
📚🚺 Das Recht herumzuschmökern.
"Dieses von ihrer Einbildungskraft geschaffene Bild nun, mit dem sie sich Abends niederlegt, und morgens wieder aufsteht, ist das nicht eben so gefährlich, eben so schädlich, als ein geheimer Liebhaber?" Als Frau, die Bücher liebt, sprachen mich dieser Titel und sein Coverbild besonders an. 😉 Stefan Bollmann gibt in "Frauen und Bücher" einen guten Überblick über die Geschichte, die beide genannte Protagonisten miteinander verbindet. Angefangen von noch heimlich gelesenen Dichtern des 18. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Ich habe etwas gebraucht, um in das Buch hineinzukommen – Was vor allem daran liegt, dass es am Anfang erst einmal nur um die Bücher von Männern geht, erzählt von einem Mann. Aber das hat vor allem historische Gründe und wird bald besser. Munter geht es dann weiter über Jane Austen, Virginia Wolf bis hin zu Marilyn Monroe, mit Anekdoten über deren Liebe zu Worten und Büchern, Ausflügen in deren Leben und Wirken und meist mit einem wunderbaren Augenzwinkern. Mein persönliches kleines Highlight am Schluss war dann das Ranking der Häufigkeit bestimmter Redewendungen in Band 1 von "Fifty Shades of Grey". Außerdem hatte ich noch einen absoluten Aha-Effekt, denn bis zur Lektüre dieses Buches war mir nicht klar, dass meine Lieblingsbuchhandlung "Lessing und Kompanie" ihren Namen vom berühmt-berüchtigten Pariser Buchhandel "Shakespeare and Company" abgeleitet hat. Man lernt eben nie aus.









