Eine fantasievolle Geschichte mit viel Herz, die für meinen Geschmack aber einen Tick zu traurig und schwermütig war.
Ich habe mich sehr auf „Ein Junge namens Weihnacht“ gefreut, da ich die Idee einer Origin-Story (=Ursprungsgeschichte) für den Weihnachtsmann toll finde. Das Buch ist ohne Frage gut geschrieben und es gab definitiv auch einige schöne, positive Momente und magische Stellen, die mich zum Lächeln gebracht haben. Allerdings war der Grundton für mich insgesamt SEHR traurig. Obwohl es ein Kinderbuch ist, standen das Negative und der Schmerz für mich fast immer im Vordergrund. Nikolas muss so viel wegstecken, dass die Hoffnung und die Magie zwischendurch etwas untergingen. Für mich persönlich hätte die Balance zwischen der Melancholie und der Weihnachtsfreude etwas ausgeglichener sein dürfen.




















































