„Man sollte sich aus dem Staube machen Und früh am Morgen unbekannt verreisen.“ Etwas ganz anderes als was ich normalerweise lese, aber auf jeden Fall schön zum Genießen. Aber diese Lektüre fühlt sich an wie ein trockener Wein, herb aber intensiv und ab und zu einfach genau passend.
Was für schöne Gedichte ..💆🏻♀️📚Ein kleines feines Buch 📖 💆🏻♀️🫶Aber überzeugt euch selbst davon..💆🏻♀️🫶📚
Großartige Sammlung von Gedichten
Mascha Kalékos Gedichte sind wundervoll. Diese Zusammenstellung muss man lesen.
Wie schön es war mal wieder Poesie zu lesen! Mascha Kaléko hatte ein bewegtes Leben, im wahrsten Sinne, und trotzdem oder vielleicht genau deswegen spielen ihre Texte und Verse mit vielen kleinen (Alltags-)Situationen. Ein paar der Texte haben sich sehr intim angefühlt, fast schon so als würden sie einfach ihrem Taschenkalender (den sie auch erwähnt) entspringen und als wären sie somit nicht für fremde Augen gedacht. Einen Stern Abzug gibt’s, weil die Mehrzahl der Texte in der ein oder anderen Form dann doch immer wieder dasselbe Thema behandeln und ein klein wenig monoton werden (was aber irgendwie eine schwierige Kritik ist finde ich). Für meinen Geschmack wäre aber ein bisschen mehr Vielfalt schön gewesen wäre, vor allem wenn man es so wie ich, von Cover- bis Schlussseite liest. Hätte mich jetzt bei vereinzeltem Stöbern und Schmökern nicht so gestört. Für alle die gerne Musik hören beim Lesen – und für meine eigene Erinnerung: Cherry Blossoms und Kuura von Claudio Constantini passen einfach so so gut in die Stimmung des Buchs.
Enthalten sind Gedichte und einige kurze Prosatexte. Kalékos Lyrik ist gesellschaftskritisch, aber auch humorvoll ironisch und vor allem sehr alltagsnah. Mit wenigen Worten schafft sie viel Atmosphäre und konnte so starke Emotionen in mir auslösen. Das fand ich tatsächlich immens erstaunlich: zwei Zeilen eines Gedichts und ich hatte Gänsehaut, während ich mit der Prosa gar nichts anfangen konnte.
2,5 Es war ganz angenehm zu lesen und sehr informativ. Aber ich lese generell eher wenig Gedichte, weswegen es nicht ganz meinem Genre entsprach. Die Gedichte haben mich auch nicht wirklich mitgerissen, demzufolge nur die Hälfte der Sterne.





