28. Nov.
Rating:3

Meine Güte was musste ich tun, um an diesen Band zu kommen. Also das Taschenbuch, das ich hier gelesen habe, war nicht so schwierig zu bekommen und ich habe es schlussendlich als Geschenk von meinen Eltern gekriegt, weil das Hardcover einfach nur noch für horrende Preise erhältlich war/ist. Das ganze ist aber schon eine ganze Weile her und mittlerweile hatte ich mal sehr großes Glück und konnte auch die Hardcover-Ausgabe bei Rebuy für einen erschwinglichen Preis ergattern. Somit habe ich die ganze Reihe jetzt im Hardcover. Der ganze Aufwand steht leider in keinen Relation zum Inhalt des Buches. Ich war wirklich sehr enttäuscht. Das wird hier keine richtige Rezi, weil die Handlung der Reihe und jedes einzelnen Buches so abstrakt und kompliziert zu beschreiben ist, dass ich es bei den Folgebänden nicht mehr mache. Ich habe zu allen Vorgängerbänden eine Rezension auf meinem Blog. Bei Interesse könnt ihr dort schauen wie die Handlung der Reihe aufgebaut ist. In jedem Teil muss Arthur, der junge Held, gegen einen neuen Feind kämpfen. Meist sehr viel mit Köpfchen, aber immer auch mit einigem an Action. Er wird von Band zu Band erwachsener, was auch natürlich ist, weil er sehr viel und leider auch sehr schlimmes erlebt. In diesem Band kämpft er gegen Lady Freitag. Sie ist eine Süchtige, die es zu stoppen gilt, weil sie Menschen/Sterbliche gefangen nimmt, um sich an ihren Erlebnissen, Gefühlen und Erinnerungen zu laben. Sie hält die Menschen dazu in einer Art Koma und zapft sie in bestimmten Abständen an. Unter diesen Menschen ist auch Blatts (eine Freundin von Arthur) Tante Margo. Ein Handlungsstrang des Buches ist(sind) daher Blatts Rettungsversuch(e). Die Kapitel wechseln zwischen Arthur und Blatt hin und her. Arthur versucht an den 5. Teil des Vermächtnisses zu kommen, um dem Ziel alle 7 Teile zu vereinigen wieder etwas näher zu kommen. Dabei hat er wieder allerhand Verbündete – alte sowie neue. Diese Freundschaften und gemeinsame Abenteuer finde ich immer sehr klasse. Leider war das ganze dieses mal irgendwie in die Länge gezogen. Außerdem kamen die Bürger des Hauses (die Fantasywelt) immer dümmer herüber und sie sind alle sehr unsympathisch. Dazu kam das man ständig mit Berufen konfrontiert wird (die dann auch noch im Detail beschrieben werden), die schon für einen Erwachsenen langweilig oder sehr abstrakt sind. Da frage ich mich wirklich ob ein Kind das interessant finden kann. Die Beschreibung des Weltaufbaus verlangt ebenfalls wieder sehr viel Konzentration und Vorstellungsgabe von einem und ich gerate da leider an meine Grenzen. Das ganze ist einfach zu abgefahren und abstrus. Hier kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein Kind sich auch nur annähernd vorstellen kann was da beschrieben wird. Die Bücher sind daher wirklich eher etwas für Jugendliche (ab 14) und Erwachsene. Meine Wertung: 3 von 5 Sternen

Listiger Freitag
Listiger Freitagby Garth NixLübbe