Es gibt einige Ansätze, die ich in Ordnung fand. Beim Rest bin ich raus
Disclaimer: ich will mit dieser Rezension niemanden angreifen. Falls du mit dem Sex bis zur Ehe warten willst: Go for it. Positiv überrascht hat mich zu Beginn der sexpositive Ansatz. Es wurde sehr wertschätzend über Sex als Geschenk Gottes gesprochen und ich mochte es, wie selbstreflektiert die Autoren bezüglich ihres Verhaltens gegenüber Frauen waren. Danach hören für mich die positiven Ansätze leider auf. Die Argumente für eine monogame Lebensweise sind nicht stringent, teilweise falsch und lassen sich wiederlegen. Es wird darauf verwiesen, dass man die Bibel nicht eins zu eins auf heute übertragen kann. Teilweise passiert dann genau das. Das Buch bewegt sich in einer strengen binärität von lebenslanger Monogamie oder einer Form von Polygamie, wobei mit allen geschlafen wird, die nicht bei drei auf dem Baum sind, was ich auch einfach nicht ernstnehmen konnte und absolut verkürzt gedacht ist. Die Argumentation von Reinheit und Keuschheit sind etwas womit ich von Grund auf nichts anfangen kann. Es gab Aussagen, die ich schlichtweg problematisch fand. Insgesamt beinhaltet das Buch eine Gottes- Glaubens- und Sexvorstellung, die ich nicht teile und die ich seeehr schwierig finde. Ich könnte noch mehr ins Detail gehen. Aber ich will es einfach nicht. Habe mich schon genug drüber aufgeregt.
