Titel: The Black CoatsAutorin: Colleen OakesEinband: HardcoverSeiten: 388 Seiten Verlag: Guliver Verlag Preis: 16.95 € Dieses Buch habe ich bei Vorablese als Leseexemplar zur Verfügung gestellt bekommen, Dafür möchte ich mich noch einem Bedanken. Klappentext: Die Frauen des mysteriösen Geheimbundes »Black Coats« haben sich geschworen, gewalttätigen Männern eine Lektion zu erteilen. Als Thea eine Einladung erhält, sieht sie endlich ihre Chance gekommen, sich am Mörder ihrer Cousine zu rächen. Doch die Vergeltungsaktionen eskalieren und Thea zweifelt am Sinn ihrer Mission: Sorgt Rache wirklich für Gerechtigkeit? Kann sie noch aussteigen – oder ist es längst zu spät?Ein atemberaubender Thriller um Schuld, Rache und Gerechtigkeit.Meinung: Als ich den Klappentext und den Titel gelesen habe war ich sehr gespannt auf die Geschichte. Es fängt sehr spannend an mit in einer Szene ein paar Jährchen vor dem eigentlichen Eintreten der Handlung. Man erfährt nicht wirklich, wer die Person ist und was ist mit der eigentlichen Geschichte zu tun hat. Was ich aber sagen kann ist, dass es ziemlich brutal losgeht.Wie schon gesagt war das Buch am Anfang ziemlich spannend der Schreibstil und die Charaktere haben mich begeistert. Zur Mitte hin wirkte das Buch ziemlich surreal und unrealistisch. Ich habe nichts mehr von dem Thriller gespürt. Es ging jetzt nur noch um kaltblütige blinde Rache. Ich habe angenommen, dass es in dem Buch mehr um Frauenrechte geht und wofür Frauen ein stehen. Zum Ende hin wurde es wieder besser, es war ziemlich spannend und der Thriller kam zurück.In diesem Jugendbuch gab es auch eine Liebesgeschichte, die nicht den Klischees an Entsprach was ich ziemlich gut fand. Ich hätte mir gewünscht, dass die Liebesgeschichte ein bisschen mehr in den Vordergrund gerückt wäre.Fazit: Das Buch ist definitiv kein lese Muss aber man kann es durchaus lesen.Die Umsetzung ist nicht immer zu 100 % gelungen, es wirkt meist unrealistischen überzogen.Ab und zu mal gab es wirklich wunderschön Szenen, besonders der Anfang war sehr spannend doch, dann wirkt es wie gesagt ziemlich surreal und abgedroschen.
Beschreibung Der Geheimbund der »Black Coats« hat es sich zur Aufgabe gemacht, gewalttätige Männer, die durch die Justiz keiner gerechten Bestrafung zugeführt werden, eine Lektion zu erteilen. Die begabte junge Läuferin Thea erhält nach dem Tod ihrer Cousine eine Einladung der mysteriösen Vereinigung und sieht damit ihre Chance gekommen, Rache an Natalies Mörder zu nehmen. Je weiter Thea im Bund der »Black Coats« eintaucht, desto mehr stellt sich ihr die Frage, ob Rache wirklich für Gerechtigkeit sorgen kann? Mit den ersten Zweifeln kommt bei ihr der Gedanke auszusteigen auf. Doch da ist es längst zu spät, um der gut vernetzten Organisation entkommen zu können. Meine Meinung Durch eine mysteriöse Einladung aus dem Hause Beltz & Gelberg wurde ich auf den Jugendthriller »Black Coats…denn wir vergeben keine Schuld« von Colleen Oakes aufmerksam. Genau wie Thea wusste ich überhaupt nichts über den Orden der Black Coats und folgte neugierig der Einladung… Zwischen den Buchdeckeln erwartete mich eine nervenaufreibende Geschichte über Verlust, Trauer, Rache und Gerechtigkeit, die ein geheimnisumwobener Orden durch Selbstjustiz herzustellen versucht. Genauer gesagt geht es um Gewalt an Frauen und Frauen die es satt haben länger tatenlos zuzusehen, wie die Täter ungestraft davonkommen. Nach einem kurzen Prolog lernt man auf wenigen Seiten die junge Hauptprotagonistin Thea kennen, welche sich nach dem Mord an ihrer Cousine Natalie erst nach der Aufnahme im Orden der Black Coats wieder richtig lebendig fühlt. Nach und nach lernt man zusammen mit der Hauptprotagonistin die Strukturen der »Black Coats« von der Anwerbung über das Training bishin zu den unterschiedlichen Balancings kennen und beginnt zu ahnen, welchen große Ausmaße das Wirken des Ordens überhaupt hat. Der Sitz der Black Coats befindet sich in einem altehrwürdigen Haus, das mindestens genauso viele Geheimnisse wie der Orden selbst zu beherbergen scheint und somit der perfekte Schauplatz für actionreiche Szenen bietet. Gemeinsam in einem Team mit anderen frisch angeworbenen Mädchen, deren Stärken ganz unterschiedlicher Natur sind, stellt sich Thea dem harten Training der »Black Coats«. Die Existenz des Ordens und ihre Mitgliedschaft muss sie strengstens geheimhalten, auch vor ihren Eltern und einem anständigen Jungen, in den sie sich von Tag zu Tag mehr verliebt. Die Gemeinschaft des Ordens und vor allen Dingen die eingeschworene Freundschaft und der Zusammenhalt untere ihren Teamkameradinnen geben Thea Halt und die nötige Kraft um über den Tod ihrer Cousine hinwegzukommen und ein neues Leben zu beginnen. Der temporeiche Handlungsablauf und der flüssige Schreibstil Oakes tragen zu der unglaublichen Sogwirkung des Romans bei, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ehrlich gesagt hat man das Gefühl, dass sich die nervenaufreibende und dichte Atmosphäre der Geschichte auf einen selbst überträgt und mit angehaltenem Atem mitverfolgt, wie Thea immer mehr dem Rausch ihrer Macht als Black Coats Team erliegt. Die Autorin hat sich eine PoC als Romanheldin auserkoren und lässt an einigen Stellen Theas sensibilisierte Haltung zum Thema Rassismus mit einfließen. Ich persönlich finde es durchaus sehr wichtig, dass diese Thematik in Jugendbüchern angesprochen wird, doch mehr wie ein kurzes Aufleuchten davon gibt es in dieser Geschichte nicht. Deshalb stellt sich mir die Frage, ob die Autorin sich nicht besser in einem extra dafür vorhergesehenen Roman damit beschäftigen sollte, anstatt es hier halb gar zu servieren. Sehr gut gefallen hat mir, dass sich die Autorin in ihrem Jugendroman mit dem Thema Selbstjustiz auseinandersetzt und der Protagonistin nach einer gewissen Zeit das Saatkorn des Zweifels über ihr Tun einsät. Zunächst werden die fragwürdigen Gedanken von dem guten Gefühl, das die Organisation in Thea auslöst überlagert. Colleen Oakes läutet den Plottwist recht spät ein und spitzt den Spannungsbogen zu einem grandiosen Showdown-Finale zu, dass für meinen Geschmack sogar etwas zu viel des Guten bereithält. Fazit Ein nervenaufreibender Jugendthriller über Gewalt an Frauen und dem schmalen Grat zwischen Rache und Gerechtigkeit.
Das Cover finde ich sehr passend, schön düster und trotzdem eindrucksvoll. Der Klappentext hat mich sofort angesprochen, da war klar ich muss dieses Buch lesen. Theas Cousine, Natalie wurde ermordet, seitdem hat Thea das Laufen und sich selber ein Stück weit aufgegeben. Voller Trauer und Verlust findet Thea dann eine geheimnisvolle Einladung zu den Black Coats. Diese geben Thea die Chance sich zu rächen. Selber für Gerechtigkeit zu sorgen in dieser ungerechten, grausamen Welt. Man fällt in die Geschichte hinein, es startet sofort rasant. Ich konnte das Buch nicht aus den Händen legen. Thea war mir gleich sympathisch, ich konnte mich gut in sie hineinversetzten. Zudem haben mir die Nebencharaktere sehr gut gefallen, sie sind vielschichtig und haben alle eine schwierige Vergangenheit. Thea findet bei den Black Coats nicht nur Vergeltung sondern findet Freunde Es gibt viele unvorhersehbare Wendungen, die mich überrascht und zum nachdenken angeregt haben. Black Coats ist eine Geschichte über Gerechtigkeit und Rache und die Erkenntnis dass das ganz unterschiedliche Dinge sind. Die Geschichte ist voller Freundschaft, Loyalität und auch Liebe. Es war ein rasantes Buch mit viel Spannung, Emotionen und Nervenkitzel. Vous soulevez, femmes de la vengeance
Beschreibung Der Geheimbund der »Black Coats« hat es sich zur Aufgabe gemacht, gewalttätige Männer, die durch die Justiz keiner gerechten Bestrafung zugeführt werden, eine Lektion zu erteilen. Die begabte junge Läuferin Thea erhält nach dem Tod ihrer Cousine eine Einladung der mysteriösen Vereinigung und sieht damit ihre Chance gekommen, Rache an Natalies Mörder zu nehmen. Je weiter Thea im Bund der »Black Coats« eintaucht, desto mehr stellt sich ihr die Frage, ob Rache wirklich für Gerechtigkeit sorgen kann? Mit den ersten Zweifeln kommt bei ihr der Gedanke auszusteigen auf. Doch da ist es längst zu spät, um der gut vernetzten Organisation entkommen zu können. Meine Meinung Durch eine mysteriöse Einladung aus dem Hause Beltz & Gelberg wurde ich auf den Jugendthriller »Black Coats…denn wir vergeben keine Schuld« von Colleen Oakes aufmerksam. Genau wie Thea wusste ich überhaupt nichts über den Orden der Black Coats und folgte neugierig der Einladung… Zwischen den Buchdeckeln erwartete mich eine nervenaufreibende Geschichte über Verlust, Trauer, Rache und Gerechtigkeit, die ein geheimnisumwobener Orden durch Selbstjustiz herzustellen versucht. Genauer gesagt geht es um Gewalt an Frauen und Frauen die es satt haben länger tatenlos zuzusehen, wie die Täter ungestraft davonkommen. Nach einem kurzen Prolog lernt man auf wenigen Seiten die junge Hauptprotagonistin Thea kennen, welche sich nach dem Mord an ihrer Cousine Natalie erst nach der Aufnahme im Orden der Black Coats wieder richtig lebendig fühlt. Nach und nach lernt man zusammen mit der Hauptprotagonistin die Strukturen der »Black Coats« von der Anwerbung über das Training bishin zu den unterschiedlichen Balancings kennen und beginnt zu ahnen, welchen große Ausmaße das Wirken des Ordens überhaupt hat. Der Sitz der Black Coats befindet sich in einem altehrwürdigen Haus, das mindestens genauso viele Geheimnisse wie der Orden selbst zu beherbergen scheint und somit der perfekte Schauplatz für actionreiche Szenen bietet. Gemeinsam in einem Team mit anderen frisch angeworbenen Mädchen, deren Stärken ganz unterschiedlicher Natur sind, stellt sich Thea dem harten Training der »Black Coats«. Die Existenz des Ordens und ihre Mitgliedschaft muss sie strengstens geheimhalten, auch vor ihren Eltern und einem anständigen Jungen, in den sie sich von Tag zu Tag mehr verliebt. Die Gemeinschaft des Ordens und vor allen Dingen die eingeschworene Freundschaft und der Zusammenhalt untere ihren Teamkameradinnen geben Thea Halt und die nötige Kraft um über den Tod ihrer Cousine hinwegzukommen und ein neues Leben zu beginnen. Der temporeiche Handlungsablauf und der flüssige Schreibstil Oakes tragen zu der unglaublichen Sogwirkung des Romans bei, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ehrlich gesagt hat man das Gefühl, dass sich die nervenaufreibende und dichte Atmosphäre der Geschichte auf einen selbst überträgt und mit angehaltenem Atem mitverfolgt, wie Thea immer mehr dem Rausch ihrer Macht als Black Coats Team erliegt. Die Autorin hat sich eine PoC als Romanheldin auserkoren und lässt an einigen Stellen Theas sensibilisierte Haltung zum Thema Rassismus mit einfließen. Ich persönlich finde es durchaus sehr wichtig, dass diese Thematik in Jugendbüchern angesprochen wird, doch mehr wie ein kurzes Aufleuchten davon gibt es in dieser Geschichte nicht. Deshalb stellt sich mir die Frage, ob die Autorin sich nicht besser in einem extra dafür vorhergesehenen Roman damit beschäftigen sollte, anstatt es hier halb gar zu servieren. Sehr gut gefallen hat mir, dass sich die Autorin in ihrem Jugendroman mit dem Thema Selbstjustiz auseinandersetzt und der Protagonistin nach einer gewissen Zeit das Saatkorn des Zweifels über ihr Tun einsät. Zunächst werden die fragwürdigen Gedanken von dem guten Gefühl, das die Organisation in Thea auslöst überlagert. Colleen Oakes läutet den Plottwist recht spät ein und spitzt den Spannungsbogen zu einem grandiosen Showdown-Finale zu, dass für meinen Geschmack sogar etwas zu viel des Guten bereithält. Fazit Ein nervenaufreibender Jugendthriller über Gewalt an Frauen und dem schmalen Grat zwischen Rache und Gerechtigkeit.
Interessantes Thema.
Ziemlich spannend geschrieben. Ein Thema, das sehr interessant, aber auch schwierig ist . Über den Verlust von geliebten Menschen, das Thema Selbstjustiz, Schuld, Rache oder Gerechtigkeit und Gewalt gegenüber Frauen. Ich fand es spannend, den Charakteren bei ihrer Entwicklung zu zusehen und mitzuerleben, wie und für was sie kämpfen und was für Mut sie beweisen... Jeder hat eine andere Meinung und man merkt, dass Selbstjustiz eine moralische Grauzone ist und es auch andere Wege gibt, sich zu wehren.
3,5 Sterne. Dieses Buch lese ich aktuell in einer Leserunde und hatte viel Spaß daran. Der Schreibstil ist sehr angenehm, die Thematik finde ich auch interessant und gerade in einer Zeit auf der es viele Übergriffe auf Frauen gibt wichtig. Es geht um Thea und ihr Wunsch daran Rache am Mörder ihrer Cousine zu üben, dazu schließt sie sich einer geheimen Organisation an Frauen an, den Black Coats, die Selbstjustiz an Männern verüben, die Frauen in irgendeiner Art und Weise geschadet haben. Am Anfang hatte die Story einige Crime-Elemente, wurde jedoch gegen Mitte und gerade gegen Ende hin sehr ausgefallen, was mir leider auch etwas zu übertrieben dargestellt wurde. Gerade wie die Gruppe sich bis dahin auch entwickelt hatte. Die Protagonistin Thea fand ich an einigen Stellen etwas schwach und als Charakter hat sie mir jetzt nicht zu hundert Prozent zugesagt. Gerade ihre Entwicklung zur Anführerin war für mich wenig nachvollziehbar, wo sie vorher noch ein ziemlich zurückgezogenes Mädchen war. An sich hat mir aber das Buch trotzdem gut gefallen und ich kann es jedem empfehlen, die sich für solche Storys interessieren.
Wie ihr (vielleicht) wisst, lese ich ab und zu auch auf Englisch Bücher. Einerseits macht es mir Spaß und ich kann etwas für mein Englisch-Verständnis tun, andererseits sind die englischen E-Book-Ausgaben oft auch preislich leistbarer. Besonders häufig schleichen sich da die englischen Original-Ausgaben zu Jugendbüchern bei mir ein, die gerade in der deutschen Übersetzung auf den Markt gekommen sind. “The Black Coats” machte mich vor allem wegen seiner eher ungewöhnlichen Thematik neugierig. Frauen, die einen Geheimbund gründen, um Männer zu bestrafen, die ein Unrecht an Frauen begangen haben? Da konnte ich einfach nicht Nein sagen. Sollte euch doch die deutsche Ausgabe mehr zusagen: Sie ist unter dem Namen “Black Coats” (ohne das “The”) Ende August bei Gulliver in der Verlagsgruppe Beltz erschienen. Hier geht's weiter: https://leseratz.blog/rezension-colleen-oakes-the-black-coats/
Der Schreibstil ist so voller Spannung und fesselt von der ersten Seite an. Das Cover finde ich sehr schön gestaltet aber es passt auch wie die Faust aufs Auge. Was soll ich zu der Geschichte sagen? Sie hat mich gepackt, mich zweifeln lassen und dann am Ende richtig beeindruckt. Thea und ihr Team sind mehr als sympathisch und auch wie ihr Weg beschrieben wurde, fühlte ich immer mit. Die Autorin hat hier ein Thema angesprochen welches mich schon oft berührt hat, sie ist sehr vorsichtig damit und sie spricht es, meiner Meinung nach, sehr sensible an. Man bewegt sich selber auf einem sehr dünnen Draht, zwischen dem was richtig ist und dem was Gerecht ist. Dies ist ein Thriller, der mich nicht nur in Angst versetzt hat sondern auch der Gesellschaft einen Spiegel vorhält. Ich danke der Autorin für die tollen Lesestunden, die mich noch lange beschäftigen werden.







