Komplett wirr und ohne erkennbaren Inhalt
Ich habe „Die Gesetze der Gewinner“ von Bodo Schäfer mit großen Erwartungen begonnen, da er als Motivationsredner einen sehr guten Ruf hat. Umso enttäuschender war dann das eigentliche Leseerlebnis. Man merkt zwar, dass hinter dem Buch viele Gedanken zur persönlichen Entwicklung stecken, aber die Umsetzung ist aus meiner Sicht völlig misslungen. Der Schreibstil wirkt chaotisch und unausgereift – es gibt keinen klaren roten Faden, keinen richtigen Anfang, keine strukturierte Mitte und auch kein wirkliches Ende. Stattdessen reiht sich eine Mischung aus Anekdoten, Gesprächen und fragmentierten Ideen aneinander, die oft zusammenhangslos wirken. Ich hatte beim Lesen häufig das Gefühl, nicht wirklich zu verstehen, worauf das Ganze hinaus soll. Viele Passagen wirken wirr oder schlecht formuliert, wodurch der Inhalt kaum greifbar wird. Motivation allein reicht eben nicht aus, wenn die Vermittlung so unklar bleibt. Ich kann mir gut vorstellen, dass Bodo Schäfer auf der Bühne deutlich überzeugender ist als in Buchform. Als Motivationsredner mag er funktionieren – als Autor hat mich dieses Buch jedoch überhaupt nicht abgeholt. Insgesamt kann ich „Die Gesetze der Gewinner“ leider nicht empfehlen, da ich mich selbst durch das komplette Buch durchschleppen musste…



























