11. Aug.
Rating:5

Wunderbare Short-Storys die das Individuum hervorheben und zeigen, dass es sich lohnt, jede Geschichte zu erzählen. Vor allem wenn es ein Könner wie Saroyan macht. Sein Milieu sind die Armen, die Migranten und die Unterklasse. Die Storys sind zwischen 1930 und 1950 entstanden, während und nach der großen Wirtschaftskrise in Amerika. Meisterhaft erzählt und man kann in jeder Story aktuelle Anklänge finden.

Wo ich herkomme, sind die Leute freundlich
Wo ich herkomme, sind die Leute freundlichby William Saroyandtv Verlagsgesellschaft
6. Aug.
Rating:3

William Saroyan wurde als Aram Saroyan als Kind armenischer Einwander in New York geboren. Seine Liebe galt von Kind an der Schreiberei. Er sammelte Geschichten, wie andere Edelsteine und schrieb sie nieder.... So weit, so gut. Die Wiederentdeckung dieser Geschichten ist mit Sicherheit für viele hochinteressant. Nicht vergessen darf man dabei, dass die Geschichten im Stil der 30er Jahre geschrieben sind, den Lebensstil beschreiben, die Armut, die Wetterei, die Möglichkeiten Geld zu machen. Damit können wir uns heute überhaupt nicht mehr identifizieren. Wer sich für die Geschichte der 30er in den Zeiten der Massenarbeitslosigkeit und der Prohibition interessiert ist hier gut aufgehoben. Saroyan gibt Einblicke in das Leben der Einwanderer und armen Menschen, über Eigenheiten und Möglichkeiten. Das Buch war ein netter Zeitvertreib, mehr aber auch nicht.

Wo ich herkomme, sind die Leute freundlich
Wo ich herkomme, sind die Leute freundlichby William Saroyandtv Verlagsgesellschaft