Uwe Timm erinnert sich in diesem Buch mit Hilfe des Tagebuchs an seinen Bruder und die Zeit des Krieges. Sein Vater ist präsent, seine Familie gefangen im
Muster und der Zeit des Krieges. Der Bruder in der Waffen-SS hinterlässt sein Tagebuch und damit Erinnerungen, Erlebtes und Fragen.
Ein interessantes Buch, wenn auch manchmal wirr zusammengesetzt (Montage). Persönlich und hinterfragend. Für mich aber auch nicht besonders neu oder innovativ.
Der Autor verliert etwas den Fokus und trifft dadurch nicht die geweckten Erwartungen.
Eine Ergründung der Familiengeschichte mit Schwerpunkt auf den älteren Bruder des Autors, welcher im Krieg gefallen ist. Anhand von Tagebucheinträgen und Nachforschungen versucht Uwe Timm Antworten u.a. auf Fragen des Generationenkonflikt zu finden.
Im Verlaufe des Werkes widmet sich der Autor zunehmen seinem Vater und seiner Mutter. Sicherlich auch spannend, jedoch habe ich mir mehr Bezugnahme zu dem Bruder erhofft. Seine Tagebucheinträge waren damals in der Einheit verboten, daher wurden sie heimlich geführt und sind sehr kurz - geben also wenig her.
Der Schreibstil ist nach meinem Empfinden etwas zäh. Zudem gibt es keine Kapitaleinteilung, dies erschwert den Lesefluss.
Zusammenfassend eine spannende Thematik, welche mich aufgrund der Ausarbeitung jedoch nicht gänzlich mitreißen oder überzeugen konnte.
Ich habe mir dieses Buch bei einem „Blind Date mit einem Buch“ geholt. Heißt: mehr als eine kurze Beschreibung gibt es nicht - man kauft quasi ein Überraschungs Buch. Ich wusste nur, dass es ein Roman ist, der „Kopf und Herz bewegt“.
Und die Beschreibung stimmt auf jeden Fall.
Das Buch ist eine Erzählung von Uwe Timm, der über seinen Bruder erzählt, den er selbst nur noch aus Erinnerungen und Erzählungen kennt.
Er starb als der Autor gerade einmal 3 Jahre alt gewesen ist.
Das besondere hierbei: es hat viele Jahre gedauert, bis sich Uwe Timm getraut hat über seinen Bruder, Karl-Heinz Timm, zu schreiben.
Genauer gesagt erst, als auch der letzte Verwandte gestorben dir, der ihn noch persönlich kannte.
Mithilfe von Briefen und Tagebucheinträgen versucht er Fragen zu beantworten wie: „warum hat er sich freiwillig zur Waffen-SS gemeldet?“ Oder „wie ist er mit dem t*ten klargekommen“
Spätestens jetzt wird klar, dass es inhaltlich nicht die leichteste Lektüre ist.
Ich fand die Art und Weise sehr interessant.
Leider hat mir der Schreibstil nicht so gefallen. Befremdlich war auch, dass es keine Kapitel gab.
Lesenswert finde ich es trotzdem, hätte es gerne in Schulzeit als „begleitete Lektüre“ gelesen.
Es war ein gutes Buch für zwischendurch. Ich musste es für die Schule lesen und es war kein Buch auf das ich absolut kein Bock hatte es in die Hand zu nehmen aber ich musste auch nicht unbedingt wissen wie es weiterging. Was mich bisschen gestört hat war, dass dieses Buch keine Kapiteleinteilung hatte.
Diese autobiographische Erzählung von Uwe Timm ist über seinen 16 Jahre älteren Bruder, welcher während des zweiten Weltkriegs starb, und dem Versuch eine Verbindung zu diesem Menschen, der nur noch als Erinnerung existiert, aufzubauen.