
Leider ein schwaches Finale.
Ich war sehr großer Fan dieser Trilogie, doch das Finale konnte mich nicht überzeugen. Zu Beginn hatte ich meine Probleme, mich in die Geschichte einzufinden. Die Kapitellänge ist im Gegensatz zu den ersten beiden Büchern gleich geblieben, doch der Schreibstil hat sich geändert. Es gab zwischenzeitlich spannende Momente, die viel Potential hätten etwas großes aus der Geschichte zu machen, doch darauf wartete ich leider vergeblich. Dieser Band hat bei mir leider eine 2- wöchige Leseflaute hinterlassen. An manchen Stellen passierte viel zu viel, auf sehr wenigen Seiten, sodass man das Zeitgeschehen kaum wahrnehmen kann. Mich störte ebenso, dass plötzlich neue Protagonisten in der Geschichte auftauchen, diese aber nicht "vorgestellt " werden und sofort eine präzise Rolle bekommen. Als Leser hatte ich das Gefühl etwas verpasst zu haben. Diese Charaktere hatten keinerlei Chance sich zu entfalten. Leider spielte die Familie nur im Hintergrund mit, im Vordergrund stand die damalige Politik und der Krieg. Im Gesamten fehlte mir die Tefe in diesem Buch und die Beschreibungen der Orte waren wie auch im ersten Band schwach.



