Endlich wird ein großes Geheimnis gelüftet
Nach „Selfies“ dachte ich, dass Jussi Adler-Olsen es schwer haben werden wird, aber das hat er doch noch toppen können. Nach sieben Büchern erfahren wir endlich die Vergangenheit von Assad. Und die hat es in sich. Wir wussten, dass er Frau und Kinder hat, aber niemand scheint sie zu kennen und dann ist er mit Lars Björn befreundet. Dann gibt es da noch eine Feindschaft mit Samir. Mehr wussten wir aber nicht und das Sonderdezernat Q auch nicht. Wie auch bei „Selfies“ bleibt die Handlung in der Gegenwart. Hier gibt es mehrere Perspektiven: Joan, Assad, Carl, Rose, Gordon, Alexander und Ghaalib. Neben der Geschichte von Assad haben wir auch einen verrückten jungen Mann, der seine Eltern umbringen will, wenn er das Level 2117 in seinem Spiel erreicht. Dieser Teil des Buchs ist der schwächste. An sich ist das nicht schlecht, nur bremst es den spannenden Teil aus. Es wirkt so, als wäre es nur darin, um Rose wieder zurück ins Team holen zu können. Auch hätte ich mir auch wieder einen richtigen Fall für das Sonderdezernat Q gewünscht, aber der Fall ist in Ordnung, da er ja auch schon lange geht. Auch Gordon wird immer mehr Teil vom Team und ich hoffe, dass er im nächsten Buch einen richtigen Cold Case bearbeiten kann. Irgendwie sind alle aus dem Team abgefuckt, aber haben ihr Herz am rechten Fleck. Auch wenn es nur kurz erwähnt wird, wird der Fall um Carl und Hardy wieder heißer. „Opfer 2117“ ist nach „Selfies“ ein Highlight der Buchreihe. Es ist ein bisschen schade, dass Hardy nur ganz am Rande vorkommt, aber ich hoffe auf Besserung. Die Geschichte um den jungen Mann hätte man aber herauslassen und mehr Hintergrund zu Assads Familie mit einbringen können. Das ist aber meckern auf höchstem Niveau.




















































