Hier ist mehr Agatha Raisin als ihr Team am Ermitteln Es ist nicht mein erstes Buch von M.C. Beaton. Ich lese die Geschichten der leicht chaotischen Detektivin Agatha immer wieder gerne. Sie sind humorvoll und flott in den Handlungen und im Ablauf. Jedes Buch ist einzeln zu lesen und doch gibt es weiterführende Fäden. Zum Beispiel hat Agatha natürlich auch hier ihr Herz an den falschen Mann verloren. Oder ihre irrwitzigen Ideen, die interessanterweise dann doch zu einem positiven Ergebnis führen, oder ihre Freundin, die Pfarrersfrau, die ihr auch privat zur Seite steht. In diesem Band „Agatha Raisin und die tote Therapeutin“ hatte ich das Gefühl, dass es mehr Morde gab, als in den Büchern, die ich bisher gelesen habe. Auch war hier eher Agatha und ihre Ermittlungen im Vordergrund. Ihr Team war zwar zur Stelle, doch gefühlt nur unterstützend und blieb eher im Hintergrund. Das finde ich jetzt nicht wertend, es ist mir eben aufgefallen und bildet eine reizvolle Abwechslung. Der erste Mord zieht weitere nach sich. Doch sind alle vom gleichen Mörder verübt worden? Es bleibt spannend, doch Agatha findet die Lösung. Ich hatte unterhaltsame und rätselhafte Stunden mit dieser quirligen, aber liebenswerten Frau. Manchmal könnte sie zwar etwas nervig werden, was ihre Männergeschichten betrifft, doch dann ist sie wieder einfach nur direkt und genauso menschlich wie verrückt. Eine einzigartige Mischung, die man mag, oder auch nicht. Mir gefällt ihre Art.
25. Apr.Apr 25, 2026
Agatha Raisin und die tote Therapeutinby M. C. BeatonLübbe

