Nach einigem Hin und Her habe ich heute entschieden, „Das Schlangenschwert“ abzubrechen.
Beim Umzug fiel es mir wieder in die Hände, und obwohl ich damals nur bis Seite 27 gekommen bin, hat es mich auch jetzt einfach nicht gepackt genug, um weiterzulesen. Dabei lag es überhaupt nicht an der Geschichte selbst. Im Gegenteil – schon auf den ersten Seiten gab es mehrere Momente, in denen ich wirklich dachte: Wow, wie cool ist das bitte? Diese starken Eindrücke waren definitiv da und haben sich auch gehalten. Und trotzdem… war da nichts in mir, das gesagt hat: „Komm, lies weiter.“ Genau das hat mich ein bisschen überrascht – und ehrlich gesagt auch enttäuscht. Denn das Buch wurde mir von einem guten Freund zum Geburtstag geschenkt, und für ihn ist es ein absolutes Lieblingsbuch aus seiner Jugend. Umso mehr hätte ich mir gewünscht, dass es mich genauso mitreißt. Aber manchmal passt es einfach nicht – und das ist auch okay. Leider war „Das Schlangenschwert“ am Ende einfach nichts für mich.


