1. Juli
Rating:3

Eine Zeitreisegeschichte auf die ich sehr neugierig war und bei der der Klappentext sehr vielversprechend klang und die erste Seite mich überzeugt hat, es zu lesen, jedoch die Story und die Charaktere mich am Ende nicht überzeugt haben. Da war die Protagonistin Leah, 14 Jahre alt, die von ihrer Mutter zu 2 Wochen Zwangsurlaub bei Onkel Benno und Tante Marie auf dem Bauernhof verdonnert wurde. Der Schreibstil war leicht und locker, frisch und jugendlich und es wurde dann auch spannend, denn in dem Dorf in dem sie war, geschahen seit einiger Zeit merkwürdige Dinge. Da waren viel Regen und Unwetter, Nebel, Schwärme von Fliegen und Wölfe im Wald. Da waren Leas Mission der Sache auf dem Grund zu gehen und ihr Treffen auf einen Jungen in Lendenschurz, die Tatsache, dass die Zeit plötzlich anders verging und sehr viele Fragen, die aufkamen und die sie sich in einem Notizbuch notierte, das sie immer dabei hatte. Und all das hätte bestimmt ganz toll werden können, doch leider war das lesen danach für mich wie eine Achterbahnfahrt. Es gab zwar gute Stellen, doch dann war es wieder sehr verwirrend und langatmig und ich hatte das Gefühl, dass sich die Geschichte nicht weiter entwickelte, sondern stehen blieb. Es gab auch viele Widersprüche, Lea hat viele Fragen gestellt und Selbstgespräche geführt, allerdings war es trotzdem irgendwo zu viel und viele Fragen blieben unbeantwortet. Auch das Verhältnis zu ihrer Mutter fand ich schwierig und nicht ganz nachvollziehbar, einerseits hatte sie sich tagelang nicht bei ihr gemeldet und war von ihr genervt, andererseits wollte sie dann plötzlich Kontakt und hatte sie gern. Auch das Verhältnis zu ihrer Tante und ihrem Onkel war für mich nicht ganz greifbar und die beiden Jungen, die sie im Laufe des Buches kennengelernt hat, Lennard und Moritz waren für mich schwierig einzuschätzen. Ich bin allgemein mit keinem Charakter so wirklich warm geworden was ich schade fand, genauso wie die Tatsache, dass das Thema Zeitreisen erst ziemlich zum Schluss aufgegriffen wurde und dann sehr verworren war. Das Ende wurde für mich auch zu schnell aufgelöst und es blieben mir noch zu viele Fragen offen. Auch so war die ganze Story und die Charaktere zu flach und hatten zu wenig Tiefe. Die Idee an sich war toll, leider wurde sie für mich nicht richtig umgesetzt. Deshalb leider ein Buch, was ich nach dem lesen aussortieren werde.

Lea und das Labyrinth der Zeit
Lea und das Labyrinth der Zeitby Michael EnglerBaumhaus
1. Mai
Rating:3

Bewertet mit 2.5 Sternen Zum Buch: Lea muss die Ferien wieder bei ihrer Tante und ihrem Onkel auf dem Land verbringen anstatt mit ihrer Freundin zur Jugendcluberöffnung zu gehen. Was mit viel Regen und wenig WLAN begann, entpuppte sich als ein spannendes Abenteuer. Im Dorf sind Wölfe aufgetaucht. Außerdem ist da noch ein Junge, der nichts als einen Lendenschurz trägt ... Meine Meinung: Die Kurzbeschreibung klang unheimlich spannend und verlockend. Auch die Leseprobe war noch vielversprechend. Aber nachdem Lea dann mal angekommen ist, ist die Geschichte in eine Starre verfallen. Es war unglaublich langatmig, stellenweise auch verworren mit den ganzen fremden Welten und den physikalischen Erklärungen nicht gerade Kindertauglich zum weglesen. Oft passierte seitenweise nichts weiter außer das es regnete. Es kam keine richtige Spannung auf und so zog sich das Buch leider wie Kaugummi. Ich habe von dem Autor schon so liebevolle Kinderbücher gelesen, da war die Enttäuschung dann schon groß. Leider erreichte mich die Geschichte gar nicht und zog sich viel zu lange hin.

Lea und das Labyrinth der Zeit
Lea und das Labyrinth der Zeitby Michael EnglerBaumhaus