
Nichts Halbes, nichts Ganzes
Im Schnelldurchlauf werden 34 Philosophen vorgestellt, sowohl biographisch als auch die Grundgedanken ihrer Werke. Die Idee diese beiden Aspekte zusammen zu betrachten finde ich super. Allerdings fand ich den philosophischen Bereich nicht so gelungen. Einerseits bleibt bei 34 Personen nicht viel Platz für ausführliche Tiefgänge. Andererseits fand ich die Erklärung der Konzepte sehr sperrig, schwer verständlich, was bei mir den Eindruck erweckt hat, dass es sich an Leser richtet, die bereits mit den Systemen vertraut sind. Als Nachschlagwerk einigt sich das Buch daher leider auch nicht; da kann man lieber die Wikipedia-Artikel lesen. Auch werden die Denker sequentiell abgearbeitet. Es gab es keine Metaebene oder Vernetzung der Aspekte oder substantielle Kommentierung des Autors.



