Dieses Buch ist schon mal deutlich mehr Thriller, als der erste Band, Magus. Die Querverweise bzw. Anschlüsse an Magus sind sehr deutlich, aber vermutlich wäre Castello Cristo auch ohne Vorkenntnisse grundsätzlich lesbar da die wesentlichen Fakten zu Magus auch in Castello Cristo mit der Zeit noch einmal zusammengefasst werden. Ansonsten fiel mir hier wieder der "zerstörte" Ermittler auf, von dem ich mich zu fragen beginne, ob er typisch für Arno Strobel ist. Der Schreibstil war sehr angenehm und spannend und auch die Verwebung religiöser und nicht-religiöser Themen, hat auch mir, als selbst nicht besonders religiösem Menschen, nicht nur gut gefallen, sondern es war alles auch für mich verständlich erklärt. Zusätzlich zu Tempo und Spannung beigetragen haben die kurzen Kapitel. Auch das Setting in Rom / im Vatikan hat mir sehr gut gefallen. Das Buch war wirklich bis zum Schluss fesselnd und ich kann es mir auch sehr gut als Verfilmung, ähnlich wie bei "Sakrileg" von Dan Brown, vorstellen. Einzig der aus meiner Sicht wirklich schwache erste Band dürfte da wohl etwas hinderlich sein.
Spannender Vatikan-Thriller
Ein echter Pageturner - ein spannender Thriller von Arno Strobel rund um eine Mordserie in Rom. Der Vatikan und die Kirche spielen darin eine große Rolle und bedurften bestimmt einiges an gründlicher Recherche. Ich mochte sowohl die Idee als auch die Umsetzung sehr, auch dass die Tat(en) selbst in fast allen Fällen nicht ausführlich dargestellt wurden (wie es andere Thriller-Autoren pflegen zu tun, wahrscheinlich um möglichst viel Grausamkeit zu vermitteln, mir aber in der Regel eher ein Gefühl von "gewollt und nicht gekonnt" hinterlässt). Einzig die sich - zum Glück lediglich am Rande - anbahnenden romantischen Gefühle zur obendrein einzigen Frau im Buch hätte ich nicht gebraucht (ist wohl Geschmackssache, für mich in einem Thriller unnötig).

Hörbuch
Eine grausame Mordserie sorgt für Aufruhr in der italienischen Metropole: Mit den Leichen junger Männer wird der Kreuzweg Christi nachgestellt. Jeden Tag eine Station. Commissario Varotto ermittelt mit Matthias, einem Experten für religiös inspirierte Logen und Bruderschaften, der die katholische Kirche vor einigen Jahren vor dem sicheren Untergang bewahrt hat. Gemeinsam stoßen sie auf eine Spur: Alle getöteten Männer scheinen am gleichen Tag geboren zu sein. An einem Tag, an dem dieselbe Sternenkonjunktion am Himmel stand, wie sie vermutlich während Jesu Geburt zu sehen war. Das Buch gibt mir so richtig schöne Ilumiaten Vibs und es lässt sich einfach fantastisch hören also ganz klare Empfehlung.
Nicht mein Fall
Das Buch klang sehr spannend und viel versprechend, es hat mich leider aber überhaupt nicht gefesselt. Ich fand es stellenweise langweilig und vorhersehbar. So geht es mir mit Arno Strobel leider des Öfteren.
Spannender sls manch anderer Thriller des Autors!!!
316 Seiten voller Geheimnisse, Spannung und Herz klopfen. Ein kurzes Buch aber eine wirklich packende Geschichte.





