Leider nicht so würzig wie erwartet...
Ich mag Bücher mit Hintergrund, gerne auch mit Geschichte. Dieses hat mich aber leider nicht überzeugt. Vermutlich lag es aber am Schreibstil...
Leider nicht so würzig wie erwartet...
Ich mag Bücher mit Hintergrund, gerne auch mit Geschichte. Dieses hat mich aber leider nicht überzeugt. Vermutlich lag es aber am Schreibstil...
Lena Brückner hat in Hamburg die Currywurst erfunden. Zumindest wenn man dem Autoren glauben darf. Und maßgeblich daran beteilgt war Hermann Bremer, ein junger Soldat, der in den letzten Tagen des zweiten Weltkrieges Unterschlupf bei ihr gefunden hatte, schließlich desertierte und für den der Krieg länger dauerte, als für viele andere Deutsche. Ich habe auch deswegen bis zur Auflösung des Geheimnisses um die Entdeckung der Currywurst durchgehalten, weil ich ein Fan dieser deutschen Spezialität bin. Für Vegetarier könnte das schwieriger werden, denn die Handlung hat nur wenig Packendes und der Spannungsbogen trägt ebenfalls nicht weit. Handwerklich gut, aber nicht überzeugend.
Unerwartetes Highlight
Ich wusste nicht, worauf ich mich bei dieser Novelle einlasse. Es war mein erstes Buch von Uwe Timm, das ich auf eine Empfehlung hin las, und außer einer kleinen Geschichte zur Currywurst habe ich keine weiteren Vorstellungen gehabt. Der Schreibstil hat es mir zu Anfang kurz etwas schwer gemacht, bei den Zeitsprüngen hinterherzukommen. Gleichzeitig hat er sich nach einigen Seiten angenehm in die Geschichte eingeflochten. Frau Brücker ist mir sehr ans Herz gewachsen. Dem Klappentext-Zitat „ein unspektakuläres Frauenleben“ könnte ich nicht weniger zustimmen. Der kleine Ausschnitt ihres Lebens, der hier beschrieben wird, beschreibt Liebe, Selbstbestimmtheit, Sehnsucht, Wut, Hoffnung und Hoffnungslosigkeit, aber vor allem Einsamkeit unaufgeregt und gleichzeitig berührend. Sicher eines meiner Lesehighlights dieses Jahr.
4.5 ⭐️; sehr tolle, atmosphärisch geschriebene Geschichte. Ich hab die Protagonisten ins Herz geschlossen und empfehle jedem, den es anspricht es zu lesen.

Schöne Geschichte mit schlechtem Schreibstil
Im ersten Kapitel bin ich aufgrund des schlimmen Schreibstil fast ausgestiegen. Das reinkommen ins Buch fällt sehr schwer. Die Handlung ist aber Klasse! Es spielt während dem Ende des 2. Weltkriegs. Ein junger Mann der sich in der Wohnung einer Frau versteckt. Als der Krieg vorbei ist, erzählt die Frau es dem Mann nicht und behält ihn noch einige Wochen in ihrer Wohnung. Der Spannungsbogen ist gerade im letzten Drittel sehr groß und es hat mir gut gefallen
Das war mein drittes 2. Weltkrieg Buch in einer Reihe... Völlig ungeplant. In den ersten paar Kapiteln dachte ich mir, dass dies eine Flaute wird, aber dann hat es mir richtig gut gefallen. Die Erfindung der Currywurst ist meiner Meinung nach eine Nebenhandlung zur Darstellung des Lebens von recht gewöhnlichen Leuten in den letzten Kriegstagen in Hamburg. Vor allem die Heldin Lena Brücker mit ihrem spitzen Mundwerk hat es mir dabei angetan. Ich habe mir die Audio Version angehört und fand den Vorleser sehr gut.
War okay
Irgendwie etwas langweilig. Ich habe nur darauf gewartet, endlich zu erfahren, wie die Currywurst entdeckt wurde, alles andere hat mich nicht sehr interessiert.
„Daß es auch in dunklen Zeiten helle Augenblicke gibt und daß die um so heller scheinen, je dunkler die Zeiten sind.“ Was für eine wunderbare, traurige und starke starke Geschichte über eine taffe Fraue, die mich am Ende einfach zum Weinen gebracht hat. Uff.

Kurzweilige Graphic Novel
Der Plot Ein ehemaliger Hamburger besucht seine alte Heimatstadt und die Besitzerin seiner Lieblingscurrybude. Im Altersheim gefunden, erzählt sie ihm, wie sie die Currywurst erfand. Meine Meinung Spannende, kurzweilige Geschichte über die Entdeckung der Currywurst. Hier steckt mehr drin als man denkt. Ein Großteil der Geschichte steht sich um die letzten Kriegstage und das Überleben in Hamburg '45. Kleiner Kritikpunkt sind für mich die manchmal zu düsteren Graphiken, die ein Erkennen schwer machen. Die Geschichte ist interessant, schildert das Leben einer verlassenen Frau zu Kriegsende. Die Currywurst an sich ist wohl eher Mittel zum Zweck ein Schicksal zu erzählen. Toll gemacht, gut zu lesen und ein wahrer Pageturner.
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen! Hamburg, Currywurst, 2ter Weltkrieg, Überleben, Liebe…
Einfach schön zu lesen. Niedlich geschrieben (auch wenn das vielleicht eine etwas hinkende Beschreibung sein mag) und ein bißchen rührselig. Jedenfalls sehr viel besser, als der Titel vermuten lässt. Ich hätte mir nur für direkte wörtliche Rede Gänsefüßchen gewünscht, weil mich deren Fehlen hin und wieder etwas irritiert hat.
Eine schöne Novelle über Nostalgie, Einsamkeit, den Krieg und natürlich die Entdeckung der Currywurst.
3-4 Sterne. Ich habs während meiner Schulzeit schon mal gelesen und damals für gut befunden. Heute auch.
Eine schöne Novelle über Krieg, Liebe, Trauer und die Currywurst! 😄 Ich fand das Buch sehr unterhaltsam geschrieben, manchmal hab ich bisschen gebraucht, um zwischen den Zeitsprüngen klarzukommen. (Es war immer ein Wechsel zwischen Vergangenheit und dem Jetzt.) Alles läuft am Ende auf die entscheidende Frage hinaus, wie und wer die Currywurst erfunden wurde. Eine witzige Idee. Ich fand das Buch gut 3-4 Sterne!
1/5 ⭐️ Schullektüre - sehr wirr.