5. Mai
Rating:4

Ein toller Jusitzthriller..

„Sieben letzte Tage“ von Robert Rutherford hat mich vor allem durch seine intensive Ausgangslage gepackt: Ein Vater wartet auf seine Hinrichtung, während seine Tochter als Anwältin nur sieben Tage Zeit hat, seine Unschuld zu beweisen – obwohl ihr Verhältnis seit Jahren zerbrochen ist. Besonders stark fand ich die Dynamik zwischen den beiden. Es geht nicht nur um den Wettlauf gegen die Zeit, sondern auch um alte Verletzungen, Schuld und die Frage, ob Versöhnung überhaupt noch möglich ist. Diese emotionale Ebene macht die Geschichte viel mehr als nur zu einem klassischen Justizthriller. Für mich war das Buch gleichzeitig packend und berührend – vor allem, weil es zeigt, wie eng Wahrheit und persönliche Vergangenheit miteinander verknüpft sein können.📚✨

Sieben letzte Tage
Sieben letzte Tageby Robert RutherfordLübbe
7. Jan.
Rating:3

Das auffällige Cover und die Inhaltsangabe haben mich neugierig gemacht, so dass dieses Buch direkt zu mir nach Hause durfte. Der Beginn dieser Story startet mit dem mysteriösen Prolog und dem danach folgenden Anfang der Geschichte recht vielversprechend. Ich habe schnell in die Handlung hineingefunden. Jedoch wurde das Buch in meinen Augen nach und nach schwerer zu lesen. Es gab viele Wiederholungen, ich hatte das Gefühl, man kommt nicht richtig voran. Es wirkte für mich leicht holperig. Die Auflösung war dennoch gut und es kam ein wenig Spannung auf. Im Großen und Ganzen war es eine gute Story, die mich persönlich leider nicht komplett abholen konnte.

Sieben letzte Tage
Sieben letzte Tageby Robert RutherfordLübbe
16. Nov.
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Rating:4

Ein Anruf reißt Alice aus ihrem geordneten Leben: Ihr Vater soll in 7 Tagen hingerichtet werden. Obwohl der Kontakt längst abgebrochen ist, beginnt sie zu zweifeln – ist er wirklich schuldig? Als Strafverteidigerin stellt sie sich der Wahrheit. Was euch erwartet: 🔪 Justizthriller | Spannung | Familiendrama Wie fand ich dieses Buch? 📖 Was diesen Thriller aus meiner Sicht so besonders macht, ist die Tatsache, dass die Story rückwärts erzählt wird – vom siebten bis zum letzten Tag vor der geplanten Hinrichtung. Dieses Konzept sorgt für durchgehend hohe Spannung und einen ganz eigenen Sog. Durch die kurzen Kapitel, die schnellen Szenenwechsel und dem einfach gehaltenen Schreibstil fällt es nur schwer, das Buch wegzulegen. Eine starke weibliche Hauptfigur 🧍‍♀️ die mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen hat und emotionale Konflikte austragen muss, gekoppelt mit einem Thriller der juristische Tiefe aufweist, dabei aber nicht überfordert. Der einzige für mich auffällige Punkt ist die Tatsache, dass bestimmte Nebenfiguren einfach zu blass bleiben, obwohl hier Möglichkeiten gewesen wären. Dennoch besticht die ungewöhnliche Erzählart mit der packenden Konstruktion der Handlung. 📖 Für alle, die psychologische Spannung, moralische Dilemmata und kluge Plot-Ideen lieben – ohne reißerisches Blutvergießen.

Sieben letzte Tage
Sieben letzte Tageby Robert RutherfordLübbe
19. Juli
Rating:3

Ich geb ehrlich zu, ich hab eine Weile gebraucht Worte zu finden um eine Meinung zu dem Buch bilden zu können. Ich kam zu den Schluss, dass dieses Buch zwar gut ist aber subjektiv nicht genau mein Geschmack trifft, da ich mir mehr Tiefe der Protagonistin Alice und dem Detektiv gewünscht habe. Irgendwann war es mir beim Lesen egal, wer wen ermordet hat und ob Alice‘s Vater wirklich der Mörder ist. Was mir allerdings gefallen hat, war das Tempo und den Schreibstil, denn dadurch kam man sehr schnell in die Geschichte herein und das düstere Setting hat mir das ein oder andere Mal Gänsehaut beschert.

Sieben letzte Tage
Sieben letzte Tageby Robert RutherfordLübbe
7. Juli
Rating:3

Ein guter Thriller mit einem starken Ende und Wendungen, die ich so nicht habe kommen sehen.

Worum geht es?: Die junge Strafverteidigerin Alice Logan kann ihrem Vater nicht verziehen, dass er nie für sie da war und ständig ihre Mutter betrogen hat. Doch ist er auch ein Mörder? Als er für einen viele Jahre zurückliegenden Mordfall zum Tode verurteilt wird, muss sie sich entscheiden. Erst will sie seinen Unschuldsbeteuerungen gar nicht zuhören, doch dann tauchen ähnliche Fälle auf, zwischen denen es einen Zusammenhang zu geben scheint. Ist ihr Vater tatsächlich unschuldig Opfer einer Verschwörung geworden? Alice beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen, und so beginnt ein rasanter Wettlauf gegen ihre Widersacher und gegen die Zeit. Denn ihr Vater soll schon in sieben Tagen hingerichtet werden... Das Cover: Ich liebe das Buchcover. Diese Sanduhr im Hintergrund und dann der Kontrast zwischen Schwarz und Gelb – einfach toll! Und dann ist da noch dieser knallig gelbe Farbschnitt. Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Erzählerperspektive erzählt. Den Anfang fand ich sehr stark – es gab kein unnötiges Vorgeplänkel, es ging direkt los. Mit der Zeit habe ich jedoch ein wenig die Lust an der Geschichte verloren. Zum einen wurden wieder zig Charaktere eingeführt, was ich einfach nicht leiden kann. Warum muss man sich gefühlt 50 Charaktere merken? Und dann hatte das Buch leider auch seine Längen. Die letzten 100 Seiten haben mich dann aber wieder gepackt. Ich hatte ja schon meine Theorien, in welche Richtung das Buch gehen würde, aber dann kamen Wendungen, die ich nicht habe kommen sehen. Und fast jedes Kapitel endete mit einem Cliffhanger – warum denn nicht schon eher? Die Hauptfiguren: Alice Logan ist eine Powerfrau, die ihren Job als Strafverteidigerin liebt. Als ihre Schwester ihr berichtet, dass ihr Vater zum Tode verurteilt wurde, ist ihre Reaktion zunächst sehr ungewöhnlich: Es ist ihr total egal, und sie geht ohne irgendwelche Vorkenntnisse davon aus, dass er es verdient hat. Ihre Schwester bekniet sie, sich den Fall anzuschauen, und ist felsenfest davon überzeugt, dass er unschuldig ist. Nur für ihre Schwester nimmt sie den Fall an – merkt aber schnell, dass etwas dran ist. Eigentlich will sie nichts mit dem Fall zu tun haben, denn sie kann ihrem Vater immer noch nicht verzeihen, dass er sie und ihre Schwester in der Kindheit verlassen hat. Ich mochte Alice von Anfang an. Sie ist einfach menschlich – und genau das hat mir so an ihr gefallen. Sie schämt sich nicht für ihre negativen Gedanken gegenüber ihrem Vater. Es stört sie nicht, dass sie kein besonders gutes Verhältnis zu ihrer Schwester hat. Und dann ist sie eine Kämpferin, wenn es um das Thema Gerechtigkeit geht. Sobald sie eine Sackgasse erreicht hat, dreht sie um und sucht nach anderen Hinweisen. Einfach grandios. Ich habe sie wirklich für ihre Ausdauer bewundert. Endfazit: Ich habe den Klappentext von "Sieben letzte Tage" geliebt und wusste sofort: Das muss ich lesen. Alice als Protagonistin habe ich geliebt – sie prägt diese Geschichte. Ich würde sogar sagen, dass sie mir in manchen Punkten ein Vorbild war. Ich weiß nicht, ob ich so hartnäckig gewesen wäre wie sie. Der Schreibstil war durchwachsen: Der Anfang und das Ende waren grandios, aber besonders der Mittelteil hat sich in meinen Augen gezogen. Die ein oder andere Wendung war dann einfach zu viel des Guten. Es war ein guter Thriller, und ich habe die Geschichte sehr genossen. Meiner Meinung nach wäre das auch eine tolle Vorlage für einen Film – wer weiß ... Eine Leseempfehlung gibt es von mir an dieser Stelle. Das Buch erhält von mir gute 3 von 5 Sternen. Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

Sieben letzte Tage
Sieben letzte Tageby Robert RutherfordLübbe
1. Juli
Rating:4

Hochgradig dynamischer Thriller!

**** Worum geht es? & Mein Eindruck ****
Ein hochbrisanter Thriller, in dem es auf mehreren Ebenen um Leben und Tod geht. Ein Buch, das hinter die Fassade blickt und die oft vorschnellen Annahmen von Ermittlern genau unter die Lupe nimmt. Menschlichkeit und Pflicht prallen hier aufeinander, und mittendrin steht die Protagonistin Alice, die die Verurteilung ihres Vaters zum Tode hinterfragt. Alice ist dabei sehr nahbar; sie durchlebt eine ganze Palette an Emotionen, die ich gut nachvollziehen konnte. Der Wettlauf gegen die Zeit verlangt ihr alles ab. Die Nebenfiguren setzen interessante Kontraste und ergänzen Alice durch ihre eigenen Facetten und Charakterzüge. Durch das hohe inhaltliche und erzählerische Tempo hat mich das Buch regelrecht mitgerissen – ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Sieben Tage auf über 400 Seiten klingen zunächst nicht spektakulär, doch in dieser kurzen Zeit passiert so viel, dass ich manchmal kaum glauben konnte, dass es wirklich nur eine Woche ist. Vor allem gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse – für meinen Geschmack fast zu sehr. Es wirkte, als sollte künstlich noch mehr Spannung erzeugt werden, wodurch vieles sehr dicht auf wenigen Seiten gepackt wurde. Schade, denn ansonsten ist dieses Debüt wirklich äußerst gelungen. **** Empfehlung? ****
Für alle, die psychologisch dichte Thriller mit hohem Tempo lieben, ist dieses Buch ein echter Lesetipp. Wer spannende Figuren, moralische Grauzonen und nervenaufreibende Wendungen mag, wird hier bestens unterhalten.

Sieben letzte Tage
Sieben letzte Tageby Robert RutherfordLübbe
20. Juni
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Rating:3

Das Buch Sieben letzte Tage hat mich gut unterhalten es war interessant zu erfahren wie wohl das Ende ist obwohl ich da eine kleine Vermutung hatte, nun es ist nicht schlecht ist es spannend manchmal hat etwas Tempo gefehlt es war zwischendurch langsam aber ich war doch noch neugierig wie es wohl weiter geht. Es gab sogar mal überraschende Momente das Ende konnte ich nicht ganz vorher sehen.

Sieben letzte Tage
Sieben letzte Tageby Robert RutherfordLübbe
9. Juni
Rating:3

Tödlicher Countdown "Sieben letzte Tage" ist ein temporeicher Thriller mit multinationalem Setting und komplexer Storyline. Hier muss man als Leser:in ganz schön mitdenken. Zugegeben: nicht alle Punkte waren ganz plausibel oder leicht nachvollziehbar, trotzdem war die Story unterhaltsam bis zum Schluss. Darum geht's: Nach 14 Jahre Funkstille zwischen Alice und ihrem Vater kommt die Nachricht über seine Verurteilung zum Tode aus dem Nichts. Sie befindet sich in einem moralischen Dilemma: soll sie die komplizierte Vergangenheit ruhen lassen und sich als Anwältin für seinen Fall stark machen? Schnell verstrickt sich Alice in den Nachforschungen und der Countdown zur Hinrichtung läuft immer schneller. Ist ihr Vater wirklich unschuldig und: kann sie das auch beweisen? Fazit: solider Debütroman des Autors, aber kein absolut genialer Pageturner.

Sieben letzte Tage
Sieben letzte Tageby Robert RutherfordLübbe
8. Juni
Rating:3

Tödlicher Countdown "Sieben letzte Tage" ist ein temporeicher Thriller mit multinationalem Setting und komplexer Storyline. Hier muss man als Leser:in ganz schön mitdenken. Zugegeben: nicht alle Punkte waren ganz plausibel oder leicht nachvollziehbar, trotzdem war die Story unterhaltsam bis zum Schluss. Darum geht's: Nach 14 Jahre Funkstille zwischen Alice und ihrem Vater kommt die Nachricht über seine Verurteilung zum Tode aus dem Nichts. Sie befindet sich in einem moralischen Dilemma: soll sie die komplizierte Vergangenheit ruhen lassen und sich als Anwältin für seinen Fall stark machen? Schnell verstrickt sich Alice in den Nachforschungen und der Countdown zur Hinrichtung läuft immer schneller. Ist ihr Vater wirklich unschuldig und: kann sie das auch beweisen? Fazit: solider Debütroman des Autors, aber kein absolut genialer Pageturner.

Sieben letzte Tage
Sieben letzte Tageby Robert RutherfordLübbe
30. Mai
Rating:5

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Sieben letzte Tage
Sieben letzte Tageby Robert RutherfordLübbe
28. Mai
Rating:3

Rezensionsexemplar Alice ist eine erfolgreiche Strafverteidigerin. Eines Tages steht ihre jüngere Schwester in Ihrem Büro. Ihr Vater soll in sieben Tagen für Mord in Amerika hingerichtet werden. Plötzlich steht das Leben der jungen Frau auf dem Kopf. Denn sie hat den Kontakt zu ihrem Vater seit vielen Jahren abgebrochen. Sie kann ihm immer noch nicht verzeihen, dass er nie für sie da war und ihre Mutter betrogen hat. Gepeinigt von den unterschiedlichen Gefühlen versucht sie, ihrer kleinen Schwester zu Liebe, ihrem Vater zu helfen. Das Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, die von Alice und die von Bourdeaux. Beide Protagonisten sind sehr zerrissen in ihren Gedanken und Gefühlen. Vielleicht haben mich auch deshalb die Charaktere nicht gepackt. Ich konnte an bestimmten Stellen ihre Entscheidungen und Emotionen nicht nachvollziehen. Die Handlung ist sehr konstruiert, gespickt mit unmöglichen Zufällen und einigen Fehlern. Dadurch fühlte sich die Geschichte sehr realitätsfern an. Das Gefühl des Countdowns kam bei mir leider nicht hoch. Ich vermute es fehlt die Verzweiflung der Protagonisten und die Perspektive des Vaters, um das Gefühl der Zeitenge zu bekommen. Das Ende ist einfach unendlich in die Länge gezogen ebenfalls der „Epilog“. Man könnte so einiges kürzen, um die Spannung zu erhöhen. Hier wird das Buch gegen Ende recht langatmig. Das Buch hat mich einfach nicht abgeholt. Der Countdown wurde schlecht umgesetzt und die Protagonisten waren mir egal. Die Geschichte an sich ist nicht schlecht, hinterlässt aber bei mir keinen bleibenden Eindruck.

Sieben letzte Tage
Sieben letzte Tageby Robert RutherfordLübbe