
Eine tolle historische Geschichte
Roisin, die Tochter eines Steinmetzes, hat eine Behinderung, welche zu der Zeit, in der das Buch spielt, ihr alles verwehrt, wonach sie sich sehnt, einen Mann und eine Familie. Dabei ist sie relativ schlau, kann lesen und schreiben, ist heilkundig, kann einen Haushalt führen, Steinmetzen und Kinder hüten. Dabei ist sie menschlich auch noch ein toller Mensch. Ihre Familie erinnert mich öfter an die Familie von Aschenputtel. Vorallem der Bruder geht mich mächtig auf den Keks, da er einfach ne Nullnummer ist. Der Schreibstil ist typisch für historische Romane, angenehm zu lesen. Ob geschichtlich so korrekt ist, hab ich jetzt nicht recherchiert, tut für mich allerdings nichts zur Sache. Das Ende kam sehr plötzlich, gerne hätte ich noch ein zwei Kapitel gelesen, über ihren weiteren Lebensweg. Ansonsten konnte man mit Roisin gut mitfühlen.

