Wie gesagt das Buch war an manchen Stellen etwas sehr langweilig, jedoch für ein Schulbuch ganz okay und informativ. Es gab Stellen, die waren meiner Meinung nach für ältere als 8. Klasse (wie in der Altersempfehlung) . Würde ich persönlich vielleicht ab 9 oder 10 Klasse empfehlen .
3,5
Am Anfang verwunderten mich die zahlreichen schlechten Rezensionen zu diesem Buch. Die zentrale Thematik des Klonens empfand ich als spannend und vielversprechend.Je weiter ich las, desto mehr ergaben die kritischen Stimmen für mich Sinn.
Denn obwohl der thematische Kern überzeugt, führt genau dieser starke Fokus dazu, dass andere Aspekte – insbesondere die Figurenzeichnung – in den Hintergrund treten. Neben dem Klonen spielt auch das Klavierspielen eine Rolle, insgesamt bleibt das thematische Spektrum jedoch sehr eng.
Zwar ist die Darstellung des Hasses der Protagonistin gelungen, doch die Umsetzung weist deutliche Schwächen auf. Besonders der Schreibstil hat mich gestört: Der Wechsel zwischen Ich-Perspektive und einem variablen personalen Er-Sie-Erzähler wirkt unstimmig und führt zu Distanz zur Handlung. Hinzu kommt eine Unklarheit in der Erzähllogik: Wenn der Text letztlich als eine Art Bericht von Siri angelegt ist, stellt sich die Frage, wie es sein kann, dass stellenweise auch die Gedanken anderer Figuren – etwa von Kristian – geschildert werden.
Es kommen auch befremdliche, teils absurde Szenen vor – besonders in den Traumsequenzen. Vor allem der Zweikampf zwischen Siri und Iris wirkte auf mich sehr seltsam und hat eher irritiert als überzeugt.
Strukturell besteht der Roman weniger aus einer dichten, zusammenhängenden Handlung als aus aneinandergereihten Episoden. Szenen werden oft nur kurz angerissen, nach wenigen Seiten folgt bereits der nächste Zeitsprung. Dadurch bleibt man als Leser auf Distanz und taucht kaum wirklich in einzelne Situationen ein. Die Entscheidung, ein ganzes Leben abzubilden, ist nachvollziehbar, nimmt der Geschichte aber an Intensität – ein stärker fokussierter Zeitraum hätte hier vermutlich besser funktioniert.
Die Wiederholungen haben mich persönlich nicht gestört. Gegen Ende wirkt das Buch zudem etwas in die Länge gezogen.
Die Figuren Iris und Siri bleiben insgesamt unsympathisch – bei Iris scheint das beabsichtigt, bei Siri ist es zumindest nicht eindeutig.
Trotz dieser Schwächen lässt sich das Buch mit seinen rund 200 Seiten schnell lesen. Gerade im schulischen Kontext ist es dennoch interessant, da es viele Diskussionsansätze bietet.
Für mich sind das insgesamt 3,5 Sterne. Ich mochte das Buch trotz seiner Schwächen, vor allem wegen der interessanten Thematik, der starken Darstellung von Hass und der Fragen, die es aufwirft.
Dafür das es eine Schul Lektüre war, fand ich es ehrlicherweise sogar ziemlich unterhaltsam. Das Buch befasst sich mit der Klon Technologie, und setzt sich vorallem mit der moralischen Frage des Klonen auseinander. Die Protagonistin Siri ist hierbei betroffen, da sie von ihrer Muzwi (Mutter- Zwilling) geklont wurde, nachdem diese von ihrer unheilbaren Krankheit erfahren hatte, die ihre Karriere beenden würde. Ich fand es wirklich interessant, und der Schreibstil war sehr anschaulich. Ich hoffe die Klasse Arbeit wird gut 😂
Wie kann man bitte so viel über nix schreiben?? Handlung gleich null... Zumal mir die Charaktere auch nicht sympathisch erschienen. Meiner Meinung nach keine Empfehlung!
Ein absoluter Fiebertraum, ich weiß echt nicht wie ich das bewerten soll.
Das Thema und das Buch ist generell echt extrem spannend gewesen, ich konnte mich sehr gut in das Buch einfühlen.
Der Schreibstil hat mich teilweise genervt und teilweise fand ich ihn klasse.
Was mich gestört hat waren die langen Kapitel.
Aber generell wenn man sich für das Thema Klonen interessiert sehr spannend.
An manchen Stellen ist die Geschichte sehr verwirrend.
Die Story ist packend und man kann sich gut hineinversetzen. Auch wenn es nicht real ist, ist die Handlung nicht weit weg.
Es war eine Erfahrung, welche ich finde, die man gemacht haben muss.
Also falls du dich dafür interessierst wie sich der Klon beim Klonen fühlt, dann ist das genau das richtige für dich
Iris eine Komponistin die an MS erkrankt ist und sich aus reiner Verzweiflung und Egoismus klonen lässt. Teilweise ist das Buch sehr interessant gewesen und zeigt dass ein Klon kein Individuum sein kann denn er lebt ja nur ein vorgelebtes Leben nochmal. Der psychologische Aspekt hat mir eigentlich auch gefallen aber es wiederholt sich in den kompletten zweihundert Seiten einfach und man liest fast immer nur dasselbe...
Die Geschichte einer Mutter und einer Tochter.
Das Problem dabei?
Mutter und Tochter sind fast identisch, denn die Tochter ist ein Klon ihrer Mutter.
Zustande kommt es, weil die Mutter - ein berühmte Pianistin - eine Tochter möchte, aber keinen Vater hat.
Ein Arzt, ein bekannter Arzt, ist so gleich zu Diensten und eröffnet der Mutter die Möglichkeit einen Klon von sich auf die Welt zu bringen.
Gesagt getan.
Diese Idee bietet so unglaublich viel Material um darüber zu schreiben, so unglaublich viele ethische, philosophische, politische und gesellschaftliche Frage- und Problemstellungen, dass es wundert, wie derart zielsicher dieses Buch an all dem vorbei geht.
Das Lesen ist ein Wechsel zwischen Graus vor einer unmotiviert vorgetragenen und unschlüssigen Geschichte und der Langeweile vor eben jener Geschichte.
Tochter und Mutter sind nahbar, wie vereiste Kometen im Weltall und ihr Verhalten nur in enfternten Zügen nachvollziehbar.
Zwischenmenschliche Krisen?
Eine plötzliche Wendung, vielleicht eine Metaebene, die dem ganzen einen neuen Schwung geben könnte?
Fehlanzeige!
Dieses Buch lässt es so wirken, als hätte Kerner mit Abischt all dies nicht tun wollen.
Der große Konflikt bleibt aus, es kommen auch keine der großen Fragen auf den Tisch, die man erhoffen könnte und dramaturgisch ist es schwierig einen Höhepunkt auszumachen, während man versucht nicht bei der Lektüre einzuschlafen.
Wenn es ein Buch zum Thema Klonen gibt, dass als Vorlage dafür dienen kann, wie man es auf wirklich allen Ebenen nicht tun sollte, dann Kerners Blueprint: Blaupause.
Für jeden, der also nicht bestrebt ist all diese Kriterien im Negativen kennen zu lernen, sei an dieser Stelle angeraten sich ein anderes Werk zu suchen.
Das Original ist meine Mutter. Ich bin nur ihre Kopie. Ein Blueprint.
Ich selbst hätte mir dieses Buch wahrscheinlich nie ausgesucht, wenn ich es nicht von einem Freund bekommen hätte. Das Thema ist wirklich interessant gewählt und auch der Grund, von der Protagonistin, sich zu Klonen, war nicht nur persönlich sondern auch egoistisch, wie ich finde.
Die Erzählperspektive gibt einen guten Einblick, auf die Folgen, die aus solch egoistischen Taten entstehen können.
Ich muss sagen, es war wirklich interessant es zu lesen.
Ein sehr tiefgründiges, interessantes Buch über das Leben eines Klon.
Wer sich für wissenschaftliches Klonen interessiert, hat mit dem Buch alles richtig gemacht. Jedoch ist es keine Geschichte für zwischendurch. Viele Punkte in dem Buch, egal ob wissenschaftlich oder nicht, sind sehr detailliert beschrieben und die Schreibweise ist nicht immer die einfachste. - Vorallem wenn man sich in dem Themenbereich nicht so gut auskennt. Aber es ist gleichzeitig eine sehr interessante Geschichte über das Leben und die Probleme von einem Klon, und wie sie es geschafft hat zu leben.
Also mein Fazit ist das man den Großteil des Buches sehr gut lesen konnte (viralen zum Ende hin) und das man daraus noch so einiges lernen kann.