7. Apr.
Rating:2

Inge Boysen ist tot. Die Nachricht schlug bei ihren Familienmitgliedern ein wie eine Bombe und entpuppte sich doch als Fehlalarm. Doch als das bekannt wird, befinden sich ihre Kinder und deren Familien längst in dem alten haus auf der kleinen Hallig. Kurz bevor das neue Jahr sich bemerkbar macht, schneidet einSchneesturm die kleine Hallig von derr Aussenwelt ab. Während es draußen schneit und schneit, kochen drinnen die Emotionen hoch. Drei Generationen unter einem Dach werden mti der Vergangengheit, der Gegenwart und vielleicht auch der Zukunft konfrontriert und binnen weniger Stunden entfaltet sich das Leben mit all seinen Facetten, beinhaltet Tränen der Freude und Trauer. Ich muss sagen, dass ich bei diesem Buch wirklich sehr schwer in den Schreibstil gefunden habe. Ich fand ihn nicht unbedingt.. schlcht war, aber irgendetwas hat mir definitiv gefehlt. Den Handlungsort fand ich von Anfang an toll. Eine Hallig, auf einer kleinen Nordseeinsel direkt am Meer. Natur pur, den Strand direkt vor der Nase und auch im Winter bestimmt eine Reise wert. Idylle pur. Der Leser wird Zeuge einer Familie und ihrer Geheimnisse, welche an den Tagen zwischen dem Jahreswechsel an die "Öffentlichkeit" geraten. Was mir eigentlich ganz gut gefallen hat, war der Perspektivenwechsel... anfangs zumindest. Irgendwann hatte ich wirklich keinen Plan mehr, aus welcher Perspektive ich jetzt lese und wer gerade welche Probleme mit sich rumschlägt. Gesa, die mit Mann und Kinder auf der Hallig ist, aber von ihrem Geliebten ein Kind in sich trägt? Inka, die nicht weiß, wer ihr Vater ist und auch an sich selbst zu zweifeln scheint? Jochen, Gesas Mann, der eigentlich einen Termin auf dem Festland hatte, den aber aber verschwitzt? Vielleicht sogar mit Absicht? Oder doch Berit, deren Hauptaufgabe war, Trauerreden für Menschen und Tier zu schreiben? War das wirklich erfüllend? Und warum hatte es Inges jüngster sohn Boy nicht auf die Insel geschafft und schipperte stattdessen auf See durch die Gegend? Fragen über Fragen, die ich leider nicht mal beantwortet gekriegt habe. Ich glaube, ich hatte wirklich am ende noch mehr Fragezeichen über dem Kopf, als eh schon und war allgemein - so hart es auch klingt - irgendwann gelangweilt. Es wird sich zwar über das Leben eines jeden einzelnen Gedanken gemacht, aber wirklich nach Lösungen gesucht wurde .. nicht. Schade eigentlich, denn das Buch hätte wirklich Potenzial gehabt, so kann ich es nur denen empfehlen, die Lust auf Familiengeschichten habe, die einfach... informativ sind und keinen Spannungsbogen besitzen.

Wintergäste
Wintergästeby Sybil Volksdtv Verlagsgesellschaft
28. Apr.
Rating:5

Familiengeschichte

Zwischen Weihnachten und Neujahr kann so viel passieren. Die Familie versammelt sich fast vollständig, weil die Nachricht vom angeblichen Tod der Mutter Inge kam. Drei der vier Kinder treffen sich im Elternhaus wieder, auf engstem Raum, unter immer schwieriger werdenden Bedingungen, denn ein Schneesturm legt die ganze Insel lahm. Zeit genug, um über das Leben, über Vergangenes und Gegenwärtiges zu sprechen und nachzudenken. Ein tolles Buch, ergreifend geschrieben, so dass man sich die Charaktere richtig gut vorstellen kann und das gesamte Inselhaus Leben bekommt. Sehr empfehlenswert.

Wintergäste
Wintergästeby Sybil Volksdtv Verlagsgesellschaft
6. Aug.
Rating:3

Als ihre Schwiegertochter Inge Boysen für tot hält und deren Kinder und Kindeskinder benachrichtigt, machen sich alle auf den Weg. Ein Sohn ist nicht erreichbar, während ein Enkel noch rechtzeitig erfahren konnte, dass die Großmutter sehr wohl quicklebendig ist. Kurz vor dem Jahreswechsel versammelt sich die gesamte Familie auf der Nordseeinsel. Als sie sich wieder auf den Rückweg machen wollen, beginnt ein Schneesturm. Haus Tide und seine Bewohner sind von der Außenwelt abgeschnitten. Drei Generationen unter einem Dach, aufeinander angewiesen in stürmischem Wetter, wenn sogar der Strom und die Telefone ausfallen – und die Gemüter beginnen zu kochen. Alte Geschichten werden ausgegraben und auf den Tisch gelegt, die Emotionen sprengen jegliche gute Erziehung. Muss das Haus verkauft werden, wenn Inge stirbt? Was, wenn der älteste Sohn und Erbe stirbt? Oder wenn er vor seiner Mutter stirbt? Wer erbt dann? Das und noch viel mehr Fragen tauchen auf, jeder der neun Bewohner hat seine eigenen Probleme mitgebracht mit auf die Insel gebracht. Probleme, die eigentlich nie so zu Sprache kommen sollten... Alles in allem ein Familienroman. Und trotzdem ist es mir schwer gefallen, einen Tiefgang zu finden. Es mag auch an der Personenanzahl liegen - Inge, 3 Kinder und 2 Ehepartner, 3 Enkelkinder. Jeder hat Leichen im Keller und doch sprang der Funke nicht so toll über. Es ist ein Buch mit dem man sehr gut ein verregnetes Wochenende überbrücken kann.

Wintergäste
Wintergästeby Sybil Volksdtv Verlagsgesellschaft
11. Jan.
Rating:2

Inge Boysen ist tot. Die Nachricht schlug bei ihren Familienmitgliedern ein wie eine Bombe und entpuppte sich doch als Fehlalarm. Doch als das bekannt wird, befinden sich ihre Kinder und deren Familien längst in dem alten haus auf der kleinen Hallig. Kurz bevor das neue Jahr sich bemerkbar macht, schneidet einSchneesturm die kleine Hallig von derr Aussenwelt ab. Während es draußen schneit und schneit, kochen drinnen die Emotionen hoch. Drei Generationen unter einem Dach werden mti der Vergangengheit, der Gegenwart und vielleicht auch der Zukunft konfrontriert und binnen weniger Stunden entfaltet sich das Leben mit all seinen Facetten, beinhaltet Tränen der Freude und Trauer. Ich muss sagen, dass ich bei diesem Buch wirklich sehr schwer in den Schreibstil gefunden habe. Ich fand ihn nicht unbedingt.. schlcht war, aber irgendetwas hat mir definitiv gefehlt. Den Handlungsort fand ich von Anfang an toll. Eine Hallig, auf einer kleinen Nordseeinsel direkt am Meer. Natur pur, den Strand direkt vor der Nase und auch im Winter bestimmt eine Reise wert. Idylle pur. Der Leser wird Zeuge einer Familie und ihrer Geheimnisse, welche an den Tagen zwischen dem Jahreswechsel an die "Öffentlichkeit" geraten. Was mir eigentlich ganz gut gefallen hat, war der Perspektivenwechsel... anfangs zumindest. Irgendwann hatte ich wirklich keinen Plan mehr, aus welcher Perspektive ich jetzt lese und wer gerade welche Probleme mit sich rumschlägt. Gesa, die mit Mann und Kinder auf der Hallig ist, aber von ihrem Geliebten ein Kind in sich trägt? Inka, die nicht weiß, wer ihr Vater ist und auch an sich selbst zu zweifeln scheint? Jochen, Gesas Mann, der eigentlich einen Termin auf dem Festland hatte, den aber aber verschwitzt? Vielleicht sogar mit Absicht? Oder doch Berit, deren Hauptaufgabe war, Trauerreden für Menschen und Tier zu schreiben? War das wirklich erfüllend? Und warum hatte es Inges jüngster sohn Boy nicht auf die Insel geschafft und schipperte stattdessen auf See durch die Gegend? Fragen über Fragen, die ich leider nicht mal beantwortet gekriegt habe. Ich glaube, ich hatte wirklich am ende noch mehr Fragezeichen über dem Kopf, als eh schon und war allgemein - so hart es auch klingt - irgendwann gelangweilt. Es wird sich zwar über das Leben eines jeden einzelnen Gedanken gemacht, aber wirklich nach Lösungen gesucht wurde .. nicht. Schade eigentlich, denn das Buch hätte wirklich Potenzial gehabt, so kann ich es nur denen empfehlen, die Lust auf Familiengeschichten habe, die einfach... informativ sind und keinen Spannungsbogen besitzen.

Wintergäste
Wintergästeby Sybil Volksdtv Verlagsgesellschaft
2. Dez.
Rating:3

Als ihre Schwiegertochter Inge Boysen für tot hält und deren Kinder und Kindeskinder benachrichtigt, machen sich alle auf den Weg. Ein Sohn ist nicht erreichbar, während ein Enkel noch rechtzeitig erfahren konnte, dass die Großmutter sehr wohl quicklebendig ist. Kurz vor dem Jahreswechsel versammelt sich die gesamte Familie auf der Nordseeinsel. Als sie sich wieder auf den Rückweg machen wollen, beginnt ein Schneesturm. Haus Tide und seine Bewohner sind von der Außenwelt abgeschnitten. Drei Generationen unter einem Dach, aufeinander angewiesen in stürmischem Wetter, wenn sogar der Strom und die Telefone ausfallen – und die Gemüter beginnen zu kochen. Alte Geschichten werden ausgegraben und auf den Tisch gelegt, die Emotionen sprengen jegliche gute Erziehung. Muss das Haus verkauft werden, wenn Inge stirbt? Was, wenn der älteste Sohn und Erbe stirbt? Oder wenn er vor seiner Mutter stirbt? Wer erbt dann? Das und noch viel mehr Fragen tauchen auf, jeder der neun Bewohner hat seine eigenen Probleme mitgebracht mit auf die Insel gebracht. Probleme, die eigentlich nie so zu Sprache kommen sollten... Alles in allem ein Familienroman. Und trotzdem ist es mir schwer gefallen, einen Tiefgang zu finden. Es mag auch an der Personenanzahl liegen - Inge, 3 Kinder und 2 Ehepartner, 3 Enkelkinder. Jeder hat Leichen im Keller und doch sprang der Funke nicht so toll über. Es ist ein Buch mit dem man sehr gut ein verregnetes Wochenende überbrücken kann.

Wintergäste
Wintergästeby Sybil Volksdtv Verlagsgesellschaft