23. Sept.
Rating:5

Ein absolut wundervolles Ende dieser Dilogie!

Nachdem mich der erste Band schon sehr überzeugt hat, war ich super gespannt auf die Fortsetzung. Und meiner Meinung nach hat sich Christina Rey hier absolut selbst übertroffen! Die Geschichte war so spannend und hat mich total in ihren Bann gezogen, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Die einzelnen Handlungsstränge haben toll ineinander gegriffen und die Charaktere, die man schon aus dem ersten Band kannte, sind mir so ans Herz gewachsen und ich habe total mit ihnen allen mitgefiebert. Vor allem die Crime-Elemente waren super spannend und das Ende (ohne etwas spoilern zu wollen) war für mich ein absolut passender Abschluss für diese großartige Dilogie! Die Beschreibungen der Landschaft und der Tiere haben mich an meine Zeit in Kenia erinnert, man merkt, dass die Autorin selbst vor Ort war. Absolute Leseempfehlung!

Ein kleines Stück von Afrika - Hoffnung
Ein kleines Stück von Afrika - Hoffnungby Christina ReyLübbe
31. Aug.
Ein toller zweiter Band! Sehr fesselnd und berührend!
Rating:5

Ein toller zweiter Band! Sehr fesselnd und berührend!

Zwei mutige Frauen gehen ihren Weg Kenia, 1926: Ivory Edgecumbe führt die Farm, die sie einst vor vielen Jahren mit ihrem Mann Adrian aufgebaut hat, nach dessen Tod mit ihrem zweiten Ehemann, dem Afrikaner Sanele Zulu, weiter. Die besonderen Safaris, die sie anbieten, sind mittlerweile sehr bekannt und ermöglich dem Ehepaar und seinen Angestellten ein angenehmes Leben. Denn nirgends sonst können die Wildtiere im Park nur angesehen, aber nicht abgeschossen werden, sodass diese zutraulich sind und die Nähe der Menschen nicht scheuen. Als aber Adrians älterer Bruder und dessen Sohn Lennox auf der Farm erscheinen und Anspruch auf das gesamte Anwesen erheben, da Ivy ihrer Familie mit ihrer Mischehe große Schmach antue, beginnt Ivy um ihre Farm zu bangen. Ihre Ängste bewahrheiten sich leider schneller als gedacht, denn den beiden Schotten gelingt es tatsächlich, den Park in ihr Eigentum zu bringen und Ivory samt Familie zu vertreiben. Zeitgleich bangt in Indien die junge Ranjana, Frau des Maharajas, um ihr Leben, denn laut der Tradition muss sie ihrem Gatten auf dem Scheiterhaufen in den Tod folgen, sollte sie diesen überleben. Nur dank ihrer Dienerin und Freundin Naeku gelingt ihr die Flucht nach Kenia, wo sie vor vielen Jahren die zahme Leopardin als Geschenk erhalten hat und Naeku zu ihrer Vertrauten wurde. Doch das Leben schenkt ihnen auch dort nichts und die Frauen müssen stark sein. Christina Rey ist mit diesem zweiten Band der Reihe eine perfekte Fortsetzung gelungen. Die beiden Frauen Ivy und Ranjana mit Naeku sind sympathische Protagonistinnen, die eine große innere Stärke besitzen und diese zu den richtigen Momenten einzusetzen wissen. Das Leben im damaligen Kenia und Indien wird nur am Rande beleuchtet, ist aber trotzdem sehr interessant und gibt der Handlung den richtigen Rahmen. Bisher habe ich eher weniger Romane gelesen, die in Afrika spielen und war fasziniert von der Art, wie es der Autorin gelingt, die Landschaft und Tierwelt zu beschreiben. Obwohl die Ausflüge in die Wildnis im ersten Band bildgewaltiger und beeindruckender waren, sodass man sich der Schönheit der Natur bewusst wurde, steht nun im zweiten Teil die Grausamkeit der Menschen gegenüber den wehrlosen Tieren gegenüber im Mittelpunkt der Handlung, was ebenso berührend ist. Das Schicksal Ivys und Ranjanas ist teilweise wirklich schrecklich, dennoch gehen sie gefasst damit um und sind mir so sehr ans Herz gewachsen. Eine gelungene Fortsetzung, die mich mehr fesseln konnte als der erste Band.

Ein kleines Stück von Afrika - Hoffnung
Ein kleines Stück von Afrika - Hoffnungby Christina ReyLübbe
18. Aug.
Ein gelungener Abschluss der Afrika-Saga
Rating:4

Ein gelungener Abschluss der Afrika-Saga

Ein kleines Stück von Afrika – Hoffnung Klappentext: Nach dem Ersten Weltkrieg muss sich die jung verwitwete Ivory in Kenia großen Herausforderungen stellen. Denn ihre Entscheidung für einen neuen Mann an ihrer Seite sorgt für Aufruhr in der Gesellschaft und Ablehnung seitens ihrer Familie. Dennoch ist Ivy mit ihrem Mann und ihren kleinen Töchtern auf Edgecumbe Farm glücklich. Bis eines Tages ein Fremder anreist und Anspruch auf das Anwesen erhebt. Völlig mittellos und begleitet von der tiefen Sorge um ihre älteste Tochter muss Ivy mit ihrer Familie nach Nairobi übersiedeln. Dort verknüpft sich ihr Schicksal mit einer einst einflussreichen Adligen, die aus Indien nach Afrika floh ... Charaktere: In Band 2 von „Ein kleines Stück von Afrika“ treffen wir natürlich auf die uns bekannten Charaktere Ivy und Sanele, aber auch einige bereits bekannte Nebencharaktere. Band 2 wurde jedoch nicht wie Band 1 hauptsächlich aus Ivys Sicht erzählt. Die uns bekannte Maharani Ranjana spielt nun auch eine wichtige Rolle. Die Charaktere sind alle sehr liebevoll gestaltet, man kann ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehen und baut eine Bindung zu ihnen auf. Das finde ich persönlich immer sehr wichtig. Auch wenn ich selbst Ranjana das Buch über als sehr anstrengend empfunden habe, da sie einfach sehr unwissend ist und auch sehr naiv. Ich denke aber, dass dies von der Autorin so gewünscht war. Ivys Töchter sind absolut herzig und man schließt beide sofort ins Herz! Handlung (Vorsicht Spoiler): Die Handlung besteht aus vielen ineinander verkappten Ereignissen, welche Ivys und Ranjanas Geschichten ineinander verwebt. Man begleitet Ivy und Sanele, die verzweifelt versuchen ihr Leben außerhalb der Farm wieder aufzubauen und ihre Adoptivtochter Hope, die mit Albinismus geboren wurde vor schrecklichen Traditionen zu schützen, in denen es heißt, dass die Körperteile eines Menschen mit Albinismus heilende Wirkungen haben. Außerdem begleitet man Ranjanas und Naekus Flucht aus Indien. Ranjana kommt, ebenso wie Ivy bei einem wohlhabenden Inder, Mister Jeevanjee unter. Ab da verzweigen sich deren Wege immer mehr. Ranjana heiratet Lennox, der sein Jadgresort umwandelt und Tierfängern zur Verfügung stellt. Als es um die Aufzucht der Tiere geht versagt er aber kläglich, viele der Tiere sterben und Ranjana bittet, Ivy hinzuziehen zu dürfen, welche in Band 1 bereits verwaiste Tiere aufzieht. Jedoch gleitet Lennox immer mehr in falsche Kreise, betrügt seine Frau und auch die Farm leidet finanziell unter den Eskapaden. Die Ereignisse überschlagen sich, auf der Farm bricht während einer Feier ein Brand aus, Lennox wird tot aufgefunden. Ein Unschuldiger wird zu Unrecht verhaftet, die Einzige, die dieses Missverständnis aufklären kann, befindet sich in einer Art Trance. Man begleitet die Charaktere auch durch diese schwere Zeit und hofft mit Ihnen, dass die Ungerechtigkeit aufgeklärt werden kann. Fazit: Ich muss gestehen, anfangs fiel es mir etwas schwer, in das Buch zu kommen, es ging viel um Ranjana, die ich anfangs sehr anstrengend fand, aber auch mit der Zeit sehr liebgewann. Auch die Geschichte von Ivy war sehr fesselnd, jedoch auch sehr traurig. Ich fand das Buch zu keinem Zeitpunkt langatmig, obwohl sehr detailreich geschrieben ist und man sich fühlt, als wäre man immer und überall dabei, stünde direkt neben den Charakteren. Für mich ein gelungener zweiter Teil und vor allem auch ein gelungener Abschluss der Afrika-Saga.

Ein kleines Stück von Afrika - Hoffnung
Ein kleines Stück von Afrika - Hoffnungby Christina ReyLübbe
20. Juli
Safari vom Sofa aus
Rating:4

Safari vom Sofa aus

Ich habe Band 1 letzten Monat als Hörbuch gehört und im Anschluss diesen Teil gelesen. Vielen Dank an @bastei_luebbe für das Rezensionsexemplar.* Das Buch enthält genug Rückblenden, so dass es auch für sich alleine gelesen werden kann. Wir starten hier direkt ins absolute Chaos, denn Ivy wird durch eine List von ihrer geliebten Farm vertrieben und muss sich mit Ihrem schwarzen Ehemann Sanele und ihren zwei Töchtern eine neue Bleibe suchen. Dies gestaltet sich schwierig, da sie durch Ihre unschickliche Ehe von der Gesellschaft ausgestoßen wurde. Dazu kommt die ständige Sorge um die Sicherheit ihrer Adoptivtochter Hope, welche mit Albinismus geboren wurde. Knochen und Körperteile von Albinos galten in Afrika zu dieser Zeit als Allheilmittel und wurden hochpreisig gehandelt. Der zweite Grundplot dreht sich um die Nebencharaktere vom ersten Band Ranjana und Naeku, welche zusammen aus Indien fliehen müssen und sich auf der Farm ein neues Leben aufbauen wollen. Doch auch das ist leider nicht so einfach wie gedacht, da sie erst bei ihrer Ankunft erfahren, dass die Farm nicht mehr Ivy gehört. Nach und nach finden beide Geschichten zusammen und Naeku, welche zusammen aus Indien fliehen müssen und sich auf der Farm ein neues Leben aufbauen wollen. Doch auch das ist leider nicht so einfach wie gedacht, da sie erst bei ihrer Ankunft erfahren, dass die Farm nicht mehr Ivy gehört. Nach und nach finden beide Geschichten zusammen und ergeben das große Ganze. Das Buch ist toll geschrieben. Wir erhalten hier tiefe Einblicke in den damaligen Umgang zwischen den Weißen und den Ureinwohnern Afrikas, skrupellos, rassistisch und einfach nur furchtbar. Parallel dazu bekommen wir aber ein absolut großartiges Setting. Man hat das Gefühl eine kleine Safari vom Sofa aus zu erleben. Etwas schade fand ich allerdings, dass die Geschichte Rund um Ivy und Sanele nun eher zum Nebenschauplatz wurde und eher das Leben auf der Farm rund um Ranjana und Naeku im Mittelpunkt stand.

Ein kleines Stück von Afrika - Hoffnung
Ein kleines Stück von Afrika - Hoffnungby Christina ReyLübbe
18. Juli
Eine packende Fortsetzung, nicht nur für Afrika-Begeisterte
Rating:4

Eine packende Fortsetzung, nicht nur für Afrika-Begeisterte

Der erste Weltkrieg ist vorbei und Ivory lebt mit ihrem zweiten Mann Sanele Zulu und ihren beiden Töchtern auf Edgecumbe Farm. Sie sind sehr glücklich, auch wenn ihre Beziehung nicht von jedem toleriert wird. Plötzlich taucht ein Fremder auf und die kleine Familie muss sich ein neues zu Hause suchen. Ein ehemaliger Gast von Ivory steht währenddessen vor der Entscheidung ob sie ihr vorbestimmtes Schicksal annimmt oder ihr Leben selbst in die Hand nimmt. Wie wird sich die junge Adlige entscheiden? 🐘 Ich habe mich sehr auf den zweiten Band gefreut und dieser steht dem ersten in nichts nach. Mir hat es sehr gut gefallen, dass nun mit Ranjana ein zweiter Handlungsstrang eingeführt wurde. Ich fand in sogar noch spannender als Ivorys Geschichte. Beide Frauen müssen viel mitmachen. Sie zeigen ihre Stärke bzw. müssen erst zu dieser gelangen. Ranjana ist sehr behütet aufgewachsen und es fällt ihr schwer mit der neuen Situation und der neuen Umgebung umzugehen. Ivory hatte sich bereits im ersten Band für das Wohl der Tiere eingesetzt. Sie hält nichts von Jagdgesellschaften und wird von den Einheimischen „die Mutter der Tiere“ genannt. Dieses Thema wurde wieder aufgegriffen und zu den Jagdgesellschaften kommt nun eine neue Bedrohung für die Tierwelt. Mir hat der Handlungsaufbau sehr gut gefallen, alles war logisch durchdacht und spannend erzählt. Christina Rey hat einen klasse Schreibstil, so dass es einem manchmal so vorkommt, als wäre man ebenfalls in der Savanne. Sie hat in den Dialogen teilweise den damals gängigen Sprachgebrauch verwendet. Das mag den ein oder anderen beim Lesen schockieren, zeigt es doch nur wie es damals tatsächlich war. Wir können es nicht beschönigen, wir können es nur besser machen. Für mich macht es das Buch dadurch authentisch. 🐆 Eine packende Fortsetzung, nicht nur für Afrika-Begeisterte

Ein kleines Stück von Afrika - Hoffnung
Ein kleines Stück von Afrika - Hoffnungby Christina ReyLübbe