
Wie sehr ich mich auf dieses Buch gefreut habe, kann ich euch gar nicht sagen. Aber ich liebe alles, was mit Forensik und Todesfällen zu tun hat. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an das Buch. Natürlich wusste ich, dass es sicherlich nicht im Roman-Stil, sondern eher als Sachbuch geschrieben sein wird. Von Mark Benecke habe ich bisher nichts gelesen, habe aber auch einige seiner anderen Bücher bereits in meinem Besitz. Auch die Vorträge etc. kenne ich. Ich bin großer Fan von dem wie und was er macht. Allerdings muss ich sagen, dass ich mich mit dem Buch etwas schwergetan habe. Die Texte kamen mir teilweise etwas wirr vor. Ich hatte das Gefühl, das die Sachhinweise nicht immer Rund formuliert wurden, sodass man den Zusammenhang nicht immer greifen konnte. Gut, dass ich durch mein Interesse an True Crime schon von fast allen Handelnden Todesfällen gehört und Informiert war. Ich glaube sonst wäre ich noch etwas verlorener. Was aber richtig gut gelungen ist, sind die Beschreibungen seiner Arbeit. Man merkt einfach, dass das genau sein Gebiet ist. Die Kapitelstrukturierung wurde in meinen Augen auch eher schlecht gewählt, ob der Autor nun etwas dafürkann oder in den Augen aller Schlüssig war, weiß ich nicht. Aber es gibt einen Fließtext je Kapitel und ab und zu (mal mehr, mal weniger) Einschübe zum Thema aber das eigentliche Kapitel Endet mitten in der Story und dann fangen neue aber passende andere Fälle an. Da musste ich erstmal mit zurechtkommen und mir genau überlegen, was ich denn jetzt zuerst Lese. Erst den Fließtext oder den Einschub? Ich meine meistens hat das ja einen Sinn, wenn ein Einschub kommt. Jedenfalls hat mich das hier in meinem Lesefluss dann doch sehr gestört. Und genau das ist der Grund, warum das Buch „nur“ eine Bewertung von 3.5 bekommen hat, denn ansonsten rund um die Fakten ist es ein wunderbares Sachbuch. Dennoch wird dieses Buch definitiv nicht das letzte von Mark Benecke gewesen sein, ganz im Gegenteil. Ich bin schon gespannt auf die anderen Bücher. . Fazit: Grundsätzlich ein sehr gutes Buch über True Crime, in dem der Autor seine Erfahrungen wunderbar mit einbringt. Leider hat mich die Struktur des Buches ein wenig durcheinander brachte










