Romy Fölck - Nebel Opfer Nebelopfer ist der 5. Band der Elbmarsch-Krimi-Reihe mit den Ermittlern Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn. An einem nebligen Februarmorgen entdecken Polizisten im ländlichen Gebiet der Geest einen Mann, der an einem alten Galgenbaum hängt. Am Hals des Opfers steckt ein Schild mit einer rätselhaften Botschaft. Das bringt Kommissarin Frida und ihren Kollegen Haverkorn sofort auf den alten Fall um Cord Johannsen: Vor vielen Jahren wurde Johannsen verurteilt, seine Frau und zwei Söhne kaltblütig ermordet zu haben – er sitzt seitdem im Gefängnis. Doch nun scheint etwas nicht zu stimmen … und bald wird klar, dass nicht nur ein, sondern mehrere Zeugen aus jenem Prozess ermordet wurden.
REZENSION📕 Nachdem ich die Bücher aus dieser Reihe wirklich sehr geliebt habe, habe ich mich auch auf Nebelopfer wieder sehr gefreut. Normalerweise ist es ja typisch für die Autorin, dass die Spannung von Anfang bis Ende durchgezogen wird. Genau das habe ich in diesem Band leider etwas vermisst – es wirkte für mich stellenweise abgeflachter als in den vorherigen Büchern. Die Story an sich hat mir zwar gut gefallen, trotzdem haben mich die Vorgänger deutlich mehr abgeholt. Diese waren für mein Empfinden einfach passender und besser ausgearbeitet. Vor allem die vielen Geschichten rund um die Herkunft der Ermittlerin haben mich dieses Mal eher genervt, statt dass ich mich – wie sonst – über die Weiterentwicklung der Charaktere gefreut hätte. Das fand ich wirklich schade. Teilweise hatten die Nebengeschichten rund um den Paulsen-Hof fast mehr Gewicht als der eigentliche Fall. Auch die Liebesgeschichte von Frida trat dadurch eher in den Hintergrund, was ich ebenfalls schade fand. Insgesamt ein gutes Buch innerhalb der Reihe, aber für mich leider eines der schwächeren im Vergleich zu den vorherigen Bänden. Von daher von mir hier leider nur eine 3/5 ⭐⭐⭐

































