Durch die Nominierung zum Jugendliteraturpreis bin ich auf das Büchlein aufmerksam geworden und der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Irgendwie hatte es ein bisschen Heartstopper vibes 🤔 Die beiden Charaktere sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen, ich hätte gerne noch mehr gelesen. Das Thema Trans und auch die Angst der sich Anni stellen muss werden sehr gut rübergebracht. Definitiv eine Empfehlung für alle Altersklassen!
Schöner Jugendroman zu wichtigem Thema, mir fehlt die Tiefe
Ich habe das Buch unheimlich schnell gelesen, da es auch nur 94 Seiten hatte. Schöne Geschichte, aber mir fehlte die Tiefe.

Anni und Fred treffen in einer Bäckerei aufeinander. Während sie sich dort nur oberflächlich beäugen, erfolgt kurz darauf eine erste Annäherung zwischen den beiden. Denn Fred ist Anni hinterhergefahren, um ihr den Hammer zu bringen, den sie in der Bäckerei vergessen hat. Ja, einen Hammer. Nein, sie wollte damit nicht die Bäckerei ausrauben, sondern vielmehr den zugefrorenen See aufzuschlagen, in dem sie seit einer Woche morgens heimlich badet. Fred hat gelesen, dass Eisbaden lebensgefährlich sein kann. Deshalb kommt er auch am Tag darauf wieder. Um da zu sein. Nur für den Fall dass Anni was passiert. Schließlich ist da draußen außer ein paar Schwänen niemand. Aber Anni findet, nur rumsitzen ist nicht. Und so bleibt Fred nichts anderes übrig als mit rein zu gehen, ins eiskalte Wasser des Sees. Von da an treffen sie sich täglich. Dabei kommen sich die beiden behutsam näher und Anni erfährt, dass Fred trans ist. Doch was kann sie ihn fragen und was eher nicht? Während sie manche Wörter mit Bedacht wählt, traut sie sich andere nicht zu sagen. "Da passiert es. Der Satz, den ich mich bislang nicht zu sagen getraut habe, schlüpft aus meinem Mund. [...] "Ich mag dich." Die drei Wörter machen nicht gut, dass ich vorhin nichts gesagt habe. Aber sie sind alles, was ich habe. Und jetzt schweben sie in der Küche herum, schirmen uns ab von Mona und ihrer blöden Spülmaschine. Und das ist besser als nichts. Vielleicht ist es sogar ziemlich viel." Mit "Fred und ich" ist Lena Hach ein ganz zarter leichter Jugendroman gelungen, der für Glücksgefühle beim Lesen sorgt. Mit viel Empathie und Fingerspitzengefühl erzählt sie, oder vielmehr ihre Protagonistin Anni, von einer Woche, die alles verändert. Einer Woche, die erfüllt ist vom gemeinsamen Eisbaden, von süßen Sachertörtchen, von dem neuen und prickelnden Gefühl einer ersten Verliebtheit, von der Schwierigkeit, sich dem Thema Transidentität anzunähern, ohne dabei übergriffig oder verletzend zu sein, von einer Trauer um einen verlorenen Menschen, von der Angst, sich auf die Welt einzulassen, aber auch von einer Heilung.
Trans-Kinder-/Jugendbuch
Wie kann in so ein kleinem Büchlein nur so viel Wunderbares stecken?
Lena Hach hat einen sehr kurzweiligen, aber dennoch so wichtigen und wundervollen Roman geschrieben über die Liebe, das trans Sein, Freundschaft, Trauer, Familie. Es gibt Hoffnung und zeigt, wie leicht es sein kann, Menschen zu akzeptieren und zu lieben, wie sie sind, wenn mensch zuhört und sich nur ein klein wenig informiert. 💜
Einfühlsam, schlau, empathisch. Wir brauchen mehr Bücher dieser Art!
Das Buch war ganz süß, es war kurzweilige Unterhaltung. Schön für Kinder geeignet, um über Transidentität aufzuklären. Vor allem Anni ist ein süßer Charakter, und wie viel Mühe sie sich bei ihrer Recherche gibt, um Fred nicht auf die Füße zu treten. Die Narrative hätte gerne länger sein können.
"Der Februar hat alles verändert. Genau genommen war es nur eine Woche, die alles verändert hat. Sieben Tage. Um zu begreifen, wie es so weit kam, habe ich es aufgeschrieben." Ein Kinder-/Jugendbuch, das wichtige Themen aufgreift wie Freundschaft, erste Liebe und Diversität. Es ist wunderschön geschrieben, müsste meiner Meinung nach aber etwas mehr in die Tiefe gehen. Trotzdem eine Leseempfehlung, gerade auch zum Annähern an diese Themen
eine super tolle geschichte über die erste liebe. ein buch, das die thematik der transidentität mit einer solchen leichtigkeit aufgreift, dass es einem das herz erwärmt.
Eine Woche auf (nur) 90 Seiten aus dem Leben der 13jährigen Anni - Freundschaft & erste Liebe, Tod & Verlust eines geliebten Menschen, voller Wärme erzählt. Ein rundum gelungenes Buch!
Eine kurze,jedoch spannende Geschichte. Dieses Thema beschäftigt unsere Gesellschaft sehr stark: Transidentität. Wie "geht" man mit diesem Thema um? Was darf man ansprechen? Ist das Geschlecht wichtig für eine Bindung?
Hach! Ich bin mittlerweile ein richtiges Fangirl von Lena Hach. Ich finde es ganz wunderbar, wie unaufgeregt das Thema Transgender hier aufgenommen wird und wie behutsam sich Anni informiert, um Fred nicht mit unangebrachten Fragen oder Kommentaren zu verletzen. Dieses Buch werde ich definitiv noch mal mit dem Minime zusammen lesen.
Als ich die Biografie der Autorin Lena Hach las, wusste ich, dass das Buch nur gut werden kann: Sie wurde als Clown ausgebildet. Ansonsten ist es eine sehr einfühlsame erzählte Geschichte über Freundschaft und Identität, die meiner Meinung nach perfekt zum Beginn der Pubertät passt. Lässt sich auch erwachsen noch sehr gut lesen.

Super Buch um Kinder an das Thema Trans-Identität heran zu führen. Nicht nur geeignet für die Kleinen sonder auch für die Großen.
Nachdem meine Mutter es schon verschlungen hat und hellauf begeistert war (ja, ich hab es ihr hingeschoben, denn als Tochter ist es meine Aufgabe, sie weiter aufzuklären 😜), hab ich es jetzt endlich geschafft. Es ist eine schöne Geschichte. Ruhig und für Menschen, die sich mit der Thematik bereits beschäftigt haben, nichts Neues, auch wenn ich der Tante gerne mal eine geklatscht und ihr unumwunden mitgeteilt hätte: „Es geht nicht um deine Befindlichkeiten!“ Dafür war Freds Reaktion umso besser dann. Annie finde ich klasse. Ich hatte mit einem etwas stärkeren Konflikt gerechnet, was nicht eintraf, aber auch das ist mal ganz schön. Ich werde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen und vielleicht mal Richtung meiner Nichten schieben, damit deren Erziehung gleich in die richtige Schiene geschoben wird. 😉
Ein wundervolles Buch über so viele Themen, aber hauptsächlich darüber, Mensch zu sein. Während ich am Anfang noch dachte, hm okay süß aber mehr auch nicht, war ich ab der Hälfte richtig ergriffen. Das Thema Transidentität wird auf so tolle und authentische Weise für Kinder in eine Geschichte gepackt, die mit Leichtigkeit aufklärt und für Verständnis sorgt. Wirklich richtig richtig toll!
Ein wundervolles Buch! Ich habe es zufällig auf TikTok gefunden & musste es mir direkt kaufen. Es beschreibt wunderbar süß, wie Anni Fred kennenlernt und somit auch das erste Mal mit dem Begriff Trans-Sein in Berührung kommt. Sie versucht alles richtig zu machen und ist gleichzeitig doch so unbeholfen. Zudem ist es echt kinderfreundlich geschrieben, sodass auch junge Menschen gut in das Thema reinfinden können. Natürlich Bedarf es danach einiges an Aufklärung und klärenden Gesprächen ... das schafft das Buch nicht allein. Aber es schafft einen zuckersüßen, realistischen Einstieg & darum geht's!

















