Ein wunderschönes Buch über Freundschaft, und darüber, dass sich Menschen ähnlicher sind, als sie sich vorstellen können.. Manchmal wartet das Glück an den unwarscheinlichsten Orten.
Dennoch haben sich einige Kapitel ein bisschen gezogen und die Geschichte von Malcoms Geistern passte nicht ganz in das Setting.
✨Ein Koffer voller Geschichten – und neuer Anfänge.✨
Jo beginnt damit, die Lebensgeschichten anderer Menschen aufzuschreiben – und merkt schnell, dass hinter jedem Leben viel mehr steckt, als man auf den ersten Blick sieht. Nach und nach öffnen sich Menschen, teilen Erinnerungen, Verluste und schöne Momente. Dabei verändert sich auch Jos eigenes Leben ein Stück.
✨ Kein besonders spannender oder rasanter Roman, sondern eher ruhig und warmherzig erzählt. Insgesamt eine ganz nette Geschichte für zwischendurch. ✨
Dieses Buch ist in meinen Augen eine Ode an Freundschaften, die man nicht vorher sieht.
Diejenigen unverhofften Menschen, die etwas besonderes auslösen und in deinem Leben bleiben.
Das war nichts für mich. Ich mochte den Schreibstil nicht und mit Joanne bin ich gar nicht warm geworden. Die ganze Zeit hatte ich das Gefühl, dass es sich bei ihr um eine junge Frau Anfang zwanzig handelt - noch reichlich unerfahren und naiv. Dabei ist sie fast doppelt so alt!
In der Geschichte ging es vor allem um die Freundschaft in all ihren Ausprägungen und darum, wie wichtig Freundschaft im Leben ist. Diesen Teil hat die Autorin sehr warmherzig und glaubhaft dargestellt.
An und für sich ein wunderschönes, heimeliges Wohlfühlbuch über ungewöhnliche Freundschaften und Neuanfänge. Was schön und cozy beginnt, zieht sich leider auf den letzten Kapiteln wie Kaugummi. Ich habe mich durchgekämpft und das ein oder andere mal ein paar Stellen überschlagen.
Trotz allem eine schöne Geschichte für gemütliche Winterabende mit Wein und Kaminfeuer.
Wenn man das Bedürfnis nach einer leichten, aber herzerwärmenden Lektüre hat, ist dieses Buch genau richtig. Wenn es dann noch regnet oder schneit und zudem kalt ist, ist das Buch perfekt.
Es geht um die Fragen des Lebens und auch um die Frage des Glaubens, an was auch immer. Aber am Ende geht der Glaube nie verloren. Das Glauben an das Gute, dass man zu jeder Zeit noch das sein kann, was man immer sein wollte. Dass man immer wieder Freunde findet oder sich mit ihnen versöhnt, egal ob man damit rechnet oder nicht (und wo man sich im Leben befindet). Lesenswert!
"Es ist nie zu spät, das zu werden, was man hätte sein können"
Ein stilles, warmes Herzensbuch - perfekt für meinen Wiedereinstieg ins Lesen
Nach Jahren war das mein erstes Buch - und es hätte kein besserer Einstieg sein können. Die Geschichte ist wahnsinnig bodenständig, ganz ohne übertriebene Darstellungen oder dramatische Wendungen. Stattdessen bekommt man eine ruhige, berührende Geschichte über eine Frau, die einen Neuanfang wagt, und all die Menschen, die sie auf diesem Weg begleiten.
Jo hat mich sehr an mich selbst erinnert - vielleicht ist sie mir deshalb so ans Herz gewachsen. Überhaupt sind die Charaktere liebevoll und authentisch geschrieben. Für manche mag die Geschichte vielleicht zu ruhig wirken, doch für mich war sie genau richtig. Und ganz vielleicht hätte ich jetzt auch gerne ein eigenes Schreibwarengeschäft. :
Im Buch kommt kaum Spannung auf, was mir an sich gut gefallen hat. Der Schreibstil ist mir teilweise zu ausholend und zu detailliert beschrieben, aber man bekommt definitiv ein klares Bild vor Augen. Die Stimmung ist sehr cozy, genau das mochte ich so. Man hat viele sympathische Charaktere, muss sich nicht unfassbar konzentrieren und es geht überwiegend um Freundschaft und Neuanfänge. Die Gedanken schweifen schon häufiger zu eigenen Beziehungen und machen nachdenklich. Ich mag, wie viele Hintergedanken die Autorin gehabt haben muss, es ist an einigen Stellen schon ziemlich philosophisch. Ich finde es ist ein Buch für einen Sonntag Nachmittag, wenn man sich einfach mal ein bisschen aus dem Leben zurückziehen will und sich wohlfühlen möchte und das hat es geschafft. Ich konnte es recht flüssig lesen und es hat geendet, bevor es wirklich zu langatmig wurde. Es hat dennoch die ein oder andere Träne gefördert. Manche Bücher sind sehr anstrengend, weil man so viel fühlt und das war die richtige Menge für "ich will nicht verheult sein und man kann aber trotzdem mitfühlen". Ich habe mit diesem Buch genau das bekommen was ich brauchte.
Neuanfänge bedeuten, sich auf Neues einzulassen und dabei trotzdem an Altem festhalten zu dürfen - wie auch an den Schreibwaren in einer hoch digitalisierten Welt. Ich bin gerne in diese Geschichte von Jo eingetaucht und hätte nach dem Buch am liebsten selbst einen Schreibwarenladen eröffnet. Die Erzählung enthält viele kleinere Erzählungen mit schönen Symbolen, interessanten Charakteren und verschiedenen Perspektiven auf die Freundschaft.
" Ein Platz für alles, und alles an seinem Platz. "
Eine herzerwärmende Geschichte über Veränderung, Neuanfänge und Selbstfindung.
Obwohl der Schreibstil mich nicht gecatcht hat, habe ich die Story geliebt.
Eine wundervolle Liebeserklärung an die Freundschaft und dem Weg zu sich selbst.
"Das Buch der neuen Anfänge" von Sally Page beschreibt die "Reise" von Jo zu sich selbst. Als ihr Freund sich plötzlich von ihr trennt und ihr Onkel Wilbur an Demenz erkrankt, übernimmt sie kurzerhand dessen Schreibwarengeschäft in London.
Dort begegnet sie ganz unterschiedlichen Charakteren und freundet sich langsam mit einigen von ihnen an. Das Buch behandelt das Thema Freundschaft, Selbstfindung und Neuanfänge.
Ich fand die unterschiedlichen Charaktere ganz spannend und schön, dass diese trotz ihrer unterschiedlichen Persönlichkeiten zueinander gefunden haben.
Mir hat das Buch gefallen und es hat mich auch gut unterhalten. Allerdings hat mir stellenweise etwas Spannung und Tiefgang gefehlt und die Geschichte war ziemlich verhersehbar. Dennoch kann ich das Buch empfehlen, wenn man einen netten Roman für zwischendurch sucht.
Worum geht’s?
Jos Leben bricht zusammen, als sie sich von ihrem langjährigen Freund trennt, mit dem sie ihr Leben verbringen und eine Familie gründen wollte. Mit Ende 30 muss sie nun einen Neustart wagen. Als ihr Onkel in eine Pflegeeinrichtung kommt, zögert sie daher nicht, um seinen Schreibwarenladen zu übernehmen.
Meine Meinung:
Ich mag den Schreibstil von Sally Page einfach. Ihr Roman „Das Buch der neuen Anfänge“ ist bereits das zweite Buch, das ich von ihr lese, und auch hier ist zwischen den Zeilen wieder jede Menge Herz zu finden. Sally Page schafft es, eine Wärme in ihre Worte zu legen, die jeden Roman zu einem absoluten Wohlfühlbuch machen.
Und auch ihre Charaktere sind einfach wundervoll. Wundervoll und einzigartig. Wir haben Jo, die sich alleine fühlt und einen Neustart wagt. Und dürfen mit ihr gemeinsam u.a. Eric den Wikinger, Ruth die flüchtige Vikarin, den schüchternen Möchtegern-Hippie Malcolm und viele mehr kennenlernen. Besonders ihre Freundschaft zu den vom Alter und von der Art her total unterschiedlichen Personen von Ruth und Malcolm ist total herzlich. Überhaupt sind alle Protagonisten wundervoll dargestellt. Jeder hat herzige aber auch lustige Eigenarten und es sind alles Menschen, die man einfach liebhaben muss und die ich zu gerne im wahren Leben treffen würde.
Der Roman selbst besteht aus einer Aneinanderreihung vieler wundervoller Anekdoten. Es geht um alte und neue Freundschaften, um Neuanfänge und Verarbeitung. Um Geheimnisse, zweite Chancen und wundervolle Orte. Besonders die Zeit, die Jo mit Ruth und Malcolm auf dem Highgate Cemetery verbringt und an dem jeder „seine Geister“ findet, ist wundervoll. Überhaupt finden wir in diesem Buch so viele schöne Szenen, atmosphärische Orte und in jeder Geschichte, an jedem Platz ist etwas zu entdecken. Es ist herzerwärmend und emotional und die Seiten fliegen einfach nur so vor sich hin. Als das Buch aus war, hatte ich noch lange nicht genug. Mitzuerleben, wie die Charaktere sich selbst wiederfinden, an sich arbeiten, wachsen, zueinanderfinden und mit ihren Geistern Frieden schließen ist einfach so schön und kurzweilig, dass ich ewig hätte weiterlesen können! Und am liebsten hätte ich diese Rezi mit einem Federhalter geschrieben – nach der Lektüre des Buches werdet ihr wissen, warum. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung.
Fazit:
Sally Pages Roman „Das Buch der neuen Anfänge“ ist eine wundervoll wohlfühlige Geschichte über Menschen, die wirkliche Herzensmenschen sind, an sich arbeiten, wachsen und neue Freundschaften schließen. Das Buch zu lesen hat mir so viel Freude bereitet, dass es einfach viel zu schnell zu Ende war. Zwischen den Zeilen hat man gemerkt, wieviel Herz die Autorin in diesen Roman gesteckt hat. Es war emotional, lustig, fantasievoll und herrlich kurzweilig.
5 Sterne von mir!
Jo Sorsby wird von ihrem Freund James nach sechs Jahren Beziehung verlassen und entfremdet sich auch von ihrer besten Freundin Lucy, sie leidet zu sehr an gebrochenem Herzen. Sie will nur noch weg und als sie davon erfährt, dass ihr Onkel Wilbur an Demenz erkrankt ist, übernimmt sie vorübergehend seinen Schreibwarenladen in London. Wo auch schon mal geklaut wird, da hat sie es nicht einfach. Sie lernt die Vikarin Ruth kennen und den älteren Malcolm, der an einem Buch arbeitet. Beide ringen mit ihrer Vergangenheit. Jo merkt bald, dass sie auf der Suche nach ihrem Platz im Leben nicht so allein ist, wie sie immer dachte. Neben Ruth und Malcolm lernt sie noch andere Menschen kennen, darunter auch den Wikinger Eric aus Birmingham. Erste Gefühle kommen ins Spiel. Jo merkt irgendwann, dass das Glück manchmal doch an den unwahrscheinlichsten Orten wartet.
Zu Beginn konnte ich mich mit Jo nicht wirklich anfreunden, aber mit der Zeit wurde sie mir sympathischer. Ruth und Malcolm habe ich ins Herz geschlossen, die hätte ich gerne als Freunde. Bei ihrer Suche auf dem Friedhof musste ich an Edinburg denken, da erzählte ein Guide, welche berühmte Autorin sich dort von den Gräbern die Namen für ihr Buch holte. Ruth rät Jo, sich mit Lucy zu treffen und sich mit ihr zu versöhnen, aber wird sie das wirklich wollen? Sie muss sich erst einmal selbst finden, wenn man weiß wo man hingehört, ist das Leben viel leichter.
Ein spannender Pageturner ist der Plot nicht, sieht man von Ruths Geheimnis ab, Aber er ist so zu Herzen gehend geschrieben, da hatte ich Schwierigkeiten das Buch aus der Hand zu legen. Man denkt über das eigene Leben nach. Über Freundschaft und dass es nie zu spät ist, neu anzufangen. Hatte von der Autorin zuvor noch nichts gelesen, aber ihr Schreibstil gefällt mir gut.
Wer gerne liebenswerte Geschichten liest, dem empfehle ich das Buch gerne weiter.
Das Cover passt perfekt zum Inhalt des Buches und ich liebe es ein bisschen sehr. Der Schreibstil von Sally Page hat mich bereits auf Seite eins begeistert und ich bin mir sicher, dass ‚Das Buch der neuen Anfänge‘ nicht das Letzte sein wird, was ich von ihr gelesen habe. Ich kann nicht ganz beschreiben, was ihren Schreibstil in meinen Augen so besonders macht, aber das hat auch etwas, findet ihr nicht?
Die Art, wie Sally Page erzählt wirkt so wunderbar entschleunigend und beim Lesen habe ich immer wieder diese innere Ruhe wahrgenommen, die sich durch dieses Buch und liebevoll gewählten Worte, in mit eingenistet hat.
Obwohl das Buch so entschleunigend wirkt, kein spannender Twist den nächsten jagt, konnte ich nicht recht aufhören zu lesen, habe mich darauf gefreut, zusammen mit Jo in den Schreibwarenladen von Onkel Wilbur flüchten zu können, der sich immer mehr nach einem sicheren Hafen angefühlt hat.
Aber nicht nur das, auch die Geschichte an sich hat mich sehr berührt und mir auch die ein oder andere Träne entlocken können, von der ich nicht so recht wusste, was ich jetzt mit ihr anfangen soll.
Ich mochte Jo und ihren Weg, wie sie sich im Laufe des Buches entwickelt hat, dass sie so authentisch und nicht unfehlbar war und sich das auch eingestanden hat, selbst, wenn es ein wenig Zeit und die Perspektiven Anderer gebraucht hat.
Generell hatte ich oft das Gefühl, dass dieser ganze Roman einer ist, dessen Inhalt so unwahrscheinlich in der Realität gar nicht wäre. Würde Sally Page irgendwann sagen, dass sie diese Geschichte bei einem ihrer Kunden des Blumengeschäfts aufgeschnappt hätte, so wäre ich nicht überrascht.
Ich habe den Stellenwert der Freundschaft als solches in diesem Buch wirklich zu schätzen gewusst. Ich glaube, wir vergessen viel zu oft, wie selbstverständlich wir diese ansehen und uns aufhören zu bemühen, bis kaputt geht, was wir erst im Nachhinein als etwas Wertvolles zu betrachten beginnen. Jo’s Freundschaften und wie wichtig sie in diesem Buch sind, immerhin geht es hier vorrangig um Freundschaft, hat mir in Erinnerung gerufen, dass wir uns alle unserer Freunde glücklich schätzen können, und dafür bin ich dankbar.
Fazit:
Das Buch der neuen Anfänge ist ein wirklich schönes Buch, in dem Sally Page genau die richtigen Worte findet um einen großen Liebesbrief an die Freundschaft zu verfassen und dabei nicht zu vergessen, die Schönheit des Lebens und noch kleinere Momente zu erwähnen.
Das Cover ist eher unspektakulär, bis auf die gelbe Farbe, eine meiner Lieblingsfarben, gefällt mir aber soweit ganz gut, muss ja nicht immer was spektakuläres sein.
Die Hauptfigur Jo finde ich ganz nett, nur teilweise sehr gegensätzlich und daher manchmal nicht ganz glaubwürdigt. Am besten haben mir Malcolm und Ruth gefallen, vor allem bei Malcolm musste ich oft laut lachen, er hat am meisten Spaß gemacht zu lesen.
Die Geschichte ansich ist nichts besonderes, stellenweise auch leicht langatmig, aber es hat Spaß gemacht, sie zu lesen. Manchmal hat sie einen selbst zum Nachdenken gebracht und eben ganz oft zum Schmunzeln oder lachen.
Der Schreibstil hat mir soweit gefallen und war angenehm zu lesen.
Fazit: Ein nettes Buch für zwischendurch um einfach mal abzuschalten und zu entspannen, das aber dennoch auch bisschen zum Nachdenken anregt.
MEINE MEINUNG:
Das Buchcover, der Buchtitel und auch der Klappentext klangen für mich vielversprechend.
Ich meine, wer wünscht sich nicht mal einen Neuanfang?!
Der Schreibstil war leider sehr trocken, so dass ich mich regelrecht dazu zwingen musste das Buch weiter zu lesen. Ich gebe aber jedem Buch eine Chance, daher habe ich auch dieses zu Ende gelesen.
Das Buch ist aus der Sicht von Jo geschrieben. Jo ist eine normale Frau, Ende 30 - sie selbst beschreibt sich als durchschnittlich. Ich kann verstehen, wenn man an sich zweifelt und nicht von sich überzeugt ist, allerdings hat man kaum eine Besserung bemerkt.
Sie leidet noch sehr unter der Trennung von James und dies wird leider auch sehr, sehr oft erwähnt, so dass es mich irgendwann nur noch genervt hat.
Sie ist nach London gereist um sich da um den Schreibwarenladen von ihrem pflegebedürftigen Onkel zu kümmern. Dort lernt sie nach und nach ganz unterschiedliche Persönlichkeiten kennen:
- Ruth, die flüchtige Vikarin
- Malcolm, der immer ein Notizbuch kauft
- Eric, der Wikinger
Jeder davon hat seine Geheimnisse, aber auch sein Herz am rechten Fleck.
Besonders gestört hat mich leider auch, das immer und immer wieder erwähnt worden ist, das z. B. Ruth, die flüchtige Vikarin ist oder Eric, der Wikinger. Wieso kann man sie nach ein paar Wiederholungen nicht einfach nur "Ruth" und "Eric" nennen?
Das Ende kam dann leider auch sehr abrupt und war für mich nicht zufriedenstellend.
Dieses Zitat ist mir besonders in Erinnerung geblieben:
"Manchmal braucht es nur einen Wimpernschlag um eine Entscheidung zu treffen."
KLAPPENTEXT:
Manchmal wartet das Glück an den unwahrscheinlichsten Orten
Über Geheimnisse, zweite Chancen und das Finden von Freundschaft an den unwahrscheinlichsten Orten
Jo führt ein überschaubares Leben. Nach der Uni ist sie eine Weile herumgereist, nichts Aufregendes, dann hat sie die Stelle in der Bank angenommen und sich um deren Datenbanken gekümmert. Sie hat damit gerechnet, ihren langjährigen Freund zu heiraten und eine durchschnittliche Anzahl an Kindern zu bekommen. Doch dann kommt alles anders.
Ihr Freund lässt sie sitzen, und Jo flüchtet nach London, wo sie den Schreibwarenladen ihres pflegebedürftigen Onkels Wilbur übernimmt. Das Sortiment ist aus der Zeit gefallen – Füller, Tinte, Briefbögen. Die Geschäfte laufen mehr schlecht als recht. Doch die wunderlichen Menschen, die hier ein und aus gehen, wachsen Jo rasch ans Herz.
Sie alle haben ihr Päckchen zu tragen – und sind doch nicht bereit, sich unterkriegen zu lassen. Kann auch Jo ihrem Leben noch einmal eine neue Richtung geben?
Der neue herzergreifende Roman von der Autorin des Überraschungsbestsellers »Das Glück der Geschichtensammlerin«
»Voller Mitgefühl und Einsicht ... eine wahre Ode an die Freundschaft.« Hazel Prior
»Meisterhaft erzählt.« Celia Anderson
BUCHTITEL: Das Buch der neuen Anfänge
AUTORIN: Sally Page
VERLAG: dtv
ISBN: 9783423220958
SEITENZAHL PRINT: 448
Schöner Kern, der in der Länge etwas untergeht
Im Buch geht es um Jo, die nach der Trennung ihres Freundes übergangsweise das Schreibwarengeschäft ihres demenzkranken Onkels übernimmt. Sie versucht einen neuen Platz für sich im Leben zu finden und wird dabei von Ruth und Malcom begleitet. Während Ruth vor etwas davongelaufen ist, beschäftigt den 70-Jährigen seine Vergangenheit.
Alles in allem geht es um Freundschaft, um Liebe, das Leben. Darum den für sich richtigen Platz zu finden und um den Weg dorthin. Die Kernaussage und die Entwicklungen der drei recht verschiedenen Charaktere, die sich miteinander anfreunden, finde ich sehr schön. Besonders das Ende hat alles toll in Bezug zueinander gestellt und schön verknüpft.
Weniger gefallen hat mir die kleine Liebesgeschichte, für mich war das Ende dahingehend viel zu wenig tiefgehend. Außerdem hat sich der Einstieg ins Buch die ersten 100 bis 150 Seiten sehr lang angefühlt. In meinen Augen hätte man dort etwas kürzen können, damit man den schönen Kern der Geschichte besser herausstellt. So war es leider zu Beginn hart dranzubleiben und beinahe hätte ich das Buch zur Seite gelegt, was schade gewesen wäre, da die Geschichte am Ende doch sehr schön war und ich mir sogar ein paar Textstellen angestrichen habe, die mir gut gefallen haben.
Vermutlich würde das Buch nicht noch einmal lesen, habe die zweite Hälfte der Geschichte dennoch genossen und würde das Buch Lesern empfehlen, die kein Problem damit haben, dass der Einstieg etwas ausgedehnter ist. Die Kernaussagen und Entwicklungen sind schön, weshalb ich dem Buch 3 Sterne gebe.
„Das Buch der neuen Anfänge“ ist der neue, emotionale Roman von Autorin Sally Page.
Als Jo‘s Freund sie sitzen lässt flüchtet sie nach London, wo sie den Schreibwarenladen ihres pflegebedürftigen Onkels Wilbur übernimmt. Das Sortiment ist aus der Zeit gefallen – Füller, Tinte, Briefbögen.
Die Geschäfte laufen mehr schlecht als recht, doch die wunderlichen Menschen, die hier ein und aus gehen, wachsen Jo rasch ans.
Denn manchmal wartet das Glück an den unwahrscheinlichsten Orten.
Ich kenne von der Autorin bereit „Das Glück der Geschichtensammlerin“ und war schon sehr auf ihren neuen Roman gespannt.
Wie gewohnt hat sich die Story flüssig und angenehm lesen lassen.
Die Protagonisten haben alle ihr Päckchen zu tragen und doch lasse sie sich nicht unterkriegen.
Im Laufe der Geschichte kommen einige Geheimnisse ans Licht und es ist eine Achterbahn der Gefühle.
Besonders die Themen Freundschaft, verpasste Chancen und Neuanfänge spielen eine große Rolle.
Das Buch macht nachdenklich, es gab allerdings auch einige humorvolle Momente die mich zum lachen gebracht haben.
Ich kann euch „Das Buch der neuen Anfänge“ für angenehme Lesestunden sehr ans Herz legen.
Sally Page gelingt es, mit „Das Buch der neuen Anfänge“ eine Geschichte zu schaffen, die nostalgisch und gleichzeitig hoffnungsvoll ist – eine Geschichte, die zu einem Neuanfang inspiriert, wie der Titel treffend andeutet. Die sommerliche Farbgebung des Covers und die liebevoll gestalteten Objekte wie Tagebuch, Schlüssel und Fuchs sind nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern spiegeln auch wichtige Elemente der Handlung wider.
Die Geschichte entfaltet sich in den charmanten, alten Straßen von London, besonders in Highgate und Hampstead, und strahlt eine melancholische Atmosphäre aus, die zum Setting perfekt passt. Jo, die Protagonistin, kämpft mit den Trümmern ihres bisherigen Lebens und übernimmt, fast widerwillig, den Schreibwarenladen ihres Onkels. Durch diesen Neuanfang lernt sie den Rentner Malcolm und die Reverend Ruth kennen – zwei skurrile Charaktere, die den Roman bereichern und dabei helfen, Jo’s Perspektive auf ihr Leben neu zu gestalten.
Page schafft es, die Hauptfiguren und ihre kleinen Eigenheiten liebevoll und glaubwürdig darzustellen, auch wenn die Geschichte teilweise vorhersehbar ist. Trotzdem fühlt sich der Roman ein bisschen wie ein altes Notizbuch an – ein Schatz aus einer anderen Zeit. Auch wenn manches klischeehaft ist, bietet die Geschichte kurzweilige Lesestunden und berührt auf eine simple, herzerwärmende Weise.