter. Ein mehr als eigentümlicher Mensch. Ich würde sagen, man liebt ihn oder man hasst ihn. Er ist einfach unkonventionell und denkt in anderen Bahnen. Für ihn sind die meisten Menschen einfach Idioten und Dummköpfe. In diesem Band, der mit 100 Seiten der kürzeste ist, waren mir die Ermittlungen bzw. die Sprünge zur Überführung des Täters etwas zu groß. Auch wenn mir die Methoden nicht fremd sind. Trotzdem ein sehr lesenswertes kurzes Buch, gerade um den Charakter von Winter kennenzulernen. Ich bin gehypt auf die Reihe und frage mich schon jetzt, wie der nächste Täter wohl ist, wenn Jefferson Winter ein ganzes Buch braucht, um diesen zu überführen. Die Vorgeschichten zu lesen, würde ich als Gewinn bezeichnen. Ob dies auch wirklich zutreffen ist, wird sich dann beim Lesen der Hauptreihe zeigen.
