20. Juni
Eine tolle historische Geschichte
Rating:4.5

Eine tolle historische Geschichte

Roisin, die Tochter eines Steinmetzes, hat eine Behinderung, welche zu der Zeit, in der das Buch spielt, ihr alles verwehrt, wonach sie sich sehnt, einen Mann und eine Familie. Dabei ist sie relativ schlau, kann lesen und schreiben, ist heilkundig, kann einen Haushalt führen, Steinmetzen und Kinder hüten. Dabei ist sie menschlich auch noch ein toller Mensch. Ihre Familie erinnert mich öfter an die Familie von Aschenputtel. Vorallem der Bruder geht mich mächtig auf den Keks, da er einfach ne Nullnummer ist. Der Schreibstil ist typisch für historische Romane, angenehm zu lesen. Ob geschichtlich so korrekt ist, hab ich jetzt nicht recherchiert, tut für mich allerdings nichts zur Sache. Das Ende kam sehr plötzlich, gerne hätte ich noch ein zwei Kapitel gelesen, über ihren weiteren Lebensweg. Ansonsten konnte man mit Roisin gut mitfühlen.

Die Steinmetzin
Die Steinmetzinby Rebecca MichéleLübbe
13. Juni
Rating:4.5

Roisin ist Steinmetzin - aber natürlich darf das niemand wissen. Sie hat sich alles von ihrem Vater abgeguckt und heimlich in seiner Werkstatt geübt. Nur ihr Bruder weiß von ihrem Talent. In diesem historischen Roman - eingebettet in wahre Begebenheit - geht es vor allem darum, was Frauen um 1300 in Wales alles nicht durften und was sie über sich ergehen lassen mussten. Unsere Protagonistin hat zusätzlich eine Behinderung am Bein, was sie zur damaligen Zeit noch wertloser machte, als man als Frau eh schon war. Es geht um Liebe und Verrat und ich habe alles daran total geliebt. Die Geschichte war total spannend und immer wenn man dachte, jetzt wird alles gut oder auch jetzt ist es gelaufen, passierte etwas. Für mich persönlich waren manche Sachen etwas zu langatmig und das Ende war mir dann doch etwas abrupt. Da hätte ich mir noch einen Epilog gewünscht, der länger in die Zukunft reicht. Deswegen der halbe Stern Abzug. Darüber hinaus eine großartige Story, die ich total empfehlen kann.

Die Steinmetzin
Die Steinmetzinby Rebecca MichéleLübbe