
"Lady Mary Montague - Die Impfpionierin" von Paula Belheim ist ein Roman über eben jene Frau, die sich für den Vorgänger der Impfung - die Variolation gegen die Pocken - eingesetzt hat. Selbst entstellt durch die Pocken und durch den Verlust ihres Lieblingsbruders, war sie sehr darauf bedacht, ihren Kindern dieses Schicksal zu ersparen und sehr neugierig als sie im osmanischen Reich von einer Immunisierung gegen die Pocken hört. Ein historischer Roman, der als Liebesroman vermarktet wird und hinter meinen persönlichen Erwartungen zurück geblieben ist. Es erklärt, warum es im ersten Teil so viel darum ging, wie sie ihren Ehemann kennenlernt und mit ihm durchbrennt. Was durchaus interessant ist, aber kürzer erzählt hätte werden können. Ihr Kampf für die Variolation beginnt erst im letzten Viertel des Buches und immerhin heißt das Buch auch "Die Impfpionierin". Mir blieb der gesamte Roman etwas zu oberflächlich und die Dinge, die mich interessiert hätten, kamen zu kurz. Dennoch war das Buch unterhaltsam und lies sich schnell weglesen.
