"K" der A-Z Challenge "Mein schönstes Gedicht? Ich schrieb es nicht. Aus tiefsten Tiefen stieg es. Ich schwieg es." Ein Gedenkband zum 100. Geburtstag von Mascha Kaleko mit 100 Gedichten über Alltagsthemen für Lyrik-Fans, die gerne verstehen, was sie lesen. Auch ernstere Themen sind gefühlvoll, leicht verständlich, manchmal trotzig, manchmal humorvoll und dabei trotzdem immer anspruchsvoll in Worte verpackt. Ich habe es zeitgleich mit "Mit dir, da möchte ich im Himmel Kaffee trinken" von Sarah Lorenz gelesen, eine wundervolle Kombination. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung für diese Gedichtsammlung ⭐
Die Gedichte von Mascha Kaléko nehme ich immer wieder zur Hand, wenn ich mir die Schönheit der Sprache bewusst werden will. Grundsätzlich empfehle ich vor dem Lesen eines Gedichtbandes die Auseinandersetzung mit der Biografie des/der Autoren/Autorin. Wenn man im Anschluss die Gedichte zur Hand nimmt, fühlt man sich wie ein/e Zeitgenosse/Zeitgenossin und die Werke wirken dann viel tiefer in einem nach…
Mascha Kalékos Verse sind einfach ganz groß Liebe!
Emotionale Lyrik mit 'hardhitting' Versen.
Absolut empfehlenswert 🧡
Die Werke von Mascha Kaléko hinterlassen definitiv Spuren. Die Gedichte sind einfach zugänglich geschrieben, was aber keinesfalls die Tiefe widerspiegelt. Es gibt so viele melancholische und tiefgründige Zeilen, die einen langanhaltenden Eindruck hinterlassen, insbesondere im biografischen Kontext.
Ich fand diesen Gedichtband noch besser als den ersten. Hier geht es um ihr Kind aber auch oft um Liebe und Heimweh.
Ich muss leider gestehen, dass ich nicht der Typ bin der Gedichte liest und mag. Daher war das Buch eher nichts für mich. Das Gedicht "Ansprache eines Bücherwurms" fand ich aber ganz cool, hier mal eine Stelle daraus: "Das Bücherfressen macht gescheit. So denken sich's die Schlauen. Doch wer zu viel frißt, hat nich Zeit, Es richtig zu verdauen. Drum lest mit Maß, doch lest genug, Dann wird's euch wohl ergehen. Bloß Bücher fressen macht nicht klug. Man muß sie auch verstehen."






