7. Mai
Rating:4

Ein außergewöhnliches Buch. 🫶🏻✨️

Ich fand's ultra spannend, hab mir beim lesen viel markiert, hab mir aber auch Zeit beim lesen gelassen, da der Schreibstil leider etwas anstrengend war. Einige Dinge über Taylor's Songs & Ereignisse gekannte ich tatsächlich noch nicht. Das Buch hat mich sehr Inspiriert.

Taylor's Version
Taylor's Versionby Stephanie BurtC.H.Beck
6. Mai
👗🌼🔮❤️🏙️🐍🌸🍃🍁🌌🖋️🧡
Rating:4

👗🌼🔮❤️🏙️🐍🌸🍃🍁🌌🖋️🧡

Werbung|Rezensionsexemplar 👗Ich bin das, was man einen spätberufenen Swiftie nennt.🌼 🔮Taylor Swift habe ich bis vor zwei Jahren nur peripher im Blick gehabt; sie als öffentliche Person, nicht ihre Kunst. Mit dem Beginn der Eras Tour keimte eine Art Faszination für sie als Künstlerin in mir. Mittlerweile kennt ihr, die ihr diese Captions tatsächlich lest (❤️!), mich gut genug, um zu wissen, was dann geschah: Deep dive ins Rabbit hole. Schritt für Schritt habe ich mich mit den Alben, der Biografie und der Maschinerie hinter dem Unternehmen Taylor Swift beschäftigt.🏙️ 🐍Die perfekte Ergänzung für den Exkurs in dieses Universum stellt für mich ein neues Sachbuch aus dem C.H.Beck Verlag dar. BTW: Ich liebe die Sparte mit dem Schwerpunkt Popkultur&Musik!🌸 🍃 „Taylor's Version“ von Stephanie Burt, übersetzt von Anja Kauss, erschienen im C.H.Beck Verlag @c.h.beckliteratur 🍁 🌌Stephanie Burt ist Anglistik Professorin und leitet ein Harvard Seminar mit dem Titel „Taylor Swift and Her World“. Diesen Hintergrund strahlt das wunderschön hochwertig gestaltete Buch stilistisch in jedem Satz aus. Anhand der verschiedenen Alben arbeiten wir uns durch Taylors Leben, erfahren, welche KünstlerInnen und Werke sie inspiriert und geprägt haben. In den nach den Eras gegliederten Abschnitten werden einzelne Songtexte wie ein klassisches Gedicht analysiert, anhand anderer Tracks werden musiktheoretische Hintergründe ihrer Faszination erläutert. Parallel puzzeln sich die unterschiedlichen Etappen der Biografie wie ein Mosaik zusammen. Bookies kommen hier definitiv auf ihre Kosten, denn Taylor ist Eine von uns. „Tolerate it“ wurde beispielsweise direkt von du Mauriers „Rebecca“ inspiriert.🖋️ 🌌Letzlich sind ihre Texte für mich Gedichte, in denen ich für jede Lebenssituation ein treffendes finde: „The best day“ hilft mir die Mutter zu sein, die ich sein möchte, „Marjorie“ ist mir aktuell sehr nah, ich fühle mich gestärkt durch „Bejweled“ und „Karma“. Welche Lieder neben „Florida!“ und „exile“ zu meinen liebsten Songs gehören, seht ihr im letzten Slide. Ich empfehle dieses Buch allen, die auch darauf brennen, sich Themen wie Musiktheorie, Popkultur, Marketingphänomen und Lyrik zu nähern; allen, die einem Schmuckstück der Buchgestaltung gegenüber nicht abgeneigt sind; allen, die eine perfekte Geschenkidee für Swifties (auch jene mit solidem Vorwissen) suchen. 🖋️ 🧡Danke für das Rezensionsexemplar, lieber C.H.Beck Verlag.✨

Taylor's Version
Taylor's Versionby Stephanie BurtC.H.Beck
25. Apr.
Rating:2.5

* 2,5 Sterne Ich hatte echt hohe Erwartungen an dieses Buch, allein schon wegen des Titels. Ich dachte, ich bekomme eine tiefgehende Analyse von Taylors Lyrics. Bekommen habe ich… leider etwas anderes. Was mich am meisten gestört hat, waren diese random Abschnitte über Riot Grrrl und andere literarische bzw. musikalische Werke. Das hat für mich überhaupt nicht zum Thema gepasst und war ehrlich gesagt einfach nur langweilig. Ständig diese Vergleiche mit anderen Künstler:innen oder Texten, die dann auch noch zitiert wurden, ich hab mich teilweise wie in einer Literaturwissenschafts Vorlesung gefühlt. Ich bin für Taylor da, nicht für 20 andere Referenzen, von denen ich 95 % nicht kenne. Das hat meinen Lesefluss total gestört und war einfach fehl am Platz. Es gab auch einen Vergleich zu einer anderen Künstlerin (ja, sie hat für die Eras Tour eröffnet und ist von Taylor inspiriert), aber auch da dachte ich mir: why? Klar, man kann zeigen, dass Taylors Musik andere beeinflusst, aber dafür lese ich dieses Buch nicht. Inhaltlich fand ich es auch komisch gewichtet. Manche Alben und Songs wurden ausführlich behandelt, andere einfach komplett ignoriert. Zum Beispiel kein Wort zu "Bad Blood", obwohl gleichzeitig betont wird, wie sehr Taylor ihre Zeit in New York mit ihren Freundinnen genossen hat - die waren doch einfach alle in dem Musikvideo? Das hätte man super miteinander verbinden können als Beispiel für die Bedeutung ihrer Freundinnen! Oder bei folklore: Warum wird "the 1" als opening title einfach ausgelassen? Generell hatte ich das Gefühl, dass es mehr um die Musik als Ganzes geht und weniger um die Lyrics selbst. Und genau darauf hatte ich mich eigentlich gefreut. Für ein Buch, das ihr poetisches Schreiben in den Mittelpunkt stellen will, kam mir die Textanalyse viel zu kurz. Das stärkste Kapitel war für mich tatsächlich das zur Eras Tour. Da hat man richtig gemerkt, wie gut alles zusammengeführt wird und wie ihre verschiedenen Alben miteinander verbunden sind und wie es Fans zusammen bringt. Was ich auch seltsam fand: Die Re-Recordings werden zwar nebenbei mal erwähnt, aber nie wirklich als eigenes Thema behandelt. Dabei ist das doch ein riesiger Teil ihrer Karriere und sogar im Titel des Buches! Und dann noch die ganzen kleinen Fehler, z. B. “Miss Americana and the Heartbreak Kid”. Das Buch hätte jemand nochmal lesen sollen vor der Veröffentlichung. Insgesamt leider enttäuschend. Ich hatte mir viel mehr Fokus auf Taylor selbst und vor allem auf ihre Lyrics erhofft, statt ständigem Abschweifen in irgendwelche Vergleiche.

Taylor's Version
Taylor's Versionby Stephanie BurtC.H.Beck
31. März
Rating:4

Das poetische und musikalische Genie von Taylor Swift 🎼

„Eine vielseitige Schöpferin, die ihr Publikum versteht; die uns abholt und mitreißt; die alle Regeln kennt und diese Regeln nutzt, um eine Kunst zu schaffen, die vielschichtig, emotional überwältigend, einzigartig und neu ist: Eine solche Schöpferin hat die Bezeichnung «Genie» ganz genau so verdient. Und ein ebensolches Genie ist Taylor Swift.“ Stephanie Burt nimmt uns mit auf einen sehr gut recherchierten Deepdive durch Taylors Eras, sprich durch ihre Alben bis hin zu The Tortured Poets Department. Dabei werden nicht nur die Alben musikwissenschaftlich analysiert und auseinandergenommen: Burt stellt auch Parallelen zu Taylors Leben her, beleuchtet Hintergründe und erklärt Zusammenhänge. Mir persönlich hat leider der Schwerpunkt auf die Bedeutung und die Hintergründe der Lyrics gefehlt. Jeder Swiftie weiß, wie unglaublich tiefgründig und bedeutsam manche Lyrics sind. Deshalb hat mir dieser Fokus doch sehr gefehlt und an vielen Stellen war es mir zu musikwissenschaftlich. Was mir jedoch besonders gut gefallen hat: Burt schreibt das Buch trotz ihrer Perspektive als Swiftie nicht als reine Lobhymne auf Taylor, sondern betrachtet vieles auch mit einem kritischen Blick. Besonders die Auseinandersetzung mit Themen wie Rassismus, Sexismus, Homophobie und Diskriminierung fand ich sehr bereichernd und interessant. Burt beleuchtet nicht nur Taylors Haltung dazu, sondern nimmt auch unter die Lupe, wie weit ihr Aktivismus wirklich trägt und welche Rolle Taylors Privilegien als reiche, weiße Frau dabei spielen. Obwohl ich selbst großer Fan bin und davon ausgehe, einiges über Taylor und ihr Leben zu wissen, konnte mir dieses Buch noch weitere Dinge aufzeigen und Neues mitbringen. Vorallem die Kapitel zu Reputation und TTPD haben mir besonders gut gefallen. Man entwickelt noch einmal ein tieferes Verständnis für sie und ihre Kunst.​​​​​​​​​​ Dieses Buch ist nicht nur für Swifties geeignet, sondern für alle, die das Phänomen Taylor Swift wirklich verstehen und hinter die Kulissen blicken wollen.​​​​​​​​​​​​​​​​ ✨ Vielen Dank an NetGalley & C.H. Beck für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst.

Taylor's Version
Taylor's Versionby Stephanie BurtC.H.Beck
29. März
Deep-Dive in das musikalische und poetische Schaffen von Taylor Swift
Rating:4

Deep-Dive in das musikalische und poetische Schaffen von Taylor Swift

Stephanie Burt, Professorin für Literaturwissenschaft in Harvard, nimmt die Leser in 12 Kapiteln mit in das Werk des Popstars. Jedes Kapitel ist einem der ersten 11 Alben gewidmet, während das letzte sich nochmal resümierend um die Eras dreht. Dabei beschreibt die Autorin in jedem Kapitel den Charakter, die Themen und die musikalische Gestaltung in Verbindung mit dem Kontext des jeweiligen Albums. Das war nie langweilig, ich bin nur so durch das Buch geflogen und Burt zeigt Perspektiven auf die Werke, die ich so noch nicht hatte. Allerdings war der Inhalt stellenweise redundant, hier hätte man manches kürzen können. Für meinen Geschmack hätte die Autorin noch mehr auf die Textebene von einzelnen Lyrics eingehen können, wenn sie das poetische Genie herausarbeiten will. (Dafür sei an dieser Stelle der Podcast „The Swiftie and the Scholar“ empfohlen.) Man muss nicht alle Thesen der Autorin teilen, aber Swifties werden Freude an diesem Buch haben.

Taylor's Version
Taylor's Versionby Stephanie BurtC.H.Beck
22. März
Kluge Textanalyse
Rating:5

Kluge Textanalyse

Stephanie Burt ist Professorin für Anglistik und hat ihr Buch "Taylor's Version" aufbauend auf ihrem Seminar "Taylor Swift and her World" geschrieben. Das Buch ist keine simple Biografie, wie wir Swifties sie sicher schon oft gelesen haben, denn der Fokus liegt auf Taylor als Songtexterin. Songtexte und Kompositionen werden klug und detailliert analysiert und in Kontext zu ihrem Leben gesetzt. Mich persönlich hat das Konzept des Buches gefesselt und ich habe alle Informationen wie einen Schwamm aufgebaut. Stellenweise konnte ich mir aber auch direkt vorstellen, dass die Texte nicht unbedingt für alle Menschen leicht zugänglich waren. Die Textanalyse geht tief und zieht musikhistorische Parallelen. Das muss man mögen. Man liest deutlich die Wertschätzung für Taylor Swift als Künstlerin raus, wobei die Autorin grandios herausarbeiten, dass man es mit einer der größten Singwriterinnen unserer Zeit zu tun hat. Die Kapitel arbeiten chronologisch Taylor Swifts Alben auf, wobei die Textanalysen mit The Tortured Poets Department enden und noch nicht The Life of Showgirl aufgreifen. Einer meiner liebsten Textstellen war dabei die Analyse von All too well im Kapitel "Red" und das gesamte Kapitel über Reputation. Dieses Buch ist für alle Swifites, die eine kluge, wertschätzende Biografie lesen möchten, die tiefer geht, als oberflächliche Berichterstattung in der Popkultur. #taylorswift #swiftie #chbeckverlag #Readingjournal #journaling

Taylor's Version
Taylor's Versionby Stephanie BurtC.H.Beck
20. März
Rating:5

Vielen Dank an den C.H.Beck Verlag und Netgalley für das kostenlose Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Wir alle kennen sie, wir alle hören sie – an Taylor Swift führt momentan kein Weg vorbei. Doch was steckt wirklich hinter den Texten, die Millionen von Menschen zu Tränen rühren oder zum Tanzen bringen? In ihrem Buch „Taylor’s Version: Das poetische und musikalische Genie von Taylor Swift“ wirft die Anglistik-Professorin (und bekennender Fan) Stephanie Burt einen Blick hinter die Kulissen, den ich so bisher noch nie gesehen habe. Stephanie Burt nähert sich dem Phänomen Taylor Swift nicht nur als Fan, sondern mit der Brille einer Literaturwissenschaftlerin. Sie spannt den Bogen von den Anfängen im Country bis hin zur gigantischen Eras Tour. Ich muss vorab sagen: Ich bin ein Fan, aber definitiv kein „Super-Swiftie“, der jedes Detail ihrer Biografie auswendig kennt. Ich kenne Taylor zwar seit ihrem Auftritt im Hannah Montana Film (2009), aber so richtig intensiv höre ich ihre Musik erst seit etwa 2-3 Jahren. Das Buch hat mir eine völlig neue Sichtweise eröffnet. Ich war oft erstaunt, wie tiefgreifend die Zusammenhänge zwischen Taylors Leben und ihrer Kunst wirklich sind. Trotz der wissenschaftlichen Hintergründe ist der Schreibstil von Stephanie Burt angenehm leicht und flüssig zu lesen. Ich habe mich in keinem Kapitel gelangweilt. Seit ich das Buch gelesen habe, „höre“ und „sehe“ ich ihre Songs und Musikvideos in einem ganz anderen Licht. Es ist, als hätte jemand den Fokus scharf gestellt. „Ihr künstlerisches Genie liegt in der Erzeugung von Intimität.“ – Dieses Zitat aus dem Buch beschreibt perfekt, warum wir uns alle so mit Taylor verbunden fühlen, obwohl sie ein unerreichbarer Weltstar ist. Für mich als „kleineren“ Fan war dieses Buch eine totale Bereicherung. Es erklärt nicht nur das Phänomen Taylor Swift, sondern würdigt sie als die große Poetin unserer Zeit. Wer wissen will, wie sie das alles schafft („How does she do it with a broken heart?“), sollte hier unbedingt zugreifen. 5/5 ⭐️ Empfehlung für: Alle Swifties, aber vor allem auch für diejenigen, die Taylor bisher „nur“ als Popstar gesehen haben und die literarische Tiefe hinter den Melodien entdecken wollen.

Taylor's Version
Taylor's Versionby Stephanie BurtC.H.Beck
20. März
Rating:4

Ich bin kein Swiftie, aber natürlich kenne auch ich ein paar Songs von Taylor Swift und ich bin zugegebenermaßen fasziniert von dem phänomenalen Status, den sie erreicht hat. Als ich "Taylor's Version - Das poetische und musikalische Genie von Taylor Swift" entdeckte, war meine Neugier geweckt, sobald ich dank der Inhaltsangabe realisierte, dass sich mit Stephanie Burt eine Anglistik-Professorin mit den Texten und der Musik von Taylor Swift auseinandersetzt. Mir hat der Ansatz gefallen. Dass Burt zudem ein Swiftie ist, war mir anfangs nicht wichtig, entpuppte sich aber während des Lesens als Vorteil: denn dadurch erging sich die Autorin nicht in reiner Theorie, was auf Dauer öde gewesen wäre, sondern liefert eine Analyse, die nahbar ist und dadurch über weite Strecken unterhaltsam. "Taylor's Version" behandelt alle Veröffentlichungen Taylor Swifts bis einschließlich "The Tortured Poets Department" in der Reihenfolge der Veröffentlichungen sowie zum Abschluss auch noch die "Eras"-Tour. Sie erzählt von Swifts Anfängen und setzt die Texte und die Musik in den Kontext zu Swifts Privatleben, Erfahrungen als Teenager, später (junge) Erwachsene und Star sowie zu ihren Fans. Man merkt Stephanie Burts Ausführungen an, dass sie Swiftie und nicht neutral ist. Sie versucht auch gar nicht, das zu verbergen. Der Charme der Veröffentlichung besteht gerade darin: Sie analysiert Texte und Musik aus Sicht einer Anglistik-Professorin, die zugleich Taylor-Swift-Fan ist - und das funktioniert meistens gut. Teilweise war mir die Autorin etwas zu unkritisch und argumentierte mir dann doch zu einfach gestrickt - zum Beispiel in Bezug auf Swifts Flüge im Privatflugzeug -, aber Kapitel wie zum Beispiel das zu "reputation" (das mein Lieblings-Kapitel ist) machen das wieder wett. Es gibt einige Passagen, die mir persönlich einen Tick zu "trocken" waren, zu sehr ins Detail gingen und sich im Verlauf der Analysen wiederholten (ja, wir haben verstanden, dass Taylor Swift ein "Arbeitstier" ist, nein, wir müssen das nicht auf gefühlt jeder zweiten Seite unter die Nase gerieben bekommen). Dennoch kann ich mir vorstellen, dass selbst eingefleischte Swifties noch einiges Neues entdecken werden, wenn sie dieses Buch lesen - und das will was heißen! Was Burt mit ihren Ausführungen immer wieder geschafft hat: Während ich das Buch las, verspürte ich den Wunsch, parallel zum Gelesenen auch die Musik, um die es ging, zu hören. Dank Streaming funktioniert das mittlerweile auch dann gut, wenn man keine Musik von Taylor Swift zu Hause hat. Mir hat durchweg die Mischung gefallen: Für ihre Analyse verbindet Stephanie Burt Texte und Musik mit dem Taylor Swifts jeweiligem Lebensabschnitt, den Erfahrungen, die Swift gemacht hat, ihrem Umfeld und noch vielem mehr. Wenn es sich anbietet, stellt die Autorin Bezüge zu anderen Dichter*innen, Autor*innen und so weiter her und knüpft interessante Verbindungen. Letzteres geschieht nicht so oft, wie ich mir anfangs erhofft hatte, im Nachhinein bin ich aber froh, dass Burt es nicht übertrieben hat. Ob Taylor Swift nun ein Genie ist oder nicht, kann und will ich nicht beurteilen. Dass sich Stephanie Burt aber dermaßen eingehend mit Swifts Werk auseinandergesetzt hat, führte immerhin zu einem sehr guten Buch, das meiner Meinung nach großartig für Swifties, aber auch interessant für Nicht-Swifties ist. Lange Rede, kurzer Sinn: Alles in allem bietet Stephanie Burt eine tolle und fesselnde Monographie zu Taylor Swifts Werk, das selbst Swifties wahrscheinlich einiges Neues zu bieten haben dürfte. Empfehlenswert!

Taylor's Version
Taylor's Versionby Stephanie BurtC.H.Beck
20. März
Rating:3.5

Ein sehr interessantes Buch mit neuen Infos aber ein wenig gewöhnungsbedürftigem Schreibstil

Das Buch war grundsätzlich sehr interessant und auch als Swiftie hat man trotzdem noch neue Informationen bekommen, die man so noch nicht kannte. Den Schreibstil und/oder die Übersetzung empfand ich am Anfang als etwas anstrengend, habe mich aber beim Weiterlesen daran gewöhnt und das Lesen wurde dann auch deutlich angenehmer. Man hat auch viele Informationen über andere Dichter, die von Taylor referenziert werden, was wirklich sehr interessant war, da ich mich noch nie damit auseinandergesetzt habe. Insgesamt kann ich das Buch jedem Swiftie und nicht Swiftie empfehlen, der ein wenig mehr über die Texte und Hintergründe der Texte von ihr lernen will. -Dieses Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst-

Taylor's Version
Taylor's Versionby Stephanie BurtC.H.Beck
24. Feb.
Rating:3

Eine Analyse zu Taylor, ihren Kompositionen und Texten. Was macht ihre Magie aus? Die verschriftlichte Form des Harvard-Kurses.

Aufgeteilt in jedes Album (aka Era) werden die Lieder, Kompositionen und Texte von Taylor Swift auseinandergenommen, analysiert und in ihr Leben und dessen Umstände gebettet. Selbst als eingefleischte Swiftie kamen da noch neue Infos bei rum! Als jemand ohne theoretisches Musikwissen sind die Sätze über Kompositionsformen und Akkorde kryptisch, aber diese halten sich in Grenzen. Streckenweise empfand ich die Ausarbeitungen und Erkenntnisse zu repetitiv und in die Länge gestreckt, ja, wir wissen jetzt, Taylor ist ein perfektionistisches Arbeitstier. Nichtsdestotrotz war es ein netter Deep Dive und für Swifties eine gehaltvolle Analyse. Mein Lieblingskapitel war das zu Midnights.

Taylor's Version
Taylor's Versionby Stephanie BurtC.H.Beck