Band 2 hat mich selbst nach längerer Pause voll abgeholt und ich hoffe auf Band 3
Mit „The Wicked and the Damned“ hat Rebecca Robinson eine Fortsetzung geschaffen, auf die ich mich wirklich lange gefreut habe – und genauso begeistert bin ich schließlich auch in die Geschichte hineingestürzt. Da der erste Band bei mir schon etwas zurücklag, brauchte ich allerdings ein paar Seiten, um wieder vollständig in die Welt und die Geschehnisse hineinzufinden. Das hat meinen Lesefluss aber kaum gestört, denn schon nach kurzer Zeit war ich wieder vollkommen gefangen von der Geschichte. Besonders geholfen hat dabei erneut der angenehme Schreibstil der Autorin. Mit ihren bildhaften Beschreibungen von Personen, Umgebung und Gefühlen schafft sie es, Szenen lebendig wirken zu lassen und die Atmosphäre greifbar zu machen. Das Setting wird im zweiten Teil zwar nicht unbedingt erweitert, dafür aber deutlich detaillierter ausgearbeitet. Dadurch wirkt die Welt noch stimmiger und tiefer, ohne dass etwas überladen erscheint. Auch die Mischung aus neuen und bereits bekannten Charakteren hat mir gefallen. Schnell beginnt man wieder damit, Sympathien und Antipathien zu verteilen, während sich einige Figuren sichtbar weiterentwickeln. Besonders Vassas mochte ich am Ende unglaublich gern. Die Handlung selbst wurde spannend weitergeführt und konnte mich durchgehend fesseln. Endlich bekommt man Antworten auf einige offene Fragen aus dem ersten Band – gleichzeitig entstehen aber auch neue Geheimnisse und Unsicherheiten. Gerade das offene Ende macht deutlich, dass die Geschichte noch längst nicht vorbei ist und förmlich nach einem dritten Teil schreit. Alles in allem hat mir „The Wicked and the Damned“ wirklich gut gefallen. Für Fans des ersten Bandes ist die Fortsetzung definitiv lesenswert, und ich bin jetzt schon gespannt darauf, wie es in Teil 3 weitergehen wird.


















