Langatmig und nicht fesselnd
Leider hat mich Faust von Gustav Skördemann überhaupt nicht überzeugt. Teil 1 liegt bei mir schon sehr lange zurück, was den Wiedereinstieg zusätzlich erschwert hat – aber auch unabhängig davon fiel es mir extrem schwer, in die Geschichte hineinzukommen. Der Einstieg ist zäh, es gibt kaum Spannungsaufbau und lange Zeit passiert schlicht zu wenig, um wirklich dranzubleiben. Erschwerend kamen die vielen schwedischen Begriffe und Namen hinzu, die für mich den Lesefluss deutlich beeinträchtigt haben. Die Dialoge ziehen sich oft langatmig hin, während die eigentliche Handlung nur in sehr kurzen Abschnitten vorankommt. Statt Dynamik gibt es zahlreiche Aufzählungen, die das Erzähltempo weiter bremsen. Erst in den letzten etwa zehn Prozent des Buches kam endlich so etwas wie Spannung auf – leider viel zu spät, um den Gesamteindruck noch zu retten. Insgesamt für mich eine sehr mühsame Lektüre, die mein Interesse über weite Strecken nicht halten konnte.










