Gar nicht langweilig und immer mit einer Portion Humor, so erzählt der Autor die Geschichte der Antike.
Kurz und knackig, manchmal kam ich mit den Namen und den Aneinanderreihungen durcheinander, aber weglegen wollte ich es trotzdem nie.
Das war leider nicht so meins. Zwar fand ich es mal "nett", kein geschichtliches Sachbuch mit langen Bandwurmsätzen und geschwollener Sprache zu haben, aber ich fand es oft leider sehr gewollt lustig und unpassend. Vielleicht aber auch wieder ein Fall von falschem Marketing? Könnte es mir als Jugendsachbuch vermarktet gut vorstellen!
Der Start des Buches war so lala. Es wurde versucht übertrieben lustig zu sein. Zum Glück lies ich weiter, denn es wurde schnell besser. Man bekommt einen guten groben Einblick in die blutige Antike. Ich habe Lust auf mehr bekommen und werde nun weiter in die Antike einsteigen :)
Okay, manchmal war der Humor etwas drüber. Aber das sollte den Geschichten einen gewissen Pepp verleihen.
Nichts desto trotz....Es bleibt Geschichte. Ein bisschen trocken muss das anscheinend immer sein, wenn Jahreszahlen und Schlachten aufgezählt werden, sodass sie beliebig wirken. Merken konnte ich mir kaum etwas, aber das Buch war sehr unterhaltsam.
Das hat so Spaß gemacht! „Die verdammt blutige Geschichte der Antike“ ist frech, ironisch, lehrreich und unglaublich unterhaltsam.
Ich habe so viel gelacht, historische Ereignisse wurden selten so pointiert und respektlos humorvoll erklärt. Wir starten bei Troja, reisen mit Odysseus, treffen Aristoteles und begleiten Alexander den Großen.
Dieses Buch lebt von einer derben, klugen Sprache. Sätze wie „verreck du Aas“ im historischen Kontext zu lesen, haben mich laut auflachen lassen.
Ich liebe Geschichte ohnehin, aber dieses Buch bringt auch Menschen ans Thema heran, die sonst eher Abstand halten. Wer wissen will, warum die Griechen irgendwann keinen Nerv mehr auf die Mauer von Troja hatten oder welcher Brutus Cäsar tatsächlich gemeuchelt hat, bekommt hier die Antworten mit Witz und tempo.
Ein Schatz von einem Buch! Intelligent, rotzig, bildend und einfach verdammt unterhaltsam.
Und kleiner Reminder. Weihnachten steht vor der Tür, das hier ist das perfekte Geschenk für Geschichtsfans und Lesemuffel gleichermaßen.
Geschichte prägt uns nicht nur durch unsere eigene Lebensgeschichte, sondern auch durch die großen Ereignisse der Welt. Auch Fantasy-Autoren lassen sich immer wieder von historischen Vorbildern inspirieren. Deshalb finde ich es spannend, mit einem historischen Blick zu verstehen, woher die Ideen vieler Autor:innen stammen.
Dieses Mal habe ich mich "Die verdammt blutige Geschichte der Antike: ohne den ganzen langweiligen Kram" von Michael Sommer und Stefan von der Lahr gewidmet. Das Buch zeigt anschaulich und humorvoll, wie sich Kriege und Konflikte in der Antike entwickelt haben. Wer meinen Kanal schon länger verfolgt, weiß: Ich studiere Geschichte und liebe es, wenn sie im Fantasy-Genre aufgegriffen wird. Autoren wie Rick Riordan oder Madeline Miller gehören für mich ebenso dazu wie Suzanne Collins, die sich in Panem von antiken Stoffen inspirieren ließ.
Besonders gefallen hat mir, dass das Buch auf komplizierte Schlachtpläne oder überflüssige Details verzichtet und stattdessen einen klaren Überblick bietet. Bekannte Namen tauchen immer wieder auf, schwierige Zusammenhänge werden verständlich erklärt, und der Humor sorgt für Leichtigkeit. So macht das Entdecken der Antike wirklich Spaß.
Die Autoren verschweigen auch nicht, dass die Antike vor allem eine von Männern geprägte Geschichte ist. Frauen erscheinen meist nur als Ehefrauen oder Prinzessinnen.
Geschichte mal ganz anders. Mich hat das auch direkt gepackt, da hier die Geschichte sehr interessant geschrieben wurde und nicht trocken runter gerattert wird, wie im Geschichtsunterricht. Für mich ein echt tolles Leseerlebnis mit vielen Infos, die für mich neu waren.
Inhaltsangabe (Quelle :Amazon)
Eine ganz andere Geschichte der Antike
1200 Jahre Antike – eine goldene Zeit voller Weisheit, Schönheit, Tugend? Fehlanzeige! Stattdessen munteres Morden der Griechen und Römer vom Olymp bis zum Forum. Mit diesem herrlich respektlosen Buch führen uns Michael Sommer und Stefan von der Lahr raus aus der historischen Komfortzone und rein in eine Geschichte von Menschen, denen Sie besser nicht im Dunkeln begegnen …
Wer heute staunend vor der Akropolis in Athen oder den betörenden Fresken von Pompeji steht, übersieht leicht die breite Blutspur, die Griechen und Römer durch die Geschichte gezogen haben. Zwar grüßen aus der Vergangenheit klangvolle Namen wie Achill oder Romulus, Perikles oder Alexander, Caesar oder Augustus. Doch das Geschäft dieser und vieler anderer Herren war nicht zuletzt das Morden im Großen und im Kleinen: im Krieg und an politischen Gegnern, ja sogar an Freunden, wenn sie sich gar zu eigensinnig verhielten. Aber, aber … hat man damals nicht die Demokratie erfunden und eine Republik gegründet? Wer glaubt, dass Demokraten und Republikaner keine blutigen Eroberer sein konnten und davor haltmachten, den Freiheitsdrang von Zehntausenden gewaltsam zu unterdrücken, der irrt. Höchste Zeit für eine andere Geschichte der Antike! Von der Eroberung Trojas bis zum Fall Roms: Michael Sommer und Stefan von der Lahr erzählen uns die ganze verdammte Wahrheit, faktentreu, farbecht und ohne Tabus.