München ächzt unter der Hitzewelle und Hauptkommissarin Katja Sand hat es nicht nur mit der Pubertät ihrer Tochter zu tun. Sie arbeitet auch noch an zwei besonders kniffligen Fällen und muss diese aufklären. An einem Baggersee findet ein junges Pärchen einen toten Mann und kurz darauf wird in einem Wald ein entsorgter Kühlschrank gefunden. Darin ist ein Mann qualvoll zu Tode gekommen. Die Identifizierung zeigt, dass beide Opfer unter einem Trauma gelitten haben und beide haben seinerzeit bei der Bundesmarine Dienst getan. Die Geschichte startet brutal. Ein kleines Kind, das mit einem gewalttätigen und krankhaft agierenden Vater aufwächst. Die Mutter wird genauso drangsaliert wie das Kind. Diese Rückblicke werden lose durch das Buch immer wieder eingeschoben. Es ist sofort klar, dass dieses kleine Kind irgendeine Verbindung mit den Morden in der Gegenwart hat. Diese Rückblicke, die sehr roh sind, haben bei mir wortwörtlich Gänsehaut ausgelöst. Gänsehaut, die sich eigentlich eher bei den Morden in der Gegenwart zeigen sollte. Der Mord am Baggersee und der Mord im Wald gingen jedoch bei Katja Sands Problemen mit ihrer 15-jährigen Tochter völlig unter. Katja hat sich dann auch gleich zu Beginn einige meiner Sympathien mit einer wirklich dämlichen Aktion verdorben. Sie versucht nämlich ihre Tochter vor ihrem Freund "zu retten" und missbraucht dabei ihre beruflichen Möglichkeiten. Dass die 15-Jährige da nicht mehr auf die Barrikaden steigt, hat mich erstaunt. Interessant (man merke...nicht spannend) fand ich den Bezug der Morde zu erlittenen Traumata. Der Schreibstil hat mir gefallen. Christoph Wortberg hat einen gut zu lesenden Stil. Die Überführung des Täters ist aussergewöhnlich fantasievoll, sein Motiv habe ich aber leider nicht ganz verstanden. Dies ist der Reihenauftakt und ich denke, die weiteren Bände werde ich mir auch noch genauer ansehen.

Solider Thriller, aber mit Schwächen
„Trauma – Kein Entkommen“ war für mich okay, aber mehr leider nicht. Vieles, gerade der Schluss, war vorhersehbar und wirkte auf mich unrealistisch – so sehr, dass es mich sogar genervt hat. Insgesamt ein solider Thriller, den man lesen kann, aber keine Geschichte, die wirklich nachhallt. „Ganz nett“, mehr aber auch nicht.
Sie ist eine 3 von 5 Unterhaltend, hin und wieder Spannend aber absolut nichts besonderes. Also als erstes zu unserer Ermittlerin, ich fand sie ziemlich oberflächlich. Klar es ist erst der erste Teil und wir kennen noch nicht ihren ganze Background wieso sie das tut was sie tut. Trotzdem hätte ich mir mehr Input datu gewünscht. Etwas das einen mehr Fesselt und motiviert mehr über sie erfahren zu wollen. Ihr Partner wirkt echt sympathisch und am Anfang der Geschichte hat man echt das Gefühl das jz coole Dou Action kommt. Und die beiden den Fall zusammen lösen. Aber nö, jeder macht so sein eigenes Ding und dann taucht er halt ihrgendwie wieder auf wenn man ihn halt benötigt xD Verschenktes Potential. Der Mordfall war okay. Aber der Mörder war schnell in der Vermutung von mir. Besonders durch den Titel des Buchs und den Rückblicken des Kindes... Also nichts überraschendes xD
Sehr gut und spannend geschrieben
Ich konnte mich direkt in das Buch und die Ermittlungen hineinversetzen und mitermitteln. Sehr gut geschrieben, keinerlei Phasen in denen es schwer war weiter zu lesen. Die Protagonisten haben starke Auftritte und harmonieren gut miteinander. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil.

Schwer zu bewerten Einerseits war mir durchgängig einfach zu viel Drama im Privatbereich der Hauptfigur Katja Sand. Und zwar so sehr, dass ich mich gefragt habe, ist ihr Trauma der Kernpunkt der Trilogie oder geht's doch um die Fälle, die sie löst. Ich gebe zu, ich hatte beim eigentlichen Fall was völlig anderes auf dem Schirm, insofern hat der Autor mich schön in die Falle gelockt und deswegen ist das auch kein gänzlicher Reinfall! Aber ich werde trotzdem Teil 2 und 3 nicht lesen. Dafür ist mir da wirklich zu viel Drama im Fokus.
Ok wow!
Das Buch macht seinem Namen alle Ehre!
Erfrischend, dass man nur einen Handlungsstrang hat und nicht ein Täter-Ermittler Hin und Her, wie man es sonst aus Thrillern kennt. Man begleitet Katja in ihrem Leben, aber nicht nur als Ermittlerin, sondern als Mutter, die sich Sorgen macht und völlig normal ist, ohne uninteressant zu sein. So sehe ich das Buch tatsächlich nicht als "erster Fall", sondern als spannende Lebenserzählung über und mit Katja Sand. Ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht!
Spannend
Dies war mein erstes Buch von Christoph Wortberg und ich finde seinen Schreibstil sehr gut. Lässt sich flüssig lesen. Das Ende war mir etwas zu schnell. Man hätte schon eher etwas mehr Spannung reinbringen können und die Leser erstmal auf eine falsche Verte locken können, damit man am Ende überrascht wird. Es war schon ziemlich am Anfang klar, wer der Täter ist. Fand ich etwas schade, deshalb 4 Sterne, aber das allerletzte Kapitel war sehr spannend. Der 2. Teil steht schon im Schrank. Bin gespannt wie es weitergeht.
Unerwartet gut. Freue mich auf die nächsten Teile!!
“Trauma: Kein Entkommen ” von Christoph Wortberg ist der Auftakt der dreiteiligen Reihe rund um die Mordermittlerin Katja Sand. Und der Name ist tatsächlich Programm. Denn hier geht es um die verschütteten Ängste in der menschlichen Seele. Ängste, die bleibende Spuren hinterlassen haben. So sehr, dass sich der Körper schützt und diese Erinnerungen nicht mehr zulässt. Der Schreibstil des Autors hat mir unglaublich gut gefallen. Er hat mich von der ersten Seite gefesselt mit seiner einnehmenden und bildhaften Art. Dieses Buch entwickelte einen Sog, dem ich mich nicht mehr entziehen konnte. Ich wollte es nicht, denn ich musste unbedingt mehr darüber erfahren. Bereits nach den ersten Seiten zog sich alles in mir zusammen. So viel Grauen, so viel Abgründigkeit, so viel kindliche Unschuld, die einfach so zerstört wurde. Wieder, wieder und immer wieder. So viel Schmerz, so viel Kaltblütigkeit und ich konnte es einfach nicht verstehen. Es bildet den Startschuss zu etwas sehr großem und unaufhaltsamen. Etwas das sich fest verankert und nicht mehr weichen will. Man bekommt eine Ahnung, um was es hier geht und ob der Zerstörung, die das alles angerichtet hat, hat man doch keine Ahnung wie alles zusammenhängt. Und ist verzweifelt auf der Suche nach Antworten. Danach lernt man die Mordermittlerin Katja Sand und ihren Assistenten Dorfmüller kennen und schlittert geradewegs in eine Mordermittlung, die verstörender kaum sein kann. Hat es etwas mit der Vergangenheit zutun? Am meisten bin ich beeindruckt von den Charakteren, die mich komplett überzeugen und für sich einnehmen konnten. Am meisten natürlich Katja ,da man ihre Perspektive erfährt. Aber nicht nur. Katja ist nicht perfekt. Sie ist alles andere als das. Sie hat Ecken und Kanten. Sie hat eine Vergangenheit. Schmerzlich, dunkel und tragend zugleich. Es hat sie geformt und zu der ernsten Frau gemacht, die sie heute ist. Ich mochte sie sofort. Weil sie Stärke und Mut beweist. Kompromisslos ihren Weg geht,ohne zurückzublicken. Im Laufe des Geschehens erfährt man immer mehr über sie und ihren Hintergrund und hat fast das Gefühl in einem Drama gelandet zu sein. Leider wird der Fokus etwas zu sehr auf ihr Privatleben, sowie ihre eigene Geschichte gelegt. Das ist zwar durchaus nachvollziehbar, aber dadurch verschiebt sich der Mittelpunkt zu sehr. Dorfmüller hat mit seiner Art für Ausgleich gesorgt und mich immer zum lachen gebracht. Er erdet Katja und gleichzeitig verschafft er dem Ganzen eine feste Konstante. Auch die anderen Charaktere stattet der Autor mit sehr viel Authentizität und Leben aus. Man kann sich ungemein gut in sie hineinversetzen und einfach ihr Handeln und Denken nachvollziehen. Die Handlung empfand ich als ungemein vielschichtig, aber auch sehr faszinierend und verstörend zugleich. Denn was hier auf einen zustürmt ist wirklich grausam und menschlich gesehen kaum zu ertragen. Es fließt zwar kein Blut, aber das muss es auch nicht. Die psychologischen Aspekte wiegen viel schwerer und machen das Ganze um ein vielfaches beklemmender. Interessant war hier der Mordfall. Wie es immer weitere Kreise zog. Unglauben. Schock. Unverständnis. Ich war wirklich schockiert und zugleich wütend über diese Mauer des Schweigens, auf die ich hier traf. Über diese ganze Tragödie die sich immer mehr offenbarte. Das machte das Ganze so viel düsterer und gehaltvoller. Und trotzdem ist es nur die Spitze auf dem Eisberg. Ich muss zugeben, dass ich schon früh eine leise Vermutung hatte, was den Täter betraf, was sich letztendlich auch bewahrheitete. Dennoch hat mich dieses Ganze Ausmaß an Kaltblütigkeit, Arroganz und Machtmissbrauch wirklich erschüttert und etwas verstört zurückgelassen. Was mir aber ungemein gut gefallen hat, dass der Autor sehr feinfühlig auf die Charaktere und ihre Umstände eingegangen ist, so das man sie nicht verurteilen konnte. Man fühlte und litt mit Ihnen mit. Die Spannungsmomente waren nonstop gegeben, nur in der Mitte flaute es manchmal durch Katjas privates Drama etwas ab. Das ist ein kleiner Punkt, den ich etwas bemängeln muss. Das einfach in den ersten Band enorm viel Themen eingewoben wurden, die zum nachdenken bringen. Nichtsdestotrotz hat er mich vor allem mit der Thematik des Traumas wirklich begeistert, weil nichts ist wie es scheint und man den Menschen nicht automatisch ansieht, was sie durchgemacht haben. Ein richtig nervenaufreibender, psychologisch gut durchdachter Trilogie Auftakt, der mich mit seinen Themen, Geheimnissen und Abgründen vollkommen begeistern konnte. Fazit: Christoph Wortberg gelingt mit “Trauma: Kein Entkommen” ein nervenaufreibender, psychologisch gut durchdachter und absolut verstörender Reihenauftakt rund um die Mordermittlerin Katja Sand. Mich hat die Thematik unglaublich begeistert, denn er bietet uns hier einen vielschichtigen Thriller mit viel Dramatik und Tragik gespickt und schafft es dabei ohne blutige Details auszukommen. Für mich zwar etwas vorhersehbar, aber dadurch nicht weniger interessant. Ich bin gespannt auf mehr.









