Ich habe das Buch auf einem Flohmarkt ergattert und dementsprechend hatte ich nicht so große Erwartungen✨️
-Meine Meinung♡:
Ich fand das Buch ganz gut💗. Mich hat positiv überrascht, dass dieses Buch mehr Tiefe hatte als das Cover und der Klappentext versprochen haben. Annika war so eine Protagonistin, mit der man relaten kann.
Der Schreibstyl war okay, einerseits fand ich die Sprache für die Handlung passend, aber trotzdem hat es sich ab und zu sehr gezogen. Generell fand ich ca. 570 Seiten bisschen zu lang🥲Trotzdem war das Buch sehr humorvoll aber auch ernst zugleich.
Es gab sehr viele verschiedene Charaktere und Persönlichkeiten, was mir gut gefallen hat💗. Und die Ideen wie die Jugendliche zusammen gewachsen sind nur dirch dieses Theater und Annika, fand ich soo schön🥹💕
Die Liebesstory von Annika war auch mega süß und obwohl
mir das Liebesdreieck hier nach der Hälfte des Buches bissle genervt hatte, war es trotzdem am Ende relevant für die Geschichte und hat mich zum Nachdenken gebracht, weil sie sich entweder mit Verstand oder Herz entscheiden müsste✨ (iykyk)
Wer außerdem Musik mag, dann ist dieses Buch für euch weil hier auch unter anderem Musik thematisiert wird🥹🎵
Fazit♡:
-Ich fand das Buch insgesamt gut mit einigen Schwächen
-Wer Musik, wahre Liebe, humorvolle aber auch gleichzeitig Bücher mit Tiefe.... mag dann ist myb das Buch für euch🫶
-insgesamt gebe ich 4☆(musste mich zwischen 4,5☆ und 4☆ entscheiden😅)
PS: Ich wollte mal eine detaillierte Rezension schreiben und deshalb nd wundern. Myb werde ich auch mal paar neue Sachen hinzufügen (z.B Das Buch in Smileys, Zitate...) wenn ich Lust hab💗
Collage♡: Von mir mit Pinterest gemacht
Es hat sich irgendwie extrem gezogen.
Sebastian hab ich anfangs schon geahnt,aber irgendwie ist die Liebe zu kurz gekommen,find ich
Hamburg fand ich sehr schön...💋💕
Vielleicht werde ich das Buch mal wenn ich Zeit haben annotieren...🌸
Hach, was war das für ein schönes, kurzweiliges Buch! Die Autorin fängt den Hamburger Slang super ein. Auch die Sprache der Kids kommt perfekt rüber - weißt, wie ich mein?? 😉
Hat mich leider enttäuscht. War alles sehr vorhersehbar
Annika ist Lehrerin und wird unerwartet an eine Brennpunktschule versetzt. Sehr zu ihren Unmut. Sie fasst einen Plan, um wieder in ihr geregeltes Leben zurückzufinden: Eine Musical-AG gründen und mit ihr einen Preis gewinnen, sodass ihre alte Schule sie einfach zurück nehmen muss.
Das war mein zweites Buch von Petra Hülsmann, weswegen ich mit hohen Erwartungen an die Geschichte rangegangen bin. Leider wurde ich enttäuscht. Mir war bereits nach den ersten Seiten klar, wie sowohl die Liebesgeschichte, als auch die Geschichte um die Musical-AG enden wird. Dadurch konnte mich das Buch nicht mitreißen und ich musste mich zwischenzeitlich ziemlich zum Weiterlesen motivieren. Am Schreibstil lag es nicht. Der war wieder einfach und leicht verständlich.
Auch Annika als Protagonistin hat mich zwischendurch ziemlich genervt, auch wenn ich da nicht genau sagen kann, woran es lag.
Alles in allem ist es kein schlechtes Buch, aber vielleicht war es mit seinen etwa 570 Seiten auch einfach zu lang für diese Geschichte.
Dieses Buch hat sich nicht so entwickelt wie erwartet - zum Glück! Ich habe es sehr genossen, Annika und vor allem ihre Schützlinge dabei zu begleiten, wie sie über sich hinauswachsen. Sowohl der Hauptplot als auch die Liebesgeschichte gingen mir ans Herz, und zurück bleibt ein schönes, warmes Gefühl, wie so oft bei der Hamburg-Reihe.
Ich glaube, dass ist mein Lieblingsbuch von ihr. Ich habe es von vorne bis hinten geliebt, die ganzen Szenen mit den Schülern einfach toll! Der Schreibstil ist sehr flüssig und gut zu lesen, die Story ist mega und da ich selbst Lehrerin bin war natürlich der Zugang zur Schule schnell da. Einfach herrlich geschrieben und trotzdem auch sehr berührend. Eine absolute Überraschung und eins meiner Highlights dieses Jahr. Kann ich nur weiterempfehlen!! 🫶🏻
5 von 5 Sternen – klug, humorvoll und herzerwärmend! Eine Geschichte über Mut, Veränderung und das Glauben an sich selbst – mit ganz viel Musik, Gefühl und Knut-Vibes.
Ich bin Fan dieses Buches von Petra Hülsmann und habe einige Charaktere unglaublich lieb gewonnen. Annika und ihre Mitbewohnerin Nele (die Protagonistin von Band 6), die Nachbarn Sebastian und Kai, die Schüler/innen und natürlich KNUT, der nicht fehlen darf!
Annika steht nicht nur beruflich, sondern auch emotional vor großen Herausforderungen. Der unfreiwillige Wechsel an eine Brennpunktschule stellt ihr gesamtes Weltbild auf den Kopf. Die Konfrontation mit Armut und Mobbing zeigt ihr, dass das Leben außerhalb des Werthers-Gymnasiums anders und härter sein kann, was sie an ihre eigenen Grenzen bringt.
Anni versucht, die Situation zu meistern, indem sie aktiv wird und eine Musical-AG gründet, da sie einen Schülerpreis gewinnen will, der ihre Rückkehr ans Gymnasium beschleunigen soll.
Dass sie sich Unterstützung von ihrem Jugendschwarm Tristan holt, der nebenbei Regisseur ist, bringt zusätzlich eine emotionale Komponente ins Spiel. Die aufkeimenden Gefühle für Tristan machen die Situation für Annika noch komplizierter und werfen die Frage auf, ob diese Emotionen wirklich nur an ihm liegen oder vielleicht an etwas Anderem in ihrem Leben … oder jemand anderem.
Der Roman stellt nicht nur die Herausforderungen einer jungen Lehrerin im Schulalltag an einer Brennpunktschule realistisch und nachvollziehbar dar, sondern behandelt auch wichtige gesellschaftliche und persönliche Themen, wie Mobbing, Leistungsdruck und den Wert von Individualität. Besonders interessant ist die Verbindung von humorvollen Momenten mit tiefgründigen Fragen, was das Buch wohl zu einem echten Pageturner macht.
Das Buch ist eine sehr lebendige und unterhaltsame Lektüre, die ein wenig den Vibe von „Fack ju Göhte“ hat.
Sehr schön 🥰
Diese Geschichte ist voller Liebe, Träume, Freundschaft und Hoffnung 😍
Mann erlebt alle möglichen Höhen und Tiefen 🥹
Es zeigt auf das wir jede Chance nutzen sollten 😊
Egal wie gut oder schlecht am Ende das Ergebnis ist, der Weg ist das Ziel, denn wo eine Tür zugeht, geht woanders eine auf 😉
Voller schlechter Klischees und dann solche Sätzen, nachdem das Buch Nerds gewidmet sein soll.
Zitat: "Es hatte zwar eine Weile gedauert, die Nerdigkeit
aus mir rauszukriegen und mich anzupassen, doch ich hatte es geschafft Heute, als Erwachsene war mir klar, dass meine Eltern es damals nur gut gement hatten, dass sie mich fördern und zu einem vielseitig interessierten Menschen erziehen wollten. Dass ich dabei vieles verpasst hatte und im Grunde genommen sehr einsam gewesen war, war ihnen wohl nicht bewusst gewesen. Aber egal, heute war ich nicht mehr eisam und wunderlich, sondern normal. Und ich hatte Freunde."
Was will die Autorin uns damit sagen? Dass alle Introvertierten unnormal sind und man es ihnen aberziehen kann?
nicht ihr ernst. Spart euch Zeit und Geld und lasst die Finger von diesem Buch.
Das war für mich bisher das schwächste Buch der Autorin. Die Entwicklung der Love Story kam mir irgendwie etwas zu kurz. Dafür war mir der Schulteil zuviel. Hier hätten es Hundert Seiten weniger auch getan. Es kam mir eher vor wie ein Buch bei dem es um den Beruf einer Lehrkraft geht.
Im fünften Teil der Hamburg Reihe geht es um Annika, einer Lehrerin. Die muss ihrer Elite Schule verlassen, da sie an eine Brennpunktschule abgeordnet wurde. Dort leitet sie eine Theater AG und kommt dadurch wieder mit ihrem Teenie Schwarm Trostan in Kontakt. Neben ihm hilft ihr ihr Nachbar Sebastian auch bei der AG. Annikas Gefühle fahren nun Achterbahn.
Für wen wird sie sich entscheiden?
Knut, der Taxifahrer, bekommt auch hier wieder eine Rolle.
Ein Roman a la Fack ju Göthe. Der gewohnte Petra Hülsmann Schreibstil, den ich persönlich ja liebe doch die Geschichte an sich hat mich nicht sehr gefesselt. Das Buch war ganz nett, an manchen Stellen lustig und an anderen habe ich auch mit der Hauptperson mitgefiebert. Aber so ganz ist der Funke leider nicht übergesprungen und stellenweise fand ich das Buch sogar langweilig. Trotzdem habe ich das Buch aufgrund des guten Schreibstils sehr schnell beendet.
Was mich an dem Buch begeistert hat, waren die Schülerinnen und Schüler. Deren Entwicklung sowohl individuell als auch als Gruppe war wirklich sehr gut dargestellt und hat mich von Beginn an mitgerissen.
Mit Anni, der Hauptprotagonostin, habe ich mich allerdings bis zum Ende schwer getan.
Insgesamt jedoch ein sehr schönes und emotionales Buch, das durch einen guten Schreibstil und interessante Charaktere überzeugt.
Das Buch hätte echt ein wenig kürzer sein können, aber alles was mit der Schule zusammenhängen fand ich super hat mir ein bisschen der Lehrer oder fack ju göhte vibes gegeben. Die Liebesgeschichte hätte gerne weniger Raum einnehmen können. 3,8*
Was mich tatsächlich übertrieben gestört hat, war der extrem häufig vorkommende Alkoholkonsum. Egal ob es sich jetzt um ein bis drei Bierchen ein Korn oder Schnaps oder Sekt oder Wein oder sonstiges handelte aber es wurde gefühlt jedes Mal wenn irgendein Getränk erwähnt wurde Alkohol getrunken. Bei manchen Momenten fand ich es durchaus sinnvoll an den meisten Stellen habe ich aber einfach nur gedacht nicht schon wieder. Das hätte man gern gegen das Wort Radler Cola Limo oder sonstiges ersetzen können oder vielleicht auch einfach weglassen, dann mal ganz ehrlich das Buch ist echt extrem lang.
Deshalb hat es auch so ewig gedauert bis ich es mal fertig gelesen habe.
Wenn ich ehrlich bin, wollte ich die ersten 200 Seiten abbrechen. Da passierte so vieles, das meiner Meinung nach unnötig war. Es gab viel zu viele Charaktere und Nebengeschichten. Man könnte getrost mittendrin beginnen.
Aber dann … wurde es emotional, berührend und schön.
Ich bin froh, nicht aufgehört zu haben.
Ein wichtiges Thema - gut verpackt ❤️
Der Klappentext beschreibt das Buch, dessen Inhalt und das Leben sehr gut, den „manchmal kannste nix machen außer weiter“.
Liebevoll geschrieben, mit realistischen Details, sodass man schnell ein Teil der Hamburger Truppe ist. 💜
Nachdem ich Annika gerne den Hals umgedreht hätte, musste ich zum Schluss doch weinen.
Die Liebe zu ihren Schülern ist so echt und auch wieder so deprimierend.
Halt das ware Leben.
Und jeder braucht einen Tschibo-Mann.
Wow, was war das für ein hammergeiles Buch! 😍
Von Anfang an hat mich die Geschichte mitgerissen und dann für über 500 Seiten auch nicht wieder losgelassen.
Das Buch hat mich einfach verschluckt und ich habe ohne Ende gelacht und geweint.
Ich fühlte mich, als wäre ich direkt am Geschehen beteiligt, sodass mein Puls an einigen Stellen ziemlich in die Höhe schoss. 😅
Das Thema Musical in Verbindung mit einer Brennpunktschule interessierte mich (Erzieherin in Ausbildung und bekennende Musical-Fanatikerin) total und die Autorin hat dies wunderbar umgesetzt.
Dass die Geschichte dann auch noch in Hamburg spielt war für mich dann das bekannte Tüpfelchen auf dem i. Es ist einfach schön Orte in Büchern wiederzufinden, die man selbst schon häufiger besucht hat.
Das Buch hat mich restlos überzeugt und ich ringe gerade mit mir, ob es nicht vielleicht einen Platz bei meinen Lieblingsbüchern verdient hat. Glaubt mir, das will etwas heißen! 😊
Auf jeden Fall wird dies nicht mein letztes Buch von Petra Hülsmann gewesen sein und ich werde es ohne Probleme an sämtliche Leute weiterempfehlen, ob sie nun wollen oder nicht! 😏
Tolle Story die Themen wie Problemkinder und Mobbing gut darstellt.
Wie kam ich zu dem Hörbuch?
Man hörte schon viel von diesem Buch und alle waren begeistert, also musste ich mir das Hörbuch holen. Ich kannte davor noch nichts von Petra Hülsmann.
Cover:
Das Cover sieht sehr verspielt und süß aus. Es deutet für mich ein bisschen auf eine Liebesgeschichte hin. Das comichafte lässt es auch ein wenig lustig wirken. Insgesamt passt es gut zu den anderen Covers von Petra Hülsmanns Bücher und Hörbücher.
Inhalt:
Annika lebt ihr Leben in ihrer Komfortzone. Alles ist perfekt, sie ist Lehrerin, arbeitet an ihrer Lieblingsschule, lebt harmonisch in einer WG und versteht sich gut mit den Nachbarn. Leider ändert sich das eines Tages, als sie an die Problemschule, der ALS, versetzt wird. Sie muss feststellen, dass sie ersetzbar war und möchte jetzt etwas dagegen unternehmen.
Handlung und Thematik:
Petra Hülsmann hat gut dargestellt, dass gerade Kinder aus Problemfamilien Anerkennung und Aufmerksamkeit benötigen. Auch die persönliche Komfortzone spielt in diesem Buch eine große Rolle und es regt sehr zu denken an, ob es sich vielleicht lohnt, diese zu verlassen. Die Handlung war interessant, es war alles in sich rund und das Ende war schön. Anfangs erinnerte es mich leicht an Fack Ju Göhte, vermutlich wegen des gelungenen Dialekts und der super Betonung der Sprecherin.
Charaktere:
Annika war anfangs eine sehr bequeme Person. Sie lebte in ihrer Komfortzone und fühlte sich wohl. Sie interessierte sich viel für sich selbst. Mit der Zeit wurde sie zur Kämpferin, dadurch hat sie sich in mein Herz gekämpft. Die Nebencharakter (Schüler sowie Freunde von Annika) fand ich alle besonders. Petra Hülsmann hat dafür gesorgt, dass die Charaktere lebendig und vielfältig erschienen.
Sprecherin:
Ich war absolut begeistert von der Sprecherin! Nana Spier kannte ich bisher nur von ihren Synchronstimmen für Sarah Michelle Gellar und Drew Berrymore. Sie konnte mich auch als Hörbuchsprecherin total begeistern. Ich fand es super, wie sie z.B. bei Track 8 gesungen hat. Auch die Aussprache der Dialekte und Akzente ist ihr gut gelungen.
Persönliche Gesamtbewertung:
Ich bin begeistert von dieser tollen Story! Es war nicht zu kitschig und auch nicht langweilig. Die Charaktere waren großartig und auch das Thema Mobbing und Benachteiligung bestimmter Personen gut dargestellt. Ich kann das Hörbuch empfehlen, es eignet sich auch für die kalten Wintermonate :-)
In "Wenn's einfach wär, würd's jeder machen" von Petra Hülsmann erlebt man erneut das Flair von Hamburg, das die Autorin in ihren Büchern oft so meisterhaft einfängt. Doch diesmal konnte mich die Geschichte nicht so recht begeistern. Die Protagonistin erschien mir naiv, anstrengend und die Handlung blieb eher an der Oberfläche, ohne wirklichen Tiefgang. Viele Themen waren vorhersehbar und ich hätte mir gewünscht, dass die Schüler:innen und ihre Hintergrundgeschichten besser ausgearbeitet worden wären. Leider das schwächste Buch dieser Reihe für mich und ich war ehrlich gesagt erleichtert, als ich es beendet hatte.
Wenn’s einfach wär, würd‘s jeder machen. -Petra Hülsmann
Worum geht‘s?
Annika arbeitet an einem angesehen Gymnasium in Hamburg, wird jedoch an die Astrid-Lindgren-Schule, eine Brennpunktschule, zwangsversetzt. Eine Musical-AG soll die Lösung all ihrer Probleme sein. Zusammen mit vielen Helfern, unter anderem ihrem Jugendschwarm, gründet sie diese AG. Doch so einfach, wie Annika sich das alles vorstellt, ist es nicht, denn wenn's einfach wär, würds jeder machen.
Meine Meinung
Mit „Wenn’s einfach wär würd‘s jeder machen" erscheint nun schon der fünfte Roman der deutschen Autorin Petra Hülsmann, die mit ihrem Debüt „Hummeln im Herzen" gleich die Bestsellerlisten stürmte. Seitdem hat sie sich mit ihren humorvollen Liebesromanen eine breite und begeisterte Leserschaft erschrieben. Für mich war „Wenn’s einfach wär, würd‘s jeder machen“ der erste Roman der Autorin. Am Ende dieses Buches kann ich sagen: Zum Glück. Dieses Buch hat mich einfach in seinen Bann gerissen und ich konnte mich gut in die Geschichte hineinversetzen.
In „Wenn’s einfach wär würd‘s jeder machen“, lernt man die Protagonistin, Annika Paulsen, kennen. Anni, die zugleich auch die Erzählerin ihrer Geschichte ist, eine liebenswürdige Frau, die man sofort in sein Herz schließt. Sie ist sympathisch, lustig, chaotisch und manchmal auch ein wenig verpeilt, sodass sich das Lesen so anfühlt, als würde sie dem Leser die Geschichte von sich und ihrem Leben persönlich erzählen. Anni ist somit eine Person, mit der man lacht und weint, die man in schlechten Zeiten unterstützen und bei falschen Entscheidungen wachrütteln möchte.
Nicht nur Anni ist mir schnell ans Herz gewachsen, sondern ebenso auch die anderen Charaktere. Jeder von ihnen ist so einzigartig, dass man sie so schnell nicht vergessen kann und wird: Sei es Nele, Kai, Annis Jugendschwarm Tristan, Sebastian, Meikel oder Heaven-Tanita. Allen voran stehen aber Tristan, Annis Jugendliebe von früher, der nun Theaterregisseur ist und ihr bei ihrer Musical-AG helfen soll und Sebastian der Handwerker und ihr Nachbar, der sowohl liebenswert als auch direkt sein kann.
Dass sich der Roman so ehrlich und vertraut liest, ist aber nicht nur den liebevollen Charakteren zu verdanken, die man in diesem Buch kennenlernen darf. Petra Hülsmann verfügt über einen Schreibstil, der für das Liebesromangenre quasi maßgeschneidert wurde. Sie schreibt so witzig
und charmant, so herzerweichend und mitreißend, dass man das Buch fließend lesen kann. „Wenn’s einfach wär, würd‘s jeder machen ist ein großartiges Buch, auch wenn sich die Handlung, besonders zu Beginn ein wenig zieht.
Bei dem Buch hat man schnell das Gefühl, dass man bereits weiß, wie das ganze ausgeht. Vor allem da es sehr an den Film „Fack ju Göhte“ erinnert. Doch aufgrund der zwischenmenschlichen Beziehungen und Entwicklungen der Personen unter-und miteinander, stört das überhaupt nicht. Die Geschichte von Anni steckt voller verschiedener Gefühle und Situationen, die man sehr gut nachvollziehen und in die man sich ebenso gut hineinversetzen kann. Dennoch muss man aber auch sagen, dass das Buch sehr viele Klischees bedient, was mich aber tatsächlich nur zu Beginn ein wenig stutzig gemacht hat. Aufgrund der Charaktere und Situationen, die mit soviel Gefühl geschrieben wurden, gerät dieser Fakt sehr schnell in den Hintergrund.
Als ich das Buch beendet habe überkam mich ein Glücksgefühl. Ich war glücklich darüber wie es ausgegangen ist und glücklich darüber zu wissen, was mit den Charakteren ist, wie sie zueinander stehen und teils auch, wie es mit ihnen weitergeht.
Anni hatte es, während ihrer Entwicklung im Buch nicht immer leicht und hat stets versucht weiterzumachen. Rückschläge im Leben gehören nunmal einfach dazu. Das Leben legt einem Steine in den Weg, die es zu überwinden gilt aber, wenn’s einfach wär würd‘s jeder machen. Dieses Buch begeistert mit Sicherheit auch Leser, die sonst nicht unbedingt zu Liebesromanen greifen (mich eingeschlossen). Die Geschichte ist so aufrichtig, humorvoll und offenherzig geschrieben, dass sie zum Mitfiebern, Lachen und Schwärmen einlädt.
Fazit
„Wenn‘s einfach wär, würd‘s jeder machen“ von Petra Hülsmann ist ein Buch, von dem man irgendwann ein Teil ist, da sich alles so vertraut und echt anfühlt. Petra Hülsmann‘s Schreibstil ist so erfrischend und wahrhaftig, dass man das Buch kaum zur Seite legen möchte. Anni ist eine starke und zugleich zerbrechliche Protagonistin mit der man sich von Beginn an einfach wohlfühlt. Auch die anderen Charaktere wachsen einem so sehr ans Herz, dass es schwer fällt sie einfach loszulassen. Alles in allem lässt sich sagen, dass die Story soviel Herz, Liebe, Humor, und auch Spannung beinhaltet, dass es sich gar nicht anfühlt als würde man fast 600 Seiten lesen. Ich vergebe somit 4 von 5 Sternen.
Ein Roman a la Fack ju Göthe. Der gewohnte Petra Hülsmann Schreibstil, den ich persönlich ja liebe doch die Geschichte an sich hat mich nicht sehr gefesselt. Das Buch war ganz nett, an manchen Stellen lustig und an anderen habe ich auch mit der Hauptperson mitgefiebert. Aber so ganz ist der Funke leider nicht übergesprungen und stellenweise fand ich das Buch sogar langweilig. Trotzdem habe ich das Buch aufgrund des guten Schreibstils sehr schnell beendet.
Inhalt: Anni, Lehrerin am Werther-Gymnasium in Hamburg wird an eine Brennpunktschule versetzt und sie versucht alles, um an ihre alte Schule zurückzukommen. Notgedrungen nimmt sie den Kampf gegen Egaleinstellung, Desinteresse und Lustlosigkeit auf und gründet eine Musical-Ag, eigentlich, um einen ganz anderen Plan zu verfolgen. Doch nicht nur die AG, sondern ihr alter Jugendschwarm Tristan und ihr Tchibomann und Nachbar Sebastian bringen ihr bislang ruhiges Leben mal so kräftig durcheinander.
"Für alle Nerds, Spinner, Streber, Träumer und Außenseiter. Für alle, die anders sind und sich deswegen manchmal fehl am Platz fühlen. Bleibt, wie ihr seid, die Welt braucht euch..."
Petra Hülsmann verdient mit diesem unglaublich bewegenden Werk große Anerkennung. Sie hat Charaktere geschaffen, die man, ungeachtet ihrer Position am Ende des Buches alle fest ins Herz schließt und sich wünscht, auch solch eine toughe Lehrerin gehabt zu haben. Jeder Leser wird in seine eigene Schulzeit versetzt und kann das eine oder andere so sehr nachvollziehen. Hoffnung, Wünsche, Träume, Verzweiflung- Schüler, die sich nichts sehnlicher wünschen, als auch geschätzt und beachtet zu werden und eine Chance im Leben zu bekommen.
Ich kann jedem Lehrer, jedem Schüler- egal ob gerade erst in der Schule oder aber schon längst draußen dieses Buch einfach nur ans Herz legen- denn hier geht es nicht darum, das alles 100% immer von Erfolg gekrönt werden muss, sondern wie man mit äußeren Umständen umgeht, wie man miteinander umgeht, wie wichtigToleranz und Respekt sind und dass alle Gesellschaftsschichten miteinander auskommen können.
Verbunden mit einer bewegenden Liebesgeschichte und einer Story, über die ich noch lange nachdenken werde, ist das Buch volle 5 Sterne wert- ich habe oft gelacht, gerade wenn die Schüler ihren eigenen Slang brachten, zusammen mit dem Hamburger Dialekt- einfach herrlich. Aber genau wie es im Schulalltag der Fall ist, gibt es so manch traurige Geschehnisse, wo so manche Träne rollt. Am Ende mag man das Buch gar nicht aus der Hand legen und wünscht sich noch viel mehr über die Astrid-Lindgren Schule und die unterschiedlichsten Schüler zu lesen.
Nach dieser Geschichte weiß man, was die Sätze bedeuten: " Wenn wir unsere Träume nicht mehr haben, was bleibt uns dann? Oder "Manchmal kannste nix machen, außer weiter...... "
Vor etwa 12 Tagen habe ich mit diesem Buch angefangen. Erst skeptisch weil mich halt das Cover überhaupt nicht angesprochen hat aber das habe ich in meinem vorigen Post ja schon erläutert.
Aufjedenfall hab ich fertig 😂 was soll ich sagen? So wie sich die Geschichte des Buches gewendet hat, so war es bei mir auch. Ich konnte es nicht mehr aus den Händen legen. Ich war richtig drin. Ich hatte Herzklopfen und Gänsehaut. Habe mit gefiebert und getrauert. Ich liebe es einfach!
Tatsächlich ein Jaheshighlight 2020. Im Dezember werde ich euch meine Highlights noch einmal in einem extra Post vorstellen.
Das Cover finde ich ganz speziell. Es sticht durch seine Andersartigkeit hervor. Ich könnte jetzt ganz viel in das Cover hinein interpretieren. Der rosa Streifen in der rechten Ecke könnte ein Vorhang sein. Der grün-weiß gestreifte Bereich könnte eine Bühne darstellen. Aber ich will da gar nichts hinein interpretieren. Mir gefallen die bunten Farben, die kleinen Akzente mit Herzen und Erdbeere. Und in Kombination mit dem Titel ruft das Buch danach, in die Hand genommen zu werden.
Ich habe gerade eine neue Form der Notizen und Aufzeichnungen beim Lesen für mich entdeckt. Ich lese gerade „Das Sketchnote Handbuch“ von Mike Rohde. Meine Erkenntnisse aus dem Buch musste ich direkt umsetzten. Also habe ich mir mein Notizbuch genommen und den Titel für mein Sketchnote gestaltet. Wenn du genau hinsiehst, habe ich mich direkt beim Titel verschrieben. Aber ich finde es gibt schlimmeres. Bewaffnet mit Kaffee, Saft, Notizbuch, Stift und Reader konnte ich dann fleißig lesen und kritzeln.
Die Aussage des Titels kann ich so unterstreichen: „Wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen“. Ich bewundere Annika, die Protagonisten im Roman. Mir fehlte der Wille und das Durchsetzungsvermögen, mich gegen die Schüler zu behaupten. So habe ich mich kurz nach dem Referendariat vom Lehrerberuf verabschiedet. Ich konnte Wissen vermitteln, doch die erzieherischen Maßnahmen, um eine Stunde durchzustehen gelangen mir einfach nicht. Ich war Luft für die Schüler. So habe ich mich kritisch selbstreflektiert und den Beruf an den Nagel gehängt. Es ist halt nicht einfach und ich glaube man muss dazu geboren sein.
Nun aber zurück zum Roman. Die Protagonisten Annika ist 27 Jahre jung und arbeitet als Musiklehrerin an einer Hamburger Schule. Da im Roman, wie im echten Leben fast überall Lehrermangel herrscht, wird Annika vorübergehend an eine andere Schule abgeordnet. Dies stellt sie vor ganz neue Herausforderungen.
Annika nimmt mich mit auf ihren Weg in die neue Stadtteilschule, die auch gerne als Brennpunkt Schule bezeichnet wird. In der Ich-Perspektive erzählt sie von ihrem Versuch zu den Schülern durch zu dringen. Mir gefällt ihr Weg, auch wenn ihr Antrieb aus ganz egoistischen Motiven gesteuert wird.
Beim Lesen musste ich an meinen Musical Besuch in Lohne denken. Dort führt das Gymnasium jedes Jahr ein Musical auf und ist dabei sehr professionell. Nicht zu vergleichen mit Annikas Truppe im Roman. Ich hätte damals auch gerne so eine engagierte Lehrerin und ein Musical AG gehabt. Ich hätte mich vermutlich mit einem Instrument in den Hintergrund begeben. Aber ich finde dieses Gemeinschaftsgefühl, was bei den Proben entsteht einfach schön.
Für mich hat der Roman gezeigt, dass man Kindern eine Chance aufzeigen muss. Und egal wie gut oder schlecht am Ende das Ergebnis ist, der Weg ist das Ziel. Ich habe den Roman verschlungen. Zum Einen, weil ich mich sehr gut mit der Protagonisten identifizieren konnte und ich den vermeintlich einfacheren Weg gewählt habe und zum Anderen, weil die Geschichte einfach Mut macht.
Mich hat die Geschichte überzeugt. Ich konnte beim Lesen träumen, schmunzeln und ganz laut vor mich hin lachen, zum Verdruss von meinem Mann, der das nicht verstehen kann. Es ist ein gelungener Frauenroman und eine gute Urlaubslektüre.
Was soll ich sagen? Wieder ein Buch von Petra Hülsmann welches mich zum weinen gebracht hat - jeder Charakter ist mit so viel Liebe gestaltet und man baut eine richtige Bindung zu den jeweiligen Personen auf.
Wer beim lesen der Aufführung nicht zumindest einen Kloß im Hals bekommt (es müssen ja nicht gleich Tränen sein wie bei mir 😉) den verstehe ich bei bestem Willen nicht.
Das erste Buch der Autorin (Hummeln im Herzen) habe ich mit Begeisterung gelesen. Das zweite (Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen) fand ich so schlecht, dass ich die Autorin aus den Augen verloren haben. Das Thema dieses Buches fand ich ganz interessant, also wollte ich ihr noch eine Chance geben. Anfangs fand ich Annika mit ihren Vorurteilen recht anstrengend und Frau Hülsmann hat auch so ziemlich jedes Klischee bedient, was ging. Das fand ich teilweise etwas überzogen. Ein bisschen weniger wäre da in meinen Augen gut gewesen. Trotzdem sind mir Annika, Tristan, Sebastian und natürlich die Schüler im Laufe der Geschichte ans Herz gewachsen. Die AG stand natürlich im Mittelpunkt und mit ihr die Probleme der Schüler. Dass man ihnen ja eh nichts zutraut, dass man als Schüler einer Brennpunktschule von Anfang an einen Stempel aufgedrückt bekommt, etc. Teilweise fand ich die Geschichten hinter den Schülern echt erschreckend. Die Entwicklung der Schüler und das Zusammenwachsen der Gruppe war schön zu lesen, aber auch Annikas Entwicklung und ihre Begeisterung für die AG haben mir gut gefallen. Das kleine Liebesdrama der Protagonistin war wohldosiert und absolut passend zum Rest der Geschichte. Das Buch hat mich von Anfang bis Ende gut unterhalten. Vielleicht riskiere ich doch nochmal einen Blick auf sie anderen Bücher der Autorin.
Mir hat das Buch sehr sehr sehr gefallen. Der Einstieg,die Protagonisten und die Geschichte fand ich mega. Mal weg aus dem ganzen Klitsche haften Liebesromanen. Ich war mir fast bis zur letzen Seite nicht sicher ob sie Tristan oder Sebastian liebte. Das hat mir auch sehr gefallen. Nur was ich ein bisschen schade fand war das nichts mehr von Meikel mehr kam. Ich würde so gerne wissen was aus ihm geworden ist wie es ihm geht. Aber ansonsten war das Buch sehr schön konnte alles mitfühlen.
Ich habe viele Bücher der Autorin auf meiner Wunschliste und dieses war dann das erste, das ich gelesen habe und ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Da ich ja selbst Lehrerin werden möchte, fand ich die Thematik sehr schön. Es ist immer wieder schockierend, wie manche Schüler aufwachsen müssen und ich fand es sehr berührend, dass Annika, auch wenn sie erst nicht auf die Problemschule wollte, doch eine Stütze im Leben der dortigen Schüler war. Die Liebesgeschichte hat mir sehr gut gefallen und auch das entstehende Love Triangle fand ich schön gemacht. Die ganzen Szenen, in denen man Annika und ihre Freunde besser kennenlernen durfte und auch abseits ihres Schulalltags kennenlernen durfte, fand ich sehr erfrischend und toll. Der Humor kam außerdem echt nicht zu kurz, schon allein durch die Schüler… „Verstehst, was ich mein?“😉
Das Buch beschreibt eigentlich ein Klischee. Lehrerin von einem Elitegymnasium wird an eine Brennpunktschule versetzt und prallt hier auf eine ganz neue Welt. Schüler aus der unteren Randgruppe ohne Perspektive im Leben, raufen sich im einem Projekt zusammen und entdecken, das sie doch nicht solche Honcks sind. Auch die Liebesgeschichte ist schön geschrieben. Und bei der ein oder anderen Stelle fühlt man sich auch ein wenig an seine eigene Schulzeit erinnert.
Am Anfang dachte ich, ich lese Fack ju Göthe aus Hamburg.
Nein, "wenns einfach wär, würds jeder machen" ist x mal besser als Fack ju Göthe.
Ich hab jeden Charakter geliebt, gelacht und mitgelitten.
Grandioses kurzweiliges Buch.