Ich konnte ein paar Dinge mitnehmen
𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es behandelt ein Thema, das wahrscheinlich viele kennen, nämlich das Gefühl, dass einfach alles zu viel wird. Zu viele Reize, zu viel Druck, zu viele Erwartungen und ständig das Bedürfnis, trotzdem alles unter Kontrolle haben zu müssen. Ich mochte besonders, dass das Buch fachlich fundiert ist, sich aber überhaupt nicht schwer oder trocken liest. Alles wird verständlich erklärt und so beschrieben, dass man vieles direkt auf den eigenen Alltag übertragen kann. Ich hatte beim Lesen öfter das Gefühl, mich selbst in manchen Punkten wiederzuerkennen. Es geht um Überforderung, Selbstwirksamkeit, Unsicherheit und auch darum, warum wir oft versuchen, noch mehr Kontrolle zu bekommen, wenn eigentlich schon längst alles zu viel ist. Genau das macht es manchmal aber noch schlimmer. 😵💫 Das Buch vermittelt nicht, dass man sich einfach nur mehr anstrengen oder besser organisieren muss. Das finde ich sehr wichtig und auch sinnvoll, um motiviert zu bleiben. Es geht eher darum, die eigenen Grenzen ernst zu nehmen, sich selbst besser zu verstehen und die eigene Energie sinnvoll einzuteilen. Ich konnte auf jeden Fall einiges daraus mitnehmen und fand viele Gedanken sehr hilfreich. Vor allem, weil es nicht mit leeren Motivationssätzen arbeitet, sondern wirklich nachvollziehbar erklärt, warum wir uns manchmal so fühlen, wie wir uns fühlen. Ich glaube nicht, dass man Wunder erwarten darf, denn das Wissen umzusetzen und an sich zu arbeiten erfordert dennoch viel Zeit und Geduld. Das Buch ist für alle, die sich oft erschöpft fühlen, schnell überfordert sind oder das Gefühl haben, nur noch zu funktionieren. Ich habe es sehr gerne gelesen.






