
Gelungene Fantasy rund um einen Mordfall, Religion und Kolonialismus. Toll geschrieben, klasse Charaktere. So wünsche ich mir moderne Phantastik.

Gelungene Fantasy rund um einen Mordfall, Religion und Kolonialismus. Toll geschrieben, klasse Charaktere. So wünsche ich mir moderne Phantastik.
We are not ourselves. We are not allowed, to be ourselves. To be ourselves is a crime, to be ourselves is a sin. To be ourselves is theft. We are work, only work. We are the wood we tear from our country’s trees, the ore we dig from our country’s bones, the corn and wheat and grain we grow in her fields. Yet we shall never taste it. We shall not live in houses made of the wood we cut. We shall not hammer and forge our metals into tools for ourselves. These things are not meant for us. We are not meant for ourselves. We are meant for the people across the water. We are meant for the children of the gods. We are as metal and stone and wood for their purposes. We do not protest because we have no voice to protest with. To have a voice is a crime. We cannot think to protest. To think these things is a crime. These words—these words you hear—they are stolen from myself. We are not chosen. We are not the children of the gods. We are the soulless, we are ash-children, we are as mud and dirt. But if this is so, why did the gods make us at all? And if we were meant only to labor, why give us minds, why give us desires? Why can we not be as cattle in the field, or chickens in their coops? My fathers and mothers died in bondage. I will die in bondage. My children will die in bondage. If we are but a possession of the children of the gods, why do the gods allow us to grieve? The gods are cruel not because they make us work. They are cruel because they allow us to hope Primjetio sam nešto... što mi se neka knjiga više dopadne , to mi je teže napisati par riječi . Valjda ne znam odakle bi počeo sa hvalospjevima , volio bi odma ispričati sve šta se desilo i diskutovat o knizi i na kraju bi svim ostalim pokvario utisak o priči . No , bit ću veoma kratak i neka stoji ovako ... City of Stairs je jedan od najboljih fantasy/mystery/krimi(/steampunk ?) romana koji sam ikada pročitao . Ideja o bogovima , realizacija grada Bulikova i mnoge misterije oko priče ... ne znam da li postoji išta u ovom kvalitetnom rangu . Likovi su dosta dobro urađeni koji su me sa nekim sarkastičnim komentarima nasmijali do suza . To je to . Od mene velika preporuka i zabetoniranih 5 *.
Bulikov ist „Die Stadt der tausend Treppen“. In diese Stadt verschlägt es Shara Thivani, um dem Hintergrund der Ermordung ihres Mentors, Efrem Pangyui, nachzugehen. Robert Jackson Bennett hat mit dem ersten Band seiner Trilogie „Die göttlichen Städte“ ein Werk geschaffen, das mal wirklich herrlich schön untypische Fantasy ist. Zwar sind leichte Elemente darin enthalten, aber das Ganze wird mit etwas Agentenkrimi und auch Pseudohistorik zu einem stimmungsvollen Werk verwoben. Das Wordbuilding ist hier als positiv hervorzuheben. Damit meine ich jedoch nicht, wie man vielleicht denken könnte, die Stadt Bulikov, wobei auch diese gut beschrieben wird. Viel eher meine ich den kulturellen und göttlichen Hintergrund. Bennett hat sich hier eine tolle Hintergrundgeschichte mit Göttersystem, politischen Parteien und allem drum und dran ausgedacht. Das wirkt modern und frisch und ist mal ein ungewohnter Ansatz eines Fantasyromans. Auch die Charaktere haben mir gefallen. Gerade Nebencharakteren wie beispielsweise Sigrud oder Vohannes wird hier Raum und Hintergrund gegeben und werden greifbar und nachvollziehbar gemacht. Etwa 500 Seiten lang war dieser Roman bei mir auf Kurs Richtung Höchstbewertung. Das Ende lässt mich persönlich aber eher enttäuscht zurück. Ein Endkampf ist, nachdem man zuvor eher ungewohnte Fantasyansätze lesen durfte, dann doch eher normal und fast schon langweilig gewöhnlich. Fast ist es so, als wäre Bennett an dieser Stelle selbst eingefallen, dass er ja Fantasy schreibt und deshalb etwas bringen sollte, was für das Genre typisch ist. Und zumindest ich wollte ihm hier zurufen: Nein! Selten kam es bei mir vor, dass mir ein Roman quasi in seinen letzten Zügen noch Raum zur Kritik gibt. Das Ende hätte man definitiv noch ungewöhnlicher lösen können. Ansonsten bleibt dennoch ein empfehlenswerter Roman, den sich jede und jeder anschauen sollte, der mal nach Fantasy sucht, die nicht den gewohnten Weg geht.

𝘿𝙞𝙚 𝙎𝙩𝙖𝙙𝙩 𝙙𝙚𝙧 𝙩𝙖𝙪𝙨𝙚𝙣𝙙 𝙏𝙧𝙚𝙥𝙥𝙚𝙣 von Robert Jackson Bennett Warum redet denn bitte niemand über diese erste Reihe dieses brillanten Autors? Ich habe dieses Leseerlebnis jetzt einige Wochen sacken lassen und schreibe jetzt mit etwas Abstand diese Rezi. Es ist immer noch beeindruckend für mich, welche Komplexität mir hier geliefert wurde und das auf jeder Ebene. Es ist eine Fantasy Murder Mystery-Geschichte, es ist ein Spionagethriller, es ist eine Dystopie und wir finden auch Elemente von epischer Highfantasy. Jackson Bennett legt sich nicht fest. Er ist ein Meister darin, Genres wie in einer Schüssel zu vermengen und nirgendwo habe ich das jemals so gut gesehen. Das war auch schon beim 🅂🄲🄷🄻ü🅂🅂🄴🄻 🄳🄴🅁 🄼🄰🄶🄸🄴 so. Nur, dass ich ich dieses Werk hier noch interessanter fand. Es hatte für mich die richtige Prise an Politik, Göttern, Völkern und persönlichen Entwicklungen. Die Charaktere sind faszinierend, komplex und voller Konflikte. Ich bin ein bekennender Sigrud-Fan. Aber sie waren alle wirklich gut. Und worum geht's? Die Nation Saypur beherrscht die Welt. Sie sind ein Technik-versiertes Volk und haben einst die Götter von Bulikov geröstet und eleminiert. In Bulikov wird ein wichtiger Gelehrter ermordet und seine Schülerin Shara, eine Saypurianische Agentin, kommt mit ihrem nordischen Leibwächter Sigrud nach Bulikov und wird dort einige verstörende Dinge entdecken. Ein Spiel um Leben/Tod und die Götter beginnt... Lest es unbedingt. Ich kann es nicht genug loben.
https://martinabookaholic.wordpress.com/2017/04/10/rezension-die-stadt-der-tausend-treppen/ Meine Gedanken zum Buch: Dieses Buch und ich hatten es nicht leicht miteinander. Das habe ich bereits auf den ersten Seiten bemerkt, was vor allem an dem hochgestochenen, gestelzten Schreibstil gelegen hat. Nicht nur, dass er mir zu gewollt wirkte, war es deshalb auch extrem mühsam zu lesen. Ich habe für diese Geschichte statt ein paar Tage sogar fast zwei Wochen gebraucht, was für meine Verhältnisse echt untypisch ist. Zuerst werden einige Kapitel von einem dritten, allwissenden Erzähler geschildert, wodurch man ein klein wenig über die aktuelle Situation dieser High Fantasy Welt bzw. der Stadt Bulikov, die früher Sitz der Götter war, erfährt. Doch die Götter wurden vor Jahrhunderten getötet und seitdem werden die einst göttlich gesegneten Menschen von ihrem Eroberern unterdrückt. Sämtliche religiösen Handlungen und Wörter wurden verbannt und stehen unter Strafe, genauso wie die Geschichte, die Vergangenheit zu den Göttern. Jahrhunderte später treten wir mit Shara in diese Welt, diese Stadt ein, nachdem ein Historiker, ein Professor ermordet wurde. Sie ist historisch bewandert und soll den Mord aufklären. Bald schon merkt Shara aber, dass hier viel mehr im Gange ist, als ‚nur‘ der Mord an dem geschätzten Professor und sie in einem gefährlichen, vielleicht sogar göttlich angehauchten Hornissennest gelandet ist, in das sie herumstochert. Generell fand ich Shara zwar ganz interessant und ihre Klugheit war bewundernswert – sie war ein wandelndes Lexikon für vergessene Götter und alles Mögliche -, aber sie wirkte auch immer distanziert auf mich. Was daran liegt, dass sie generell ein in sich gekehrter Charakter ist, der sich mehr durch Forschung, Intelligenz definiert und nach außen, wie auch zum Leser hin, wenig Gefühl zeigt. Ihr zur Seite fand ich Sigrud einfach toll, da er ein ‚Anpacker‘ ist, der handelt und tötet und ausmerzt anstatt lange nachzudenken, dabei aber ein Herz am rechten Fleck hat. Dieses Gespann war interessant und manchmal auch ulkig. Genauso wie ihr Ex-Freund Vohannes. Ich fand seine Unverblümtheit zum restlichen Text, der so hochgestochen und ermüdend war, echt toll und lockerte zum Glück später alles ein wenig auf. Schade, dass es hier nicht mehr gab. Und trotz dieser drei Figuren, die durchaus mein Interesse wecken konnte, wurde ich nie so wirklich in die Geschichte gezogen, fiel es mir sehr schwer, am Ball zu bleiben, um weiter zu lesen. Erst nachdem ich angefangen habe, die unwichtigen Informationen, diese ganze Info-Dumb zu überfliegen, wurde es für mich besser und die Handlung kam zu tage, die zuvor von zu viel geschichtsträchtiger Erzählungen verschüttet war. Meiner Meinung nach hätte man das Buch rund um 20% kürzen können, straffen und nur das wichtigste behalten, dann hätte man immer noch genug Information und würde nicht total ermüdet lesen, sondern wirklich Spaß an dem Buch haben. Sicher, man merkt, der Autor liebt seine Welt, die er hier mit den Göttern und Kulten usw. erschaffen hat, die auch interessant sein könnte, nur bitte mit einer gänzlich anderen Umsetzung. Oft kam es mir wie Pflichtlektüre, wie ein Lehrbuch vor und nicht mehr wie eine Geschichte, ein Buch, das man als Spaß liest. Und so sollte es nicht sein. Das Ende war okay für mich, auch wenn ich eine Situation, oder auch zwei, sehr schade fand. Aber da ich nicht vorhabe, diese Trilogie noch weiter zu verfolgen, machen sie mir nicht viel aus. Allen anderen weiterhin viel Spaß auf dieser göttlichen, historischen Entdeckungsreise, die ich mir vor dem Lesen ganz anders vorgestellt hatte. (Mehr dazu auf meinem Blog)