
Plötzlich war es sehr vorhersehbar. Und zwar nicht nur für uns Bookies sondern auch für Menschen die ‚Enemies to Lovers‘ für einen Dokumentarfilm halten. 🤪
Der schönste Irrtum meines Lebens hat mich vom Titel und vom Cover her jetzt nicht gerade vom Hocker gehauen. Aber von solchen Oberflächlichkeiten lasse ich mich ja nicht abhalten und der Klappentext war mehr als ansprechend. Ich habe mich wirklich auf eine süße RomCom für zwischendurch gefreut. 🧖🏻♀️ Der Anfang war auch richtig vielversprechend 😅 Smash the Patriarchy-Vibes, schlagfertige Dialoge, Humor abseits von Stereotypen und den Standard-Plots. Ja, die Protagonistin ist von einem Fettnäpfchen ins nächste gestolpert, aber vieles wurde sehr erwachsen geklärt. Nicht dieses künstliche Drama um jeden Preis. Nicht dieses „Wir reden einfach nicht miteinander, weil Plot“. Und dann kam leider das große Aber. Ab zwei Drittel - mit dem großen Konflikt - war es vorbei mit „neu“ und „anders“. Plötzlich war alles vorhersehbar. Und zwar nicht nur für uns Bookies sondern auch für Menschen die ‚Enemies to Lovers‘ für einen Dokumentarfilm halten. Man wusste einfach exakt, wie es endet. Danke für gar nichts an dieser Stelle. Das ist immer besonders schade, wenn ein Buch stark startet, um dann auf den letzten Metern komplett auf Nummer sicher zu gehen. Fazit: Schrecklich unterhaltsam (zumindest am Anfang) – aber in Zukunft ohne mich. 😅 ✨Collage: erstellt mit Shuffles | Bildrechte bei den Urheber*innen | Cover: Verlag | Zitate: E-Book S. 42 & 162✨







